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Deutsche Bank-Aktie mit neuem „Ankeraktionär“ – Chinesen werden größter Eigentümer mi 9,92%

Aber jetzt wird bekannt, was vermutlich zuletzt stützend auf den Kurs der Deutsche Bank-Aktie gewirkt hat. Der chinesische Großaktionär HNA hat seinen Anteil an der Bank massiv…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Gerade erst hat die Deutsche Bank eine 8 Milliarden Euro-Kapitalerhöhung durchgeführt. Das drückt natürlich auf den Kurs, da somit die einzelne Aktie an Wert verliert, weil sie einen geringeren Anteil an den Gewinnen des Unternehmens erhält als vorher. Aber jetzt wird bekannt, was vermutlich zuletzt stützend auf den Kurs der Deutsche Bank-Aktie gewirkt hat. Der chinesische Großaktionär HNA hat seinen Anteil an der Bank massiv aufgestockt. Besaß man im Februar noch 3%, so stockte man bis März auf 4,76% auf.

Jetzt wird aus einer Stimmrechtsmitteilung bekannt, dass man bis jetzt zum größten Deutsche Bank-Aktionär aufgestiegen ist mit nun 9,92%. HNA hat also den relativ schwachen Aktienkurs genutzt um sich auf einem langfristig gesehen sehr günstigen Niveau weiter in die Bank einzukaufen. Das bedeutet für alle anderen Aktionäre auch: Dieser Kauf dient für den Aktienkurs als stabilisierender Faktor. Denn durch diese massiven Käufe wurde zusätzlicher Kaufdruck ausgelöst, was den Kurs theoretisch stützte.

Für die Zukunft bedeutet dieser Kauf, dass auf der Angebotsseite die gekauften Aktien im freien Handel erst mal fehlen. Somit hat sich das Angebot an Deutsche Bank-Aktien „verengt“. Das ist natürlich tendenziell gut für den Aktienkurs, wenn weniger Angebot vorhanden ist. Das soll natürlich im Tageshandel keine Garantie für einen steigenden Kurs bieten, aber tendenziell ist dies gut und stabilisierend für den Kurs.

HNA ist ein chinesischer Mischkonzern, der zum Beispiel für Beteiligungen bei Airlines und Flughäfen bekannt ist, wie auch bei Hotels. Man besitzt aber auch umfangreiche Beteiligungen im Bereich Immobilien und Banken. Und man munkelt derzeit, dass HNA auch Interesse haben könnte bei der HSH Nordbank einzusteigen, die laut EU-Kommission zwangsweise verkauft werden muss.

Jetzt die Aufstockung bei der Deutschen Bank. Hier will man nach eigenen Aussagen als sogenannter Ankeraktionär agieren. Somit wäre man ein stabilisierender Faktor. Danach folgen als neue Nummer 2 der größten Aktionäre bei der Deutschen Bank Scheich Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani mit seinem Cousin, die ebenfalls knapp 10% halten. Danach folgt der US-Großinvestor Blackrock mit gut 6% Anteil. Na, wenn das mal beruhigende Ankeraktionäre/Großaktionäre sind?

Bei Übernahmeangeboten für die Deutsche Bank könnten sie als mächtiger Aktionärsblock den Ausschlag geben, für oder gegen so eine Übernahme. Aber herje, wer will schon die Deutsche Bank kaufen, möchte man sich da fragen? HNA hat diese aktuellsten Käufe über den österreichischen Vermögensverwalter C-Quadrat abgewickelt, über eine Art treuhänderische Verwaltung. Angeblich soll bei der Deutsche Bank-Hauptversammlung am 18. Mai daher Alexander Schütz von C-Quadrat in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank einziehen.

Hat der HNA-Kauf in den letzten Tagen und Wochen bereits stabilisierend auf den Aktienkurs gewirkt vor dem Hintergrund der Kapitalerhöhung? Im Sinne des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ und einer zeitweisen deutlichen Nachfrageausweitung kann man das durchaus vermuten. Ein satter Teil des Angebots ist jetzt erstmal weg vom Markt.


Die Deutsche Bank-Aktie seit Februar.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    leser

    3. Mai 2017 11:59 at 11:59

    Weder „Deutsche“ noch „Bank“. Sollte umfirmieren. Mache gerne ein paar Vorschläge gegen angemessene Vergütung.

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Aktien

Deutsche Bank-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen

Claudio Kummerfeld

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am

Die Deutsche Bank-Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank hat ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Ertrag (Umsatz) liegt bei 5,94 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,26).

Der Gewinn nach Steuern liegt bei 309 Millionen Euro (Vorjahresquartal -832). Der den Aktionären letztlich zuzurechnende Gewinn liegt bei 182 Millionen Euro (Vorjahr -942 Millionen Euro). Für heute waren auch negative Zahlen erwartet worden.

Die harte Kernkapitalquote sinkt leicht von 13,4 Prozent auf 13,3 Prozent.

Die Deutsche Bank-Aktie notiert mit +2 Prozent.

Finden Sie beim Klick an dieser Stelle den offenen Brief von Deutsche Bank-Chef Christian Sewing an seine Mitarbeiter bezüglich der Quartalszahlen.

Key Facts auszugsweise im Wortlaut von der Deutschen Bank:

Erträge wachsen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro

Die Erträge in der Kernbank legten im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro zu.
Die Erträge in der Investmentbank stiegen um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.
Die Privatkundenbank war stabil, da ein wachsendes Geschäftsvolumen die negativen Effekte des Niedrigzinsumfelds ausgleichen konnte.
Die Erträge in der Unternehmensbank fielen um 5 Prozent bzw. 2 Prozent ohne Währungseffekte; der Bereich konnte negative Zinseffekte durch Preisanpassungen bei Einlagen teilweise kompensieren.
In der Vermögensverwaltung (Asset Management) stiegen die Erträge um 4 Prozent, die Nettozuflüsse betrugen 11 Milliarden Euro.

Elftes Quartal in Folge mit Fortschritten bei den Kosten

Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.
Die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten1 sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, wenn erstattungsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Hedgefonds-Geschäfts nicht berücksichtigt werden.
Die Deutsche Bank liegt weiterhin im Plan, ihr Kostenziel von 19,5 Milliarden Euro für 2020 zu erreichen.

Die Kernbank erzielte im Quartal einen Vorsteuergewinn von 909 Millionen Euro

Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.
In den ersten neun Monaten betrug der Vorsteuergewinn 2,6 Milliarden Euro; der bereinigte Vorsteuergewinn1 stieg um 40 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Grafik zeigt Deutsche Bank-Quartalszahlen im Detail

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

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