Folgen Sie uns

Aktien

Deutsche IPO`s in der Nachbetrachtung: Die Euphoriephase wird immer kürzer

Kurz vor den beiden „großen“ deutschen Börsengängen dieses Jahres von Vapiano und Delivery Hero hatten wir schon mal einen Rückblick geworfen auf große Tech-IPO´s in den USA. Da hatten wir uns Beispiele rausgesucht wie…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Kurz vor den beiden „großen“ deutschen Börsengängen dieses Jahres von Vapiano und Delivery Hero hatten wir schon mal einen Rückblick geworfen auf große Tech-IPO´s in den USA. Da hatten wir uns Beispiele rausgesucht wie Snapchat aus März oder Twitter, welcher schon vier Jahre zurückliegt. Die Muster bei beiden waren identisch.

Zunächst gab es nach dem IPO eine kurze Drang- und Euphoriephase. Spekulanten und „Gläubige“ des Produkts wollen nach dem IPO am freien Markt unbedingt einsteigen – dank dieses Drucks steigt die Aktie dann erstmal zügig an. So ist es gut sichtbar in diesem beiden Charts.


Der Kurs der Snapchat-Aktie seit dem Börsengang vom 1. März.


Der Kurs der Twitter-Aktie seit 2013. Hier dauerte der Anstieg mehrere Wochen, bevor der lange Absturz einsetzte.

Twitter hatte noch mehrere Wochen nach dem Börsengang Euphorie im Kurs, Snapchat nur zwei Tage! Jetzt kann man ein erste Fazit ziehen, wie die Euphorie in Deutschland aussieht. Der Kursanstieg bei Vapiano hielt nur den ersten Tag. Danach ging es langsam aber ruhig runter, jetzt unterm Strich mit einem kleinen Minus von gut 1%.


Die Vapiano-Aktie seit dem Börsengang am 28. Juni.

Bei Delivery Hero sieht es genau so aus. Der Anstieg hielt nur den ersten Tag an. Seitdem hat die Aktie unterm Strich gut 2% verloren. Sollten die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden, könnten deftige Abstürze nach Quartalszaheln folgen, wie es nach den ersten Quartalszahlen von Snap als börsennotierte Aktie geschah.

Schon so kurz nach den beiden deutschen Börsengängen scheint die Luft erstmal raus zu sein. Die großen Kursexplosionen, wie sie bei Twitter oder sonstigen US-Großemissionen stattfanden, gab es in Deutschland gar nicht. Hier ging es gleich ins Minus. Das ist enttäuschend. Aber so richtig tolle Hightech-IPO´s sind die beiden ja auch nicht wirklich. Einmal Restaurant, und einmal Essens-Liefer-Plattform.


Die Delivery Hero-Aktie seit dem Börsengang am 30. Juni

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

weiterlesen

Aktien

Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen