Europa

Deutsche Auftragseingänge: Deutliche Abkühlung – Gefälle zwischen Inland und Ausland

Die bevorstehende Konjunkturabkühlung ist kaum noch zu übersehen. In den letzten Monaten brachten die Auftragseingänge für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland im Vergleich auf Monatsbasis noch kleine Pluszeichen. Aber selbst diese zweitrangige Kennzahl ist auch jetzt ins Minus gerutscht. Die Auftragseingänge im November 2018 fielen 1% niedriger aus als im Oktober 2018.

Im wichtigeren Jahresvergleich (November 2018 zu November 2017) gibt es einen Rückgang von 4,3%. Im Oktober lag der Jahresvergleichswert auch schon mit 3,0% im Minus. Dabei gibt es aus dem Inland zumindest auf kurzfristige Sicht noch ein Auftragswachstum, und aus dem Ausland dafür aber einen drastischen zweistelligen Rückgang! Der Rückgang bei den Aufträgen bedeutet, dass in einigen Monaten die realen Umsätze rückläufig sein sollten. Hier weitere Details vom Statistischen Bundesamt im Wortlaut:

Im November 2018 stiegen die Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Vormonat um 2,4 %, die Auslandsaufträge verringerten sich um 3,2 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 11,6 % ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland erhöhten sich um 2,3 % gegenüber Oktober 2018. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im November 2018 um 4,4 % niedriger als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg von 1,4 %. Im Bereich der Konsumgüter fielen die Aufträge um 3,2 %.

Auftragseingänge Verarbeitendes Gewerbe



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