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Die Augenwischerei der Notenbanken

FMW-Redaktion

Was passiert bei und durch die Notenbanken? Was sind die wirklichen Konsequenzen der Nullzinspolitik der EZB? Darüber Florian Homm mit seinen Überlegungen zu den verschiedenen Wegen der Notenbanken:

Übrigens: folgendes Portrait über Florian Homm finden wir sehr sehenswert – es zeigt den Wahnsinn der Finanzmärkte beispielhaft anhand der Vita von Homm:


Der EZB Tower
Von Epizentrum – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38317255



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6 Kommentare

  1. Tolles Werbevideo für seinen Börsenbrief….

    1. @Peter g, warum, weil er ganz am Ende einmal für ein paar Sekunden (er spricht ja sehr langsam) ;) erwähnt, das er pro bono Informationen zur Verfügung stellt? Ich sehe hier von 9:40 min mindestens 9:30 sachliche Informationen bzw. seine Sicht der Dinge, die man wie bei allen Kommentaren und Analysen teilen kann, aber nicht muss. Von einer Werbung für einen Börsenbrief kann ich nichts entdecken, sorry!

  2. Die Entscheidungen der Notenbanken sind die direkte Folge der Trägheit, Unvernunft und Dummheit ihrer Bürger.

    1. @Columbo, das meinen Sie jetzt aber nicht im Ernst, oder? Draghis Entscheidungen, sein Sololauf im Sinne und Auftrag seiner ehemaligen Ausbilder, seine Fixierung auf Italien, wenn er an Europa denkt, sind ursächlich begründet in der Dummheit und Unvernunft der gesamteuropäischen Bürger?
      Was sollen wir denn machen? Den EZB-Tower stürmen oder sprengen? Rechtspopulisten oder gar Neonazis wählen, die uns zwar vielleicht in ein, zwei Programmpunkten entgegenkämen, in 98% ihrer anderen Ansichten aber nicht?
      Nein, die Entscheidungen von Draghi trifft auch Draghi, und wenn 99,99999% aller Europäer dagegen wären. Das interessiert einen größenwahnsinnigen, tief im Filz verstrickten Narzissten nicht im Geringsten, was man ja auch am mächtigsten Mann der Welt bestens erkennen kann.

      1. @Michael, wenn die von uns gewählten Regierungen, besonders die der Südländer ihre Hausaufgaben machen würden, müßte die EZB nicht das tun, was sie tut. Reformen, Schuldenabbau, Korruptionsbekämpfung usw. anstatt alles in die Zukunft verschieben und auf Draghi hoffen. Das EZB-Verhalten ist doch nur Ausdruck unseres Unvermögens. Draghi hat öfters die Regierungen ermahnt, aber inzwischen die Hoffnung aufgegeben und so macht er halt, was er macht.

        1. @Columbo, genau das habe ich doch angesprochen. Was sollen 75% der EU-Staaten machen, wenn eine Handvoll Südstaatler nicht mitspielen will? Sollen wir nun alle radikale Randparteien mit ein bis drei ansatzweise realistischen Programmpunkten wählen und destruktive Separationspolitik betreiben bzw. unterstützen, nur weil uns ein paar wenige Themen im großen Ozean der politisch-soziologisch-wirtschaftlichen Komplexität nicht in den Kram passen?
          Weiterhin bin ich der Meinung, dass Draghi als Notenbankpräsident überhaupt keine Ermahnungen auszusprechen und noch viel weniger Politik zu betreiben hat. Für die Einhaltung von Stabilitätskriterien sind andere Stellen zuständig.
          Was den Schuldenabbau angeht, der wird sicherlich nicht dadurch gefördert, dass Mitgliedsstaaten Geld verdienen, indem sie neue Schulden machen.
          Die Korruptionsbekämpfung kann dank seiner Verbindungen und Ausbildung sui generis nur die erste Hälfte des Wortes bedienen ;)
          Die angemahnten Reformen betreffen doch nur wieder die Handvoll Südstaatler, im Gegenteil, Griechenland z. B. setzt diese doch mit fast menschenunwürdigen Konsequenzen durch.
          Sollte Draghi die Hoffnung inzwischen verloren haben, und aus diesem Grund nur noch machen, was er eben macht, nämlich Unsinn und Chaos, würde das bei mir die Begriffe Unfähigkeit, Trotzreaktion, Hilflosigkeit hervorrufen. Was in letzter Konsequenz Überforderung bedeutet, und somit Rücktritt zum Wohle eines ganzen Kontinents.

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