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Der Messias Elon Musk hat schlechte Laune – nicht nur wegen Tesla..

Es läuft derzeit nicht gut für Elon Musk. Seine derzeitigen Schwierigkeiten zeigen: wer hoch steigt, fällt auch besonders tief!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es läuft derzeit nicht gut für Elon Musk: immense Verluste, die sein „Baby“ Tesla produziert (pro Tag verbrennt die Firma 16 Millionen Dollar; derzeit hat die Firma knapp zehn Milliarden Dollar Schulden), man produziert deutlich weniger Fahrzeuge des Model 3 als geplant, die Aktie steht nicht mehr da, wo sie einmal stand, und am Anleihemarkt sind die Junk Bonds von Tesla schwer unter Druck (siehe dazu den Artikel „Tesla: In einer sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale! Der Messias Elon Musk wird entzaubert..“).

Glaubt man Elon Musk, sind an den derzeitigen Schwierigkeiten natürlich nicht er selbst, sondern „Dummköpfe“ („jerks“) schuld, die falsche Gerüchte in die Welt setzen würden, um Tesla sterben zu lassen – also jene, die die Aktie geshortet haben:

„They’re jerks who want us to die. They’re constantly trying to make up false rumors and amplify any negative rumors. It’s a really big incentive to lie and attack my integrity. It’s really awful.“

Zu diesen Dummköpfen gehört auch der legendäre Short-Seller Jim Chanos, der jedoch gemeinhin eher nicht als Dummkopf gilt, sondern vielmehr als einer der besten Köpfe der Wall Street: Chanos hat seine Short-Position in Tesla kürzlich ausgebaut und prognostiziert, dass Elon Musk spätestens im Jahr 2020 als CEO von Tesla zurück treten werde.

Der Druck ist nun immens für Musk – und da wünscht man sich schon einmal Erleichterung! Musk würde gerne eigentlich derzeit lieber nicht mit Tesla an der Börse gelistet sein, dann würde vieles einfacher werden:

„I wish we could be private with Tesla. It actually makes us less efficient to be a public company.“

Und wenn es schon beruflich nicht gut läuft, kommt privates Ungemach häufig hinzu – wie jetzt bei Elon Musk! So hat ihn seine Freundin kürzlich verlassen:

„I just broke up with my girlfriend. I was really in love, and it hurt bad. Well, she broke up with me more than I broke up with her, I think.“

Um nicht allzu depressiv zu wirken, trinke er derzeit viel Red Bull, so Musk. Und sucht verzweifelt eine neue Freundin:

„If I’m not in love, if I’m not with a long-term companion, I cannot be happy.“

Schlimm schlimm. Nun aber hat Musk wieder mehr Zeit, sich seiner Vision zu widmen – dem Erfolg nachhaltiger Energiesysteme:

„The fundamental intention of Tesla, at least my motivation was to accelerate the advent of sustainable energy. That’s why I open-sourced the patents. It’s the only way to transition to sustainable energy better.“

Für Musk ist die Klimafrage die entscheidende Herausforderung für die Menschheit – allerdings muß er sich derzeit mit eher irdischen Dingen auseinander setzen: Vorwürfe wegen rassistischer Diskriminierung von Mitarbeitern etwa, gleichzeitig haben wichtige Mitarbeiter auf der Leitungsebene das Unternehmen verlassen.

Ja – die Zeiten waren schon einmal besser für Elon Musk! Noch im August lag ihm die Wall Street zu Füßen, die Aktie haussierte, der Glaube an den Messias Musk war auf dem Hochpunkt. Aber wer hoch steigt, fällt eben auch besonders tief..


Elon Musk. Foto: Steve Jurvetson / Wikipedia (CC BY 2.0)

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    16. November 2017 17:11 at 17:11

    Wenn Tesla nicht an der Börse gelistet wäre, hätte Musk niemals soviel billiges Kapital fürs Wolkenkuckucksheim generieren können.
    Glaub nicht, dass er bis 2020 bei Tesla durchhält…er ist ja auch ein kompromiss-loser und pathologischer Gewinner, wie der Donald, ganz nach dem Motto: „Ich bin immer ganz vorne mit dabei, und bin ich hinten, ist hinten vorne“! …kann seine Ex-Dame diesbezüglich gut verstehen…

    • Avatar

      Andreas

      16. November 2017 19:19 at 19:19

      Und nachdem Tesla pleite ist gibt’s nen model s für 10.000 Euro und nen Model x für 30.000 euro, oder so…

    • Avatar

      sabine

      17. November 2017 15:22 at 15:22

      Erster Punkt stimmt genau. Tesla kaufen ist ok, da viel zu billig für die Arbeit, die reingesteckt wurde. Aber Tesla-Aktien ist nur für Zoombies und die, die Langeweile haben. Das Geld ist weg. Todsicher. Schuld sind die Medien, die 0,01% des Automarktes hochgejubelt und gepusht haben. Das hat manchen Anlegern eine vernünftige Beurteilung verunmöglicht.
      Den Schaden haben auch nur die, die am Ende dringewesen sind. Jetzt aussteigen ist noch ok.
      Das die Freundin ihn verläßt, versteh ich nciht, ist billig. Früher hieß es, durch dick und dünn. Heute „nur in Freudentagen.“

  2. Avatar

    PK

    18. November 2017 07:51 at 07:51

    hat noch wer das Truck unveil angeschaut ?
    Musks gestottere ging ja teilweise im devoten Gekreische der Teslafans unter, aber was er unterm Strich an Fakten präsentiert hat war doch ein Witz. Das ganze würden andere gerade mal als Konzeptcar auf Automessen präsentieren, aber doch niemals im Leben Kaufoptionen dafür annehmen ! Musk dagegen ist mal wieder wie ein fleissiger Pfadfinder auf Sammeltour – was Anzahlungen betrifft. Die kann er dann verwenden wie er will. Und das Geld hat er bitter nötig.
    Hier ein treffender Artikel von einem ehemaligen Besitzer einer Spedition:

    https://seekingalpha.com/article/4126129-good-bad-ugly-semi-unveiling?page=1

    Das Gap gestern hat Tesla nicht ganz zugemacht, was einem als Short daher etwas zur Vorsicht mahnen sollte. Ich hatte einen sofortigen weiteren Abverkauf durchs Gap nach unten erwartet, da kam es aber unter hohen Umsätzen zu Kaufinteresse.
    Ein mögliches Szenario für Tesla halte ich nach wie vor für möglich, daß der Kurs sich noch ein letztes Mal aufbäumt wenn die Model3 Produktion einigermassen angelaufen ist, und irgendwann schafft das sicher auch Elan Musk.
    Fallen wird er dann wieder, wenn die paar Werkstätten, die ja jetzt schon überfordert sind überrannt werden und sich weiterer Unmut bei den Tesla Jüngern breit macht.

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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