Folgen Sie uns

Aktien

Der Morgenblick auf Dax, Euro, Öl – OPEC-Report und US-Erzeugerpreise stehen an

Nordkorea, ja die Kriegsanst, die hielt den Markt knapp 24 Stunden in Atem. Der Dax verlor deshalb seit Montag Abend bis zu 235 Punkte in der Spitze. Unterm Strich, von Dienstag Abend bis…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Nordkorea, ja die Kriegsanst, die hielt den Markt knapp 24 Stunden in Atem. Der Dax verlor deshalb seit Montag Abend bis zu 235 Punkte in der Spitze. Unterm Strich, von Dienstag Abend bis gestern Abend, hat die Nordkorea-Angst den Dax aber nur 60 Punkte gekostet. Heute früh in der Vorbörse notiert er gegenüber gestern Abend mit einem Minus von 25 Punkten bei 12.150, wo er vermutlich auch in den Handel starten wird.


Der Dax seit gestern Abend 20 Uhr bis heute früh. Ein kleines Gap ist vorhanden in der Vorbörse.

Im folgenden Dow-Chart kann man gut sehen, dass er sich seit Dienstag Abend eigentlich kaum bewegt hat. Die Range liegt gerade mal bei 60 Punkten inklusive Nachthandel. Das spricht nicht gerade für große Nervosität in Sachen Nordkorea.


Der Dow seit Dienstag früh.

Der Euro schwankt seit gut 1 1/2 Tagen um die 1,1750 herum und wartet auf neue Impulse. Die könnte es bald geben. Denn heute um 14:30 Uhr schauen die Märkte (besonders die Devisenmärkte) auf die US-Erzeugerpreise, die ein wichtiger Indikator für die Inflation sind. Morgen folgen dann die US-Inflationsdaten um 14:30 Uhr (beides umgehend aktuell bei uns).

Öl

Der gestern Nachmittag erneut spürbare Rückgang bei den Öl-Lagerbeständen in den USA um 6,5 Millionen Barrels auf Wochenbasis hatte die Märkte kalt gelassen. Von gestern 16:30 bei 49,50 Dollar im WTI-Öl ging es bis heute früh gerade mal um lumpige 0,25 Dollar rauf auf 49,75 Dollar. Jetzt wartet der Ölmarkt gespannt auf die heutige Monats-Veröffentlichung der OPEC. Sie könnte den Markt vermutlich ab heute Mittag beeinflussen (wir werden umgehend berichten).

Aktien

Neben den Zalando-Zahlen, über die wir in Kürze berichten werden, wird heute Abend ab 22 Uhr Snap Inc (Snapchat) Quartalszahlen veröffentlichen. Es könnte im Kurs enorme Auswirkungen haben, ob man seine Nutzerzahlen überhaupt weiter steigern konnte im Kampf gegen Facebook (Instagram). Auch hier sind wir ab 22 Uhr umgehend mit der Berichterstattung dabei.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    10. August 2017 09:11 at 09:11

    Man sieht die Nervosität am Goldpreis, weniger an den Aktienmärkten. Die scheint überhaupt nichts mehr zu erschüttern, was wohl eher ein bearishes Zeichen ist.

  2. Avatar

    Zinsangst

    10. August 2017 11:19 at 11:19

    Jetzt, wo in den USA die Kleinanleger gerade in Rekordzahl Brokerkonten eröffnen und sich die Wertpapierkredite auf Allzeithochs befinden kann die Party doch nicht einfach plötzlich vorbei sein – dieses Mal nicht!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Riskante Euphorie

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage