Die deutsche Inflation ist im Monat Januar im Jahresvergleich „nur“ um 2,3 % gestiegen nach +2,6 % im Dezember, so meldet es aktuell das Statistische Bundesamt. Für die heutige Meldung lag die Erwartung bei +2,6 %. Die Kernrate (Verbraucherpreise ohne Nahrungsmittel und Energie) beträgt +2,9 % nach +3,3 % im Dezember 2024. Es ist sehr wichtig, dass auch die Kernrate spürbar weniger stark ansteigt als im Vormonat! Wichtig ist ebenfalls: Die Lebensmittelpreise steigen nur noch um 0,8 % nach +2,0 % im Dezember. Der stets wichtigste Preistreiber der letzten Monate – die Dienstleistungen – legen mit +4,0 % immer noch stark zu nach +4,1 % im Dezember. Was lernen wir aus den Januar-Zahlen? Die niedrigere Inflation ist vor allem auf einen deutlich geringeren Preisanstieg bei Lebensmitteln zurückzuführen.
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Nach der Erhöhung der CO2 Abgabe und den damit verbundenen gestiegenen Benzinpreisen an der Tankstelle, der Erhöhung der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, den teilweise erheblichen Preissteigerungen im Einzelhandel und im Gaststättengewerbe, die ich selbst diesen Monat ganz bewusst wahrgenommen habe, frage ich mich, wer da wie diese Zahlen für den Januar 2025 zusammen gewürfelt hat. Die soeben veröffentlichten Zahlen zur Inflation und zur Kerninflation haben doch mit der gefühlten Wirklichkeit der Normalbevölkerung absolut nichts mehr zu tun und dienen doch nur noch als Beruhigungspille.