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Anleihen

Die Asset-Hitparade des Jahres 2016: Gewinner und Verlierer

Was ist gut gelaufen, was miserabel? Nun gibt es die Hitliste für das Jahr 2016. Bei Staatsannleihen ist die 30-jährige US-Anleihe global zweitschlechtester Performer – und andere Überraschungen..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Was ist gut gelaufen, was miserabel? Nun gibt es die Hitliste für das Jahr 2016, und was Devisen betrifft, heißt der Gewinner: der russische Rubel mit einem Zugewinn von gut 21%, knapp dahinter der braslianische Real. Dahinter folgt Palladium (gehandelt gegen den US-Dollar), dann die isländische Krone gefolgt von Silber (gehandelt gegen den US-Dollar).

Die schlechtesten Performer bei den Währungen war das ägyptische Pfund mit einem Verlust von mehr als 58%, gefolgt vom Surinam Dollar (-46%) und dem venezuelanischen Bolivar (-37%). Auf Platz 143 der Hitliste übrigens die türkische Lira mit einem Minus von gut 17% – sehr zum Unwillen wohl von Erdogan. Bei den Hauptwährungen übrigens an letzter Stelle das britische Pfund mit einem Minus von ebenfalls 17%, blame it on the Brexit:

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Nicht enthalten in der Liste sind übrigens Bitcoins, deren Wert um mehr als 100% gestiegen ist – derzeit kratzt die Krypot-Währung an der 1000 Dollar-Marke! Das wiederum liegt an der Kapitalflucht aus China, deren bevorzugtes Ziel Bitcoins sind. Dabei zeigt der Chartvergleich zwischen Bitcoins und Dollar-Yuan erstaunliche Parallelen:

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Bei den Aktienindizes ist übrigens der brasilianische Bovespa der Top-Performer des Jahres 2016 mit einem Anstieg von gut 63%. Dahinter folgen die Aktieninidzes Kasachstans, Perus und Russlands (letzterer +50%). Unter den Top 10 übrigens auch der Index von Venezuela, der dortigen Hyper-Inflation sei Dank!

Am schlechtesten entwickelte sich der Aktienmarkt Nigerias mit einem Minus von gut 41%, danach folgt der ägyptische Index mit -27%. Bei den größeren Indizes stechen neagtiv heraus der italienische MIB 40 (-13%; treotz der Erholung seit dem Referendum), der portugiesische Index PSI (-16%), auch sehr schwach der dänische OMX mit ebenfalls -16%. Etwas schwächer übrigens noch der Shanghai Composite mit Minus 18%.

Bei Staatsanleihen sind – Überraschung – die Anleihen Venezuelas die Top-Perfomer. Ganz am Ende der Performance-Liste die 7-jährige Anleihe Mozambiques, direkt vor der 30-jährigen Staatsanleihe der USA. Da befinden sich die Amerikaner also in sehr illustrer Gesellschaft (kleiner Scherz am Rande..).

Bei den Rohstoffen ist Natural Gas (+60%) Sieger neben Rohöl mit gut 50% Gewinn, während Agrarrohstoffe am schlechtesten gelaufen sind – Wheat verlor 13%.

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Anleihen

Andre Stagge: Steigende US-Rendite, US-Wahl, Aktienmarkt – sein aktuelles Trading

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge spekuliert aktuell auf die steigende Rendite für US-Staatsanleihen, und hat daher den Future für Staatsanleihen geshortet (Renditen und Kurse bewegen sich logischerweise immer exakt gegenläufig). Im folgenden brandaktuellen Video erklärt er die derzeitigen Zusammenhänge am Kapitalmarkt. Als da wäre die heutige Wichtigkeit der US-Wahl in Georgia und deren Folgewirkungen auf die US-Politik und die Kapitalmärkte. Auch geht es darum, dass steigende Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen dauerhaft nicht parallel existieren können. Denn es ist, wie es ist. Deutlich höhere Renditen machen Anleihen attraktiver und sorgen eigentlich für einen Geldfluss raus aus Aktien.

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Anleihen

Hellmeyer, Halver, Leber und Co – optimistisch ins neues Jahr!

Claudio Kummerfeld

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Wie wird das Börsenjahr 2021 laufen, und wie werden einzelne Anlageklassen wie Aktien, Gold oder Anleihen performen? Dazu äußern sich im folgenden Video Folker Hellmeyer von Solvecon Investment, Robert Halver von der Baader Bank, Frank Fischer von Shareholder Management, Thomas Romig von Assenagon, Dr. Hendrik Leber von ACATIS und Johannes Hirsch von antea. Natürlich hat jeder der hier gezeigten Personen im Detail unterschiedliche Standpunkte. Aber wenn man das große Bild betrachtet, dann herrscht für den Aktienmarkt doch ein recht großer Optimismus. Klar, die Coronakrise scheint mit dem Impfungen ein Ende zu finden, und Joe Biden bringt Ruhe in die Kiste, nach vier chaotischen Trump-Jahren. Aber gelten „Experten“ mit ihren Jahresaussichten nicht oft als Kontra-Indikatoren? Aber gut, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Die Begründungen der Experten sind jedenfalls inhaltlich schlüssig und durchaus nachvollziehbar.

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