Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanagerindizes – schwache Dienstleister

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für Deutschland (Markit PMI; erste Veröffentlichung für August) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 53,7 (Prognose war 55,0; Vormonat war 47,0)

Verarbeitendes Gewerbe: 53,0 (Prognose war 52,5; Vormonat war 51,0)

Dienstleistung: 50,8 (Prognose war 55,1; Vormonat war 55,6)

Kurz zuvor waren die Daten aus Frankreich sehr schwach ausgefallen (Gwererbe 49,0, Dienstleister 51,9)..

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

„Nachdem der deutsche PMI im Zuge der Wiedereröffnung der Wirtschaft drei Monate hintereinander stark zugelegt hat, zeigt der Rückgang des August-Flashes vom Zwei-Jahreshoch von 55,3 Punkten im Juli auf 53,7, dass der Aufschwung leicht an Dynamik verloren hat. Die Abkühlung betraf allerdings einzig und allein den Servicesektor, der wegen der schwachen Binnennachfrage infolge der neuerlichen Reisebeschränkungen und der weiter sinkenden Gesamtbeschäftigung nahezu stagnierte. Der Industrie erging es vergleichsweise gut, zumindest was die Entwicklung bei Produktion und Auftragseingang betrifft, die so stark zulegten wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die weiter rückläufigen Beschäftigtenzahlen in der Industriezeigen jedoch, dass es noch einiges aufzuholen gilt und dass die Unternehmen weiter unter enormemKostendruck stehen.”

 

Die Einkaufsmanagerindizes zeigen, wie stark die Erholung für die deutsche Wirtschaft ist



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