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Europa

Deutschland: Produzierendes Gewerbe mit drastischem Einbruch

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Wie ganz aktuell veröffentliche Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe in Deutschland im Januar deutlich eingebrochen. Damit fällt Deutschlands Industrieproduktion nun den fünften Mnat in Folge!

Im sinnvollen Jahresvergleich zu Januar 2018 ist sie um 3,3% rückläufig. Schon im Dezember war sie im Jahresvergleich um 2,7% rückläufig. Der Monatsvergleich ist gerade im Winter durch Schwankungen weniger aussagekräftig. Aber von Dezember auf Januar ein Minus von 0,8%, das ist auch schon beachtlich.

Da die Industrieproduktion als Sektor innerhalb des Produzierenden Gewerbes im Monatsvergleich noch stärker fällt als der Schnitt, darf man auch annehmen, dass ihr Rückgang im Jahresvergleich auch stärker ausgefallen ist? Das wäre zumindest logisch. Aber nur für die Industrie hat man heute keinen Jahresvergleich veröffentlicht….. Zitat der Statistiker:

Die Industrieproduktion ist im Januar 2019 um 1,2 % gegenüber dem Vormonat gefallen. Innerhalb der Industrie nahm die Produktion von Investitionsgütern um 2,5 % ab und die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,7 %. Dagegen stieg die Produktion von Konsumgütern um 1,5 %. Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung im Januar 2019 um 3,6 % höher als im Vormonat. Die Bauproduktion stieg um 0,2 %.

Der folgende Chart zeigt das gesamte Produzierende Gewerbe seit 2011. Die rote Linie zeigt die Baubranche, die ja nach wie vor massiv brummt. Ohne den Bau wäre die Gesamtzahl für das Produzierende Gewerbe wohl noch deutlich schwächer. Das zeigt der Chart überdeutlich!

Industrieproduktion Produzierendes Gewerbe

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Europa

Aktuell: ifo Index schwach – tiefster Wert seit November 2014!

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Der ifo Index (Mai) ist mit 97,9 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 99,2; Vormonat war 99,2). Das ist der schwächste Wert seit November 2014!

Die Geschäftserwartungen liegen bei 95,3 (Prognose war 95,2; Vormonat war 95,2)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 100,6 (Prognose war 103,6; Vormonat war 103,3).

Dazu ifo: Dienstleistungssektor hat deutlichen Dämpfer erhalten (FMW: das hatte sich abgezeichnet angesichts der Schwäche der Industrie als Frühindikator!), im verarbeitenden Gewerbe ist der Index minimal gesunken, Bauhauptgewerbe mit drittem Anstieg in Folge (FMW: es lebe die Immobilienblase ewiglich!)..


source: tradingeconomics.com

 

 

 

 

 

 

ifo-Chef Clemens Fuest
Von Institut der deutschen Wirtschaft Köln – Flickr: Wissenschaftliche Round-Table-Jahrestagung 2012, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32259341

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Europa

Aktuell: Deutsche Industrie schmiert weiter ab

Deutsche Industrie rutscht tiefer in die Kontraktion

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Soeben wurden die deutschen Einkaufsmanagerindizes (Markit PMI; Mai) veröffentlicht:

 

Verarbeitendes Gewerbe 44,3 (Prognose war 44,8; Vormonat war 44,4)


source: tradingeconomics.com

Dienstleistung 55,0 (Prognose war 55,5; Vormonat war 55,7)

Gesamtindex 52,4 (Prognose war 52,0; Vormonat war 52,2)

 

Dazu Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

 

„In der Industrie fiel der Ausblick wegen der weltweit angespannten Handelsbeziehungen erneut am pessimistischsten aus. Wie die Umfrage allerdings zeigt, hat die schlechte Stimmung jetzt wohl auch den Servicesektor erfasst, wo der IndexGeschäftsaussichten binnen Jahresfrist auf den zweittiefsten Wert seit 2014 gesunken ist.“

 

 

Beispielbild für Stahlproduktion. Foto: Omzfoundry Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

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Europa

Bruttoinlandsprodukt 1. Quartal im Detail – Arbeitsproduktivität rückläufig!

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Die Daten zum deutschen Bruttoinlandsprodukt wurden soeben für das 1. Quartal in ihrer endgültigen Detailfassung veröffentlicht. Wie vorab gemeldet legt es im Quartalsvergleich um 0,4% zu, und im Vorjahresvergleich um 0,6%. Die Details zeigen: Das Wachstum kommt aus In- und Ausland. Der einzig negative wirkende Faktor (als Hauptsegment) waren rückläufige Konsumausgaben des deutschen Staates mit -0,3%. Zitat Statistisches Bundesamt:

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) vor allem aus dem Inland: In Ausrüstungen wurde 1,2 % mehr investiert als im 4. Quartal 2018. Die Bauinvestitionen stiegen sogar um 1,9 %. Zudem steigerten die privaten Haushalte ihre Konsumausgaben um 1,2 %. Einen ähnlich starken Anstieg der privaten Konsumausgaben gab es zuletzt 2011. Die staatlichen Konsumausgaben hingegen waren rückläufig (-0,3 %). Die Nachfrage aus dem Ausland ist ebenfalls gestiegen. Den vorläufigen Berechnungen zufolge wurden insgesamt 1,0 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im 4. Quartal 2018. Die Importe erhöhten sich im selben Zeitraum etwas schwächer (+0,7 %).

Bruttoinlandsprodukt auch im Vorjahresvergleich gestiegen

Im Vorjahresvergleich war das preisbereinigte BIP im 1. Quartal 2019 um 0,6 % höher (kalenderbereinigt: 0,7 %) als ein Jahr zuvor. Im 4. Quartal 2018 hatte das preisbereinigte BIP um 0,9 % (kalenderbereinigt: 0,6 %) und im 3. Quartal 2018 um 1,1 % (kalenderbereinigt: 1,1 %) höher gelegen als in den jeweiligen Vorjahresquartalen.

Bruttoinlandsprodukt

Beachtenswert: Die Arbeitsproduktivität ist rückläufig! Das ist nicht gut! Zitat der Statistiker:

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität – gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde – ist im 1. Quartal 2019 nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahr um 0,8 % gesunken. Je Erwerbstätigen gerechnet fiel der Rückgang der Arbeitsproduktivität mit -0,5 % etwas geringer aus.

Geht man weiter in die Details, dann sieht man: Innerhalb der Inlands-Wertschöpfung der Privatwirtschaft war die Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe (also vor allem die Industrie) deutlich rückläufig. Also sind der Staat als Konsument sowie die Industrie als Wachstumsfaktoren komplett ausgefallen! Zitat:

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts war die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im 1. Quartal 2019 mit Ausnahme des Verarbeitenden Gewerbes (-2,4 %) in allen Wirtschaftsbereichen höher als ein Jahr zuvor: Die größten Zuwachsraten gab es im Baugewerbe (+4,6 %), der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+4,7 %) und im Bereich der Information und Kommunikation (+3,1 %). Insgesamt war die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche um 0,5 % höher als im 1. Quartal 2018.

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