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Anleihen

Deutsche Bundesanleihe auf 10 Jahre: Aktuelle Emission mit 0,33% Rendite

Die wichtigste Laufzeit für deutsche Anleihen mit 10 Jahren hatte heute wieder einen Emissionstag. Die durchschnittliche Rendite liegt bei 0,33%, und der Emissionskurs lag bei 99,23%…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die wichtigste Laufzeit für deutsche Anleihen mit 10 Jahren hatte heute wieder einen Emissionstag. Die durchschnittliche Rendite liegt bei 0,33%, und der Emissionskurs lag bei 99,23% (Anleihekurse notieren in Prozentpunkten). Damit liegt die Rendite leicht unter der letzten Emission vom 11. Januar mit 0,36% und vorher 0,21%. Letztes Jahr lag man eine Zeit lang im negativen Bereich auf der wichtigsten Laufzeit von 10 Jahren. Wie die „Finanzagentur Deutschland“, die für das Bundesfinanzministerium die Schulden aufnimmt heute mitteilt, wollte man 3 Milliarden Euro emittieren.

Für die 3 Milliarden Euro gab es von Investoren (in der Regel Banken, Fonds und Pensionskassen) Nachfrage im Gesamtwert von 5,35 Milliarden Euro. Davon gaben Investoren Gebote ohne Limit im Volumen von 3,49 Milliarden Euro ab. Wolfgang Schäuble hätte also theoretisch locker seine kompletten 3 Milliarden Euro zu selbst bestimmten Kursen am Markt durchdrücken können. Was für eine traumhafte Welt für einen Finanzminister. Aber man ist wohl dank der Haushaltslage so entspannt, dass man selbst die eigentlichen 3 Milliarden Euro nicht voll ausschöpfen muss. Denn letztlich verkauft wurden statt 3 Milliarden abzüglich einer „Marktpflegequote“ nur Bundesanleihen für 2,48 Milliarden Euro.

Der Zinskupon liegt bei 0,25%. Durch den Emissionskurs unter 100% liegt die Rendite über dem Zinskupon, bei den anfangs angesprochenen 0,33%. Durch den geringeren Kapitaleinsatz steigt die Rendite, das sich der Zinssatz immer auf die vollen 100% Nominalwert bezieht. Der Anstieg der Rendite zumindest in diesem Fall hat sich abgebremst, für den Augenblick jedenfalls! Im Chart sieht man den Kursverlauf des Bund-Future seit 2014. In den letzten Monaten (roter Pfeil) war der Kurs wieder etwas zurückgekommen, was automatisch eine steigende Rendite bedeutet.

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Anleihen

Andre Stagge: Steigende US-Rendite, US-Wahl, Aktienmarkt – sein aktuelles Trading

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge spekuliert aktuell auf die steigende Rendite für US-Staatsanleihen, und hat daher den Future für Staatsanleihen geshortet (Renditen und Kurse bewegen sich logischerweise immer exakt gegenläufig). Im folgenden brandaktuellen Video erklärt er die derzeitigen Zusammenhänge am Kapitalmarkt. Als da wäre die heutige Wichtigkeit der US-Wahl in Georgia und deren Folgewirkungen auf die US-Politik und die Kapitalmärkte. Auch geht es darum, dass steigende Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen dauerhaft nicht parallel existieren können. Denn es ist, wie es ist. Deutlich höhere Renditen machen Anleihen attraktiver und sorgen eigentlich für einen Geldfluss raus aus Aktien.

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Hellmeyer, Halver, Leber und Co – optimistisch ins neues Jahr!

Claudio Kummerfeld

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Wie wird das Börsenjahr 2021 laufen, und wie werden einzelne Anlageklassen wie Aktien, Gold oder Anleihen performen? Dazu äußern sich im folgenden Video Folker Hellmeyer von Solvecon Investment, Robert Halver von der Baader Bank, Frank Fischer von Shareholder Management, Thomas Romig von Assenagon, Dr. Hendrik Leber von ACATIS und Johannes Hirsch von antea. Natürlich hat jeder der hier gezeigten Personen im Detail unterschiedliche Standpunkte. Aber wenn man das große Bild betrachtet, dann herrscht für den Aktienmarkt doch ein recht großer Optimismus. Klar, die Coronakrise scheint mit dem Impfungen ein Ende zu finden, und Joe Biden bringt Ruhe in die Kiste, nach vier chaotischen Trump-Jahren. Aber gelten „Experten“ mit ihren Jahresaussichten nicht oft als Kontra-Indikatoren? Aber gut, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Die Begründungen der Experten sind jedenfalls inhaltlich schlüssig und durchaus nachvollziehbar.

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