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Dichtung und Wahrheit! Marktgeflüster (Video)

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Was ist an den Märkten derzeit Dichtung (Fiktion), und was Wahrheit? Goethe schrieb in seinen späten Jahren das Buch „Dichtung und Wahrheit“ über seine Jugend – und spielte dabei mit Wahrheit und Fiktion. Überträgt man das auf die Märkte, kann man vor allem den derzeit immensen Bestandteil an Fiktion im Narrativ der Aktienmärkte erkennen: der Glaube, dass die Fed die Zinsen massiv senkt, ohne dass die US-Wirtschaft „abschmiert“ und die Unternehmensgewinne kollabieren läßt (womit die starke Verschuldung ein Problem wird und Aktienrückkäufe nicht mehr so stattfinden können). Oder das ewige Hoffnungsmotiv im Handelskrieg: Wahrheit ist, dass ab Sonntag sich die Zollerhöhungsspirale weiter dreht – Fiktion ist, das sich das Problem schon irgendwie erledigen wird. Und Wahrheit ist auch, dass der handelsgewichtete Dollar heute auf ein neues Allzeithoch geklettert ist und vor allem osteuropäische Währungen derzeit unerklärlicherweise im Sturzflug sind..

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    H. Bean

    31. August 2019 08:49 at 08:49

    Yep, Immobilienpreise vs. Einkommen der Menschen. Was viele nicht begreifen, ist, dass es sich beim Zinseszins um eine Exponentialfunktion handelt. Mit jedem Basispunkt, den der Zins in einer Volkswirtschaft sinkt, steigen die Preise auf langlebige Güter, …… und zwar exponentiell. Die Beziehung ist nicht linear. Das erklärt, warum die Schuldsklaven heute viel mehr Jahresgehälter für ein Eigenheim hinlegen müssen, als früher. Ein Gehalt reicht zur Bedienung der Schulden schon lange nicht mehr. Trotz hoher Zinsen in der Vergangenheit, reichte früher ein Gehalt.
    Immer mehr Menschen, die noch keine Immobilie haben, werden derzeit aus dem Markt gepreist. Das werden die Verkäufer früher oder später zu spüren bekommen. Timing ist allerdings unmöglich. Man kann das Spiel durch negative Zinsen wohl noch einige Zeit fortsetzten. Eines ist aber klar, der grobe Knall ist eine mathematische Gewissheit.

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Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

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Aktienmärkte: Die Lage vor dem Wochenende! Videoausblick

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Die Aktienmärkte verbuchten nun drei Gewinntage in Folge wegen der Hoffnung auf Staats-Stimulus sowie dem Glauben an die Notenbanken – aber heute steht ein langer Freitag an mit der Frage, ob das US-Abgeordnetenhaus eine Abstimmung über das 2-Billionen-Rettungspaket hinbekommt, oder sich das Ganze deutlich verzögert (was für die Aktienmärkte ein schlechte Nachricht wäre). Die USA sind nun bei den Coronavirus-Infizierten die weltweite Nummer eins und damit vor China, im Fokus weiter vor allem New York. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in den USA übertrifft alles, was man in den letzten Jahrzehnten in anderen Krisen gesehen hat – und Deutschlands Autokonzerne werden kollektiv von der Ratingagentur S&P abgestuft. Aber sonst ist alles bullisch..

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Coronavirus: „Die Welt, die wir kannten, ist verloren“! Marktgeflüster (Video)

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Die USA, vor allem New York, sind nun zum Epizentrum des Coronavirus geworden: „Die Welt, die wir kannten, ist verloren“ – das sagte der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, in der Nacht auf den heutigen Donnerstag. Heute 3,28 Millionen Erstanträge auf Arbeitslosenhife in den USA – das entspricht 1% der gesamten (inklusive nicht arbeitenden) US-Bevölkerung. Aber die Wall Street dennoch mit einer Rally nach Aussagen von Jerome Powell, wonach die Munition der Fed unbegrenzt sei – als würde das gegen das Coronavirus und seine Verwerfungen wirklich helfen können! Aber die Aktienmärkte wollen nicht glauben, dass die Welt, die wir kannten, verloren ist – sie wollen unbedingt den Glauben aus der alten Welt an die unbegrenzte Macht der Notenbanken aufrecht erhalten..

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