Europa

Die Antworten Draghis auf Journalistenfragen in Headlines

Hier die zentralen Antworten Draghis auf die Fragen der Journalisten – besonders wichtgie Aussagen sind hervorgehoben:

– EZB-Rat will Griechenland im Euro halten

– Institutionen und Griechen verhandeln derzeit

– Werden demnächst neue Kommunkationsregeln veröffentlichen

– Wollen ein „starkes Agreement“ zwischen Griechen, Institutionen

– Einigung mit Griechenland muss Wachstum stärken

– Einigung mit Griechenland muss soziale Fairness gewährleisten

– Brauchen glaubwürdige Perspektive für Abschluss aktueller Prüfung

– Hatten stärkere Daten erwartet

– Schwächeres Wachstum vor allem wegen Schwellenländern

– EZB-Rat war einstimmig dafür, hohe Volatilität zu ignorieren

– Müssen uns an Phasen höherer Volatiliät gewöhnen

Werden im Zweifelsfall eher mehr tun

– Probleme für Versicherer kein Grund für andere Geldpolitik

– Inflation höher als Markterwartungen, nicht unsere

Sind weit von einer Exit-Strategie entfernt

– Bei Inflation ist noch weiter Weg zu gehen

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3 Kommentare

  1. Aus den Antworten Draghis spricht – wie auch aus seinem bisherigen Verhalten – eine arrogante Selbstüberschätzung und vor allem die zur offiziellen EZB-Politik erhobene Ignoranz von Recht, Gesetz und für die EZB vereinbarter Richtlinien.

    Wie auch der gesamte EZB-Rat verhält sich Draghi unverschämt, arrogant und vor allem in der Sache völlig inkompetent. Was die Euro-Institutionen sich mit diesem Herren und seinen Mitläufern eingehandelt haben, geht wirklich auf keine Kuhhaut.

    Draghi betreibt mit selbstgefälliger Unverschämtheit und gesetzwidrig direkt und indirekte Staatsfinanzierung unterm Euro. Vor allem das Geld der Steuerzahler – als Hafter für die Gewährträgerschaft der EZB – wird auch auf diese Weise mißbraucht, rechtswidrig eingesetzt und zwingend am Ende sinnlos verschwendet, ohne Aussicht, es jemals wieder herein zu holen.

    Andere Leute säßen lange bereits im Gefängnis – Draghi und Consorten jedoch machen auf unsere Kosten ungerührt weiter. Eine wahre Katastrophe für alle Menschen, denn auch damit ruiniert die ETB unter dem Vorwand des Erhalts der Währungsunion die komplette Idee von Europa.

    1. Soweit stimme ich zu, bis auf „…damit ruiniert die EZB (…) die Idee von Europa“. Wer sich eingehender und deutlich tiefer mit dem Thema beschäftigt, weiß, dass genau das das Ziel war: mehr Kontrolle, mehr Macht und Enteignung (zzgl. Trennung von Deutschland und Russland). Die Planung gab es schon vor dem 18. Jahrhundert.

      Die Europa-„Idee“, die jetzt in den Vordergrund geschoben wurde, kann man als reine Ablenkung betiteln.

  2. Ich bin mal so frei und liefere noch mal aus meiner Sicht ein paar weitere (Be-)Deutungen entsprechender Aussagen:

    „Wollen ein “starkes Agreement” zwischen Griechen, Institutionen“ & „Einigung mit Griechenland muss soziale Fairness gewährleisten“ & „Hatten stärkere Daten erwartet“

    die Institution namens Europäische Union lässt GR nicht gehen, zahlen werden es andere (öffentliche Hand) via Inflation, aber EU weiß, das sie es wirtschaftlich gar nicht schaffen können. =Sozialkapitalismus

    „EZB-Rat war einstimmig dafür, hohe Volatilität zu ignorieren“ & „Müssen uns an Phasen höherer Volatiliät gewöhnen“ & „Werden im Zweifelsfall eher mehr tun“ & „Bei Inflation ist noch weiter Weg zu gehen“

    Die deutliche Inflation schaut schon um die Ecke, und das will die EZB auch so (und vor allem dann noch viel mehr davon). Ihr wollt das nicht? Ruhe, Sklave – ertrage es einfach! (- denn es wird lange und ausgiebig erfolgen)

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