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Märkte

Der Ölpreis will aktuell einfach weiter nach oben

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Vor dem Hintergrund der generell positiveren Stimmung an den globalen Finanzmärkten kann auch der Ölpreis zuletzt deutlich zulegen.

Was sind die Hintergründe für den starken Anstieg beim Ölpreis?

Seit dem Absturz des Ölpreises anlässlich der Corona Pandemie und dem historischen Tief am 21. April 2020 kennt der Ölpreis nahezu nur eine Richtung: Gen Norden. Im heutigen Handel notiert ein Barrel der US-Sorte WTI bei 34,28 US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von rund 1,7 Prozent zum Vortag. Bezogen auf das Tief vom April konnte der Ölpreis seither eine Performance von rund sagenhaften 350 Prozent verzeichnen. Bereits in unserem Artikel vom 18.05.2020 hatten wir hierzu Bezug genommen: https://pepperstone.com/de-de/marktanalyse/untitleddax-mit-fulminantem-wochenstart-gold-und-l-ebenfalls-fest-/

Quelle: Pepperstone MT4, WTI Daily

Beflügelt wird der Kurs neben der generell positiven Stimmung an den Kapitalmärkten vor allem durch zwei weitere Faktoren.

Lockerungen der Coronamaßnahmen

Die jüngsten Lockerungen der Regierungen lassen Hoffnung aufkommen, dass es in naher Zukunft wieder zu einer Steigerung der Mobilität und einer logischerweise steigenden Nachfrage nach dem schwarzen Gold kommt.

Drosselung der Fördermengen

Die Runde um die ölfördernden Nationen der OPEC+ hatten sich im Nachgang auf den Absturz des Ölpreises nach einigem Hin- und Her auf eine Drosselung der täglichen Fördermengen verständigen können. Die Verknappung der Angebotsseite stützt aktuell ebenfalls den Kursverlauf des Ölpreises.

Störgeräusche

Die aktuelle Performance könnte allerdings in naher Zukunft durch die anhaltende Verschlechterung der Spannungen zwischen den beiden Supermächten USA und China eingetrübt werden. Neben den Schuldzuweisungen zum Ausbruch der Corona Pandemie beobachten die USA auch den Konflikt in der chinesischen Regierung und der Sonderzone Hongkong mit Argusaugen.

Weitere spannende Artikel von Pepperstone finden Sie hier: https://pepperstone.com/de-de/marktanalyse/market-news/

Der Ölpreis mit einem Höhenflug

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    26. Mai 2020 14:08 at 14:08

    Mal sehen wie sich in nächster Zeit das Fracking Geschäft wieder entwickelt bei jetzt höheren Ölpreisen.

  2. Avatar

    Torsten

    26. Mai 2020 18:16 at 18:16

    Das Angebot wurde drastisch reduziert, die Preise steigen. Kein Ölproduzent erhöht jetzt seine Kapazität. Erst wenn wir wieder über 50 Dollar sind. Meine Prognose mit 100 USD zum Jahresende könnte klappen, Ende des Sommers bereits 70 USD.
    Wenn ab Herbst Luftfahrt und Kreuzschifffahrt wieder Vollgas geben sind die hohen Preise perfekt.

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Indizes

Dax, Wall Street: Das Erwachen

Rüdiger Born

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Der Thanks-Giving-Feiertag in den USA hat zwar einen Bruch im Ablauf, nicht aber einen Bruch in der Richtung bewirkt: der Aktienmarkt ist weiter gestiegen. Doch kann die Bewegung wirklich überzeugen? Eigentlich spricht noch immer einiges gegen eine direkte Fortsetzung, oder etwa doch nicht? Wie das gegenwärtige Bild sich verändert hat und wie Händler mit der aktuellen Situation umgehen können ist Thema dieses Beitrags.

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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