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Deutsche Bank-Aktien stürzen ab – aber…

Warum Deutsche-Bank-Aktien heute stark fallen - die Aktionäre aber trotzdem gute Laune haben!

FMW-Redaktion

Die Aktien der Deutschen Bank kommen heute zur Handelseröffnung schwer unter Druck – das hatte bereits gestern Abend begonnen an der New York Stock Exchange (NYSE), wo Aktien der Deutschen ebenfalls gehandelt werden. Der Grund: heute beginnt die Zeichnungsfrist für die 8-Milliarden-Kapitalerhöhung der Deutschen Bank.

Der Absturz kommt aufgrund der Tatsache, dass die Aktien der Deutschen Bank heute ohne Bezugsrechte gehandelt werden. Altaktionäre können nun für zwei Aktien in ihrem Depot eine neue Aktie zum Preis von 11,65 Euro kaufen. Basis für das Geschäft ist der gestrige Xetra-Schlusskurs von 17,195 Euro, woraus sich ein rechnerischer Wert dieser Bezugsrechte von 1,85 Euro ergibt. Diese 1,85 Euro werden heute praktisch vom Kurs der Deutschen Bank-Aktie abgezogen – ein Abschlag von etwas mehr als 10% zum gestrigen Xetra-Schlußkurs:

Neu gehandelt (auch als CFD handelbar!) sind die Bezugsrechte der Deutschen Bank. Und hier zeigt sich: die Sache sieht gut aus, der Handel startete bei 1,85 Euro (siehe oben), der Kurs steigt nun sogar klar über die Marke von zwei Euro:

Also alles halb so schlimm, genauer gesagt sogar eher positiv. Der Absturz der Deutschen Bank-Aktie ist also nur optisch, die Altaktionäre scheinen ein großes Interesse an den Bezugsrechten zu haben..
Welche Auswirkungen das alles auf die Dax-Berechnung hat, können Sie hier nachlesen (Seite 53)



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5 Kommentare

  1. …die Altaktionäre scheinen ein großes Interesse an den Bezugsrechten zu haben.
    Alt und dumm,.. viel Glück ihr alten Aktionäre

  2. Pump and Dump in Zeiten der „Hochkonjunktur“. Oma geht einkaufen….

  3. Nö, die Altaktionäre freuen sich, schöner Bezugspreis, Bravo „Skandalnudel“. ;)

  4. Und der Euro Stoxx auf Jahreshoch, die EUR-Peripherie zeigt dem Dax die Rücklichter. Die haben wohl keine Angst mehr vor Frankreich, der Anleihenspread zum Bund wird immer enger.

  5. Und eines sollte man bedenken, für die Amis, die sich sagen, na ja unser Dickschiff, nebst Dow und Nase sind ja schon ganz gut gelaufen – wieso nicht mal zur Abwechslung nach Europa rein „shoppen gehen“ ? :D

    Schwach sind die Japaner (Yen), bei den Chinesen sieht es gut aus, das wird der Donald nicht wagen, die mit Importzöllen zu belegen, wenn doch, sitzen die Chinesen am längeren Hebel (Staatsanleihen).

    VG

    Marko

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