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Deutsche Bank Topmanager in Hong Kong fährt mit seinem 580.000 Dollar-Ferrari Parkplatzwächter tot

Von Claudio Kummerfeld

Man könnte es fast für das illustre Ausrufezeichen der Deutsche Bank-Skandale der letzten Monate halten, wenn dabei kein Mensch zu Schaden gekommen wäre. Der 48jährige Robert Ebert, Top-Manager bei der Deutsche Bank-Filiale in Hong Kong, fuhr Dienstag früh um 7 Uhr zur Arbeit und verlor, so sagt er es selbst, die Kontrolle über seinen schwarzen 580.000 Dollar Ferrari 458 Spider, und das bei der Zufahrt zur Tiefgarage des Deutsche Bank-Büros in Hong Kong. Laut Presseberichten sagte er der Polizei das Auto hätte ein Problem mit der Bremse gehabt. Merkwürdig: würde man mit einem Ferrari im normalen Straßenverkehr weiterfahren, wenn man weiß, dass das Auto ein Problem mit der Bremse hat? Und wie schafft man all das mit weniger als 30kmh?

Bei der Einfahrt rammte er einen Maserati, der gerade die Tiefgarage verlassen wollte, und traf als Folge danach den Parkwächter, der später an seinen Verletzungen starb. Ebert wurde auf Kaution wieder freigelassen. Das Geschäft kann also weitergehen.



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2 Kommentare

  1. Würde dieser Deutsche Bank Schnösel,das bekommen ,was er verdient,würde er Rikscha fahren,wenns hochkommt!Der Parkplatzwächter würde also noch leben,sofern er wg.Rikscha&nicht Proletenkarre nicht eh schon wegrationalisiert gewesen wäre.Was solls:Ein Käfigmensch mehr oder weniger?Peanuts!

  2. Ähnliches hätte auch mit einem einstmals so beliebten Goggomobil oder mit einem Fiat 500 geschehen können.
    Da wird der Fahrer als solcher, nicht jedoch wegen seiner beruflichen Tätigkeit, auf seine Verantwortlichkeit geprüft.
    Das nennt man Rechtsstaatsprinzip. Soll es sogar noch in Hong-Kong geben, ein wenig zumindest, für die notwendige Freilassung reicht es immerhin.

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