Europa

Deutsche Wirtschaft: Gewerbe brummt, Dienstleister depressiv – „rasant steigene Kosten“

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für Februar) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Konjunktur:

Gesamtindex: 51,3 (Prognose war 50,5; Vormonat war 50,8)

Verarbeitendes Gewerbe: 60,6 (Prognose war 56,5; Vormonat war 57,1)

Dienstleistung: 45,9 (Prognose war 46,5; Vormonat war 46,7 – das ist der fünfte Rückgang in Folge!)

Dazu faßt Markit, das die Daten erhoben hat, zusammen:

„In der deutschen Wirtschaft hat sich die Kluft zwischen Industrie und Servicesektor im Februar weiter vergrößert. So belasteten die Coronabedingten Lockdown-Beschränkungen große Teile des Servicesektors ein weiteres Mal, während sich der Boom des Industriesektors fortsetzte, was zum Teil dem starken Exportneugeschäft zu verdanken war. Und dies trotz der Rekordverlängerung der Lieferzeiten für Produktionsmaterialien infolge der Verknappung von Rohstoffen, dem zunehmenden Mangel an Transportkapazitäten und rasant steigender Kosten.“

Und Markit weiter zu den stark steigenden Preisen:

„Hauptverantwortlich hierfür war wiederum der stärkste Kostenanstieg seit fast zehn Jahren. Verteuert haben sich den Befragten zufolge Rohstoffe (oftmals Stahl) sowie Komponenten, und auch die Transportkosten legten wegen Kapazitätsengpässen zu.“

Die deutsche Wirtschaft ist derzeit zweigespalten



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