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Der Lehman-Zusammenbruch: HintergrĂŒnde, Insider-Details – absolut sehenswerte Reportage! (VIDEO)

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Wie kam es zu der Finanzkrise, und zum Zusammenbruch von Lehman Brothers? Wie sahen die Interna bei Lehman aus? All das beleuchtet die folgende ausfĂŒhrliche Reportage. Es geht dabei nicht nur um eine oberflĂ€chliche Betrachtung. ZunĂ€chst wird auch detailreich geschildert, was das Grundproblem hinter all dem war. Denn die US-Finanzindustrie hatte Millionen von extrem schlecht verdienenden Amerikanern mit dreisten Marketingkampagnen und VerkĂ€ufer-Gelaber HĂ€user und die dazu entsprechenden Kredite angedreht – obwohl allen eigentlich klar gewesen sein musste, dass die Kreditraten langfristig untragbar waren.

Und das erst recht bei steigenden Zinsen, welche die Kredite endgĂŒltig unbezahlbar machten. Die monatlichen Kreditraten verfielfachten sich oft in kurzer Zeit. Auch kommen in der Reportage Insider von Lehman Brothers zu Wort. Die ganze AbsurditĂ€t der Branche wird dadurch offen gelegt. Eine ehemalige Kreditsachbearbeiterin spricht sogar von „Anschaffen gehen“ um damals neue Kredite reinholen zu können. Es musste Volumen her, egal wie.

Auch geht es um die massive Bedrohung eigener Mitarbeiter, die aus der Reihe tanzen. Die Reportage zeigt auch den realen Bilanzbetrug auf um die Krise der Bank zu verschleiern. Und was kam am Ende dabei heraus? Bestraft wurde von den Lehman-FĂŒhrungskrĂ€ften niemand. Und der damals neue US-PrĂ€sident Obama sorgte auch nicht fĂŒr eine Bestrafung der wirklich Schuldigen. Eine absolut sehenswerte Reportage!


US-Vororte mit den ĂŒblichen Wohnblocks. Foto: David Shankbone (CC BY-SA 3.0)

3 Kommentare

3 Comments

  1. Denker

    19. September 2018 14:31 at 14:31

    Vielen dank fĂŒr das einstellen dieser Reportage.
    Vielleicht sollten sich die Daueroptimisten und PermabullenschwĂ€tzer die Folgen fĂŒr die Gesellschaft mal genauer anschaun…keiner von uns JĂŒngeren hat je eine richtige Krise mitgemacht. Die nĂ€chste wird die große Stille. Auf dem Weg zur absoluten Macht gehen einige wenige ĂŒber Leichen… wortwörtlich.

    Auch noch gut dokumentiert… Geheimakte Finanzkrise

    https://www.youtube.com/watch?v=oJaAWT6j2C8&t=1007s

  2. frank

    19. September 2018 15:16 at 15:16

    Die Doku wird mir schon seit ein paar Tagen bei Youtube eingeblendet. An sich mag ich Dokus, aber diese ARTE oder andere öffentlich-rechtliche Filme haben immer einen extremen antiwirtschaftlichen Linksdrall und deshalb werde ich mir das nicht ansehen. LĂ€uft doch eh alles auf EU-Propaganda hinaus. Da spar ich mir die Zeit…

  3. AltbÀr

    19. September 2018 17:07 at 17:07

    @ Denker, gemĂ€ss tm sind Sie auch ein selbsternannter Realist u. fallen oft mit kritischen BeitrĂ€gen auf , die meine volle UnterstĂŒtzung erhĂ€lt.
    Die Lage ist ja heute viel schlimmer als 2009 weil,
    2009 war eine Überschuldung der HĂ€user, deren Wert sich seither wieder fast ganz erholt haben.
    Die heutige Verschuldung der Unternehmen u.Aktien auf Kredit ist viel kritischer, da sich diese Werte sehr schnell in Luft auflösen können, wÀhrend HÀuserpreise trÀge sind u.nie auf null gehen.
    Die Fallhöhe u. das Volumen der AktienmĂ€rkte ist viel höher als frĂŒher, z.B. S&P 500 mehr als doppelt so hoch wie 2008.
    Da der Mensch anscheinend nichts lernt ,werden wir noch einige Monate falsch liegen ? ?

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Vor den US-Zwischenwahlen: Warum der Vorsprung der Demokraten gerade stark abschmilzt

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Von Herbert Bauernebel

In zwei Wochen finden die US-Zwischenwahlen statt. Eigentlich sah es nach einer klaren Sache aus im Sinne der Demokraten. Aber der Wind hat sich gedreht. Das Rennen scheint knapp zu werden. Die Republikaner sind im Aufwind. Donald Trump nimmt diese Wahlen an als Abstimmung ĂŒber seine Politik. In folgenden Video möchte ich auch darauf eingehen, warum es Trump und den Republikanern derzeit gelingt zahlreiche WĂ€hler momentan wieder auf ihre Seite zu ziehen.

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Warum die ganze Aufregung in BrĂŒssel? Italien verabschiedet Haushalt im Rahmen der EU-Regeln

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Warum eigentlich die ganze Aufregung? Seit Wochen hört man aus BrĂŒssel Wut und Zorn, weil Italien statt bislang 0,8% neuer Schulden (in Relation zum BIP) eine deutlich höhere Neuverschuldung umsetzen möchte. Wie waren nochmal die Maastricht-Kriterien in Sachen Neuverschuldung? Richtig, bis zu 3,0% sind erlaubt. Und heute Nacht hat die Regierung in Rom ihren Haushaltsplan nun vorgestellt. Es werden wie bislang vermutet tatsĂ€chlich neue Schulden in Relation zum BIP von 2,4%.

Also, wo ist das Problem? Warum regen sich alle auf? Nur weil die VorgĂ€ngerregierung unter Gentiloni ein niedrigeres Defizit in Aussicht gestellt hatte? Jahrelang haben so ziemlich alle EU-Staaten entweder gegen die Maastricht-Kriterien bei der Neuverschuldung verstoßen, oder gegen die bei der Gesamtverschuldung, oder gleich gegen beide Kriterien. Und dass Italien dringend Maßnahmen zur Konjunktur-Ankurbelung braucht, ist unstrittig.

Und bei der Schuldenlast von 130% in Relation zum BIP… tja, man spielt in einer Liga wie Griechenland oder Japan. Die Schulden sind nun mal exorbitant hoch, aber was wĂ€re die Alternative? Totsparen? BrĂŒssel wird die 2,4% durchwinken, denn wie wollte man sie verhindern? Denn wie gesagt, sie liegen innerhalb der Maastricht-Vorgaben! Die EU-Kommission muss zum Haushaltsplan wie bei allen EU-LĂ€ndern noch sein OK geben, aber es gibt inhaltlich keinen Grund fĂŒr eine Ablehnung! Daher wird man die Sache durchwinken.

NatĂŒrlich kann man sich darĂŒber trefflich streiten, wofĂŒr in Italien diese Neuverschuldung verwendet wird. Denn ein gezieltes massives Konjunkturprogramm ist es nicht, dass hier gestartet wird. Die Gelder werden (wie bei der Wahl versprochen) zum Beispiel fĂŒr ein Grundeinkommen verwendet. Es soll in Kombination mit einer besseren Arbeitsvermittlung vor allem im SĂŒden von Italien die Lage verbessert werden.

Auch soll eine einheitliche Steuer fĂŒr SelbstĂ€ndige eingefĂŒhrt werden. Und man will es 400.000 Menschen ermöglichen frĂŒher in Rente gehen zu können. Damit will man erreichen, dass die Arbeitgeber die frei gewordenen ArbeitsplĂ€tze mit aktuell arbeitslosen jĂŒngeren Menschen besetzen, die somit nicht gezwungen wĂ€ren mangels Perspektiven auszuwandern. Insgesamt sollen die Maßnahmen 37 Milliarden Euro kosten.

Auch auf der Einnahmen-Seite will man etwas tun. So will man ĂŒber eine Steueramnestie Steuerhinterzieher dazu animieren ihre illegalen Gelder zu legalisieren. Somit soll schnell viel Extra-Geld in die Kassen kommen. Auch sollen hohe Rentenzahlungen gekĂŒrzt werden. Und, man vergesse nicht die Versprechen der Lega – auch bei Kosten fĂŒr Migranten will man massiv einsparen, in Milliardenhöhe.

Ob das alles funktioniert im Sinne einer Konjunkturbelebung? Zweifel sind angebracht!

Italien
© European Union, 2017 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Mauro Bottaro

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US-Staatsverschuldung: Seit Start der Steuersenkungen Anstieg um 1,1 Billionen Dollar

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Seit dem Start von Donald Trumps großer Steuersenkung Anfang des Jahres ist die US-Staatsverschuldung um 1,11 Billionen Dollar gestiegen, von 20,49 auf jetzt 21,6 Billionen US-Dollar. Das war zu erwarten. Denn kurzfristig brechen durch niedrigere SteuersĂ€tze Einnahmen des Staates weg. Der Plan von Trump ist: Jetzt haben Wirtschaft und Konsumenten mehr Geld in der Tasche. Das erzeugt mittel- und langfristig mehr ökonomische AktivitĂ€t, wodurch das Steueraufkommen wieder steigt, und die aktuellen Verluste mehr als ausgeglichen werden.

Inzwischen sind 10 1/2 Monate vergangen, und noch spĂŒrt man nichts im Steuerhaushalt. Dies kann man in der tĂ€glich aktualisierten Schuldenliste des US-Finanzministeriums gut nachvollziehen. Die US-Staatsverschuldung steigt, und steigt, und steigt. Alleine in den letzten zwei Monaten sind 300 Milliarden Dollar hinzugekommen. Nimmt man das als Steigerungsrate, haben wir im Gesamtjahr 2018 einen Zuwachs von 1,8 Billionen Dollar. Aber ob ein bisschen mehr oder weniger, wen interessiert das schon?

Die Grafik zeigt den Anstieg der US-Staatsverschuldung seit Anfang 2017, wo Donald Trump sein Amt antrat. In der Mitte der Grafik liegt der Startpunkt fĂŒr die Steuersenkungen. So langsam, ein dreiviertel Jahr spĂ€ter, mĂŒssten doch mal die angeblichen Auswirkungen des Konjunktur-Stimulus wirken? Noch ist in Sachen Steuern nichts spĂŒrbar. Wenn man fair ist, so ist es natĂŒrlich noch etwas frĂŒh, weil Steuern ja immer etwas spĂ€ter reinkommen in die Staatskasse als die tatsĂ€chlichen Mehreinnahmen bei den Steuerpflichtigen.

Aber es bleibt mehr als nur zweifelhaft, dass dieser Stimulus-Effekt fĂŒr den Steuerhaushalt jemals eintreten wird – zumindest in dem erhofften Umfang. Denn historisch gesehen hat diese Art von Experiment noch nie funktioniert. Und so werden die Staatsschulden aller Voraussicht nach weiter stark ansteigen.

US-Staatsverschuldung unter Trump

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