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Der internationale Kapitalmarkt merkt langsam: Wir müssen uns auf eine richtige Italien-Krise vorbereiten

Italien geht es nicht so gut, und dann steht schon am 4. Dezember das große Verfassungsreferendum vor der Tür. Letztlich bedeutet das: Renzi tritt ab, der nächste Populist kommt an die…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Italien geht es nicht so gut, und dann steht schon am 4. Dezember das große Verfassungsreferendum vor der Tür. Letztlich bedeutet das: Renzi tritt ab, der nächste Populist kommt an die Macht in einem wichtigen bevölkerungsreichen Land – zumindest wenn man der aktuellen Stimmung glauben will, die klar gegen Renzi ist. Renditen für italienische Anleihen steigen, Banken-Aktien fallen – das hat nach unseren mehrmaligen Berichten zu dem Thema heute sogar SPON bemerkt (mal wieder ein schlecht verstecktes Eigenlob).

Gäbe es noch die italienische Lira, sie wäre momentan wohl mehr denn je auf Talfahrt. Denn Renzi gilt bei Anlegern zumindest als „seriöser“ Ministerpräsident. Potenzielle Nachfolger dürften wohl neben populistischen Maßnahmen auch das Thema EU-Austritt ins Spiel bringen. Was wäre die Folge? Der wohlhabende Norden Italiens würde (Kopie zu Schottland und Katalonien) sagen, hey, wir wollten eh schon immer aus Italien austreten, jetzt machen wir mal ein richtiges Referendum. Wir haben keine Lust mehr Neapel und Sizilien durchzufüttern.

Da man inzwischen aus Brexit und Trump gelernt hat, ist die Möglichkeit eines Italien-Schreckensszenarios diesmal sehr realistisch. Daher passt der Markt in den letzten Tagen (und heute weiter) die Kurse dem möglichen Szenario an. Aktien abwärts, Risikoprämien bei Schulden rauf. Wer also bereit sein soll, italienische Staatsschulden zu kaufen, macht das nur gegen eine höhere Risikoprämie. Also müssen die Kurse der Anleihen weiter runter, damit die Verzinsung in Relation zum günstigeren Kaufkurs eine höhere Rendite (Risikoprämie) einbringt. In Kürze könnten die Anleihekurse für italienische Staatsschulden unter das Trump-Tief vom 14. November fallen.

Auch durch die aktuelle „Nein“-Kampagne von Silvio Berlusconi steigen die Chancen, dass Renzi am 4. Dezember scheitert. Der hat lustigerweise gestern Abend im italienischen TV zugegeben, dass die Top-Manager seiner eigenen Unternehmen für Renzi´s Reformen stimmen würden, was er selbst respektiere. Er selbst aber plädiere klar gegen Renzi´s Verfassungsreferendum, weil das dem Ministerpräsidenten und der Regierungspartei zukünftig zu viel Macht einräume (und da hat einer wie Berlusconi was dagegen? Ach ja, er ist ja nicht mehr Ministerpräsident). Wie unsicher der Markt ist, zeigt der Risikoaufschlag zwischen deutschen und italienischen 10jährigen. Der ist in den letzten 6 Wochen von 125 auf aktuell 185 Basispunkte gestiegen – eine ganze Menge!

Erst am Montag hatte EZB-Chef Mario Draghi vor dem EU-Parlament gesagt die Sache mit den notleidenden Krediten bei europäischen Banken sei nicht so schlimm. Hier und da gäbe es Probleme, aber im Großen und Ganzen hat man die Lage im Griff, so sinngemäß seine Meinung zu dem Thema. Dass in Italien die Bankbilanzen lichterloh brennen mit irgendwo um die 300 oder 350 Milliarden Euro Schrott-Krediten, die mehr als notleidend sind, hätte ihm die EZB-Abteilung für Bankenaufsicht mal stecken können.

italien-anleihen-1
Der Kurs der 10jährigen italienischen Anleihe im Future seit Anfang November.

italien-anleihen-2
Hier die italienische 10jährige Anleihe seit Juni. Die Angst vor dem Renzi-Schock begann schon im September, der Kurs fiel von 146 auf jetzt 133%. Dementsprechend steigt die Rendite, also die Risikoprämie, die man für einen eventuellen Zahlungsausfall erhält.

italien-bmps
Die Banca Monte dei Paschi seit Juli. Heute von 0,22 auf 0,21 Euro. Was sich nach nicht viel anhört, bringt im Chart den Durchbruch nach unten, und macht den Weg frei Richtung Tiefststand aus Oktober bei 0,16 Euro.

unicredit
Die Unicredit-Aktie fällt heute 2,5%, was in diesem Chart seit Juli noch nicht so richtig auffällt. Dennoch hat die Aktie in den letzten zwei Wochen schon gut verloren von 2,40 auf jetzt 1,98 Euro. Charttechnisch ist der Weg frei zum Juli-Tief bei 1,70 Euro.

italien-banken
Banco Popolare und die Mediobanca (hier in einem Chart übereinander gelegt) können sich in den lezten Monaten noch ganz gut halten.

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Marko

    23. November 2016 18:53 at 18:53

    „Gäbe es noch die italienische Lira, sie wäre momentan wohl mehr denn je auf Talfahrt. Denn Renzi gilt bei Anlegern zumindest als „seriöser“ Ministerpräsident. Potenzielle Nachfolger dürften wohl neben populistischen Maßnahmen auch das Thema EU-Austritt ins Spiel bringen. Was wäre die Folge? Der wohlhabende Norden Italiens würde (Kopie zu Schottland und Katalonien) sagen, hey, wir wollten eh schon immer aus Italien austreten, jetzt machen wir mal ein richtiges Referendum. Wir haben keine Lust mehr Neapel und Sizilien durchzufüttern.“

    Ich würde in dem Fall sogar noch weitergehen, Südtirol wird dann sagen, wir möchten zurück in die „Heimat“, die könnten sagen, wir wollen den EUR „behalten“…

    Das Problem ist eben jenes, gesetzt dem Fall, es käme zu einem Austritt Itailens :

    1. das Problem mit dem „separatistischen Norden“

    2. Der Austritt an sich würde sich garantiert über 2 Jahre hinwegziehen, neue Währung usw.

    3. Die Schulden stünden da, knallhart und zwar in „harten EUR“
    Natürlich könnte Italien sagen, die Schulden zahlen wir nicht , wir sind jetzt unabhängig, haben unsere tolle Lira wieder, an die wir jedes Jahr ein paar Nullen dranhängen, aber : die Schulden bezahlen wir nicht. Das wäre dann der Bankrott Italiens.
    Wer sollte Italien dann noch Geld geben, die Russen, die Chinesen ?
    Soviel ich weiß, ist Italien Mitgliedsland der EU, dann würde ich Italien im Falle des Austritts viel Spaß wünschen, bei eventuellen Neuverhandlungen mit allen Staaten der Welt… oder man tritt vielleivcht dem Pfund bei ? :D
    Der Populismus ist schon klasse…

    VG
    Marko

  2. Avatar

    Marko

    23. November 2016 19:43 at 19:43

    Und der ganze Italien – Krempel ist egal,sogar die Franzosen interessieren keinen, was wichtig für den EUR wäre , sind die Wahlen in Deutschland, aber da ist noch ein bisserl Zeit.
    Wenn in Deutschland der Popolismus weiter wachsen sollte, wofür derzeit nichts spricht, wirds kritisch für den EUR.

    VG

    Marko

    • Avatar

      Petkov

      23. November 2016 21:28 at 21:28

      Hallo Marko, wollten Sie eigentlich schreiben, dass für den Wachstum des Populismus nichts spricht oder doch was spricht? Ich könnte mich aktuell nicht festlegen, denn wir wissen alle, was Umfragen taugen. Was ich aber ohne jeden Zweifel sagen kann, ist, dass die Voraussetzungen für die Entstehung von Populismus definitiv stetig wachsen. Wissen Sie, dass DHL ab sofort in bestimmten Vierteln in Berlin nicht mehr an der Haustür ausliefert? Über Vergewaltigungen durch muslimische Migranten liest man praktisch täglich. Alles massenhafte Einzelfälle.
      Ansonsten haben Sie natürlich vollkommen Recht, dass ein DExit den sofortigen Tod des € bedeuten würde. Aber die Zerstörungskraft eines Itexits unterschätzen Sie leicht, glaube ich. Klar, Sie sagen eigentlich berechtigterweise, dass ein Schiff nicht deswegen sinkt, weil ein Loch in seiner Seitenwand gerissen wurde. Nicht das Loch, sondern erst das eindringende Wasser versenkt das Schiff. Aber die €-Zone hält sich auch jetzt nur mit Mühe und Not(Kredite) oder Anleihenkäufe oder Käpt’n Draghis Durchhalteparolen übers Wasser. Und auch an Haien, nennen wir sie mal Spekulanten, mangelt es auch nicht. Keine beruhigende Aussichten- auch nicht für Profischwimmer

      • Avatar

        Michael

        24. November 2016 01:02 at 01:02

        @ Petkov:
        „Massenhafte Einzelfälle“? Ein Paradoxon ohnegleichen.
        „Über Vergewaltigungen durch muslimische Migranten liest man praktisch täglich.“? Wo bitte, bei uns nicht. Hier regieren echte Deutsche Männer über muslimische Frauen, wie es sich gehört…

        • Avatar

          Petkov

          24. November 2016 07:42 at 07:42

          @Michael: :-) Freut mich, dass Ihnen der Paradoxon gefällt. War doch so gemeint oder?
          Viele Grüße

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    asyoulike

    23. November 2016 21:14 at 21:14

    Moin, moin,
    Italien und Co. Was nicht geht, geht nicht. Niemand, auch der gute Copperfield nicht, kann Geld aus dem Nichts schaffen, ohne das realwirtschaftlich eine Grundlage gegeben ist. Das ausufernde Papiergeldsystem läuft m.E. aufs grosse Finale zu. Jede Regierung (hier Italien) muss die Bevölkerung mit Geld versorgen, koste es was es wolle, sonst gibt es eine Revolution. Also Geld (hier Einkommen) gegen Wiederwahl. Wer zahlt am Ende?

  4. Avatar

    Steven

    23. November 2016 22:59 at 22:59

    Populist oder Populismus im negativen Kontext verwenden ist ein 100% Beweis dafür , komplett brainwashed zu sein.

    Populismus im ursprünglichen Sinn bedeutet das man so regiert wie das Volk es will.

    Populismus ist direkte Demokratie!

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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