Folgen Sie uns
jetzt kostenfrei anmelden fĂŒr das DAX-Signal

Allgemein

Deutsche Wirtschaft: ifo sieht „Gewitterwolken am Konjunkturhimmel“

Veröffentlicht

am

Letzten Freitag hatte die Deutsche Bundesbank ihre Konjunkturprognose fĂŒr Deutschland spĂŒrbar gesenkt. Gestern dann erwĂ€hnte sie rĂŒcklĂ€ufige AuftragseingĂ€nge fĂŒr die deutsche Wirtschaft. Heute nun folgt das am meisten beachtete deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut ifo aus MĂŒnchen.

Man korrigiert die letzte Prognose deutlich nach unten. Im Jahr 2018 werde die deutsche Wirtschaft nicht mehr um 2,6%, sondern nur noch um 1,8% wachsen. Das hört sich nicht nach viel an, aber das ist ein enormer Prognose-Satz nach unten. FĂŒr 2019 soll das Wachstum nicht mehr 2,1%, sondern auch nur noch 1,8% betragen, so das ifo-Institut. Genau wie die Bundesbanker spricht auch ifo von einer aktuell noch vorhandenen Phase der Hochkonjunktur, die jetzt aber an Schwung verliere. Insbesondere die außenwirtschaftlichen Risiken hĂ€tten deutlich zugenommen. Das ifo-Institut fĂŒhrt dazu weiter aus Zitat:

Zwar wird die Überauslastung der gesamtwirtschaftlichen KapazitĂ€ten im Prognosezeitraum bestehen bleiben und sich der Lohn- und Preisanstieg verstĂ€rken. Allerdings wird die Auslandsnachfrage nur noch einen geringen Beitrag zum Aufschwung leisten, da die Weltwirtschaft an Dynamik verliert. Getragen wird die deutsche Konjunktur vielmehr vom privaten Konsum und den Bauinvestitionen, die nicht zuletzt von den expansiven finanzpolitischen Maßnahmen der neuen Bundesregierung profitieren.

Noch ein Zitat von ifo:

„Die Wirtschaft hat sich in den ersten Monaten des Jahres deutlich schlechter entwickelt als gedacht. Das ifo GeschĂ€ftsklima ist zurĂŒckgegangen und die weltwirtschaftlichen Risiken haben deutlich zugenommen. Am deutschen Konjunkturhimmel brauen sich derzeit krĂ€ftige Gewitterwolken zusammen“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo WollmershĂ€user. „Gleichwohl glauben wir, dass sich der deutsche Aufschwung fortsetzt, wenn auch nicht in demselben Tempo wie 2017.“

Wie die Grafik zeigt: In 2018 und vor allem 2019 sollen sich die wichtigsten wirtschaftlichen Rahmendaten weiter verbessern – nur verlangsamt sich eben die Geschwindigkeit des Aufschwungs. Arbeitslosigkeit weiter rĂŒcklĂ€ufig, Verbraucherpreise bei 2,1%, mehr Konsum, mehr Export usw. Es ist halt die entscheidende Frage: Ist dies nur der Beginn eines sich abflachenden Aufschwungs, der gehalten werden kann? Oder ist es der langsame Beginn eines wirtschaftlichen Abschwungs, oder gar einer Rezession, die vom Zyklus her schon lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig ist?

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. tm

    19. Juni 2018 17:40 at 17:40

    hm erstaunlich wie das ifo Institut fĂŒr 2019 bei 1,8% mehr Konsum, 1,9% mehr Staatsausgaben und 2,9% mehr Investitionen nur auf insgesamt 1,9% mehr inlĂ€ndische Verwendung kommt.

    Insgesamt doch ein super Szenario, wenn es so kommt: die privaten und öffentlichen Konsumausgaben steigen moderat, die Investitionen ordentlich und der Export wÀchst nicht schneller als der Import.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur DatenschutzerklÀrung

Allgemein

Wilde Zeiten und viele Chancen: Dow Jones und Gold aktuell

Dow Jones und Gold stehen auf jeden Fall wieder im Rampenlicht, denn vor allem freitags werden die Marktteilnehmer gern von diesen beiden Werten geÀrgert..

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von Peter Seidel, httptr8ersmind.de

Dow Jones und Gold stehen auf jeden Fall wieder im Rampenlicht, denn vor allem freitags werden die Marktteilnehmer gern von diesen beiden Werten geÀrgert. Kurze ErklÀrung dazu: Generell wird davon ausgegangen, dass die Indizes vor dem Wochenende recht schwach sind und die Edelmetalle bzw. Gold zulegen kann. Das mag alles seine Berechtigung haben, doch vor allem in den Abendstunden wird der Dow Jones gern noch einmal krÀftig gekauft und die Edelmetalle geben in dieser Zeit wieder etwas von ihrem Anstieg ab. Diesen Umstand sollte man im Hinterkopf behalten, um sich vor dem Wochenende nicht noch komplett falsch zu positionieren. Das Analysevideo finden Sie ganz unten.


(Alle Charts durch anklicken vergrĂ¶ĂŸern)

Gold Prognose ĂŒbergeordnet: Vorsicht Chaoszone

Im Wochenchart befindet sich der Goldpreis allem Anschein nach an den 20er Fibonacci Retracements der letzten Talfahrt und das lĂ€sst mich vor mittelfristigen Engagements zurĂŒckschrecken. Schließlich gelten diese Retracements fĂŒr mich als absolute Chaoszone.

 

Dennoch könnte die Ausgangslage kaum spannender sein. Mit dem bearishen Ausbruch aus der mutmaßlichen aufwĂ€rtsgerichteten Flagge geht ein sehr negatives GeschmĂ€ckle einher. Ich gehe mittelfristig vom Erreichen der 50er Retracements (Ausbruchsniveau) und ggf. des 89er Retracements (Gap Close) aus. Scheitert der Goldpreis an diesen Barrieren, könnte es zu einer Talfahrt kommen, die nicht weniger als die Tiefs von 2016 und 2015 als Zielt hat.

Die Korrektur als notwendige Testbewegung?

 

Im Monatschart wird deutlich, was solche eine Talfahrt fĂŒr eine ungeahnte Bedeutung haben könnte. Schließlich kĂ€me ein Test der Morning Star Formation in Frage.

Eine höchst brisante Möglichkeit, denn stimmen auch die fundamentalen Faktoren und Segmente der Korrelationsthematik in Bezug auf die Indizes, könnten wir massive Kurssteigerungen bis rund 1700 USD oder sogar 2100 USD sehen.

Gold aktuell im Tageschart: Das Gute liegt so nah

Sofort fĂ€llt auf, dass sich das Gold knapp unterhalb der wichtigen 30er Fibonacci Retracements im Tageschart befindet und damit noch etwas Platz in Richtung 1235 USD hat. WĂŒnschenswert wĂ€re eine anschließende Talfahrt bis rund 1173 USD, um die mutmaßliche Morning Star Formation einem Test zu unterziehen.

 

Geht dieser Test gut, können die Bullen mittelfristig wahrscheinlich sehr glĂŒcklich werden. SelbstverstĂ€ndlich verfolgen wir diese Entwicklung auch in meinem Follower Service. Fall Sie ebenfalls meine Gedanken im Detail anzapfen möchten, holen Sie sich am besten hier weitere Informationen: https://tr8ersmind.de/tr8ersmind-premium/

 

Dow Jones in wilden Zeiten: Support hÀlt (noch)

Der Kursverlauf des Dow Jones im Tageschart gefĂ€llt mir recht gut, denn die 50er und 61.8er Fibonacci Retracements haben ihren Zweck erfĂŒllt und den Kurs gestĂŒtzt.

Deshalb gehe ich weiterhin von steigenden Kursen in Richtung 26500/26800 Punkten aus.

Der Kursverlauf wird wieder gesitteter

Nach den zĂŒgigen AbverkĂ€ufen und der ermĂŒdenden Konsolidierungsphase, zeigt der Dow Jones wieder charttechnische Disziplin. Bspw. sorgte das Erreichen der 30er Fibonacci Retracements fĂŒr die erwartete Korrekturbewegung.

Aufgrund der derzeitigen NervositÀt des Marktes, kann ich mir einen weiteren Kursrutsch in Richtung 8er Retracement bzw. in die Kaufzonen bei rund 25000 Punkten sehr gut vorstellen.

Dow Jones aktuell Intraday

Als ersten Schritt, innerhalb der Umsatzschwachen European Session, erwarte ich das Erreichen des Beginns der Asia Session bei ca. 25370 Punkten. Die ermittelten Kursziele des aufwĂ€rtsgerichteten Trendkanals im M15 Chart untermauern diese These. Außerdem sieht man dieses PhĂ€nomen Tag fĂŒr Tag.

 

Ein erfolgreicher bearisher Durchbruch, evtl. mit Beginn der US Session, könnte den Kurs weiter drĂŒcken, wie bereits im H4 Chart angemerkt. Kleine Erholungen dienen demnach als mögliche bearishe Einstiegschancen.
Zusammengefasst hat der Markt derzeit einiges zu bieten und es bleibt spannend. Ich wĂŒnsche Ihnen noch einen entspannten Wochenausklang.

 

Dazu der Autor auch im Video:

weiterlesen

Allgemein

Mindestsicherung: So ungleich ist Deutschland – schauen Sie hier, wie Ihr Bundesland da steht

Veröffentlicht

am

Deutschland versucht unter anderem durch Maßnahmen wie den LĂ€nderfinanzausgleich die LebensverhĂ€ltnisse zwischen den BundeslĂ€ndern so gut es geht anzugleichen. Das sagt aber nichts darĂŒber aus, wie intelligent die schwachen BundeslĂ€nder die ihnen zugewiesenen Gelder verwenden. Die soziale Ungleichheit kann man in den folgenden Zahlungen gut ablesen.

Sie zeigen die Zahl und die VerĂ€nderung der Anzahl von BĂŒrgern, die auf soziale Mindestsicherung (Hartz 4, Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Sozialhilfe) angewiesen sind. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg stehen traditionell schlecht da. Dies ist nachvollziehbar, da Mindestsicherungs-Bezieher tendenziell eher in StĂ€dten leben als auf dem Land. Von daher werden StĂ€dte und Stadtstaaten in der Regel höhere Quoten haben als FlĂ€chenlĂ€nder.

Auffallend ist aber das Nord-SĂŒd-GefĂ€lle. Bayern und Baden-WĂŒrttemberg haben dank wirtschaftlicher StĂ€rke mit 4,9% und 5,6% extrem niedrige Quoten an Mindestsicherungs-Beziehern. In Berlin (17,7%), Bremen (18%) und Hamburg (13,4%) ist sie am Höchsten. Nordrhein-Westfalen als Bundesland mit der grĂ¶ĂŸten Bevölkerung hat eine hohe Quote von 11,7%. Dort hat man 2,1 Millionen Menschen mit Mindestsicherungs-Bezug, wĂ€hrend es in Bayern nur 0,6 Millionen sind.

In allen BundeslĂ€ndern ist die Zahl der Bezieher von 2016 auf 2017 gesunken, im Schnitt um 3,5% (7,6 Millionen Bezieher). Sachsen und Brandenburg weisen mit -7% und -7,1% die stĂ€rksten RĂŒckgĂ€nge auf. Bremen ist am SchwĂ€chsten mit nur -0,1%. Das Statistische Bundesamt erwĂ€hnt ausdrĂŒcklich Zitat: Überdurchschnittlich ging die Anzahl der EmpfĂ€ngerinnen und EmpfĂ€nger sozialer Mindestsicherungsleistungen gegenĂŒber dem Vorjahr in den neuen BundeslĂ€ndern (einschließlich Berlin) zurĂŒck (-6,0 %). Im frĂŒheren Bundesgebiet waren 2,6 % weniger Menschen auf entsprechende Leistungen angewiesen.

Mindestsicherung

Mindestsicherung

weiterlesen

Allgemein

CumEx: Der 55 Milliarden Euro-Steuerraub – Kronzeuge im Interview (VIDEO)

Veröffentlicht

am

CumEx ist inzwischen vielen als Oberbegriff gelÀufig. Die Details sind kompliziert. Letztlich geht es darum den Fiskus zu tÀuschen, in dem man sich einen einmaligen Steuer-Erstattungsanspruch mehrfach auszahlen lÀsst. Dazu braucht man viel Startkapital, um Aktien rund um den Dividenden-Termin verleihen und handeln zu können. Nach den gestern veröffentlichten Recherchen von Correctiv, Zeit, NDR und vielen auslÀndischen Redaktionen betrÀgt der Schaden europaweit 55 Milliarden Euro.

Deutschland ist das am stĂ€rksten ausgebeutete Opfer (die Steuerzahler) mit 31 Milliarden Euro Schaden, aber auch DĂ€nemark und Frankreich sind stark betroffen. Gestern Abend hat das NDR-Magazin Panorama nun den Kronzeugen in Deutschland zu Wort kommen lassen. Er allein hat 50 Millionen Euro mit diesem Betrug verdient, und plaudert nun Details aus. Auch haben die Reporter vorgetĂ€uscht MilliardĂ€re zu sein, und haben so in London Investmentbanker vor versteckten Kameras dazu gebracht ein Angebot einzuholen, mit dem man auch jetzt noch europaweit CumEx-Abzocke betreiben kann. Schauen Sie alles hier im 30minĂŒtigen Video.

weiterlesen
AXITRADER

Anmeldestatus

Online-Marketing

Online-Marketing hier bei uns! Ihr Unternehmen / Pressefach auf finanzmartwelt.de = Effektives Online-Marketing
Höchst personalisierbare Strategien
Faire Preise
PressefÀcher und Meldungen
Content relevante Artikel und mehr
Jetzt informieren

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur DatenschutzerklÀrung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklĂ€rst du sich damit einverstanden.

Schließen