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Die 5 besten Investment Apps 2019

Redaktion

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Der Markt für Investment und Trading Apps wächst immer weiter. Apps scheinen die Position als Anlaufstelle für Neueinsteiger im Forex und Aktienhandel langsam einzunehmen. Auch erfahrene Investoren sehen zunehmend Potential, um Geld zu sparen und ihre Portfolios durch Investment Apps zu optimieren.

Früher musste man den eigenen Broker anrufen, um einen Handel durchzuführen. Dies war relativ umständlich und vor allem auch teuer, da hohe Gebühren fällig wurden. Heute nimmt man das Handy in die Hand, tippt einige mal auf den Touchscreen und schon ist der Handel getätigt, sei es kostenlos oder gegen eine relativ niedrige Gebühr.

Ob Neueinsteiger im Investmentbereich oder erfahrener Trader: Schauen Sie sich die folgenden Top Investment Apps genauer an, denn diese könnten zu den größten Aufsteigern im Jahr 2019 gehören.

1) Die beste App für kostenlosen Aktienhandel: Robinhood

Der Name der App gibt den Nutzern schon ein grobes Bild darüber, worum es hier gehen könnte, denn Robinhood erlaubt es den Nutzern durch relativ kleine Beträge mit dem Investieren zu starten und das gebührenfrei. Man kann in Aktien, ETFs, Options und sogar Kryptowährungen investieren. Die App scheint zwar den Nutzern keine großen Möglichkeiten anzubieten, das eigene Wissen zu erweitern, doch dies scheint dem Wachstum der App mit über 5 Millionen Nutzern nicht zu schaden.

Robinhood ist im Ausland schon relativ beliebt und gilt als Top-Performer. In Deutschland müssen wir auf den Start noch etwas warten, doch die App wird auch hierzulande bald verfügbar sein.

2) Die beste App, um über Investment und Aktienhandel zu lernen: Trading Game

Trading Game ist eine von Finance Illustrated herausgebrachte Investment App für Android & iOS. Es handelt sich um einen kostenlosen Simulator für den Handel mit Aktien, aber auch für Devisen und Bitcoin zum Beispiel. Die Simulation erfolgt in Echtzeit und die Nutzer müssen sich nicht einmal registrieren.

Die App ist unterhaltsam aufgebaut und als Nutzer bekommt man Lust über Thema zu lernen, obwohl es sich eigentlich um ein relativ trockenes Thema handelt, denn es gibt Illustrationen und interaktive Spiele, die die Erfahrung interessanter gestalten. Zudem erhalten die Nutzer laufend Handelstipps von Profis und können somit spielend lernen und auch direkt üben, wie der Aktien- und z.B. Währungshandel funktioniert. Zudem gibt es keine Werbung auf der App.

Verfügbar für: iOS und Android Geräte

Preise: Der Zugang ist kostenlos und eine Registrierung ist nicht nötig.

User Reviews: Die Nutzer schreiben vor allem über die leichte Bedienbarkeit der App und die User Experience kommt bei den Nutzern sehr gut an:

Auch der spielerische Faktor mit zum Beispiel Quizzen lässt die App interessanter wirken als andere, trockene Apps, bei denen man schnell die Lust verlieren würde.

3) Die beste App für Copy Trading: eToro

Was wäre, wenn Sie erfolgreiche Aktien-Trader für Sie handeln lassen könnten?

Bei eToro erhalten Sie den Zugang zu einer sozialen Plattform, auf der Sie die Handelsaktionen der führenden Trader einfach kopieren können. Durch diese soziale Handelsplattform können Sie Ihr Portfolio vollkommen automatisieren und sich somit Stress und Arbeit, die auf das Management Ihres Portfolios anfallen würden, sparen.

Zusätzlich gibt es auf der Plattform die Möglichkeit, verschiedene Strategien mit anderen Investoren zu diskutieren, wodurch Sie Ihr Wissen laufend erweitern können. Nachdem Sie sich genügend Wissen angeeignet haben und Ihren Fähigkeiten vertrauen können, können Sie sogar passives Einkommen verdienen, wenn andere Nutzer anfangen Ihr Portfolio zu kopieren.

Verfügbar für: Desktop Browser, iOS und Android Geräte

Preise: Der Zugang ist kostenlos und es gibt keine Managementgebühren. Es gibt eine Abhebe-Gebühr über $25 für Abhebungen über $50. Minimalgebühren sind auch für Aktien-Transaktionen zu bezahlen.

User Reviews: Die Nutzer schwärmen vor allem über die problemlose Bedienbarkeit, da es relativ einfach ist sich anzumelden und das System zu verstehen.

Zudem berichten die Nutzer über einen guten Support, sodass auch offene Fragen, die eventuell in der App nicht offensichtlich zu klären sind, vom Support geklärt werden können.

4) Die beste App für Aktienhandel: BUX

Die BUX Trading App lässt die Nutzer über CFDs handeln, von denen es zahlreiche verschiedene Arten gibt. Es gibt zum Beispiel CFD Aktien, CFD Indizes, CFD Devisen, CFD Kryptowährungen und CFD Rohstoffe.

Die App spricht vor allem jüngere Nutzer an und überzeugt durch eine einzigartige User Experience, auf die deutlich Wert gelegt wird. Durch das Design, die UX und zahlreiche Illustrationen bzw. Icons und Grafiken lässt die App das Thema interessanter wirken und fügt den Spaßfaktor hinzu. Zudem sind sämtliche Prozesse relativ unkompliziert gestaltet und vereinfachen das Handeln mit Aktien.

Verfügbar für: iOS und Android Geräte

Preise: Die Registrierung ist kostenlos. Je nach Trade wird eine Gebühr nach dem Prozentsatz von dem Gesamtwert des Trades gezahlt. Bei CFD Aktien wird bei einem Gesamtwert von unter 5.000 € 0,15% abgezogen, wobei die Minimum Gebühr 0,25 € beträgt.

User Reviews: Die App kommt bei den Nutzern ebenfalls gut an und vor allem Einsteiger freuen sich darüber, ohne hohes Risiko einsteigen zu können.

Auch bereits aktive Investoren wechseln zu der App und empfehlen vor allem die unkomplizierte Bedienung, sowie die News-Funktionen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

5) Die beste App für Micro-Investing: Stash

Stash erlaubt Ihnen in kleineren Mengen zu starten – z.B. mit einem Investment von gerade mal 5 €. Sie können Ihr Investment auf Ihre persönlichen Ziele ausrichten oder auf die Arten von Unternehmen, in die Sie investieren möchten. Was Stash jedoch vor allem ansprechend macht, ist der Fokus auf das Lernen. Die App stellt eine Vielzahl von nützlichen Artikeln zusammen, um Ihren Weg zum erfolgreichen Investor zu unterstützen. Während Sie Ihr Wissen laufend erweitern, können Sie Ihre Investment-Strategie in der App laufend anpassen.

Verfügbar für: Desktop Browser, iOS und Android Geräte

Preise: 1 € pro Monat oder 0,25% jährlich bei Portfolios über 5.000 €.

Stack ist genauso wie Robinhood eine aufsteigende App in anderen Ländern und wird schon bald auch in Deutschland verfügbar sein.

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Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

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Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

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Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

Und die Aktienmärkte wieder mit einer Erholung, nachdem der Leitindex S&P 500 das Tief vom Montag unterschritten hat..

Aber Vorsicht: möglich ist, dass sich Pelosi nicht auf das gesamte Stimulus-Paket bezieht, sondern nur auf einen kleinen Teil davon:

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