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Deutsche Bank senkt Daumen über China

Die Deutsche Bank zeigt sich skeptisch gegenüber den Perspektiven für China. „Wir erwarten, dass das Wachstum im ersten Quartal negativ überrascht, die Politik daher gezwungen sein wird, weitere Stimulusmassnahmen zu ergreifen“, so der Analyst Zhang Zhiwei, der für die Deutsche Bank in Hongkong arbeitet. China werde in die Zange genommen durch geringere Immobilieninvestitionen und einem scharfen Rückgang von Landverkäufen durch lokale Regierungen, so Zhang Zhiwei. Die Deutsche Bank senkt daher ihre Prognose für das BIP Chinas im ersten Quartal auf 6,8%.

Unterdessen hat die Regierung in Peking offensichtlich beschlossen, gut eine Billionen Dollar in ca. 400 Infrastrukturprojekte zu investieren, wie informierte Kreise gegenüber Bloomberg berichten. Demnach will Peking die Gelder in den Bereichen Öl und Gas, Gesundheit, regenerative Energien, Transport und Minenwesen investieren. Finanziert werden die Projekte durch die Zentralregierung, Lokalverwaltungen, staatliche Firmen sowie durch neue Kredite und den Privatsektor. Laut den informierten Kreisen sei dies teil eines Planes, der weitere Gelder in Infrastrukturprojekte bis 2016 investieren will.

Die von der Regierung noch nicht bestätigten Massnahmen zeigen, dass sich Peking Sorgen macht über die nachlassende Wachstumsdynamik im Reich der Mitte. Im Vergleich zu 2008, als die Regierung massive Stimulusmassnahmen eingeleitet hatte, die jedoch teilweise ineffizient angelegt waren, sind die aktuellen Pläne jedoch eher bescheiden.



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