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Deutsche Bank baut ab, Handelskrieg, Apple, Silber

Redaktion

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Diese Woche ist einiges los an den Märkten. Volatilität kommt in die Kurse durch den Handelskrieg. Sissi Hajtmanek und Manuel Koch besprechen im folgenden Video die aktuelle Gemengelage mit ihrer möglichen Auswirkung auf die Börse. Aber auch viele andere Themen bewegen die Börsianer derzeit wie die Deutsche Bank, Commerzbank, Apple und Silber.

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Deutsche Bank und Commerzbank

Die Commerzbank schließt 250 Filialen. Die Deutsche Bank hat im Aktiengeschäft viel abgebaut. Wie geht es weiter? Es wird wohl zunehmend mehr weg verlagert von den Filialen ins Digitale. Die DB hatte jüngst nach Medienberichten eine Klarstellung veröffentlicht. Hier nochmal im Wortlaut:

Die Deutsche Bank plant keinen weiteren Stellenabbau über die Pläne hinaus, die der Vorstand am 7. Juli verkündet hat. Damals gab die Deutsche Bank eine neue Strategie bekannt, die mit dem Abbau von weltweit 18.000 Stellen bis 2022 auf dann 74.000 Stellen einhergehen soll. Ziel des Abbaus ist es, die bereinigten Kosten des Deutsche-Bank-Konzerns um mehr als ein Viertel auf 17 Milliarden Euro zu senken. Eine Aufteilung nach Regionen und Bereichen haben wir damals nicht kommuniziert, und wir werden dies auch weiterhin nicht tun. Sobald Entscheidungen über den konkreten Stellenabbau gefallen sind, werden sie zu allererst mit den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Bereichen besprochen. Wiederholt hat der Vorstand deutlich gemacht, dass alle Teile unserer Bank ihren Beitrag leisten müssen. Selbstverständlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl von Stellen wegfallen, da es der mit Abstand größte Standort der Deutschen Bank ist. Dabei ist der schon geplante Abbau von Arbeitsplätzen im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl von 18.000 Stellen enthalten.

Apple und Silber

Die Apple-Aktie wird im folgenden Video ab Minute 3 im Detail besprochen, fundamental wie auch charttechnisch. Ist die Aktie ein Kauf? Im Video werden auch konkrete Kursmarken genannt. Aber auch Silber wird besprochen mit 37% Plus in wenigen Monaten. Auch hier wird für einen möglichen Kauf ein Einstiegsszenario besprochen.

Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018
Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018.

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Peter g

    11. Oktober 2019 19:46 at 19:46

    Fugmann der Permabär, never fight Trump + FED
    Seit 1.000 Punkten sind sie shortig…was für eine Fehleinschätzunhg

    • Avatar

      Michael

      11. Oktober 2019 20:57 at 20:57

      shortig?

  2. Avatar

    Marko

    11. Oktober 2019 23:59 at 23:59

    Na das da, war und ist typisch DAX !

    „Neue Zuversicht im US-chinesischen Handelskonflikt und ein Kurssprung bei SAP haben am Freitag ein Kursfeuerwerk im Dax ausgelöst. Der deutsche Leitindex zog um 2,86 Prozent auf 12.511,65 Punkte an. Mit seiner Rückkehr über die Marke von 12.500 Punkten sprang er auf den höchsten Stand seit Ende Juli. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Plus von 4,15 Prozent.“

    Und. liebe Bären, was kommt sonst noch — wird wohl ein harter Winter werden für Euch Bären… ?

    12500, das ist schon mal ein Statement…

  3. Pingback: Deutsche Bank is declining, trade war, Apple, silver | En24 News

  4. Avatar

    Marko

    12. Oktober 2019 11:15 at 11:15

    Diese Transformation ins „Digitale“ wird so oder so stattfinden, ich nenne euch mal ein Beispiel : wenn ich eine Überweisung auf dem normalen Weg in die USA von Europa aus durchführe, so dauert dies mehrere Tage, während ich über Paypal, dies in Sekunden durchführen kann. In Sekunden !

    Klar ist mir schon, dass Paypal dafür Geld verlangt, die recht ordentlich, von den Interbankenkursen weit weg.

    Na klar stehen die alteingessenen Banken, mit ihrem Geschäftsmodell von gestern unter Druck ! siehe Commerzbank, Deutsche Bank siehe Sparkasse usw

    Online-Banking usw.

    https://www.onvista.de/news/wirecard-ist-der-deutlichste-grund-nicht-in-den-dax-zu-investieren-284540673

    Schon mal die Kursbewertungen zwischen den „normalen“ Banken und Zahlungsdienstleistern wie Visa oder Mastercard verglichen..? Vom KGV ganz zu schweigen.. ?

  5. Avatar

    Marko

    12. Oktober 2019 20:25 at 20:25

    https://www.onvista.de/news/onvista-boersenfuchs-trotz-allem-die-boerse-will-weiter-nach-oben-284622811

    Und die „Börse“ ist nicht das Entscheidende…

    12500, das interiessiert mich… Short sein, viel Spaß !

  6. Avatar

    Immernoch-Bär

    13. Oktober 2019 08:28 at 08:28

    @Peter g u.Marko, u.andere Bärenkritiker u.Alle nach 2017 Geborenen.
    DER DAX HATTE SEIN HOCH IN 2017 u.seither ist er im Abwärtstrend.Wenn man Trump u.Johnson ständig
    verhöhnt ( Gruss an Marko) u.deren „VERHANDLUNGSERFOLGE“ u.Aktien-Spikes wie am Freitag positiv bewertet , geht das auf keine Kuhhaut sondern nur auf Permabullenhaut.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Quartalszahlen, Fed, Gamestop

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Einige Quartalszahlen werden besprochen. Und natürlich ist wieder der Irrsinn rund um Gamestop ein Thema. Heute Abend steht auch die Fed-Verkündung an.

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Aktien

Boeing-Quartalszahlen: Auf ersten Blick schockierend großer Verlust

Claudio Kummerfeld

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Beispielbild einer Boeing-Maschine

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten. Der Umsatz liegt bei 15,3 Milliarden Dollar (Vorjahreswert 17,91/erwartet 15).

Der Verlust (!!!) nach Non-GAAP liegt bei -15,25 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert -2,33/erwartet -1,80). Hallo? 15,25 Dollar Verlust pro Aktie bei Erwartungen von „nur“ -1,80 Dollar Verlust? Insgesamt ist das ein Verlust von 8,4 Milliarden Dollar nach -1 Milliarde Dollar vor einem Jahr. Was ist hier los? Sonderposten? Eigentlich ist die Non-GAAP-Zahl ja gerade dafür gedacht, Sonderkosten herauszurechnen, damit die Anleger sehen können, wie sich das Kerngeschäft eines Unternehmens entwickelt. Boeing sagt aktuell, dass dieser  monströse Verlust auch eine Belastung von 6,5 Milliarden US-Dollar vor Steuern für das 777X-Programm und eine steuerliche Wertberichtigung beinhaltet. Also, einmal tief durchatmen bitte. Dennoch sind es keine guten Zahlen.

Die Boeing-Aktie notiert vorbörslich mit -3,9 Prozent.

Im 4. Quartal 2020 wurden 59 kommerzielle Flugzeuge ausgeliefert nach 79 im 4. Quartal 2019. Der Umsatz sank von 7,5 auf 4,7 Milliarden Dollar. Der operative Verlust weitete sich aus von -2,8 auf -7,6 Milliarden Dollar. Im Klartext: Die Rüstungssparte durfte mal wieder stützend wirken. Sie lieferte operativ einen Gewinn von 502 Millionen Dollar nach 34 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Grafik zeigt aktuelle Quartalszahlen von Boeing

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Tesla-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Tesla meldet heute Abend kurz nach 22 Uhr deutscher Zeit seine Quartalszahlen. Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 7,38 Milliarden Dollar, im dritten Quartal 2020 waren es 8,77 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 18 Analysten für das 4. Quartal 2020 bei 10,3 Milliarden Dollar.

Gewinnerwartung für Tesla

Beim Gewinn pro Aktie lag Tesla bei seinen Quartalszahlen vor einem Jahr bei 0,41 Dollar, und im 3. Quartal 2020 bei 0,76 Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen von 17 Analysten für das 4. Quartal 2020 im Schnitt bei 1,01 Dollar. Bei Tesla kommt es oft zu Überraschungen. Kann Elon Musk die Erwartung auch dieses Mal sensationell nach oben toppen? Oder haben zum Beispiel Preissenkungen in China an der Marge gefressen? Man wird sehen.

Die Aktie

Interessant wird auch sein, ob es bei einer Erfüllung der Erwartungen zu einem „Sell on good news“ kommt, wie bei vielen anderen Aktien an der Wall Street. Gerade bei Tesla könnte es anders laufen. Werden die Zahlen auch nur halbwegs in Ordnung gemeldet, könnte es kommen wie schon so oft in den letzten Jahren in der Tesla-Aktie. Gerade rund um Elon Musk hat sich schon seit langer Zeit eine „Gemeinde von Gläubigen“ gebildet, die jeden Anlass nutzen um die Aktie immer weiter hoch zu pushen. Und gibt es keinen Anlass, kauft man trotzdem. Dazu kommen jetzt noch die in 2020 in Millionenstärke hinzugekommenen Jung-Trader, die wie wild einige Aktien stumpf hoch pushen. Tesla könnte heute erneut von einer blinden Euphorie profitieren.

Die KGV-Erwartung für die Tesla-Aktie liegt für 2021 bei einer „lumpigen“ Zahl von 294. Man könnte also glatt behaupten, dass die Aktie völlig überteuert ist. Aber wen interessiert das noch? Alleine in den letzten zwölf Monaten ist die Aktie von unter 200 auf jetzt 883 Dollar gestiegen. Tesla hat einen Marktwert von 837 Milliarden Dollar, und ist so viel wert wie die acht größten Autobauer der Welt zusammen. Und das bei eher bescheidenen Absatzzahlen in Relation zu den großen Konkurrenten. Es ist auf so hohen Niveaus also eine reine Spekulation abseits von echten wirtschaftlichen Kennzahlen. Die Frage für heute Abend lautet also nur noch, wie vor allem die neue wilde Masse von Tradern die Zahlen interpretiert. Kann Elon Musk halbwegs die Erwartungen erfüllen, dann wie gesagt…. könnte ein weiterer schneller Kursanstieg folgen. Aber eine gesicherte Erkenntnis ist das natürlich nicht.

Chart zeigt Verlauf der Tesla-Aktie in den letzten zwölf Monaten
Verlauf der Teslsa-Aktie in den letzten zwölf Monaten.

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