Folgen Sie uns

Aktien

Deutsche Bank: Warum es gefährlich ist, dass Donald Trump ihr 300 Millionen Dollar schuldet!

Donald Trump schuldet der Deutschen Bank 300 Millionen Dollar – für die er auch noch persönlich haftet. Und das dürfte nun für die Deutsche ein Riesen-Problem werden..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die Deutsche Bank erwartet bekanntlich eine Strafe des US-Justizministeriums – es geht dabei um den Verkauf von in Anleihen verpackte Immobilienkredite an andere Banken, dessen Ablauf, vorsichtig formuliert, nicht korrekt war. Die ursprünglich vom US-Justizministerium aufgrufenen 14 Milliarden Dollar an Strafe würden die Deutsche Bank wohl aus der Bahn werfen – also geht man davon aus, dass die Strafe irgendwo zwischen zwei und fünf Milliarden Dollar liegen wird.

Das zumindest ist die Annahme – und es könnte sich dabei um eine zu optimistische Annahme handeln. Denn es gibt da etwas, was mit den Vorwürfen gegen die Deutsche Bank des US-Justizministeriums eigentlich gar nichts zu tun hat, aber der Deutschen Bank dennoch zum Verhängnis werden könnte. Und das ist die Tatsache, dass der designierte US-Präsident Donald Trump der Deutschen 300 Millionen Dollar schuldet – und für diese 300 Millionen sogar persönlich haftet – bzw. nun die Trump-Organisation.

Und das alles riecht natürlich nun nach Interessenkonflikt, hat mehr als ein Geschmäckle, wenn der Chef des Justizministeriums einer Bank viel Geld schuldet, gegen die ermittelt wird – Trump könnte die Deutsche Bank bevorteilen, der Verdacht läge natürlich nahe. Schließlich hatte die Deutsche Bank schon seit Jahrzehnten eine sehr gute Geschäftsbeziehung zu Donald Trump: es waretwa die Deutsche, die den Trump Tower in Manhatten finanzierte, in dem nun der kommende US-Präsident Hof hält und seine Regierungs-Mannschaft auswählt.

donald-trump-1-2
Donald Trump – Gefahr für die Deutsche Bank?
Foto: Gage Skidmore/Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Und dazu kommt: die Deutsche Bank ist auch Hauptkreditgeber für Trumps inzwischen bei allen wichtigen Sitzungen anwesenden Schwiegersohn Jared Kushner. Und: als sich Trump mit seinem Spielcasino in Atlantik City verspekuliert hatte und de facto pleite war, war es die Deutsche Bank, die als einzige bereit war, ihm weitere Kredite zu geben. Zwischendurch war die Stimmung einmal kurz getrübt, man stritt sich und prozessierte, dann aber schloss man einen Vergleich – und die Geschäftsbeziehung ging unvermindert weiter. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, sagt der Volksmund..

Nun versucht die Deutsche Bank, zumindest die Sache mit der Garantie Trumps irgendwie aus der Welt zu kriegen. Trump hatte einst durch seine persönliche Garantie die Kredite von der Deutschen Bank zinsgünstiger bekommen, dazu kommt, dass er mit dem geliehenen Geld machen kann was er will, die Deutsche redet ihm nicht hinein.

Was also tun? In der Überlegung ist ein Treundhandkonto bestehend aus werthaltigen Assets von Trump, das die persönliche Garantie ersetzt. Oder die Deutsche Bank verzichtet freiwillig auf die persönliche Garantie, hebt dafür aber den Zinssatz für die Kredite etwas an. Alles denkbar.

Aber für die Deutsche Bank hat das alles in ihrer sensiblen Situation Nachteile: die amerikanischen Behördne werden unter allen Umständen vermeiden wollen, dass man hier Interessenskonflikten des designierten Präsidenten nachgibt. Und das könnte bedeuten: die Strafe fällt höher aus, als die Märkte meinen mit ihrer Schätzng von maximal fünf Milliarden Euro. Und so wird man sich in den Türmen der Deutsche Bank in Frankfurt vielleicht denken: ach, wäre doch nur Hillary Clinton Präsidentin geworden – dann wären die Dinge sicher weniger kompliziert und gefährlich..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    22. Dezember 2016 16:54 at 16:54

    Und wieder gilt der Fundamentalsatz:bei jeder Sauerei ist die Deutsche Bank dabei!P.s.Ich kann das leider behaupten,da ich Insiderwissen habe,will heissen :von der „Deutschen“selber gehörig über den Tisch gezogen worden zu sein!Der Teufel soll Sie holen die DB-Mafiosi!

    • Avatar

      Gert

      22. Dezember 2016 17:39 at 17:39

      Nun Ja wahrscheinlich auch jemand der 8 % ihne Risiko bekommen will und hinterher andere SCHULDIG spricht !! Wie sagt der Volksmund DUMMHEIT wird bestraft !!!

  2. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2016 17:34 at 17:34

    Na, das ist mal richtig lustig…

    Klicks generieren at its best… !!!

    Super ! Warum haben die US-Behörden nicht VOR der US-Wahl die Deutsche Bank zu 14 MRD USD Strafzahlungen verurteilt ?
    Weil die Summe unrealitisch ist, vielleicht ? :D
    Weil dann die Deutsche Bank schon mal fragen dürfte, wieso 14 Mrd ?
    Wieso zahlen „wir“ viel mehr als die anderen Banken ? Das ist logisches Denken ? ;)

    VG
    Marko

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Dezember 2016 17:42 at 17:42

      @Marko, das kommt doch darauf hin, wie groß der Betrug war der Deutschen Bank! Wissen Sie, um welche Summe es geht?? Und was hat das mit „Klicks generieren at its best… “ zu tun??

  3. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2016 17:42 at 17:42

    Ja Herr Koch, die „Skandalnudel “ ist natürlich mit dabei. Aber : dass amerikanische Banken bevorteilt werden, ist schon a bisserl seltsam. ;)

    Wer ist eigentlich für diesen QE-Müll verantwortlich ? Die supertolle US-Regierung, ausserdem hat GS damit angefangen, mit den ABS-Securities oder ?

    VG

    Marko

    Marko

  4. Avatar

    gerd

    22. Dezember 2016 18:07 at 18:07

    Kapier mal wieder euren Bericht nicht.

    Hab ich nicht vor zwei Tagen noch bei euch gelesen, dass ihr das Urteil jeden Tag erwartet – also noch bei Obama – und dass das einen Ausbruch nach oben oder unten bringen könnte?

    Und jetzt macht ihr auf einmal die Pferde scheu, mit einem ganz anderen Argument. Wobei ja auch vor diesem neuen Argument von euch in den Raum gestellt wurde, dass die Strafe für nichtamerikanische Unternehmen bei Trump evtl. höher ausfallen könnten – unabhängig davon ob er Geschäftsbeziehungen zu ihnen unterhält.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Dezember 2016 18:12 at 18:12

      @Gerd, dass das Urteil unmittelbar bevorsteht, haben Insider von den Dächern gepfiffen. Ob das stimmt, weiß man natürlich nicht sicher, aber in der Regel kommt so was nicht aus dem Nichts. Als die 14 Milliarden verkündet worden waren, hatte die EU kurz zuvor Apple zu einer Milliardenstrafe verdonnert, daher die Vermutung, dass das damit zusammenhängt, ausserdem zeigt die Statistik, dass nicht-US-Unternehmen deutlich höher bestraft werden. Und jetzt mit Trump entsteht eine Sondersituation, die sehr sensibel ist aus nachvollziehbaren Gründen..

      • Avatar

        Marko

        22. Dezember 2016 18:37 at 18:37

        Das mag sein, trotzdem geht es hier um die Verhältnismässigkeit.

        Wenn die DB zu „nicht-amerikanischen“ Bedingungen zu 14 Mrd USD Starfzahlungen verdonnert wird, so wird Europa reagierien und zwar gnadenlos.
        Das kann und darf nicht im Interesse der US-Regierung sein. Europa ist nicht gerade „klein“, das könnte man im Notfall über Strafzölle regulieren, das will keiner…
        So verrückt sind die Amis nicht.

        VG
        Marko

  5. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2016 18:09 at 18:09

    Markus, wieso „Sie“ ?

    na ja, das ist ganz einfach :

    Der Hauptverursacher dieses QE-Chaos, ist GS mit ihren ABS-Wetten gegen den Kunden. Das ganze System war schon gut gemacht.
    Die Deutsche Bank hatte damals gar nix, gar nix damit zu tun, diese ABS-Papiere wurden auch an europäische Banken verkauft. Was jetzt ABS-Securties sind, lass ich mal lieber bleiben.
    Dies hat eben dazu geführt , dass wir im Jahre 2007 einen „Immobilien-Wahn“ sahen, und zwar im Amiland, dann hat sich die US-Regierung gesagt, lassen wir mal Lehman pleite gehen, was solls… usw…und das war der Fehler der US-Regierung, weil eben Banken weltweit vernetzt sind, da fielen sie, die Dominosteine, deshalb die QE-Programme…

    Die Deutsche Bank ist nicht der Verursacher, natürlich waren die – dem großen Vorbild GS folgend – danach mit im „Geschäft“.

    14 Mrd sind ein Witz…

    VG
    Marko

  6. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2016 18:20 at 18:20

    Ich würde die Goldman Sachs -Brüder auf 140 Mrd USD verklagen und : das wäre gerechtfertigt.

    Wissentlich die Kunden als „Deppen“ / „Idioten“ zu bezeichen und gleichzeitig gegen die Kunden zu wetten, na : aber hallo…

    VG

    Marko

  7. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2016 19:18 at 19:18

    „Aber für die Deutsche Bank hat das alles in ihrer sensiblen Situation Nachteile: die amerikanischen Behördne werden unter allen Umständen vermeiden wollen, dass man hier Interessenskonflikten des designierten Präsidenten nachgibt. Und das könnte bedeuten: die Strafe fällt höher aus, als die Märkte meinen mit ihrer Schätzng von maximal fünf Milliarden Euro. Und so wird man sich in den Türmen der Deutsche Bank in Frankfurt vielleicht denken: ach, wäre doch nur Hillary Clinton Präsidentin geworden – dann wären die Dinge sicher weniger kompliziert und gefährlich..“

    Das stimmt nicht, wieso sollte ein Herr Trump gefährlich sein ?
    und der nächste Punkt ist folgender : ein Herr Trump ist ein Milliardär, es ist egal mit welchen Banken er vorher Geschäftsbeziehungen hatte, weil es keinen interessiert.

    Was ich persönlich gut finde, einen Präsidenten „zum Anfassen“, kein „typischer Politiker“ das könnte was werden… tortzdem : wird ein Herr Trump sich anpassen müssen :D

    Die Strafe fällt niediger aus.

    VG

    Marko

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Quartalszahlen und Inflation

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. IBM und Intel werden heute Abend ihre Quartalszahlen veröffentlichen – sie werden von ihm vorab besprochen. Auch das Thema Inflation ist auf der Tagesordnung.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage