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Deutsche Bank-Quartalszahlen: Kleiner Gewinn, Rückstellungen steigen geringfügig

FMW-Redaktion

Die Deutsche Bank-Quartalszahlen liegen vor. Nach einem Verlust von 6 Milliarden Euro im 3. Quartal 2015 lag man jetzt bei +278 Millionen Euro nach Steuern. Die Postbank trug dazu 68 Millionen Euro bei. Der Ertrag stieg von 7,33 auf 7,49 Milliarden Euro. Die Rückstellungen für Rechtsrisiken steigen um 400 Millionen auf 5,9 Milliarden Euro. Ob das reichen wird für die Einigung mit dem US-Justizministerium?

deutsche-bank-quartalszahlen

Die Key Facts laut Deutsche Bank:

• Erträge leicht gestiegen
o 7,5 Milliarden Euro gegenüber 7,3 Milliarden Euro in 3Q2015 trotz eines schwierigen Zinsumfelds
• Zinsunabhängige Aufwendungen geringer
o 6,5 Milliarden Euro gegenüber 13,2 Milliarden Euro in 3Q2015, als es signifikante Wertminderungen
auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten gab
o Bereinigte Kostenbasis von 5,9 Milliarden Euro, rund 350 Millionen Euro geringer als im
Vorjahresquartal
• Operative Stärke
o Gewinn vor Steuern von 619 Millionen Euro in 3Q2016 trotz Belastungen durch Restrukturierung
und Abfindungszahlungen, Rechtsstreitigkeiten, Wertminderungen und den Risikoabbau der NonCore
Operations Unit (NCOU) in Höhe von 1,0 Milliarden Euro
o Gewinn vor Steuern von 1,6 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten 2016 trotz Belastungen
durch Restrukturierung und Abfindungszahlungen, Rechtsstreitigkeiten, Wertminderungen und
den Risikoabbau der NCOU in Höhe von 3,0 Milliarden Euro
• Verbesserte Kapitalquoten durch Fortschritte beim Risikoabbau
o Harte Kernkapitalquote (Vollumsetzung) von 11,1% gegenüber 10,8% am Ende des zweiten
Quartals 2016; durch die Veräußerung der Hua Xia Bank-Beteiligung wird ein Anstieg um 40 bis
50 Basispunkte erwartet
o Harte Kernkapitalquote (Teil-Umsetzung) von 12,6% gegenüber 12,2% in 2Q2016
o Risikogewichtete Aktiva um 18 Milliarden Euro auf 385 Milliarden Euro gesunken, vor allem
aufgrund des Risikoabbaus in der NCOU
• Restrukturierung liegt im Plan
o Verhandlungen mit dem Betriebsrat in Deutschland abgeschlossen
o Verkauf der Private Clients Services-Einheit in den USA abgeschlossen
o Veräußerung von Abbey Life vereinbart

Das Kurz-Statement von John Cryan:

„Die Quartalsergebnisse zeigen die Stärken unseres operativen Geschäfts und die herausragende Arbeit unserer Mitarbeiter. Wir sind beim Umbau unserer Bank gut vorangekommen. Jedoch wurde diese positive Entwicklung in den vergangenen Wochen dadurch überschattet, dass die Verhandlungen zu hypothekenbesicherten Wertpapieren in den USA im Zentrum der Aufmerksamkeit standen. Das hat zu Unsicherheit geführt. Die Bank arbeitet hart daran, diese Angelegenheit so bald als möglich abzuschließen.“



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1 Kommentar

  1. …und die Zahlen sind bestimmt auch noch getürkt..
    die DB ist ja darin geübt,ne wa!
    FAKE

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