Folgen Sie uns

Bitcoin

Der Kampf Bitcoin gegen Dollar: Warum die US-Finanzelite jetzt aggressiver wird!

Gestern ein massiver Rundumschlag des mächtigsten Bankers der USA, JP Morgan-Chef Jamie Dimon, gegen Bitcoins. Der kometenhafte Aufstieg der Kryptowährungen wird zunehmend zur Gefahr für den US-Dollar: Es geht darum, die wichtigste Macht-Ressource der Amerikaner – der Dollar als Weltwährung, den man selber drucken kann – zu verteidigen!

Veröffentlicht

am

Von Markus Fugmann

Eines fällt stark auf: der Widerstand staatlicher Autoritäten gegen Kryptowährungen hat zuletzt stark zugenommen: Chinas Verbot von ICOs (wovor nun auch die britischen Aufsichtsbehörden warnen), dazu steht nach wie vor im Raum, ob China heimische Bitcoin-Plattformen verbieten wird.

Und dann vor allem die gestrigen Attacken des wohl mächtigsten Bankers der USA, Jamie Dimon, CEO von JP Morgan. All das deutet darauf hin, dass die Luft nun dünner wird für Kryptowährungen. Dafür dürfte, was die USA angeht, auch die Tatsache gesorgt haben, dass die zwei Hacker, die kürzlich immens viele Daten der amerikanischen Kreditauskunftsdatei Equifax gestohlen hatten, eine Art Lösegeld forderten, zahlbar in Bitcoin.

Je häufiger derartige Vorfälle vorkommen, vor allem dann, wenn bei solchen kriminellen Taten Menschen umkommen und dann Lösegelder gefordert werden in Bitcoin oder anderen Kryptowährungen, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Staaten aktiv gegen die Konkurrenz des herkömmlichen Papiergeldes vorgehen werden. Das ist genau das, was Jamie Dimon gestern gegenüber einem amerikanischen Finanz-Sender meinte:

Someone’s going to get killed and then the government’s going to come down. You just saw in China, governments like to control their money supply.”

Exakt: Staaten wollen das Geldmonopol behalten, das ist der entscheidende Punkt. Kriminelle Aktionen mit Bitcoin-Geldforderungen, die diesen Kriminellen aufgrund der Anonymität einen deutlich besseren Schutz vor ihren Verfolgern bieten, dürften daher den Vorwand liefern, gegen Kryptowährungen vorzugehen!

Dazu Jamie Dimon gestern:

“If you were in Venezuela or Ecuador or North Korea or a bunch of parts like that, or if you were a drug dealer, a murderer, stuff like that, you are better off doing it in bitcoin than U.S. dollars”.

Eines sollte man zusätzlich bedenken: je größer der Markt und die Marktkapitalisierung von Kryptowährungen werden, umso größer auch die Gefahr für den Dollar. Und der Dollar ist für die Amerikaner immens nützlich, mit seiner Hilfe können sie weite Teile der Geldströme leiten oder beeinflussen. Schon vor zwei Jahren hatte Dimon gesagt:

“You’re wasting your time with Bitcoin! Virtual currency, where it’s called a bitcoin vs. a U.S. dollar, that’s going to be stopped. No government will ever support a virtual currency that goes around borders and doesn’t have the same controls. It’s not going to happen.”

Blockchain sei eine interessante Innovation, so Dimon damals, die vielleicht überleben werde – aber das Zahlungsmittel bleibe der Dollar, nicht etwa Bitcoins:

“Blockchain is like any other technology. If it is cheaper, effective, works, and secure, then we are going to use it. The technology will be used, and it could be used to transport currency, but it will be dollars, not bitcoins.”

Das heißt aber auch im Umkehrschluss: diejenigen, die nicht unbedingt Freunde der USA und ihre mittels des Dollars ausgeübten Dominanz sind, haben ein „natürliches“ Interesse daran, die Kryptowährungen zu unterstützen! Wer kann das sein? Vor allem Russland, nicht zufällig hat sich daher Putin mit dem Erfinder von Ethereum, Vitalik Buterin, getroffen – und steht Kryptowährungen sehr positiv gegenüber!

Der massive Rundumschlag von Jamie Dimon gestern erscheint so vielleicht in einem anderen Licht. Es geht darum, die wichtigste Ressource der Amerikaner – den Dollar als Weltwährung, den man selber drucken kann – zu verteidigen. Daher nannte Dimon gestern eben Bitcoins Betrug („fraud“), es sei schlimmer als die „Tulpen-Blase“ („worse than tulip bulbs“), es gebe gar keinen Bedarf für Bitcoins in den USA („bitcoin is not a real thing, it’s solely speculative, there’s no need for it in the US“).

Subtext: wir haben den Dollar, wir brauchen und wollen keine Bticoins! Er, Dimon, werde jeden Mitarbeiter feuern, der mit Bitcoins handele – eine sehr konkrete Warnung!

Angst vor Verlust von Kontrolle und die Verteidigung des Dollars als zentrale Weltwährung – das sind die Motive der politisch Verantwortlichen! Weswegen sie früher oder später Maßnahmen gegen Kryptowährungen ergreifen werden. Entweder wird man die Kryptowährungen streng regulieren – oder sie als Zahlungsmittel verbieten (Besitz für Amerikaner illegal etc.)..

In Abwandlung an den Satz von Bill Clinton könnte man also sagen: It´s the Dollar, stupid!


Dollar-Noten
Foto: Gemeinfrei

14 Kommentare

14 Comments

  1. Hmm

    13. September 2017 11:48 at 11:48

    JP Morgen nennt Bitcoin Betrug, hier mal eine Liste alle Fälle in den JP Morgen zu saftigen Geldstrafen verurteilt wurde: https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/6zpzdp/my_memory_is_failing_was_it_bitcoin_or_was_it_jp/dmxdkw9/

    P.S. Bitte wechselt doch endlich mal zu Disques als Kommentarsystem. Alle Blogs die ich betreue haben dadurch über 3-4x mehr Kommentare und Diskussionen gehabt.

    • leser

      13. September 2017 13:34 at 13:34

      Lasst das mal schön bleiben mit discus. Der Datenschutz dort ist problematisch, siehe Wikipedia.

      • sabine

        14. September 2017 23:35 at 23:35

        Sehr guter Artikel – vielen Dank. Aber ein Schönheitsfehler:
        „Staaten wollen das Geldmonopol behalten“
        a) James D. ist kein Staatsmann, sondern Privatbankier. Kein Wunder, daß er droht.
        China dagegen ist Staatskapitalist, da hat der Staat noch das Geldmonopol – aber das geht nur in Diktaturen wie China, SaudiArabien, NordKorea, Zimbabwe.https://www.youtube.com/watch?v=a4U8Jfp2GGU
        https://www.youtube.com/watch?v=2eTHLqa7k60

        b) Die FED ist in der Hand von Privatbankern. Es gibt ein bißchen Staats-Show drumherum – der Staat darf „Öffentlichkeits-Puppen“ „einsetzen“. Sie ist aber in Besitz von den großen amerikanischen Banken. Und die Politik wird von denen hinter verschlossen Türen gemacht. Außerdem kommt der Vorschlag der Puppen sicher nicht lupenrein vom Staat selbst. Noch dazu, wenn die Finanzminister fast alle ehemalige (oder noch aktive) Goldmann-Sächser sind. Man geht da wohl auf Nummer sicher. (Kennedy-Mord)
        https://www.youtube.com/watch?v=lKoVeaSOx0M

        c) Der Staat muß sich in den Demokratien Usa, Brd, England, Italien, Schweiz usw. Geld von den Banken leihen und dafür Zinsen bezahlen. Mit Steuern. Wer hat also das Geldmonopol?
        https://www.youtube.com/watch?v=E6gR-G6kVYU

    • Saggzz

      13. September 2017 18:18 at 18:18

      Hey danke für link!

  2. Walter W.

    13. September 2017 11:49 at 11:49

    #lügenpresse

    Bitcoin ist nicht anonym. Oder ist euch noch nicht aufgefallen, dass jede Transaktion in der Blockchain öffentlich einsehbar ist?

    -> Um die Parallelwährungen (Zukunftsdenken) Bitcoin später benutzen zu können, müssen diese gewaschen werden. Und es wäre nicht das erste mal, dass der Versuch zur Verhaftung führt (z.B. WannaCry durch Shapeshift).

    • Feldmaen

      13. September 2017 11:56 at 11:56

      Absolut richtig! Bitcoin ist zu 100% transparent und zu 98% anonym. Die zwei Prozent reichen aus um so gut wie jeden der mit Bitcoin zu tun hat oder hatte aufzuspüren. JEDE Transaktion ist in den full-nodes gespeichert. Ich sage das Bitcoin eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit als Bargeld hat!

      • sabine

        15. September 2017 09:22 at 09:22

        Komisch, daß man der Masse der Menschen alles erzählen kann. Sie sind mit Halbwahrheiten zufrieden. Alles Glotze.
        „Die Mehrheit hat nicht recht, sonst wär die Mehrheit reich.“ englisches (und antisozialistisches) Sprichwort

  3. Masud79

    13. September 2017 12:45 at 12:45

    mh gerade jetzt wo FMW anfängt sich in kryptos zu engagieren..

    • Markus Fugmann

      13. September 2017 12:47 at 12:47

      @Masud, weil das Thema wichtiger wird! Das zeigen eben auch die Angriffe von Jamie Dimon!

      • PK

        13. September 2017 13:23 at 13:23

        das war doch absolut vorauszusehen. Klar, die Mühlen mahlen langsam und bis so ein Verbot durch ist, wird es noch dauern. Aber es wird kommen. Das hier sind erste Testschüsse.
        Vielleicht wird Blockchain als Technologie bleiben, aber dann unter Kontrolle der Zentralbanken und völlig trackbar inkl. Adressen.

  4. bauer

    13. September 2017 13:04 at 13:04

    Herr Fugmann…
    passt scho,dass sie ueber den Krypto-Schrott berichten,denn der Bitcoin-Lemming muss erst noch so richtig auf die Schnauze fallen!
    Wie ich schon seit langem predige:
    Gold zum polieren in den Haenden haben,ist das Non plus Ultra!

  5. Trigo

    13. September 2017 13:24 at 13:24

  6. Feldmaen

    13. September 2017 13:46 at 13:46

    Hie mal ein passender Tweet von Carl Icann:
    *BREAKING NEWS* JAMIE DIMON’S DAUGHTER BUYS MORE BITCOIN AS FATHER TALKS DOWN PRICE.

  7. Feldmaen

    15. September 2017 07:22 at 07:22

    Kleiner aber nicht unwichtiger Nachtrag FMW:

    JP Morgan arbeitet selbst an einer Blockchain Lösung auf der Etherium Basis:

    https://www.jpmorgan.com/global/Quorum

    Simon und co haben einfach riesen Angst ihr Geld Monopol zu verlieren!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Bitcoin

Bitcoin vs Handelskrieg traden, funktioniert das? Worauf man noch achten sollte

Veröffentlicht

am

Bitcoin als mit Abstand wichtigste Kryptowährung. Nachdem der Kurs von März bis Juni deutlich gestiegen war von 4.000 auf 13.800 Dollar, kam es in den letzten Wochen zu einer Beruhigung auf aktuell 10.430 Dollar. Wir wollen an dieser Stelle mal schauen, ob im gegenwärtigen Auf und Ab der Nachrichtenlage rund um den Handelskrieg auch ein Trading im Bitcoin sinnvoll sein könnte.

Bitcoin vs US-Markt

Gestern Nachmittag wurde durch chinesische Quellen veröffentlicht, dass man mit den USA nun wieder spricht in Sachen Handelskrieg. Gleichzeitig verkündeten die Amerikaner, dass bestimmte neue Zölle gegen China vom Datum 1. September auf den 15. Dezember verschoben werden. Dies interpretierten die Märkte gestern als deutliches Zeichen der Entspannung. Also ein extrem bullisches Signal für Aktien! Dementsprechend knallte der Dow gestern Nachmittag in sehr kurzer Zeit um gut 500 Punkte nach oben (sichtbar im folgenden Chart).

Gesponserter Inhalt

Wenn man Bitcoin aktiv handeln möchte, sind CFDs die einfachste Möglichkeit. Für den Privatanleger ist es am Wichtigsten einen Broker zu finden, der einen möglichst engen Spread anbietet, also eine möglichst geringe Spanne zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis. So sind sie schneller im Gewinn! Pepperstone bietet ihnen im Vergleich zu anderen Brokern einen extrem geringen Spread! Starten sie zügig ihr Bitcoin-Trading oder testen Sie vorab eine Demo, in dem Sie an dieser Stelle klicken.

Dow Aufwärtsschub von gestern

Im folgenden Chart sieht man den gestrigen Verlauf im Bitcoin. Der Stern markiert den Zeitpunkt, wo der Dow gestern nach oben schoss. Bitcoin fiel deutlich von 11.246 auf 10.800 Dollar. Hier kann man also sagen: Die Trader zog es ganz eilig in Aktien, und raus aus dem Bitcoin. Oder sind die Trader lediglich im Bitcoin von Long gewechselt, und haben doppelt verkauft, sozusagen der direkte Schwenk auf fallende Kurse? Das ist natürlich wahrscheinlicher, wenn man bedenkt, dass manche Trader sich vorwiegend auf den Krypto-Handel konzentrieren.

Bitcoin fällt während der Dow steigt

Geht es auch andersrum?

Schauen wir mal auf die letzte Woche. Da war die Lage genau andersrum. Am Montag den 5. August gab es Turbulenzen um den chinesischen Yuan, welche in Zusammenhang mit dem Handelskrieg standen. Die Aktienmärkte rauschten nach unten. Der Dow verlor vom 5. auf den 6. August mal eben schlappe 1.200 Punkte! Dies ist gut sichtbar im folgenden Chart.

Dow letzte Woche

Und der Bitcoin? Der stieg (während der Dow übel nach unten krachte) von 10.450 auf 12.200 Dollar an (im rechten Teil des Charts sichtbar).

Bitcoin steigt kräftig, während Aktien deutlich fallen

Was lernt man daraus? Bitcoin ist derzeit offenbar gut handelbar als Gegenpart zum US-Aktienmarkt. In Sachen Handelskrieg kann man die entgegengesetzte Position wie am Aktienmarkt einnehmen. Eine Garantie für zukünftige Kursbewegungen oder Spekulationsgewinne ist das natürlich nicht!

Worauf man beim Trading von Bitcoin und Co immer achten sollte

Ein wichtiger Hinweis, der bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin deutlich wichtiger ist als bei Futures oder zum Beispiel CFDs auf EURUSD oder den Dax: Viele Anbieter am Markt bieten ihren Privatkunden sehr breite Spreads an. Damit ist die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs gemeint. Selbst wenn man im Intraday- oder Wochenhandel einen netten Gewinn macht, kann es passieren, dass Teile oder große Teile davon durch die zu große Spanne aufgefressen werden. Verluste werden durch diese Spanne natürlich noch vergrößert. Also, Augen auf bei der Brokerwahl, wenn man Bitcoin, Ripple, Ethereum und Co über CFD-Broker handelt. Der CFD-Handel von Kryptowährungen ist für Privatkunden deutlich einfacher, verständlicher und vor allem sicherer als der tatsächliche Handel mit den Kryptos, aber man muss eben darauf achten den richtigen Broker mit vor allem geringen Spreads zu finden. Auch ist natürlich eine stabile technische Handelsplattform mit verlässlichen Trading-Ausführungen wichtig!

Gesponserter Inhalt

Wenn man Bitcoin aktiv handeln möchte, sind CFDs die einfachste Möglichkeit. Für den Privatanleger ist es am Wichtigsten einen Broker zu finden, der einen möglichst engen Spread anbietet, also eine möglichst geringe Spanne zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis. So sind sie schneller im Gewinn! Pepperstone bietet ihnen im Vergleich zu anderen Brokern einen extrem geringen Spread! Starten sie zügig ihr Bitcoin-Trading oder testen Sie vorab eine Demo, in dem Sie an dieser Stelle klicken.

weiterlesen

Bitcoin

Bitcoin mittelfristig auf dem Sprung

Veröffentlicht

am

Ist er eine Währung oder ist er ein Investment? Die Welt ist sich immer noch nicht einig. Der Bitcoin (BTC) polarisiert schon seit Jahren die Finanzwelt. Die einen fürchten ihn, die anderen sehen darin die Unabhängigkeit vom „Finanz-Establishment“. Viele Marktteilnehmer sehen im Bitcoin ein langfristiges Investment. Aber in was wird investiert? Es ist der „Prospect“ (Ausblick) real gesehen auf eine Blockchain Technologie, die schon hundertfach in ähnlicher oder modernerer Weise kopiert worden ist.

Dennoch ist und bleibt der BTC (Bitcoin) das Maß aller kryptischen Währungen. Eine direkte Korrelation zwischen Bitcoin, Ripple, Ethereum und Co. ist nicht zu übersehen. Steigt der BTC, steigen die anderen Kryptos mit einer kleinen Verzögerung. Ein kurzfristiger Handel ist für den Privatmann aufgrund des Spreads (Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis) fast nicht möglich, dennoch sind auf mittelfristiger Sicht enorme Kurssprünge zu verzeichnen, die genutzt werden können. Eines ist aber sicher. Die Kritiker versuchen den Bitcoin schon seit Jahren verbal zu töten, da er für das bisherige Finanzsystem eine Bedrohung darstellt. Bisher hat sich aber der Bitcoin als unverwüstlich dargestellt, auch wenn es viele Durststrecken gab und der Glaube ein großer sein musste. Es ist nicht leicht Kapital in ein Instrument zu binden, während es in zahlreichen Medien ständig schlecht geredet wird. Jetzt hat sich die Marktlage erneut aufgehellt.

Wie geht es weiter im Bitcoin?

Es hat sich immer als ratsam erwiesen Bitcoin als längerfristiges Investment mit der Möglichkeit zur Bezahlung zu sehen. Betrachtet man die Situation in einem Tageschart aus technischer Sicht, dann ist nach dieser herben Korrektur von 13.809 auf 9.005 US-Dollar wieder neue Hoffnung in den Kryptomarkt eingekehrt. Dies macht sich auch sofort in der Markttechnik bemerkbar. Betrachtet man die Indikatorenlage, dann sind die ersten bestätigten Kaufsignale (rote Kreise) kreiert worden. Es darf auch nicht vergessen werden, dass sich der BTC mittlerweile zu einer Fluchtwährung entwickelt hat. Je kritischer es weltweit aussieht, desto größer das Kaufinteresse am Markt.

Spitzt sich die Lage zwischen dem Iran und der USA zu, von Japan und Südkorea, von China und den USA weiter zu, dann sind diese Spannungen ein wahrer Nährboden für weiter steigende Preise. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der erste Widerstand und somit auch Kursziel bei 11.039 USD. Sollte diese Marke gebrochen werden, dann ist der Weg frei bis zum letzten High bei 13.133 USD. Prozentual gesehen sind das enorme Sprünge, aber diese sind in diesem Markt normal und als realistisch anzusehen. Jedoch sollte es immer einen Plan B geben. Die letzte Unterstützung wurde bei ca. 9.000 USD doppelt ausgebildet. Diese Marke darf auf keinen Fall mehr unterboten werden, ansonsten liegen die nächsten Unterstützungen erst wieder bei ca. 7.300 USD.

Bitcoin Charttechnik

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Bitcoin

Bitcoin: Über die Wallet handeln, oder doch besser als CFD?

Veröffentlicht

am

Von

Der Handel mit Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co ist in den letzten Wochen wieder angesprungen. Oder anders gesagt: Die Aufmerksamkeit für die Kryptowährungen ist erneut erwacht (jüngst hing er an einer wichtigen Chartmarke). Viele Anleger (das merken auch wir) fragen sich: Wenn ich den Bitcoin handeln will, wie mache ich das? Die meisten Privatanleger sind an relativ schnellen spekulativen Kursgewinnen interessiert, und nicht so sehr am langfristigen Halten der Kryptowährung an sich.

Erst mal studieren, bevor man Bitcoin handelt?

Der „normale“ Privatanleger muss ja „fast schon“ studieren um die technischen Hintergründe von sogenannten „Kryptobörsen“ oder „Krypto-Plattformen“ zu verstehen, wo der Anleger sich eine digitale Geldbörse, die berühmte „Wallet“ anlegen kann. Es soll wie gesagt eine digitale Online-Geldbörse sein. Das Problem ist dabei aber: Diese Anbieter sind keine staatlich regulierten Börsenplätze, und oft technisch alles andere als sicher. Damit sind sie gute Angriffsziele für Hacker, die seit Jahren immer wieder Bitcoin und andere Kryptowährungen aus den „Geldbörsen“ der Kunden stehlen.

Erst vor wenigen Tagen ereignete sich genau so ein Hackerangriff auf den Anbieter „BITpoint“, der nach dem Hack einen Diebstahl aus den Wallets von umgerechnet 32 Millionen US-Dollar melden musste (mehr dazu hier). Das Problem ist: Die allermeisten Krypto-Anbieter sitzen im außereuropäischen Ausland. Für den deutschen Anleger, der nicht im Thema drin steckt, ist es extrem schwer zu beurteilen, welcher Anbieter von Wallets nun seriös und technisch auf den höchsten Level ist, und wer nicht. Man ist also ständig der realen Gefahr ausgesetzt, dass Hacker die eigene Geldbörse online stehlen. Das ist keine berauschende Vorstellung. Man könnte die Liste von erfolgreichen Raubzügen auf Kunden-Wallets endlos fortsetzen (weitere Beispiele hier und hier). Ob der Kunde sein Geld dann je wieder sieht, hängt oft von der Größe, Solvenz und Kulanz des Plattform-Betreibers ab. Also eine Art Russisch Roulette für
den Kunden.

Gesponserter Inhalt

Wenn man Bitcoin aktiv handeln möchte, sind CFDs die einfachste Möglichkeit. Für den Privatanleger ist es am Wichtigsten einen Broker zu finden, der einen möglichst engen Spread anbietet, also eine möglichst geringe Spanne zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis. So sind sie schneller im Gewinn! Pepperstone bietet ihnen im Vergleich zu anderen Brokern einen extrem geringen Spread! Starten sie zügig ihr Bitcoin-Trading oder testen Sie vorab eine Demo, in dem Sie an dieser Stelle klicken.

Besser CFDs handeln?

Die große Alternative für Privatanleger lautet: Bitcoin und Co „synthetisch“ über CFD-Broker handeln. Die in Deutschland anbietenden Broker sind staatlich reguliert. Der Kunde hat dort keine Bitcoin Wallet oder Ähnliches, sondern ein CFD-Tradingkonto, so als würde er Dax oder Euro als CFD handeln. Hier handelt er/sie eben den Bitcoin als CFD. Und das auf der Handelsplattform des Brokers, und über das Kundenkonto, dass man beim Broker eröffnet hat. Dass ein Brokerkonto gehackt wird, ist natürlich nie zu 100% auszuschließen. Aber wie oft hat man davon schon gehört? Außerdem haben Kunden Kontoauszüge ihrer Guthaben, und haben auch nach möglichen Hacks einen Nachweis und einen Erstattungsanspruch – im Fall der Fälle. Und noch einen Vorteil haben CFD-Konten. Die Broker nehmen (selbst wenn Konten gehackt werden sollten) nur Auszahlungen an den ursprünglichen Absender der Gelder vor – also denjenigen, der das Konto mit einer Einzahlung befüllt hat. Aber nochmal… wie oft gab es so einen Fall schon? Haben Sie schon mal was von gehackten Konten bei CFD-Brokern in Europa gehört? Es lässt sich deutlich ruhiger schlafen, wenn man seine Krypto-Trades über CFDs handelt. Ein Auge sollte man auf die Spreads werfen, wie groß also bei den einzelnen Brokern die Spannen zwischen Kauf- und Verkaufskurs sind. Aber ob Sie nun über Wallets agieren oder über CFDs… wir wollen niemanden davon abhalten gute oder schlechte Erfahrungen zu machen. Entscheiden Sie selbst.

Bitcoin Wallet oder CFD?
Bitcoin: Besser über Wallets handeln oder als CFD?

weiterlesen


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen