Folgen Sie uns

Europa

Deutsche Exporte explodieren! Immer weiter, weiter, weiter

Man weiß gar nicht mehr, wo das enden soll. Die deutschen Exporte steigen immer weiter an. Die vor wenigen Minuten für Oktober vermeldeten Zahlen vom Statistischen Bundesamt zeigen einen Zuwachs…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Man weiß gar nicht mehr, wo das enden soll. Die deutschen Exporte steigen immer weiter an. Die vor wenigen Minuten für Oktober vermeldeten Zahlen vom Statistischen Bundesamt zeigen einen Zuwachs gegenüber Oktober 2016 von 6,8%. Wahnsinn! Die Spanne zwischen Exporten und Importen geht nur deswegen nicht weiter auseinander, weil die Importe im selben Zeitraum auch weiter explodiert sind, nämlich um 8,3%. Die Außenhandelsbilanz schloss im Oktober 2017 mit einem Überschuss von 18,9 Milliarden Euro ab. Im Oktober 2016 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz + 18,8 Milliarden Euro betragen. Die Statistiker im Wortlaut mit weiteren Details:

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Oktober 2017 Waren im Wert von 64,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 59,6 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Oktober 2016 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 8,7 % und die Importe aus diesen Ländern um 10,1 %. In die Länder der Eurozone wurden im Oktober 2017 Waren im Wert von 40,4 Milliarden Euro (+ 8,6 %) geliefert und Waren im Wert von 39,8 Milliarden Euro (+ 9,3 %) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Oktober 2017 Waren im Wert von 24,1 Milliarden Euro (+ 9,1 %) exportiert und Waren im Wert von 19,8 Milliarden Euro (+ 11,9 %) von dort importiert.
In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im Oktober 2017 Waren im Wert von 43,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 29,4 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber Oktober 2016 nahmen die Exporte in die Drittländer um 4,1 % zu, die Importe von dort stiegen um 4,8 %.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    8. Dezember 2017 09:11 at 09:11

    Hier von einem User aus WO…

    Konjunktur
    08.12.2017 | 08:31

    Deutsche Exporte sinken im Oktober leicht

    Von Andreas Plecko

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-12/42444113…

    Man sollte zumindest in der UEBERSCHRIFT den Zeitraum benennen!!
    Nicht dass man bei WO auf die Idee kommt,dass FMW ein Fake-News Portal ist!

    • Avatar

      admin

      8. Dezember 2017 09:15 at 09:15

      Hallo baeuerin. Da möchten wir mit (üblicher?) FMW-Arroganz behaupten: Die Monats-Vergleichszahlen bei den Exporten sind unwichtig und spielen keine Rolle. Interessant sind nur die Jahresvergleichszahlen. Warum andere Portale in ihrer Headline die Monats-Vergleiche nutzen, können wir nicht sagen. Aber wichtig sind die Jahresvergleiche beim Außenhandel. Un die steigen eben um 6,8% bei den Exporten. Grüße, und vorab ein schönes Wochenende!

      • Avatar

        baeuerin

        8. Dezember 2017 09:38 at 09:38

        Fuer mich kein Problem…aber wenn man „zuerst NUR“ die Ueberschriften vergleicht,dann ist man als Laie erst mal verunsichert!
        Das Wort FAKE ist dann mal vorschnell ausgesprochen,ohne dass man den kompletten Bericht dazu gelesen hat!
        Aber wer ist @admin?
        Sitzt Fugi schon im Flieger nach Minga?
        Auch ihnen ein schoenes kaltes Wochenende am Christkind“l Markt!

        • Avatar

          baeuerin

          8. Dezember 2017 10:27 at 10:27

          Und wieder ein Fake bei WO!!

          Startseite > Nachrichten > Kommentare > Nachricht MARKTAUSBLICK Gold: Ausverkauf! Nachrichtenquelle: GKFX Brokerhaus | 08.12.2017, 09:35 | 235 | 0 | 0 In den vergangenen 3 Monaten verzeichnete Gold einen Abschlag von über 3%. Mit Blick auf die letzten 12 Monate hat der Preis jedoch immer noch knapp 7% zugelegt. Das Edelmetall hat allerdings mit einer ganzen Reihe negativer Einflussfaktoren zu kämpfen (steigende Zinsen in den USA, niedrige Inflation, robuste Aktienmärkte, der Hype um die Kryptowährung Bitcoin). Angesichts dieser Gegebenheiten bleibt die Tendenz weiter abwärtsgerichtet.

          MARKTAUSBLICK: Gold: Ausverkauf! | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
          https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10123108-marktausblick-gold-ausverkauf

          Vor 3 Mon.stand Gold (Jahreshoch) bei 1357$,
          und heute bei 1247$…
          Sind nach Adam Riese bei einer Grundschulrechnung UEBER 8%!!!
          So schauts aus…

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

weiterlesen

Europa

ifo Index etwas schwächer als erwartet, aber fünfter Anstieg in Folge

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für September veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 93,4 (Prognose war 93,8; Voromonat August war 92,6)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 89,5; August war 87,9)

– Erwartungen: 97,7 (Prognose war 98,0; Voromonat war 97,5)

Fünfter Anstieg in Folge beim ifo Index

Dazu ifo in einer Pressemitteilung:

 

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich erneut verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September auf 93,4 Punkte gestiegen, nach 92,5 Punkten im August. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Situation abermals positiver als im Vormonat. Zudem erwarten sie eine weitere Erholung ihrer Geschäfte. Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich trotz steigender Infektionszahlen.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindikator merklich gestiegen. Deutlich weniger Unternehmen schätzten ihre aktuelle Geschäftslage schlecht ein. Zudem erwarteten mehr Industriefirmen, dass sich ihre wirtschaftliche Lage weiter verbessern wird. Insbesondere die Elektroindustrie ist optimistisch.

Im Dienstleistungssektor ging der Index hingegen zurück, nach zuletzt vier Anstiegen in Folge. Dies war auf weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen jedoch als minimal besser.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima deutlich aufgehellt. Die Händler waren merklich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zusätzlich gehen viele von ihnen von einer weiteren Belebung in den kommenden Monaten aus.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index erneut gestiegen. Der Indikator zur aktuellen Lage kletterte auf den höchsten Wert seit März dieses Jahres. Der Ausblick ist weiterhin pessimistisch, aber etwas weniger als im August.“

 

Der ifo Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer

weiterlesen

Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanagerindex – Dienstleister schrumpfen, Gewerbe stark

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für September) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 53,7 (Prognose war 54,1; Vormonat war 54,4)

Verarbeitendes Gewerbe: 56,6 (Prognose war 52,5; Vormonat war 52,2)

Dienstleistung: 49,1 (Prognose war 53,0; Vormonat war 52,5)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 48,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 51,9)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

 

„Während die aktuellen PMI-Daten zeigen, dass die deutsche Wirtschaft im September insgesamt auf Wachstumskurs geblieben ist, liefen die Trends auf Sektorenebene jedoch zunehmend auseinander. So vermeldete der Dienstleistungssektor erstmals seit drei Monaten wieder Geschäftseinbußen, was bedeuten könnte, dass die Erholung hier wegen der weiter geltenden Abstandsregeln, der starken Verunsicherung in der Wirtschaft und der Ungewissheit der Beschäftigten hinsichtlich der weiteren Jobentwicklung ihren Höhepunkt bereits überschritten haben dürfte. Im Gegensatz dazu erholte sich die Industrie – nicht zuletzt dank der wieder anziehenden Exportnachfrage – weiter im Eiltempo. Produktion und Auftragseingang wiesen hier abermals starke Zuwächse aus, was mit dazu beitrug, dass sich der Stellenabbau verlangsamte. Die steigenden Infektionszahlen decken sich mit der etwas weniger optimistischeren Stimmung im Servicesektor. Demgegenüber konnten die Industrieunternehmen scheinbar jegliche Sorgen hinsichtlich potenzieller Restriktionen im In- oder Ausland abschütteln, sodass die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist hier wieder so positiv ausfielen wie zuletzt vor über zweieinhalb Jahren.”

 

Die deutsche Wirtschaft mit mühsamer Erholung

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen