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Die Beobachter der Verhandlungen im Handelsstreit USA-China werden immer zuversichtlicher. Ein Konflikt, in dem es derzeit nur Verlierer gibt!

Über entstandene Schäden durch den Handelskrieg – und den Druck, dem Trump und Peking ausgesetzt sind!

Wolfgang Müller

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am

Seit Wochen und Monaten wird über den Handelsstreit zwischen den USA und China diskutiert –  kommt ein Deal zustande oder nicht? Es wurden von den USA ausgehend, Zölle erhoben, darauf mit Gegenmaßnahmen geantwortet und jetzt werden immer mehr die Folgen des erzwungenen Protektionismus sichtbar, für beide Seiten.

 

Die chinesischen Konjunktursorgen

 

Selten klang ein führendes Regierungsmitglied pessimistischer als Chinas Premier Li Keqiang in seinem aktuellen Regierungsbericht vor den 3000 Deligierten des Volkskongresses. Man müsse die Wachstumserwartungen für 2019 auf 6 bis 6,5% absenken und zudem bedrohten wachsende Risiken aus dem Aus- und Inland Chinas Wirtschaft. „Rückschläge bei der wirtschaftlichen Globalisierung, Herausforderungen für den Multilateralismus, Schockzustände auf den internationalen Finanzmärkten und besonders die Wirtschafts- und Handelsstreitigkeiten mit den USA wirkten sich negativ auf die Produktion und Geschäfte etlicher Unternehmen und auf die Markterwartungen aus“, so der Premier wörtlich in seinem über eine Stunde dauernden Rechenschaftsbericht.

Keine Rede mehr von der Industriepolitik 2025, die als eine der großen Streitursachen anzusehen ist. Man sprach nicht direkt von den USA, um nicht „Öl ins Feuer“ zu schütten. China braucht ein starkes Wachstum, um bei einem fehlenden sozialen System keine sozialen Unruhen aufkommen zu lassen.

Die Stützungsmaßnahmen der Regierung

 

Deshalb versucht man seitens der Regierung massiv gegen einen weiteren Wirtschaftsabschwung gegenzusteuern. Mit folgenden Maßnahmen:

  • Im Januar Vergabe an Krediten in Rekordhöhe von 476 Milliarden Dollar, fast sechs Prozent mehr als im Vorjahresmonat und fast das Dreifache der 160,8 Milliarden Dollar, die im Dezember 2018 vergeben wurden
  • Lockerung der Vorgaben für die Kreditvergabe und Senkung der Mindestanforderungen für Banken (Freisetzung von 300 Mrd.$)
  • Ankündigung reduzierter Mehrwertsteuern für die Industrie
  • Aufforderungen an Strom- und Internetunternehmen zur Absenkung der Preise um bis zu 20%
  • Gleichzeitig Erhöhung des Haushaltsdefizit um 0,2 auf 2,8%
  • China versucht es mit Steuersenkungen (ein internationaler Wettbewerb?), von Infrastrukturprogrammen war keine Rede mehr

Klingt alles nach einem verzweifelten Aufbäumen. Denn, die Schulden privater Haushalte, der Unternehmen und öffentlicher Stellen betrugen nach Berechnungen des Wirtschaftsinstituts der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften Ende vergangenen Jahres fast 244 Prozent. China kann demzufolge kaum weitere Zölle für die Unternehmen stemmen.

Dass die Anleger dem geldpolitischen Stimulus einen Vertrauensvorschuss erweisen, zeigt sich aber an der Entwicklung der chinesischen Börsen, die seit Jahresbeginn eine große Outperformance gegenüber den anderen großen Handelsplätzen erzielten.

 

Die Interessen der USA

 

Neben den gerechtfertigten Klagen gegenüber China bezüglich Diebstahl geistigen Eigentums, Abschottung der heimischen Märkte u.w. gibt es ein dominantes Thema, welche aus meiner Sicht über allem steht. Der Handelskonflikt darf nicht dahin eskalieren, dass die US-Wirtschaft an Fahrt verliert oder sogar in eine Rezession abrutscht und vor allem dürfen aus der Sicht des Präsidenten die Aktienmärkte nicht einbrechen. Donald Trumps aktuelle Äußerungen zum Aktienmarkt und an seinen Notenbankchef Jerome Powell in puncto Zinspolitik sprechen Bände. Mehr als alle wirtschaftlichen Zwistigkeiten interessiert den Amtsinhaber prioritär nur eines. Er möchte wiedergewählt werden, dazu darf es keine Wirtschaftsschäche und auch keine Aktienschwäche geben (die Mehrzahl der Amerikaner besitzen direkt oder indirekt Aktien). Deshalb wird er kurzfristige Lösungen präsentieren, auf Zeit spielen, um bis 2020 über die Runden zu kommen. Was es nach seiner Wiederwahl an Attacken gegen den Herausforderer geben wird, steht auf einem anderen Blatt.

 

Die neuesten Schadensberechnungen

 

Neben den chinesischen Wachstumssorgen gibt es auch in den USA die ersten Institute, die den durch Zölle verursachten Schäden beziffern. Eine Studie von Ökonomen der New Yorker Fed-Filiale und von den Universitäten Princeton und Columbia, den die „South China Morning Post“ veröffentlicht hat, rechnet die Verluste von US-Unternehmen und Verbrauchern nach einem Jahr Strafzöllen auf monatlich 4,4 Mrd. US-Dollar hoch. Einem Zeitraum, in dem die Zölle und Gegenzölle noch vergleichsweise moderat ausgestaltet wurden.

 

Fazit

Es muss schon zu einem Deal kommen, alles andere würde zu großen Schäden in beiden Volkswirtschaften führen – und dass Donald Trump einen Aktieneinbruch zur Wahrung der Interessen Amerikas gegenüber China akzeptieren würde, kann man aufgrund seiner persönlichen Ambitionen wohl getrost vergessen. Deshalb sollte es im Anschluss an das Treffen der beiden Präsidenten am 27. März zur großen Proklamation kommen.

Was die Aktienmärkte nach der Verkündigung des „Superdeals“ machen werden, ist nach dem üblichen „sell the facts-Effekt“ unklar. Für eine weitere unnatürliche Verlängerung der Hausse braucht es ein Ende der Abstufungen der Gewinnerwartungen und eine Wende in den Frühindikatoren der entscheidenden Volkswirtschaften. Sonst geht es weiter in Richtung Süden und der Attentismus würde wieder einmal zu dem führen, was vor allem Volkswirte nicht auf dem Schirm haben.

 

Die Delegationen der USA und Chinas bei ihrem Treffen in Peking nach dem chinesischen Neujahrsfest

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Gixxer

    7. März 2019 10:57 at 10:57

    Meiner Meinung nach wie immer prima zusammengefasst.
    Ihre Zeilen sind in der Zwischenzeit zu einem absoluten Muss für mich geworden.
    DANKE!

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Aktienmärkte: Noch ein kleiner Spekulationsschub, dann Korrektur?

Viele Indikatoren deuten auf eine typische Korrektur der Aktienmärkte im Januar/Februar hin. Dann kann diese Korrektur ziemlich heftig werden!

Wolfgang Müller

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am

Viele Indikatoren deuten auf eine typische Korrektur der Aktienmärkte im Januar/Februar hin, Tag für Tag bei FMW aufgelistet. Auch die aktuelle Umfrage unter den großen Fondsmanagern im monatlichen Fund Manager Survey der Bank of America, bekräftigt diese Annahme noch einmal eindrücklich. Auch wenn diese Veröffentlichung, früher einmal ein Geheimtipp, schon zu sehr verbreitet wird und somit keinen großen Nutzwert mehr besitzt (weil von zahllosen Investoren bereits verarbeitet), so gibt es darin auch gelegentlich Erkenntnisse, die von Bedeutung sein werden.

Aktienmärkte und die Kernbotschaften des aktuellen Fund Manager Survey

  • Most crowded Trade: 36 Prozent Bitcoin, 31 Prozent Long Tech, 23 Prozent Short US-Dollar 23 %, zum ersten Mal seit Oktober 2019, dass Tech nicht in Führung liegt
    Kein Wunder, nach den Exzessen bei Bitcoin.
  • 87 Prozent der Manager erwarten eine steigende Inflation, der höchste Wert seit ewigen Zeiten! Nicht sehr überraschend, wurde vor 10 Monaten nicht die Produktion in großen Teilen der Welt lahm gelegt, wie nicht einmal während der Weltkriege.
  • 83 Prozent erwarten eine Versteilung der Zinskurve
  • 41 Prozent sehen in den nächsten 12 Monaten Value vor Growth
  • Als größte Gefahren werden Probleme bei der Auslieferung von Impfstoffen gesehen, die Aktien-Bubble an der Wall Street und eine nachlassende Unterstützung durch die Federal Reserve.
  • Die Cashquote befindet sich mit 3,9 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2013.

Durch die Bekanntheit dieser Umfrage und die gleichzeitige Veröffentlichung über die sozialen Medien, hat der Fund Manager Survey allerdings sehr an Validität verloren. Wenn das große Kapital seine Investmententscheidungen der Öffentlichkeit präsentiert, ist man schon längst bei niedrigeren Kursen der Aktienmärkte eingestiegen und hofft, dass viele andere auf den Zug aufspringen, um….! Man wird kaum eigene Entscheidungen vorher kommunizieren.

Vergessen wir nicht, die aktive Fondsbranche kassiert bis zu zwei Prozent Investmentgebühren auf das angelegte Kapital, ob die Kurse steigen oder fallen, die Cashcow der Finanzbranche. 2019 betrug die Anlagesumme über 22 Billionen Euro. Dazu noch die Milliarden an Handelsgebühren an den Börsen, ob Aktien, Anleihen, Optionen oder Rohstoffe.

Die Gefahrenkonstellation am US-Aktienmarkt

Sollte es aus irgendeinem Grund, der wie immer nicht voraussehbar ist, zu Gewinnmitnahmen der Aktienmärkte kommen, so hat sich derzeit eine Gemengelage entwickelt, die ziemlich schnell trendverstärkend wirken kann:

1. Das hohe Gamma Exposure

Aktienmärkte und das Gamma Exposure

Wenn sich Anleger stark in Call-Optionen engagieren, ist der Stillhalter gezwungen die Position abzusichern, egal wie hoch der Kurs einer Aktie (des Underlyings) bereits steht.

Sollten Gewinnmitnahmen einsetzen, werden die ersten Tranchen der hohen Call-Bestände reduziert, die Market Maker lösen ihre Absicherung auf – die Aktien werden verkauft und der Trend verstärkt sich.

2. Der hohe Margin Debt

Aktienmärkte und Margin Debt

Ein Anstieg der Inanspruchnahme von Wertpapierkrediten von 50 Prozent in acht Monaten und damit in ähnlicher Größenordnung wie in den Jahren 2000 und 2007, dies ist ein absolutes Warnzeichen für die Aktienmärkte. Ein untrügliches Zeichen für Euphorie und Sorglosigkeit.

In einem fallenden Markt meldet sich der Broker rasch mit einem Margin Call (Nachschussverpflichtung) d.h. Liquiditätsbeschaffung durch Verkäufe von Assets. Was immer dazu führt, dass auch andere Anlageformen leiden, weil Kapital benötigt wird, um das Depot auszugleichen. Je größer die Beleihung, desto extremer der Verkaufszwang.

3. Das extreme Put/Call-Ratio

Weiterhin besteht hier eine extreme Positionierung in Calls, bei gleichzeitig geringer Absicherung der Depots. FMW berichtet darüber seit Wochen. Vor allem junge Anleger werden in Optionen gelockt, weil hier höhere Gebühren winken.

4. Der niedrige Cashbestand der Investmentfonds

Aktienmärkte und der Cash-Bestand der Profi-Anleger

Die niedrigste Cashquote von 3,9 Prozent seit acht Jahren hat in einer solchen Situation folgende Auswirkungen: es fehlt die stützende Hand, weil einfach zu wenig Kapital zum Nachkaufen vorhanden ist und die Großen sowieso mit einer Korrektur der heiß gelaufenen Aktienmärkte rechnen.

Dies alles in Kombination bildet einen überaus giftigen Cocktail.

Russell 2000, ein möglicher Auslöser für eine Korrektur?

Was hat dieser Nebenwerte-Index in den USA für eine Rallye hingelegt! Seit Anfang November, infolge von Wahlausgang und Impfstoff Entwicklung, erfolgte eine Branchenrotation hin zu den Small Caps, die den Index in wenigen Wochen von 1540 auf 2150 Punkte katapultierte. Alles wurde gekauft, ob profitabel oder nicht – und die 200-Tage-Linie verläuft in selten gesehener Tiefe unterhalb den aktuellen Indexstände.

Bei einer Korrektur sind die Dickschiffe und der S&P 500 zwar nicht unmittelbar betroffen – mittelbar aber schon, denn auch hier winkt der Margin Call und man könnte gezwungen sein, bei Tesla und Co Gewinne mitzunehmen.

Fazit

Eigentlich wäre alles für eine zumindest zeitweilige Bereinigung der Aktienmärkte vorbereitet, wenn da nicht schon wieder das Helikoptergeld aus Washington wäre – siehe den heutigen Artikel zu „Stimulus-Schecks und Börsenhype“ (wird im Laufe des Tages veröffentlicht).

Noch ein Schub der Aktienmärkte, dann die Korrektur?

 

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Finanznews

Börse: Der Tag X ist da! Videoausblick

Was hat Trump der Börse gebracht – und mit welchen Voraussetzungen startet der neue US-Präsident Biden? Entscheidend ist der Dollar!

Markus Fugmann

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Die Börse fokussiert sich heute auf die Machtübernahme durch Joe Biden – und auf das, was er unmittelbar nach Übernahme der Macht anordnen wird. Trump hingegen noch einmal mit einer Abschiedsbotschaft – aber seine politische Karriere ist wohl unwiderruflich vorbei. Was hat Trump der Börse gebracht – und mit welchen Voraussetzungen startet der neue US-Präsident Biden? Die Börse hat hier eine eindeutige Einschätzung – aber liegt sie damit richtig? Der gestrige Handelstag hat ein Muster bestätigt: wenn der Dollar schwach ist, steigen die Aktienmärkte – und umgekehrt. Sollte es heute keine Ausschreitungen im Umfeld der Amtsübernahme Bidens kommen, dürfte das für die Märkte zunächst positiv sein..

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DAX daily: Dax in der Zwickmühle – Abwarten lautet die Devise

Stefan Jäger

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am

Nach einem deutlichen Plus zum gestrigen Handelsbeginn gibt der Dax seine Gewinne wieder ab und rutscht sogar ins Minus. Vorbörslich ist der Kurs am Widerstandsbereich bei 13.960 abgeprallt, danach ging es vom Tageshoch bei 13.940 kontinuierlich bergab. Mit der Eröffnung der US-Börsen hat sich der Abwärtsdrang nochmal erhöht, dabei wurde ein Tagestief bei 13.804 Punkten erzielt. Der gestrige Handelstag ging schließlich mit einem Minus von 33 Punkten (-0,24%) bei 13.815 zu Ende. Für die Bullen ist es dennoch ein gutes Zeichen, dass die Unterstützung bei 13.800 gehalten hat. Ein Tagesschlusskurs darunter würde nämlich tiefere Kurse mit sich bringen. Dementsprechend sollte die Zone auch heute wieder beachtet werden.

Abwarten – lautet weiterhin die Devise der Dax-Anleger. Der deutsche Leitindex befindet sich in einer Zwickmühle zwischen der Hoffnung auf Besserung und den aktuellen Unsicherheiten. Nach wie vor beunruhigt die Nachrichtenlage rund um die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen. Auf dem gestrigen Corona-Gipfel wurden wie erwartet verschärfte Regeln sowie eine Verlängerung des Lockdowns verabschiedet. Das geht natürlich nicht spurlos an der Wirtschaft vorbei, Experten rechnen damit, dass die neusten Restriktionen das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal um 1 Prozent mindern. Vorsicht herrscht heute auch angesichts der Amtseinführung von Joe Biden in den USA.

News und fundamentale Daten

Datenseitig gibt es heute nicht so viel zu berichten, aber mit der Amtseinführung von Joe Biden als neuer US-Präsident steht das Highlight dieser Woche auf der Agenda. Zuvor erscheinen noch die Erzeuger- und Verbraucherpreise aus Deutschland und der Euro-Zone. Den Auftakt hat vor wenigen Minuten der Erzeugerpreisindex (Dez) aus Deutschland gemacht. Die Preise sind aus Sicht der Verkäufer um 0,8% angestiegen, das ist weit mehr als die erwarteten 0,3% (vorherig 0,1%). Die Anzeichen einer anziehenden Inflation mehren sich. Anschließend wird um 11:00 Uhr der Verbraucherpreisindex aus der Euro-Zone veröffentlicht, hier wird aber mit einem Rückgang von 0,3% gerechnet.

Zudem sehen wir auch heute wieder Quartalszahlen einiger Unternehmen. Zum einen veröffentlicht der Zulieferer für die Halbleiterindustrie ASML Holdings seine Daten. Außerdem öffnen die Investmentbank Morgan Stanley, der Versicherer United Health sowie der Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble ihre Bücher.

Heute heißt es – goodbye Donald Trump – welcome Joe Biden. Später findet die Amtseinführung von Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA statt. Washington hat sich deshalb zu einer Festung formiert. Das Militär sowie zahlreiche Polizisten und Sicherheitskräfte sollen das Kapitol schützen, damit nicht noch einmal eine Katastrophe wie am 6. Januar geschieht. Man darf gespannt sein, ob und wie die US-Börsen auf das Event reagieren. Erneute Unruhen könnten folglich auch den Dax belasten.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax notiert im frühen Handel leicht über seinem gestrigen Schlusskurs. Kann er sich über der Marke von 13.804 halten, dann dürfte er wieder die Aufwärtsrichtung aufnehmen. Im Bereich zwischen 13.868 und 13.892 läuft er in eine erste Widerstandszone. Überwindet er diese, dann ist der Weg zum gestrigen Tageshoch bei 13.940 frei. Um wieder zur 14.000er Marke zu gelangen, muss der Dax allerdings noch das 61,8% Retracement bei 13.958 überschreiten. Darüber liegt bei 14.029 das nächste Extensionsziel.

Unterhalb von 13.800 könnte sich der Abwärtsdruck jedoch erhöhen und den Dax zunächst zur 13.700 bringen, bevor es nochmal zum Tief von Freitag  bei 13.672 geht. Findet er auch dort keinen Halt, dann rückt die Unterstützung bei 13.600 in den Fokus. Im Bereich bei 13.630/600 war der Dax zuvor immer wieder unterstützt. Hier sollte er wieder drehen, ansonsten droht ein Bruch des Tiefs bei 13.564. Damit wäre auch im Tageschart eine Trendumkehr bestätigt.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Ausblick 20.01. - H1-Chart - Dax in der Zwickmühle

Dax Unterstützungen (US):

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.700 – Punkt 2 Bodenbildung (H1)

13.672 – Tagestief 15.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.870 – vormals US

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

13.988 – offenes Gap 14.01.

14.000 – psychologische Marke

14.029 – 161,8% Extension (13.670)

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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