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Deutsche Bank-Quartalszahlen: Enttäuschung bei Ertrag und Gewinn, Kernkapitalquote steigt

Heute früh wurden die Quartalszahlen der Deutschen Bank veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Heute früh wurden die Quartalszahlen der Deutschen Bank veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten.

Im Gesamtjahr 2016 kommt die Bank auf Erträge von 30,0 Milliarden Euro nach 33,5 Milliarden Euro in 2015. Im 4. Quartal 2016 kommt man auf einen Ertrag von 7,07 Milliarden Euro nach 6,6 Milliarden Euro ein Jahr vorher.

Im Gesamtjahr 2016 kommt die Bank auf einen Verlust von 1,35 Milliarden Euro nach -6,77 Milliarden Euro in 2015. Im 4. Quartal 2016 kommt man auf einen Verlust von 1,9 Milliarden Euro nach -2,1 Milliarden Euro ein Jahr vorher.

Für das Gesamtjahr lagen die allgemeinen Erwartungen eher so um die -700 Millionen Euro, von daher sind -1,35 Milliarden schon eine kräftige Enttäuschung!

Da versucht die Deutsche Bank natürlich in ihrer Meldung mit anderen positiven Aspekten zu punkten, und verweist darauf, dass die harte Kernkapitalquote auf 11,9% zum Jahresende gestiegen ist nach 11,1% am Ende des dritten Quartals. Das war der höchste Stand seit zwölf Quartalen.


Zum Vergrößern bitte anklicken.

Auszugsweise die Deutsche Bank im Originaltext zu den Details:

Höchste Kapitalquote seit zwölf Quartalen

– Die harte Kernkapitalquote (Vollumsetzung) ist auf 11,9% zum Jahresende
gestiegen nach 11,1% am Ende des dritten Quartals. Das war der höchste
Stand seit zwölf Quartalen
– Das harte Kernkapital (CET1, Vollumsetzung) ist im Jahresverlauf um 3%
auf 42,7 Milliarden Euro gefallen
– Die geschätzte verfügbare Verlustabsorptionskapazität (TLAC) betrug am
Jahresende 116 Milliarden Euro
– Die risikogewichteten Aktiva sind im Jahresverlauf um 39 Milliarden Euro
auf 358 Milliarden Euro gesunken. Das haben wir erreicht, indem wir Aktiva
veräußert und Risiken abgebaut haben
– Die Liquiditätsreserven betrugen zum Jahresende 218 Milliarden Euro
nach 200 Milliarden Euro am Ende des dritten Quartals 2016

Erträge im Gesamtjahr niedriger

– Die Erträge lagen im vierten Quartal 2016 bei 7,1 Milliarden Euro, das war
ein Anstieg um 6% gegenüber dem Vorjahresquartal
– Die Erträge im Gesamtjahr 2016 fielen mit 30,0 Milliarden Euro 10%
niedriger aus als im Vorjahr. Die Ursachen waren ein herausforderndes
Marktumfeld mit anhaltend niedrigen Zinsen, Deutsche Bank spezifische
Belastungen und der gezielte Umbau der Bank

Kosten sanken im Gesamtjahr

– Die bereinigten Kosten lagen im vierten Quartal bei 6,2 Milliarden Euro und
damit 9% niedriger als im Vorjahresquartal
– Die bereinigten Kosten betrugen im Gesamtjahr 24,7 Milliarden Euro und
waren 6% niedriger als im Vorjahr
Die zinsunabhängigen Aufwendungen im vierten Quartal waren mit
9,0 Milliarden Euro stabil gegenüber dem Vorjahresquartal, einschließlich
Belastungen von 2,6 Milliarden Euro durch Rechtsstreitigkeiten und
Wertminderungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Abbey Life
– Die zinsunabhängige Aufwendungen im Gesamtjahr lagen mit
29,4 Milliarden Euro 24% unter dem Vorjahrswert, vor allem aufgrund
niedrigerer Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten und Wertminderungen
im Jahr 2016
– Der Personalaufwand ist im Gesamtjahr um 11% oder 1,4 Milliarden Euro
gegenüber 2015 gesunken

Ergebnis vor Steuern spiegelt Kosten der Strategie-Umsetzung wider

– Im vierten Quartal 2016 betrug der Verlust nach Steuern 1,9 Milliarden
Euro nach einem Verlust nach Steuern von 2,1 Milliarden Euro im
Vorjahresquartal
– Der Verlust nach Steuern im Gesamtjahr 2016 lag bei 1,4 Milliarden Euro
gegenüber einem Verlust von 6,8 Milliarden Euro im Jahr 2015
– Der Verlust vor Steuern im vierten Quartal 2016 von 2,4 Milliarden Euro
enthielt Belastungen von 2,9 Milliarden Euro durch Wertminderungen im
Zusammenhang mit dem Verkauf von Abbey Life (1,0 Milliarden Euro),
Rechtsstreitigkeiten (1,6 Milliarden Euro), Restrukturierung und
Abfindungen (0,1 Milliarden Euro) sowie Kosten des Risikoabbaus der
NCOU (0,1 Milliarden Euro). Gleichzeitig gab es Veräußerungsgewinne
von 0,8 Milliarden Euro
– Im Gesamtjahr 2016 betrug der Verlust vor Steuern 0,8 Milliarden Euro
nach Belastungen von 5,8 Milliarden Euro durch die oben genannten
Faktoren sowie Veräußerungsgewinnen von 1,0 Milliarde Euro

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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