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Deutsche Bank mit nächstem Skandal: Emissionshandel

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Die Skandale bei der Deutschen Bank reissen nicht ab: das Institut und siene Mitarbeiter haben bereits im Libor-Skandal eine unrühmliche Rolle gespielt, auch beim Gold-Fixing steht die Bank im Ruch, fleißig mit-manipuliert zu haben. Nun weiten sich die Vorwürfe auf ein anderes Gebiet aus: den Emissionshandel in Deutschland. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt hat heute bekannt gegeben, gegen acht aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bank zu ermitteln.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Deutsche-Mitarbeitern vor, zwischen September 2009 und Februar 2010 über ein Geflecht von Firmen CO2-Emissionsrechte gehandelt zu haben und so den deutschen Staat um hunderte von Millionen Euro Steuereinnahmen betrogen zu haben. Zwar nennen die Ermittler nicht den Namen der Deutschen Bank, doch gilt als sicher, dass nur die Deutsche Bank in Frage kommen kann, nachdem es bereits im Dezember 2012 Untersuchungen gegen Deutsche-Mitarbeiter wegen des Emissionshandels gegeben hatte. 2011 hatte die Deutsche Bank bereits eine Strafe von 310 Millionen Euro wegen des Vorwurfs des Steuerbetrugs beim Emissionshandel bezahlt.

Laut informierten Kreisen haben die im Verdacht stehenden Personen die Deutsche Bank inzwischen verlassen – oder sind derzeit suspendiert. In einem Statement hat die Deutsche Bnak mitgeteilt, dass sie ebenfalls interne Untersuchungen durchführe und mit den Behörden vollumfänglich kooperiere. Die Deutsche Bank sieht sich derzeit mit über 7000 Klagen konfrontiert und hat in den letzten Jahren neun Milliarden Euro zur Beiliegeung der Klagen bezahlt.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Fabian Malek

    17. Januar 2017 21:44 at 21:44

    „Deutsche Bnak mitgeteilt“
    Fehler unterlaufen!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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