Aktien

Deutz Analyse: Bärenfalle?!

Aktien des Maschinenbauers Deutz stecken ganz klar in einem übergeordneten Abwärtstrend seit April 2018 fest. Ein letzter Kursanstieg an die maßgebende Abwärtstrendlinie führte zu einem Abpraller, in dem sich das Papier noch immer aufhält. Aus technischer Sicht könnte die aktuelle Pullbackbewegung gemessen an der vorherigen Gegenbewegung von den Jahrestiefs aus Ende 2018 an 6,97 Euro bereits beendet sein. Das Wertpapier liegt nämlich auf einer wichtigen Unterstützung um glatt 6,00 Euro auf, hat aber die gleitenden Durchschnitte wieder unterschritten. Ein Blick auf den Kursverlauf seit Anfang März offenbart jedoch eine potenzielle SKS-Formation – solche sind bärisch zu interpretieren und könnten für einen Abverkauf der Aktie sorgen. Händler sollten das Wertpapier die nächsten Stunden und Tage sehr genau beobachten, um eine genauere Einschätzung der Lage zu erhalten. Ein Rückläufer an die Jahrestiefs aus Ende 2018 wäre aber noch kein Beinbruch, wenn anschließend ein standhafter Doppelboden aufgestellt werden kann. Diesem würde im weiteren Verlauf größere Bedeutung zukommen, als die zwischengeschaltete SKS-Formation.

Short-Chance bei Deutz

Ein Bruch der Märztiefs in der Deutz-Aktie bei 6,01 Euro steigert unmittelbar die Gefahr eines Rücksetzers zunächst auf 5,50 Euro. Rechnerisch besitzt die Konstruktion sogar Korrekturpotenzial an die Jahrestiefs aus 2018, anschließend müssen jedoch eine nachhaltige Stabilisierung und der Beginn des Doppelbodens gelingen. Ein engeres Ausstiegsniveau könnte dann um 6,50 Euro angesetzt werden, sonst einige Cent über dem EMA 200. Gelingt hingegen im aktuellen Bereich von 6,00 Euro eine nachhaltige Stabilisierung sowie ein Anstieg zurück über den 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 6,55 Euro, wäre dies ein klares Indiz für eine finale Ausbruchsbewegung aus dem vorherrschenden Abwärtstrend bestehend seit April letzten Jahres. Dann dürfen auch schon vorzeitig Long-Positionen mit dem Ziel eines Ausbruchs aus dem Trendkanal aufgebaut werden. Übergeordnet wird aber ein baldiger Ausbruch aus dem aktuell laufenden Abwärtstrendkanal seit April letzten Jahres favorisiert, der dann auch mittelfristige Signale hervorbringen dürfte.

Einstieg per Stop-Sell-Order : 5,95 Euro
Kursziel : 5,50 / 5,00 Euro
Stop : > 6,50 Euro
Risikogröße pro CFD : 0,55 Euro
Zeithorizont : 2 – 4 Wochen

Deutz




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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