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Der nächste große Schritt der EZB hin zur Draghi-Planwirtschaft

In weiser Voraussicht hatten wir letztes Jahr nach Start des Anleihekaufprogramms der EZB in Höhe von 60 Milliarden Euro pro Monat geschrieben, dass bei vermutlicher Erfolglosigkeit der nächste Schritt sein werde, dass die EZB wohl…

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FMW-Redaktion

In weiser Voraussicht hatten wir letztes Jahr nach Start des Anleihekaufprogramms der EZB in Höhe von 60 Milliarden Euro pro Monat geschrieben, dass bei vermutlicher Erfolglosigkeit der nächste Schritt sein werde, dass die EZB wohl Unternehmensanleihen aufkauft. Und so kam es. Die Anleihenkäufe der EZB verpufften bisher im Großen und Ganzen, die Inflation hat sich nicht wirklich von der Stelle bewegt. Und seit ein paar Wochen kauft die EZB jetzt auch Unternehmensanleihen. Als sich dieser Schritt andeutete, hatten wir schon wieder in die Zukunft geschaut, und als nächsten Folgeschritt ins Spiel gebracht, dass die EZB irgendwann dazu übergehen werde Aktien aufzukaufen.

Mario Draghi EZB
EZB-Chef Mario Draghi. Foto: EZB

So geschieht es nämlich bereits in gigantischem Umfang in der Schweiz durch die dortige Notenbank. Jetzt hat sich auch die „Welt“ des Themas „Aktienaufkäufe durch die EZB“ angenommen, und zitiert aktuell den Chefvolkswirt der Bank Sarasin. Der sagt nämlich, dass diese Idee gar nicht so abwegig sei. Das Beispiel der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die das seit Jahren macht zeige, dass dieser Weg auch für die EZB sinnvoll sein könnte, so Karsten Junius. Wo die SNB direkt in Aktien investiert (1/5 der Bilanzsumme), kauft die japanische Notenbank bisher in gigantischem Ausmaß Aktien über sogenannte ETF´s (börsengehandelte Aktienfonds). Das Resultat ist letztlich das selbe.

Die EZB trocknet Schritt für Schritt die Anlageklassen aus. Erst Staatsanleihen und Pfandbriefe, dann Unternehmensanleihen, und bald womöglich die Aktien. Die Welt zitiert auch einen Londoner Fondsmanager, der für Aktienaufkäufe durch die Bank of England argumentiert mit den Worten „Wer will, dass Unternehmen mehr investieren, muss höhere Aktienkurse wollen“. Auch durch die de facto Verdrängung der Anleger sollen diese animiert werden ihr Geld in die Realwirtschaft zu investieren, für mehr Konsum, Investitionen und neue Arbeitsplätze. Aber wer sein Geld einfach nur an der Börse arbeiten lassen will, hat dazu einfach keine Lust – das scheinen Draghi und Co nicht verstehen zu wollen. Auch scheinen Notenbanker der irrigen Annahme zu folgen durch steigende Preise in Wertpapieren und Derivaten würden die dort erzielten Gewinne die Realwirtschaft ankurbeln. Ist das jemals irgendwo passiert?

Aber ob wir nun über den Aufkauf von Aktien durch die EZB spekulieren, oder ob die Welt oder ob Bankexperten darüber spekulieren, ist gar nicht so entscheidend. Wichtiger sind die Fakten am Kapitalmarkt. Und die zeigen, dass die EZB nach und nach bestimmte Märkte austrocknet oder zumindest schon kurz davor steht. So könnte beim EZB-Kaufprogramm von Staatsanleihen der Markt für finnische Anleihen schon in diesem Jahr ganz trockengelegt sein – so hat es die Societe Generale berechnet. Bei Unternehmensanleihen dürfte eine Austrocknung europaweit ziemlich schnell erreicht sein, da der Markt im Vergleich zu Staatsanleihen ziemlich klein ist. Auch hat die EZB ein „technisches“ Problem.

Sie möchte gerade um ihren Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, nicht komplette Anleihentranchen aufkaufen, weil das ja nach einem geschlossenen Kreislaufsystem a la „Linke Tasche Rechte Tasche“ aussehen würde. Man will zeigen, dass es immer auch noch private Käufer gibt, die neben der EZB Anleihen aufkaufen. Deswegen verordnete sich die EZB für ihre Aufkaufaktionen eigene Vorgaben von maximal 25% Anteil bei Staatsanleihen und maximal 33% bei halbstaatlichen Einrichtungen. Diesen Anteil der jeweiligen Anleihentranchen kaufte die EZB maximal auf, um nach außen hin den Anschein zu erwecken man verzerre den Markt nicht zu sehr.

Aber, wie es nun mal ist: Erreicht man einen gewissen Grad von Marktaustrocknung, ändert man einfach die eigenen Regeln. So wurden die maximalen Kaufanteile durch die EZB selbst heraufgesetzt von 25% auf 33% bei Staatsanleihen, und von 33% auf 50% bei halbstaatlichen Einrichtungen (Supranationals). Wenn auch diese Grenzen bald nicht mehr helfen, kann man sie weiter heraufsetzen – damit würde man aber so langsam sein Argument aufgeben, dass die EZB den Markt nicht verzerrt. Oder man kauft nach Bank of Japan und SNB zukünftig ebenfalls Aktien. Dann wäre die Planwirtschaft der EZB auf einem Höhepunkt angekommen. Der Anleihemarkt ist bereits verzerrt und kaputt. Denn wenn man als Käufer von Anleihen für sein Ausfallrisiko keine Risikoprämie mehr erhält (Zinsen), sondern sogar noch Geld zahlen muss, kann etwas nicht mehr stimmen. Bei Aktien würde es noch viel schlimmer werden.

Auch die letzte Schrottaktie würde wohl im Sog der EZB-Milliarden mit hochgerissen, normale Bewertungen wie KGV und Dividendenrendite würden dann gar keine Rolle mehr spielen, weil im Orderbuch die EZB auf der Käuferseite als zusätzlicher Käufer mit unbegrenzter Liquidität auftritt, und so richtig Kaufdruck erzeugt. Und ähnlich wie derzeit bei den Neuemissionen von Unternehmensanleihen würden jede Menge Schrott-Aktiengesellschaften ihre Chance nutzen. Denn in so einem phantastischen Umfeld können selbst Firmen an die Börse gehen oder Kapitalerhöhungen am Markt unterbringen, denen aufgrund ihrer kaputten Geschäftsmodelle aktuell niemand Geld geben würde.

Jegliche Rationalität oder besser gesagt Relation zum normalen Leben würde dem Aktienmarkt endgültig verloren gehen. Ansätze der Irrationalität sind jetzt schon sichtbar, denn viele Experten betonen derzeit ja durchaus zurecht: Aktien seien alternativlos, da Anleihen gar keine Zinsen mehr einbringen, Sparkonten genauso. Was soll man dazu noch sagen? Bei steigenden Aktien werden sich natürlich viele Aktionäre freuen. Aber je höher Aktien steigen ohne wirklichen Bezug zur echten Unternehmensbewertung, desto höher ist am Ende die Fallhöhe. Man frage hierzu Menschen, die „im Wahn des Manfred Krug“ damals die T-Aktie bei 70, 80 oder 90 Euro kauften…

5 Kommentare

5 Comments

  1. Wolfgang Koch

    18. August 2016 14:18 at 14:18

    Alles,auch bisher undenkbares,muss rollen für den Endsieg!Die deutsche Mutti seuselt,:völlig verblendet, ihrem Latin Lover Mario zu:Mario befiehl,ich bin unter dir!Wir schaffen das!P.s.Taucht bei der nächsten Bundestagswahl eigentlich auch die wahre Regierungspartei EZB auf dem Wahlschein auf?Alle anderen sind doch nur Komparsen!

  2. leser

    18. August 2016 14:24 at 14:24

    Und die Erpressbarkeit ganzer Staaten wird dadurch immer größer. Die EZB muss künftig nur noch andeuten, man denke über ein Verkaufsprogramm (wahlweise Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und künftig vielleicht Aktien) nach und die Betroffenen werden das große Zittern bekommen.

  3. Herr Willich

    18. August 2016 15:17 at 15:17

    Wie nackt muß das System eigentlich noch werden?
    Kurz vor der Bankrotterklärung mit der Tendenz – leicht aufschiebender Wirkung!
    Die lezten Taschenspielertrick`s werden kreiert.
    Was kommt eigentlich danach?!
    Ist der Crash wirklich die Lösung?
    In welch einer irrsinnigen Zeit leben wir eigentlich?
    Oder ist alles nur ein gigantisches Spiel?

  4. N. Ritter

    18. August 2016 21:06 at 21:06

    Wir kaufen alles, außer Tiernahrung, ach nein, Herr Draghi hatte ja angekündigt „alles außer Gold“…
    Wenn sie dann den Aktienmarkt auch leergefegt haben kommen vielleicht Immobilien dran oder Gebrauchtwagen.
    Hauptsache, das Credo „Geldmengenaufblähung schafft IMMER Inflation“ muss nicht in Frage gestellt werden.

  5. Egon

    19. August 2016 18:46 at 18:46

    Kann man auch anders sehen. Wenn die Aktienkurse zum Crashen gebracht werden, hat das Geld keine Alternative zur Flucht in den Realmarkt mehr. Dann zieht die Inflation deutlich stärker an, als durch die Anleihenkäufe. Das ist durch die Preisanstiege (Inflation) beim Platzen der Häuserbase vor ein paar Jahren letztmalig bewiesen worden. Die Herrschaften an der Börse wollen von ihren auf Kredit erworbenen Wertpapieren befreit werden. Könnte man orakeln. Der Kauf von ETF kann auch als Unterstützung des Emittenten gedeutet werden, denn hinter den ETF liegen ebenfalls keine echten Aktien, sondern Terminmarktderivate, die wiederum auf Kredit finanziert wurden. Nichts als heiße Luft. Es gab noch keine Blase, die nicht geplatzt wurde. Dass die Zentralbanken überhaupt in die Wirtschaft eingreifen beweist kein glückliches Händchen. Entscheidend ist FED, die übrigen Kasperköppe können machen, was sie wollen, sie sind und bleiben dritt- (BoJ, EZB) oder viertrangig (SNB).

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Kommentare zum May-Rücktritt: „Schuld ist das Parlament, hohe Arbeitslosigkeit droht, Gefahren für Deutschland begrenzt“

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Die Wirtschaftsforscher vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und der deutsche Bankenverband äußern sich aktuell zum angekündigten Rücktritt von Theresa May. Auszugsweise wollen wir die Aussagen an dieser Stelle abdrucken. Das IW sieht die Schuld für ihren Rücktritt ganz klar beim britischen Parlament, das sich nicht einigen konnte. Als Problem sieht man nun, dass der Brexit wohl in das eine oder andere Extrem ausschlagen werde (harter Brexit oder neuer Volksentscheid). Für die britische Wirtschaft sei das sehr schlecht. Die Arbeitslosigkeit werde womöglich stark zunehmen, und es drohe sogar im Falle eines harten Brexit eine Rezession in UK. Die Risiken für die deutsche Wirtschaft seien aber begrenzt. Man erwarte zwar bis zu 100.000 Job-Verluste in Deutschland, das könne die Volkswirtschaft aber locker auffangen. Hier das IW in Auszügen im Wortlaut:

Theresa May ist gescheitert. Das ist aber nicht ihre Schuld, sondern liegt vielmehr an dem mangelnden Einigungswillen des britischen Parlaments. Weil die Protagonisten weiter in ihren Gräben verschanzt blieben, konnte sie keinen Kompromiss finden. Jetzt werden Randlösungen immer wahrscheinlicher: Am deutlichsten zeichnet sich ein harter No-Deal-Brexit ab. Allerdings ist auch ein neues Brexit-Referendum denkbar, das den Schaden eines ungeregelten Brexits abwenden könnte.

„Die Schäden, die dem UK durch den harten Brexit drohen, nehmen Johnson & Co. in höchst fahrlässiger Weise in Kauf“, sagt IW-Brexitexperte Jürgen Matthes. Er geht davon aus, dass ein No-Deal-Brexit die britische Wirtschaft kurzfristig in eine Rezession stürzen und die Arbeitslosigkeit deutlich erhöhen könnte – so wie auch schon die Bank of England im November 2018 gewarnt hat. Durch einen ungeregelten Austritt wird die Unsicherheit in der Wirtschaft rapide zunehmen, lange Staus an den Grenzen führen zu Versorgungsengpässen. „Längerfristig schaden neue Zölle, andere Handelsbarrieren und eine stark eingeschränkte Zuwanderung aus der EU dem Vereinigten Königreich“, so Matthes. „Das führt dazu, dass viele britische Unternehmen aus den europäischen Wertschöpfungsketten herausgeschnitten werden.“ Die britische Regierung fürchtet im Fall eines No-Deal-Brexit, dass die Wirtschaftsleistung langfristig zum bis zu zehn Prozent geringer ausfällt.

Für die deutsche Wirtschaft würde es im Fall eines No-Deal-Brexit zweifellos auch unruhiger werden, allerdings würden die ökonomischen Schäden deutlich geringer ausfallen als im UK. „Viele Unternehmen haben ihre Notfallpläne längst in der Schublade“, sagt Jürgen Matthes. Zudem sind deutsche Exporteure findig, neue Absatzmärkte zu finden – Horrorszenarien sind also nicht angebracht. Eine Studie des IWH in Halle fürchtet einen Verlust bis zu 100.000 Stellen bei einem harten Brexit. Das ist für die Betroffenen sicherlich problematisch. Doch entspricht diese Zahl nur 0,25 Prozent der insgesamt rund 45 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland. Im vergangenen Jahr ist gleichzeitig die Zahl der Erwerbstätigen um 1,3 Prozent gestiegen – die deutsche Wirtschaft muss sich also nicht zu sehr vor einem harten Brexit fürchten.

Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbandes im Wortlaut:

„Der Rücktritt von Theresa May ist die Konsequenz aus der Unfähigkeit von britischer Regierung und Parlament eine gemeinsame Position zum Brexit-Vertrag zu finden“. Es sollte sich in London jetzt niemand täuschen: Die 27 EU-Staaten werden zu Recht nicht bereit sein, erneut von vorne anzufangen. Entweder wird das Problem in London gelöst oder Europa geht mit allen Konsequenzen in einen harten Brexit.“

Theresa May
Theresa May. Foto: HM Government – https://www.gov.uk/government/speeches/pm-press-statement-at-european-council-14-december-2018 OGL 3

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Bank of England mit Hinweis: Zwei enorme Risiken im Finanzsystem!

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Die Bank of England hat vor wenigen Minuten auf mehrere Risiken für das Finanzsystem hingewiesen und deutlich gemacht, dass die Banken und die Regulierer (also vor allem in London?) offenbar nicht wirklich auf diese Probleme vorbereitet sind, wenn diese Risiken zu akuten Problemen in Finanzsystem führen sollten. Ausgesprochen hat diese Risiken der für die Regulierung zuständige Direktor Sam Woods in einer Rede (hier der gesamte Redetext auf 12 Seiten).

Erstens wäre da das Risiko, dass Banken in großem Ausmaß Kredite vergeben würden an Unternehmen, die ohnehin schon stark verschuldet seien. Auf globaler Ebene habe die Kreditvergabe in dieser Kategorie im letzten Jahr um 16% zugenommen. Die Kreditvergabe-Standards hätten gleichzeitig stark abgenommen. Im Klartext: Immer mehr Schrottunternehmen bekommen immer mehr Geld hinterher geschmissen. Die Banken müssen halt ihr Geld auf Teufel komm raus irgendwo unterbringen, bei den Null- und Negativzinsen. Zitat Bank of England:

One such area, in which both the Financial Policy Committee and Prudential Regulation Committee have been taking a keen interest, is leveraged lending – in other words lending to highly-indebted ompanies. We have said a lot about this over the last year so I will confine myself to a brief comment only. That comment is that sometimes horizon-scanning does not require binoculars, because the object of study is already at the front gate. I think it would be very odd if we did not pay close attention to a class of lending which grew globally at a rate of 16% last year, and in which there has been a very significant slide in underwriting standards. Further, much of the lending is being funnelled through banks to a variety of end-investors who may or may not understand what they are getting into.

Und als zweites enormes Risiko für das Finanzsystem sieht die Notenbank speziell die Kreditvergabe von Investmentbanken an Unternehmen. Genauer gesagt geht es darum, dass man von den Kreditnehmern als Sicherheiten Aktienbestände akzeptiere. Da ist die Lage natürlich klar. Was, wenn der Aktienmarkt kräftig einbricht? Dann sind die Sicherheiten schnell nichts mehr oder nur noch sehr wenig wert. Und die Bank als Kreditgeber hat ein echtes Problem, wenn die Kreditraten nicht mehr fließen, und gleichzeitig die Sicherheiten wertlos sind. In einem einzigen Deal hätten Banken in London laut Woods im Jahr 2017 mal schlappe 1 Milliarde Pfund verloren. Zitat Bank of England:

This is much easier said than done for another type of corporate lending, largely carried out by investment banks. This type of lending is secured against equity holdings of the borrower, often in a related entity – so-called “margin loans”. The first observation about this is that it will often create wrong-way risk because the value of the collateral may well be linked to the credit-worthiness of the borrower, which can cause problems in times of stress even though collateral haircuts tend to be 30-50%. Largely due to this, we estimate that banks in London lost more than €1b in a single deal in 2017. But the broader observation is that this type of lending is not well captured by today’s capital framework for banks – in part because it tends to sprawl awkwardly across credit, market and operational risk requirements. I don’t ask you simply to accept this statement at face value – our analysis of the capital held against one such recent exposure by a range of banks illustrates it well: even allowing for differentiation in terms across firms, this level of variation simply cannot be right. In this sense, just as the leveraged lending issue is akin to the UK mortgage risking-up issue, these margin loans have an echo of the problems we’ve been tackling on capitalisation of equity-release mortgages – complexity creates a weakness in the system.

Bank of England sieht Risiken im Finanzsystem
Die Bank of England sieht enorme Risiken im Finanzsystem. Hier die Zentrale in London. Foto: Diliff / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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China: Keine Gespräche zwischen Xi Jinping und Trump geplant

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Chinas Abgesandter in den USA, Cui Tiankai, hat soeben deutlich gemacht, dass ein Treffen zwischen Xi Jinping und Trump nicht vorgesehen sei (ergo: auch nicht auf dem G20-Gipfel Ende Juni!).

Was derzeit mit Huawei passiere, so Cui Tiankai, sei sehr „ungewöhnlich“, die Anschuldigungen der USA gegen Huawei seien ohne jede Begründung..

Die US-Futures leicht tiefer nach diesen Aussagen, aber die Algos scheinen schlicht Trumps Zweckoptimismus zu glauben anstatt die chinesische Seite auch nur wahrzunehmen! So warnt heute der Chefredakteur der „Global Times“ vor derart naivem Optimismus:

Diese Ignoranz geht an der Wall Street so lange gut, bis es nicht mehr gut geht!

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