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Deutsche Bank: Da geht was!

Die Aktie der Deutschen Bank befindet sich unmittelbar vor dem Ausbilden eines nutzbaren Trends..

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Eine Analyse von Henrik Becker

In meiner Analyse vom Februar  hatte ich für die Deutsche Bank einen Abverkauf bis in den Bereich von 11.50 € bis Mitte März (12. März; Zeitlineal) hinein prognostiziert. Beide Prognosen hat die Aktie sehr genau nachvollzogen, wenn auch mit einer Woche Verspätung. Die sehr dynamische Bewegung zeigt die extreme Nervosität der Marktteilnehmer auf und schürt damit natürlich Ängste auf eine sich unendlich fortsetzende Geschichte. Doch ganz so schwarz muß man für das Finanzinstitut nicht in die Zukunft blicken, wie Sie es im Folgenden lesen werden.

Ausblick:


Durch die sehr dynamische Bewegung der letzten Wochen konnte, die fünfteilige (
12345) Welle (e) und verbunden damit das expandierende Triangle (abcde) ausgebildet werden. An den kommenden Tagen könnte noch das 1.62 Retracement bei 10.58 € erreicht werden; zwingend ist dieser Schritt indes nicht. Da sich diese Formation (Triangle) als Welle (B) ausgebildet hat, wird die sich anschließende (C) die Aktie wieder kräftig steigen lassen.

Der Trend wird sich dabei in Kurs und Zeit sehr stark an Welle (A) orientieren. Um es vorwegzunehmen: In den Himmel werden die Bäume nicht wachsen. Wie im Chart dargestellt wird Welle (C) im Bereich des 1.62 Retracements (16.95 ) den Abschluß finden. Wie das Zeitlineal es aufzeigt, erwarte ich den Abschluß der Rallye frühestens für die zweite Jahreshälfte; Ende August, Anfang September.

(Chart durch anklicken vergrößern)

Der Startschuß für diese durchaus nutzbare Rallye fällt bereits mit Überschreiten des kleinen 0.62 Retracements bei 12.34 €. Größere Ungereimtheiten sind nicht zu erwarten, selbst ein leichtes Unterschreiten des 1.62 Retracement (10.58 ) kann das Blatt nicht wenden. Der Wermutstropfen daran ist: Diese Konstellation versteht sich lediglich als Teil einer großen Korrektur, deren Abschluß noch nicht einmal ansatzweise in Sicht ist.

Fazit:


Die Aktie der Deutschen Bank befindet, sich unmittelbar vor dem Ausbilden eines nutzbaren Trends. Über
12.34 € nimmt dieser seine Arbeit auf. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 1.62 Retracement bei 10.58 € ab.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    vogel

    26. März 2018 16:29 at 16:29

    @Becker,
    Sie beschreiben hier für die DB – Aktie auf einer abstrakten und verklausulierten Ebene einen banalen Sachverhalt:
    „Was tief fällt und nicht pleite geht, hüpft auch mal hoch.“
    Dass die DAX-Kurse seit 1.2.18 runterrauschen, dafür sorgen Bridgewater Associates& Co, zuletzt mit der Shortattacke vom letzten Freitag, wie man offiziell hier nachlesen kann:
    https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_nlp_start
    Plumpe Kursmanipulationen durch Hedgefonds im großen Stil, wie man sie öfters zu dieser Jahreszeit vor der Berichtssaison/Dividendenausschüttungen im April/Mai als hüpfende „JoJo“-Börsen erlebt.
    Sobald dann ihre Shorteindeckungen beginnen, ziehen die Kurse dann „nachrichtenlos“ und wundersam wieder an. Auch bei dividendenlosen Katastrophen wie der DBank.
    Aber das auch nur, um anschließend dank Bridgewater&Co wieder richtig abzusacken., z. B. im Oktober. (Denn nur so kann Geld verdient werden).
    Doch auch das ist ja kein Geheimnis, wie die Midterm-Statistik von Herrn Speck zeigt:
    http://www.seasonalcharts.com/zyklen_wahl_dax_midterm.html

    Warum also das also dermassen kompliziert mit EW herleiten? ;-)

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Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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SAP in der Krise: Ist das eine Chance für uns? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war ganz harte Kost, die der europäische Software-Riese SAP am 26. Oktober für seine Aktionäre hatte. Die Cloud-Sparte blieb überraschend deutlich hinter den Erwartungen zurück. Einzelne Anwendungen wie die Software Concur (Verwaltung und Organisation von Geschäftsreisen) floppten völlig. Und noch mehr: Die Walldorfer kassierten auch gleich die Gewinnschätzungen für die nächsten Jahre, wie wir aus dem Quartalsbericht entnehmen mussten.

So kam es wie es kommen musste. Die Aktie des DAX-Schwergewichts kollabierte an jenem Tag binnen weniger Sekunden und verlor 20 % ihres ursprünglichen Marktwertes. Per saldo sank die SAP-Aktie von über 140 Euro unter 100 Euro ab. Milliarden Euro waren plötzlich durch den Schornstein.

Ungefähr im gleichen Zeitraum meldete die US-Konkurrenz bestes Zahlenwerk. Oracle und Salesforce nutzten die Dollarschwäche des vergangenen Jahres und griffen den deutschen Software-Riesen in seinem europäischen Heimatmarkt an. Die Analysten hängten wie üblich ihr Mäntelchen in den Wind und urteilten vernichtend über das Software-Unternehmen. Der Tenor: Eine Wachstumsgeschichte geht zu Ende. SAP bringt es nicht mehr.

In der Tat befindet sich die Walldorfer Software-Schmiede in einer veritablen Krise. So wird der Umsatz 2021 kaum noch wachsen, der Gewinn wird großer Wahrscheinlichkeit sogar rückläufig sein.

Das sind die Stärken der SAP

Aber gemach! SAP ist unverändert ein großartiges Unternehmen, dessen Software-Anwendungen weltweit in rund 25 Branchen genutzt werden. Bei Großunternehmen sind die Deutschen immer noch das Maß aller Dinge. 9 von 10 Playern nutzen mindestens eine kleine SAP-Anwendung. Die Kundenkartei der Walldorfer liest sich imposant. Dort finden Sie typische Traditionsunternehmen wie Chevron, Ford oder AT&T. Aber auch die…..

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