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Deutsche Industrie crasht weiter – „einfach schrecklich“!

Markus Fugmann

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am

Soeben wurden die deutschen Einkaufsmanagerindizes (Markit PMI; September) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe 41,4  (Prognose war 44,0; Vormonat war 43,5)

Dienstleistung 52,5   (Prognose war 54,3; Vormonat war 54,8)


source: tradingeconomics.com

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten der deutschen Einkaufsmanager erhoben hat:

 

„Ein weiterer Monat mit miserablen PMI-Daten für Deutschland. Diesmal ist der Composite-PMI sogar auf den niedrigstenWert seit Oktober 2012 und damit tief ins Rückgangsterrain abgesackt. Die Wirtschaft hangelt sich ins vierte Quartal, und beim derzeitigen Tempo dürfte bis Ende 2019 kein Wachstum mehr dabei herauskommen. Die Daten für den Industriesektor sind einfach schrecklich. Was die Nachfrage lähmt,sind die Unsicherheit bezüglich der Handelskonflikte, der Ausblick für die Automobilindustrie und der Brexit. Dies alles hinterließ in den Auftragsbüchern der Industrieunternehmen das größteMinus seit dem Höhepunkt der Finanzkrise 2009. Dass der Stellenaufbau praktisch zum Erliegen gekommen ist, hat dafür gesorgt, dass dem Servicesektor eine der wichtigsten Stützen weggebrochen ist. So zeigt der erste Auftragsrückgangbei den Dienstleistern seit über viereinhalb Jahren, dass sich die Nachfrage in ganz Deutschland bereits verschlechtert hat.“

20 Kommentare

20 Comments

  1. Avatar

    Schmockstück

    23. September 2019 10:26 at 10:26

    Es ist gut dass es schlechter wird. Kein Anachronismus sondern eine simple Erkenntnis:
    Dem verbeamteten Michel ist nicht zu helfen. Überzeugend wirken nur Schmerzen und ökonomische Ohrfeigen.
    Nach 10 Jahren in Germoney ( vorher 25 Jahre im Ausland ) scheint mir die flächendeckende Verdummung eines ganzen Volkes Fakt zu sein. Unwiderruflich, wie 1939 als in Deutschland
    kein einziger an 1945 glauben wollte. 2 Weltkriege haben wir überstanden, die uns von Angelsachsen in die Schuhe geschoben wurden. Diesen werden wir nicht überstehen.
    Wozu auch. Ein derart verblödetes System hat kaum noch eine erkennbare Daseinsberechtigung.

    • Avatar

      heldheiko

      23. September 2019 12:51 at 12:51

      krass. genau meine meinung.

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    Hesterberg

    23. September 2019 11:36 at 11:36

    Das System ist leider nicht nur verblödet, es ist auch furchtbar korrupt. Diese Mischung hatte schon immer ein ziemlich übles Endergebnis zur Folge.

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    Arthur

    23. September 2019 11:59 at 11:59

    Das kommt dabei heraus, wenn sich Ignoranz mit Dummheit paart.

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      Heinz

      23. September 2019 17:19 at 17:19

      Ja, da haben Sie wirklich recht, Herr Leftüti!
      Da übertreiben aber einige maßlos. So schlimm wird es doch wohl nicht werden. Außer durch längst aufgeholte Buchverluste wird auch in der großen Krise 2008/2009 kaum jemand irgendwelche negativen Auswirkungen erfahren haben. Das wird nächstes Mal bestimmt nicht anders.

  4. Pingback: Die Meldungen vom 23.09.2019 | das-bewegt-die-welt.de

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    Frickler

    23. September 2019 13:02 at 13:02

    So wie sich alles momentan in der BRD entwickelt, werden sie die Klimaziele bereits viel eher erreichen. Nur dumm für die verblödeten Klimakids, dass Mutti sie bald nicht mehr mit dem SUV zur Demo fahren kann, weil die Bank die Kreditkiste wegen ausstehender Raten einziehen mußte. Dann werden sich die fff-Demos auch bald erledigt haben. Was ist nur aus dem einstigen Volk der Dichter und Denker geworden?

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      Wernersen

      24. September 2019 21:43 at 21:43

      „Was ist nur aus dem einstigen Volk der Dichter und Denker geworden?“

      Ein bewußt verblödet es Volk von Klimaaktivisten und Gutmenschen die jeglichen Kontakt zur Realität verloren haben.

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    Claudia

    23. September 2019 13:07 at 13:07

    Fast schon amüsant zu lesen, wie ein ganz normales zyklisches und längst überfälliges Ereignis wie eine beginnende Rezession, noch dazu befeuert durch die Unsicherheit bezüglich der Handelskonflikte, den Ausblick für die Automobilindustrie und den Brexit, zu fast schon dramatischen Weltuntergangsszenarien inkl. „flächendeckender Verdummung eines ganzen Volkes“, eines verblödeten und korrupten Systems und der Paarung von Ignoranz mit Dummheit hochstilisiert wird.

    Vermutlich geht es uns allen bereits viel zu lange viel zu gut, denn als regelmäßige Wirtschaftszyklen noch als normal betrachtet wurden, war der Katzenjammer bei weitem nicht so groß.

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      Nico

      23. September 2019 19:59 at 19:59

      @Claudia. Recht haben Sie. Aber wenn in jeder Überschrift, die einen Rückgang von Konjunkturzahlen verkündet, die Adjektive schrecklich oder katastrophal verwendet werden und die Ereignisse vor einer Woche schon mit dem 11. September verglichen wurden, ohne dass ein Mensch zu Schaden kam. Wenn man das schon als schwarzen Schwan oder Ähnliches nennt, so braucht man sich nicht zu wundern, dass sich die Pessimisten dazu aufgefordert fühlen, immer drastischere Worte über den Zustand unserer Wirtschaft zu finden. Nicht nur, dass man die Politiker allesamt als unfähig darstellt, oder ein ganzes Volk als trotteligen Michel diffamiert, der sich alles gefallen lässt….., nein, um Gottes Willen, bereits eine Rezession von minus nullkomma Prozent wäre etwas Apokalyptisches in unserer Wegwerfgesellschaft. Was bleiben eigentlich für Beschreibungen übrig, wenn es zu einem richtigen Knall mit Kurshalbierungen kommt? Superlative verkaufen sich einfach besser. Aber es ist wie in der Massenberichterstattung. Wenn ich nach einem Terroranschlag bei ntv 12 Stunden lang berichte und das über Tage, denkt jeder, er könnte das nächste Opfer sein, auch wenn die Wahrscheinlichkeit erheblich geringer ist, als vom Blitz getroffen zu werden. Irgendetwas bleibt da auf der Strecke.

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        Michael

        23. September 2019 21:13 at 21:13

        @Nico, Recht haben auch Sie. Aber wer nicht mehr im Ansatz zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, zwischen Finanzen und individueller menschlicher Würde unterscheiden kann und alles unscharf und verschwommen durch die blaue Brille betrachtet, scheint mehr und wesentlich Bedenklicheres als nur 12 Stunden ntv zu konsumieren. Der liest und selektiert und reduziert ganz offensichtlich auch fundierte Inhalte der Finanzmarktwelt auf Headlines, Keywords und Reizbegriffe. Wer sich in seiner undifferenzierten und recht(s) drastischen Mitteilungsfreude derart moralisch und intellektuell über 80 Millionen von Bürgern, Wissenschaftlern, Unternehmern wähnt, muss sich letztendlich auch die Fragen gefallen lassen, ob er mit seinen Beiträgen mehr als einer der viel gescholtenen Algos von der Börse zu leisten imstande ist. Denn wie Sie schreiben, irgendetwas bis fast alles bleibt da auf der Strecke.

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          Nico

          23. September 2019 22:37 at 22:37

          @Michael. Gute Argumentationskette von Ihnen. Wenn es zu komplex wird, rettet sich manch einer in das Verschwörerische, in einfache Wahrheiten – in Vorurteile – und landet oft bei Populisten. Gab es zu jeder Zeit, was mich aber derzeit stört, ist das weitverbreitete Weltuntergangsgerede, besonders in Deutschland.

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        Mark

        24. September 2019 09:58 at 09:58

        Die Verdummung, welche durch die merkelsche Migrationsförderung in ca. 2 Generationen Fragen aufwerfen wird, ob Frauen noch Führerschein machen oder zur Wahl gehen dürfen, weil die künftige Wählerschaft ihren muslimischen Glauben weit über Bildung, Gleichberechtigung und vor allem den Nichtgläubigen/Kuffar sieht, ist nicht traurig, sondern für das bisherige Europa vernichtend! Die standardisierte Verteilung der künftigen Migranten bei allein in Afrika 60Mio/Jahr Bevölkerungswachstum tut ihr übriges.

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    asisi1

    23. September 2019 13:22 at 13:22

    Ja, das kommt dabei raus, wenn sich in Brüssel 50.000 Beamten mit Gurkenkrümmungen auseinander setzen und von nichts eine Ahnung haben. So ist es auch mit der deutschen Politik! Also weiter abwärts, wir schaffen das!

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    Katja Wohmann

    23. September 2019 14:06 at 14:06

    Macht euch keine Sorgen, die EZB und neu dann die Lagarde werden alles Schlechte einfach wegkaufen. Die EZB kann das, hat sie mal kundgetan, da sie keine Gläubiger zu befürchten habe, die ihr Geld zurückfordern. Geht’s schief… dann sind ja eben genug Bürger da, die über die Wahlen zugesichert haben, alle Schulden persönlich zu übernehmen.
    Also wozu sich Sorgen machen? Ein Intelligenztest ist ja für die Funktion bei der EZB oder Regierung noch nie verlangt worden – es braucht anscheinend keinen.

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    Charly Whiskey

    23. September 2019 15:07 at 15:07

    „Wir schaffen das“ glaubt niemand mehr. Vom Exportweltmeister zum verspotteten Trottel. Leider geht das Aufwachen zu langsam. Unsere Nachbarn sind nicht so verblödet und machen die Selbstzerstörung des „Tätervolkes“ nicht nach. Die Gehirnwäsche von Jahrzehnten zeigt drastische Ergebnisse. Wer hier bleibt muss da durch. Viele Migranten werden sich nach ihren Heimatländern sehnen. Wer schon länger hier lebt und es sich leisten kann, der emigriert bis nach der Krise, wer nicht ziehe sich warm an! Alles Gute!

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    Roberto

    23. September 2019 17:44 at 17:44

    ja, absolut richtig ! Ich kann es auch nicht fassen wie man sich so vor einer Rezession fürchten kann. Es ist doch völlig normal das es nicht nur steigen kann. Wenn ich schon höre oder lese das das Wirtschaftswachstum um 1 % gefallen ist, und dann die jeweiligen Weltuntergngsszenarien dazu gemalt werden ist das schon sehr weltfremd. Es ist unfassbar das man sich ein immer steigendes Wirtschaftswachstum vorgibt. Alles ist limitiert…selbst die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Außer die Indizes natürlich. Die dürfen bis zu den Sternen wenn sie wollen :-))

    • Avatar

      Michael

      23. September 2019 18:56 at 18:56

      Wichtig war doch, dass das ganze Vokabular einmal in seiner schlichten Schönheit und allumfassenden Einfachheit aufgerollt wurde. Endlich wurde alles gesagt und auf den Punkt gebracht, was untrennbar zum deutschen Einkaufsmanagerindex des Monats September gehört:

      – 2 Weltkriege, die uns von Angelsachsen in die Schuhe geschoben wurden
      – der verbeamtete Michel
      – die flächendeckende Verdummung eines ganzen Volkes
      – ein verblödetes System
      – zudem auch furchtbar korrupt
      notwendiger Applaus und Zustimmung: krass. genau meine meinung
      – verblödete Klimakids
      – europäische Gurkenkrümmungen
      – verspottete Trottel
      – Gehirnwäsche von Jahrzehnten
      – Buchverluste aus der großen Krise 2008/2009
      – Migranten, die sich nach ihren Heimatländern sehnen
      – Ignoranz, die sich mit Dummheit paart

      Angesichts dieser Kommentare sollte vor allem dem zuletzt aufgelisteten Argument heute und beim nächsten Einkaufsmanagerindex im Oktober eine besondere Beachtung zuteil werden.

      • Avatar

        Heinzelmann

        23. September 2019 22:00 at 22:00

        Die Wahrheit muss einfach auf den Punkt gebracht werden, Herr Leftüti!

      • Avatar

        Linkenklatscher

        20. März 2020 09:17 at 09:17

        Noch immer der Ansicht: Don´t worry, be happy oder singen Sie mit Marry Poppins „with a spoon full of sugar…….“ ?
        Diese Medizin die Germoney jetzt verabreicht wird ist richtig bitter.
        Aber Sie haben ja Ende 2020 die Gelegenheit, den 2 Mio mehr Arbeitslosen
        als Ende 2008 Ihre Erklärungen zugänglich zu machen.
        Sollten Sie die in den nach unten manipulierten Zahlen dieser Arbeitsvernichtungsbehörde finden.
        Den anderen wie Claudia, Nico und Michael nur eines: Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird. Falls es Ende 2020 noch viel zu kochen geben sollte.

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Hans-Werner Sinn: Warum die Inflation ausbleibt, und wann sie kommt

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der ehemalige Chef des ifo-Instituts, hoch angesehene und bekannteste Ökonom Deutschlands Hans-Werner Sinn (hier jüngst im Gespräch mit Marc Friedrich) hat aktuell der Mission Money ein ausführliches Interview gegeben. Ein echter zweiter Lockdown müsse in Deutschland vermieden werden, so der Appell von ihm.

Die deutsche Wirtschaft wird laut Hans-Werner Sinn die zweite Corona-Welle überleben. Aber es werde eine große Pleitewelle geben. In einem ersten Schritt würden zahlreiche Unternehmen in die Insolvenz gehen, die bis jetzt dank ausgesetzter Insolvenzpflichten viel neue Schulden angehäuft hätten. Und erst in einem zweiten Schritt würde es dann die Banken hart treffen, weil die ja in Folge der Insolvenzen die Kreditausfälle zu verkraften hätten.

Hans-Werner Sinn mit Schwerpunktthema Inflation

Ein zentral wichtiges Thema im folgenden ausführlichen Interview ist die möglicherweise anstehende Inflation in Europa und Deutschland. Hans-Werner Sinn äußert sich hierzu ausführlich. Vor Corona habe die Geldmenge der EZB 3,2 Billionen Euro betragen, seitdem sei bis heute 1 Billion Euro dazugekommen. Bis Sommer 2021 werde die Summe auf 5,4 Billionen Euro anwachsen. Es entstehe ein gigantischer Geldüberhang.

Hans-Werner Sinn erklärt ausführlich seine große Sorge vor der anstehenden Inflation. Zunächst erklärt er ausführlich, warum es bislang trotz Geldschwemme keine Inflation in Form von Preisexplosionen gebe (ab Minute 23 im Video). Seine Ausführungen dazu sind hochinteressant. Das zusätzlich geschaffene oder besser gesagt in den letzten Monaten nicht ausgegebene Geld sei nicht aktiv, weil es herumliege. Bei den Bürgern auf den Sparkonten oder im Tresor. Bei den Banken liege es laut Hans-Werner Sinn herum zum Beispiel auf deren Zentralbankkonten. Es werde nicht vollständig als Kredit an Wirtschaft oder Verbraucher herausgereicht. Daher wirke die gestiegene Geldmenge nicht inflationär. Denn in Krisenzeiten würden sich die Menschen nicht trauen Geld auszugeben.

Aber nach der Krise, wenn es zum Beispiel einen Impfstoff gegen Corona gebe und die Wirtschaft wieder boomt, dann steige auch wieder der Optimismus bei den Menschen. Gewerkschaften würden höhere Löhne verlangen, die Unternehmen würden die Preise anheben usw. Die Inflation könne dann sehr leicht über das 2 Prozent-Ziel der EZB ansteigen. Dann müsse die EZB die Zügel anziehen. Aber dann stehe man vor einem gewaltigen Problem. Hierzu wollen wir die wirklich sehr interessanten und aufschlussreichen Ausführungen von Hans-Werner Sinn nicht vorwegnehmen. Schauen Sie bitte das Video! Nur so viel. Er erläutert auch dann möglicherweise anstehende Folgeeffekte wie dann platzende Luftbuchungen und ein Bankensterben.

Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn. Foto: https://www.hanswernersinn.de/de/Bildarchiv

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Lockdown: Was läuft falsch bei den Corona-Maßnahmen?

Markus Fugmann

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Heute dürften in Deutschland und Frankreich neue Beschränkungen und Corona-Maßnahmen bis hin zum Lockdown verkündet werden. Im Grunde reagieren die durch die starken Anstiege alarmierten Regierungen in Europa alle ähnlich. Nach Informationen des Informations-Mediums für Intellektuelle, also bild.de, dürfen ab 04.November in Deutschland sich maxiximal zehn Menschen treffen, die wiederum maximal aus zwei Haushalten stammen dürfen.

Lockdown, Corona-Maßnahmen und Anreizkonflikte

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Corona-Maßnahmen schon gerechtfertigt seien – auf der anderen Seite gibt es jene, die das Coronavirus und die damit verbundenen Maßnahmen latent verharmlosen – und nicht selten eine Verschwörung der Eliten vermuten zur Entmündigung der Bürger. Symbol dafür ist ihnen der Lockdown.

Nun müssen die Regierungen die Bevölkerung schützen – aber sind die getroffenen Maßnahmen gerechtfertigt? Professor Christian Rieck macht auf zwei zentrale Probleme der Maßnahmen deutlich, die häufig entweder zu „Überreaktionen“ oder zu „Unterreaktionen führen.  Es gebe viele „Anreizkonflikte“, die zu problematischen Reaktionen der Betroffenen führen, so Rieck.

In folgendem Video erklärt er, was er damit meint:

 

Lockdown und Corona-Maßnahmen - sind sie gerechtfertigt?

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Daniel Stelter: Die Zeitbombe tickt für Deutschland! Was jetzt passieren muß

Markus Fugmann

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Daniel Stelter zählt fraglos zu den besten Köpfen in Deutschland: Er zeigt immer wieder, dass das scheinbar so reiche Land in Wirklichkeit gar nicht so reich ist – und vor allem ab dem Jahr 2030, wenn die Babybommer in Rente gehen, die demografischen Probleme faktisch zu einer Unfinanzierbarkeit der Rentenversprechen führen.

Daniel Stelter über die tickende Zeitbombe Deutschlands

Was also tun? Als Pionier das Klima retten, wie Bundesregierung und EU propgaieren durch eine „Klimaplanwirtschaft„? Überall mehr Staat angesichts der massiven Einbrüche der Wirtschaft in der Coronakrise? Daniel Stelter plädiert für das Gegenteil: für einen funktionierenden Kapitalismus – denn die weiter ausgreifenden Versuche des Staates, die Wirtschaft zu lenken, wird die Wirtschaftstätigkeit bremsen statt zu beschleunigen.

Kürzlich hat Thorsten Polleit in seinem Buch  „Der Antikapitalist: Ein Weltverbesserer der keiner ist“ genau darauf aufmerksam gemacht: der Kapitalismus ist nicht unser Problem, sondern die Lösung – wenn man ihn denn funktionieren lassen würde. Aber der Ruf nach staatlicher Lenkung wird gerade in der Coronakrise immer lauter, immer tiefer mischt sich die „Obrigkeit“ in die Wirtschaft ein (etwa indem man die Insolvantragspflicht aussetzt und damit Zombie-Firmen weiter durchschleppt). Man kauft Zeit durch staatliche Rettungsmaßnahmen, ohne diese Zeit für Reformen zu nutzen. Alle reden „vom Verteilen und Besteuern“, statt die Wohlstandmehrung im Fokus zu haben – so formuliert es Daniel Stelter.

Fakt ist: „Die Lasten steigen, während unsere Wirtschaftskraft sinkt“, so der Ökonom. Also müsste die Struktur geändert werden – etwa bei der tickende Zeitbombe, der Rente. Hier schlägt Daniel Stelter einen Staatsfonds im Stile Norwegens vor, bei dem der Staat jedem Bürger unter 65 Jahren 25.000 Euro schenkt, die dann in die Finanzmärkte investiert werden. Auch in der EU müsste sich einiges ändern – und hier hat Stelter einen ungewöhnlichen Vorschlag: Deutschland und die andere Euro-Länder sollten sich auf Kosten der EZB entschulden können!

In folgendem Video fasst Stelter das zusammen, was für Deutschland und die Lösung seiner Probleme jetzt zwingend notwendig wäre:

 

Daniel Stelter über die tickende Zeitbombe in Deutschland

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