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Deutsche Bank-Aktie: Tiefer geht immer – zum Verzweifeln für die Bullen?

Heute verliert die Deutsche Bank-Aktie „mal wieder“ ganz entspannt 3,48% auf 6,80 Euro. Und das, obwohl der Dax heute nur 2% verliert. Der folgende Langfrist-Chart seit dem Jahr 2001 zeigt den steigenden Dax in orange, und die fallende Deutsche Bank-Aktie in schwarz. Ab 2011 haben sich beide Kurse endgültig voneinander abgekoppelt.

Immer, wenn man in den letzten Tagen denkt, dass endlich mal der Boden erreicht sein müsste, rutscht die Aktie doch noch tiefer ab. Immer mehr Beobachter sprechen inzwischen von einer längst sehr günstigen Bewertung der Aktie. Wer darauf hört und kauft, liegt schon ein, zwei Tage später spürbar im Minus. Was soll man dazu noch sagen? Momentan fällt die Aktie sogar ohne spezielle Nachrichtenlage, welche explizit diese Aktie runterziehen könnte.

Das Fatale, ja fast das Gemeine bei dieser Aktie ist: Immer wieder scheinen Erholungen einzusetzen, die den Bullen Hoffnung geben. Zwei, drei Tage steigt die Aktie, und es sieht aus wie eine Stabilisierung. Und zack, dann folgt der nächste Absturz. Die Fake-Stabilisierungen haben wir im folgenden Chart (seit September) eingezeichnet. Gilt für diese Aktie die Börsenweisheit „Greife niemals in ein fallendes Messer“? Da bedarf es wohl einer wochenlangen Seitwärtsphase oder wochenlang steigenden Kursen, bevor man von einer Bodenbildung sprechen kann!

Deutsche Bank-Aktie

Der „Tradermacher“ fragt sich aktuell auch, ob man Deutsche Bank und Commerzbank kaufen kann.



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