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Indizes

Die Dax-Bilanz des Jahres 2018 – und was das für 2019 bedeuten könnte..

Wolfgang Müller

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Nach Ablauf des Jahres 2018 vermeldeten die 30 Dax-Konzerne einen Nettogewinn von 86,9 Milliarden Euro, immerhin das zweitbeste Ergebnis in der Wirtschaftsgeschichte. Dies war neun Prozent weniger als im Vorjahr, in dem man 95,5 Milliarden Euro vorweisen konnte. Auch die Kurs/Gewinn-Verhältnisse wichen nicht allzu sehr von den langjährigen Durchschnitten ab. Allerdings mit großen Schwankungen im Verlauf des Jahres, was eigentlich auch normal ist, denn Anleger und vor allem Analysten versuchen beständig die künftigen Gewinne zu diskontieren, um zumeist vergeblich eine bessere Performance als der Markt zu erreichen.

Betrachtet man die Umsätze der Dax-Unternehmen, die 2018 sogar noch um zwei Prozent gegenüber 2017 gestiegen sind (auf 1,18 Bio.€), so muss man feststellen, dass deren Nettorendite von 7,3 auf 6,2 Prozent gesunken ist. Eine im internationalen Vergleich doch etwas bescheidene Marge.

Interessant auch die Zahlen unserer Automobilwerte, die beweisen, wie abhängig der Dax doch von dieser deutschen Schlüsselindustrie ist: BMW, Daimler und Vw sorgten mit 26,5 Milliarden Euro für fast ein Drittel aller Gewinne beim Dax.

Zu den großen Gewinnern des Jahres zählten Adidas, Beiersdorf, Fresenius, die Tochter Fresenius Medical Care, SAP und der Dax-Einsteiger Wirecard mit neuen Rekordgewinnen. Welcher Fondsmanager oder Anleger hatte 2018 schwerpunktmäßig auf diese Titel gesetzt? Auf der anderen Seite blieben folgende Werte gleich um 50% und mehr unter ihren bisherigen Höchstgewinnen: Bayer, Deutsche Bank, RWE, Eon, Deutsche Telekom und Thyssen

 

Fazit

2017 stand der Dax am Jahresende bei 12917 Punkten, der akkumulierte Gewinn lag bei 95,5 Mrd. Euro – 2018 bei 10588 und der Jahresgewinn bei 86,9 Milliarden. Dass er im Dezember noch so tief gefallen war, lag daran, dass die Marktteilnehmer einen Einbruch im ersten Halbjahr in diesem Jahr eingepreist hatten. Und was bringt das Jahr 2019? Werden es 70, 80 oder gar 90 Milliarden Gewinn sein?

Die große Frage, die sich insbesondere in Richtung Weltkonjunktur richtet von der unser Leitindex sehr abhängig ist. Jedenfalls zeigen die Indexzahlen doch eine bestimmte Korrelation mit den Unternehmensgewinnen auf, auch wenn von Zeit zu Zeit Zweifel darüber angebracht sind.

 

 

Foto: Deutsche Börse AG

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Indizes

Rüdiger Born: Keine Bären in Sicht – Blick auf Dax, Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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Derzeit kann man beim Blick auf Dax, Dow und Nasdaq keine fallenden Tendenzen ausmachen. Schauen wir im folgenden Video auf das aktuelle Chartbild.

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