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Deutsche Telekom-Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn enttäuschen

Die Deutsche Telekom hat heute früh ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Deutsche Telekom hat heute früh ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 18,25 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 18,1). Die Erwartungen lagen einen Tick höher.

Der Gewinn liegt bei 507 Millionen Euro (Vorjahresquartal 1,05 Milliarden Euro/erwartet ca 900 Mio).

Nur die EBIT-Daten können zulegen – ist das vielleicht ein Grund, warum die Börsianer die Aktie derzeit nicht wirklich abstrafen?

Die Mitarbeiterzahl sinkt von um fast 3000 auf 216.343.


Zum Vergrößern bitte anklicken.

Die Telekom im Wortlaut auszugsweise aus der Veröffentlichung:

Die Deutsche Telekom hat auch im dritten Quartal 2017 Umsatz und Ergebnis gesteigert und in der Folge die Gewinnprognose für das Gesamtjahr abermals angehoben. Während der Umsatz zwischen Juli und September gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro zulegte, gab es beim bereinigten EBITDA ein Plus von 3,3 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. In der organischen Betrachtung, also bereinigt um Veränderungen der Wechselkurse und des Konsolidierungskreises, betrug das Umsatzplus 3,3 Prozent und der EBITDA-Zuwachs 5,7 Prozent. Vor allem die schwächere Entwicklung des US-Dollar machte sich hier bemerkbar.

Damit setzte sich der starke Aufwärtstrend der ersten sechs Monate beim bereinigten EBITDA auch im dritten Quartal fort. Das führt dazu, dass der Konzern zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose anhebt. Die Deutsche Telekom erwartet nun für das Gesamtjahr 2017 auf Basis konstanter Wechselkurse ein bereinigtes EBITDA von rund 22,4 bis 22,5 Milliarden Euro. Gestartet war die Telekom in das Jahr 2017 mit einer Ergebnisprognose von rund 22,2 Milliarden Euro, die im August auf rund 22,3 Milliarden Euro angehoben worden war. Die Prognose für den Free Cashflow bleibt unverändert bei rund 5,5 Milliarden Euro.

„Die Telekom wächst weiter kräftig, deshalb heben wir zum zweiten Mal in diesem Jahr unsere Prognose an“, sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unser boomendes US-Geschäft und unsere starke Performance in Deutschland sowie die positiven Trends in den europäischen Landesgesellschaften machen das möglich.“

Basis der Erfolgsbilanz bleiben die Rekordinvestitionen des Konzerns. Allein im dritten Quartal legte der Cash Capex ohne Ausgaben für Mobilfunkspektrum um 9,6 Prozent auf mehr als 3 Milliarden Euro zu. In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 investierte die Deutsche Telekom weltweit mehr als 9,2 Milliarden Euro, das waren 12,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für das Gesamtjahr sind Investitionen von rund 12 Milliarden Euro geplant. Mit einem geplanten Cash Capex von mehr als 5 Milliarden Euro allein in Deutschland über alle operativen Segmente hinweg treibt die Deutsche Telekom den Ausbau der modernsten Infrastruktur weiter voran, vom Glasfaserausbau im Festnetz bis zum europaweit größten Rechenzentrum in Biere.

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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