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Deutsche Bank-Aktien stürzen ab – aber…

Warum Deutsche-Bank-Aktien heute stark fallen – die Aktionäre aber trotzdem gute Laune haben!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die Aktien der Deutschen Bank kommen heute zur Handelseröffnung schwer unter Druck – das hatte bereits gestern Abend begonnen an der New York Stock Exchange (NYSE), wo Aktien der Deutschen ebenfalls gehandelt werden. Der Grund: heute beginnt die Zeichnungsfrist für die 8-Milliarden-Kapitalerhöhung der Deutschen Bank.

Der Absturz kommt aufgrund der Tatsache, dass die Aktien der Deutschen Bank heute ohne Bezugsrechte gehandelt werden. Altaktionäre können nun für zwei Aktien in ihrem Depot eine neue Aktie zum Preis von 11,65 Euro kaufen. Basis für das Geschäft ist der gestrige Xetra-Schlusskurs von 17,195 Euro, woraus sich ein rechnerischer Wert dieser Bezugsrechte von 1,85 Euro ergibt. Diese 1,85 Euro werden heute praktisch vom Kurs der Deutschen Bank-Aktie abgezogen – ein Abschlag von etwas mehr als 10% zum gestrigen Xetra-Schlußkurs:

Neu gehandelt (auch als CFD handelbar!) sind die Bezugsrechte der Deutschen Bank. Und hier zeigt sich: die Sache sieht gut aus, der Handel startete bei 1,85 Euro (siehe oben), der Kurs steigt nun sogar klar über die Marke von zwei Euro:

Also alles halb so schlimm, genauer gesagt sogar eher positiv. Der Absturz der Deutschen Bank-Aktie ist also nur optisch, die Altaktionäre scheinen ein großes Interesse an den Bezugsrechten zu haben..
Welche Auswirkungen das alles auf die Dax-Berechnung hat, können Sie hier nachlesen (Seite 53)

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Denker

    21. März 2017 10:28 at 10:28

    …die Altaktionäre scheinen ein großes Interesse an den Bezugsrechten zu haben.
    Alt und dumm,.. viel Glück ihr alten Aktionäre

  2. Avatar

    Bademeister

    21. März 2017 10:40 at 10:40

    Pump and Dump in Zeiten der „Hochkonjunktur“. Oma geht einkaufen….

  3. Avatar

    Marko

    21. März 2017 13:37 at 13:37

    Nö, die Altaktionäre freuen sich, schöner Bezugspreis, Bravo „Skandalnudel“. ;)

  4. Avatar

    Marko

    21. März 2017 14:00 at 14:00

    Und der Euro Stoxx auf Jahreshoch, die EUR-Peripherie zeigt dem Dax die Rücklichter. Die haben wohl keine Angst mehr vor Frankreich, der Anleihenspread zum Bund wird immer enger.

  5. Avatar

    Marko

    21. März 2017 14:22 at 14:22

    Und eines sollte man bedenken, für die Amis, die sich sagen, na ja unser Dickschiff, nebst Dow und Nase sind ja schon ganz gut gelaufen – wieso nicht mal zur Abwechslung nach Europa rein „shoppen gehen“ ? :D

    Schwach sind die Japaner (Yen), bei den Chinesen sieht es gut aus, das wird der Donald nicht wagen, die mit Importzöllen zu belegen, wenn doch, sitzen die Chinesen am längeren Hebel (Staatsanleihen).

    VG

    Marko

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

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