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Die Einkommens- und Vermögenslage in Deutschland mit erstaunlichen Ergebnissen

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Bild: Wie steht es um das Einkommen der Deutschen und wie sind Einkommen verteilt? Bildquelle: @ BillionPhotos.com #329658687/ Adobe Stock

In Deutschland wird gern sehnsuchtsvoll zu den Nachbarn geschaut. Italiener leben besser und genießen Dolce Vita, in der Schweiz ist der Anteil von Haushalten mit hohen Vermögen einfach anders. Und in Frankreich wird nicht so lange gearbeitet wie in Deutschland. Dieser Blick nach außen ist allerdings trügerisch. Denn er versperrt den Blick auf die Situation in Deutschland. Stehen die bundesdeutschen Haushalte wirklich so schlecht da, wie viele Verbraucher immer wieder annehmen?

In der Praxis dürfen sich Privathaushalte zwischen Rhein und Oder ruhig mal auf die Schulter klopfen. Es gibt durchaus genug Gründe, die Einkommensentwicklung und den Trend beim Vermögen positiv zu sehen. In den letzten Jahren haben Statistiker in beiden Bereichen positive Trends wahrgenommen. Viele Arbeitnehmer haben höhere Einkommen erreicht. Aber auch das Vermögen der Deutschen ist gestiegen. Bleibt eine Frage zu klären: Inwiefern treffen die Entwicklungen in beiden Bereichen auf alle Bevölkerungsgruppen zu?

Die Einkommenslage in Deutschland: Wie viel verdienen Deutsche?

Wie gut es einem Haushalt geht, kann an ganz unterschiedlichen Parametern gemessen werden. Allein die Einkommenshöhe ist für eine abschließende Bewertung nicht ausreichend. Wichtig ist darüber hinaus, aus welchen Quellen Einkommen bezogen werden – und wieviel davon am Ende übrigbleibt. Trotz vieler Facetten ist und bleibt das Einkommen ein wichtiger Gradmesser dafür, wie die Haushalte in Deutschland finanziell ausgestattet sind.

Anhand von Daten des Statistischen Bundesamts sowie anderer öffentlicher und privater Einrichtungen lässt sich für die Bundesrepublik sehr genau nachvollziehen, wie private Haushalte und Familien bei den Finanzen ausgestattet sind. Beim Analysieren der Zahlen wird eines deutlich: Alte und neue Bundesländer trennt nach wie vor eine erhebliche Einkommenslücke.
Besonders deutlich ist diese Entwicklung aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts herauszulesen. 2016 hat ein Durchschnittshaushalt demnach 4.337 Euro an Haushaltsbruttoeinkommen realisiert. Allerdings waren es in den alten Bundesländern mehr als 4.550 Euro, in den neuen Ländern mit rund 3.510 Euro ungefähr 1.000 Euro weniger. Ein Unterschied, der auch nach Abzug von:

– Steuern
– Sozialabgaben
– Kirchensteuer
– Soli-Zuschlag

nicht verschwindet. Es bleibt bei einer durchschnittlichen Differenz von rund 700 Euro. Interessant ist – und hier hilft eine Untersuchung der Bundeszentrale politische Bildung weiter – die Verteilung der Haushalte auf verschiedene Einkommensklassen (netto) und Quellen.

– Knapp ein Drittel der Haushalte verdient zwischen 1.300 Euro bis 2.600 Euro.
– Ein weiteres Drittel verdient zwischen 2.600 Euro bis 5.000 Euro.
– Weniger als ein Sechstel der Haushalte hat mehr als 5.000.
– Über ein Sechstel verdient weniger als 1.300 Euro.

Bei den Einkommensquellen zeigt sich, dass mehr als ein Viertel aller bundesdeutschen Haushalte auf Transferleistungen angewiesen ist. Diese stammen zwar nicht immer ausschließlich aus öffentlichen Quellen. Letztere machen aber den Hauptteil der Transferzahlungen aus. Der Anteil an Erwerbseinkommen lag 2011 (auf diesen Zeitraum stützt sich die Bundeszentrale politische Bildung) bei knapp 63 Prozent.

Die Einkommensschere: Verteilung verschiebt sich mehr und mehr

Nach dem Konjunktureinbruch 2008/2009 hat der Wachstumsmotor in den letzten Jahren den Turbo gezündet. In der Vergangenheit sind die Einkommen deutlich gestiegen. Das DIW hat beispielsweise für den Zeitraum zwischen 1991 bis 2016 eine positive Veränderung von 18 Prozent festgestellt. Damit kann sich Deutschland eigentlich zufriedengeben. Aber: Die Entwicklung verläuft in der Bevölkerung ebenfalls sehr unterschiedlich.

Besonders gut haben sich die Einkommen für Besserverdiener entwickelt. Hier hat das DIW für den Betrachtungszeitraum einen Anstieg von 35 Prozent beobachtet. Auf der anderen Seite entwickelten sich die Einkommen für die unteren beiden Zehntel (Dezile) seitwärts bzw. deutlich negativ. Sprich: Gerade für die unteren zehn Einkommensprozent hat sich die Situation verschlechtert, das Einkommen ist real gesunken.

Sichtbare Einkommenssteigerungen lassen sich eigentlich nur für die obersten fünf Dezile beobachten. Bedeutet unterm Strich, dass insgesamt gestiegenen Löhne nicht mit einer für alle Bevölkerungsschichten positiven Einkommensentwicklung verwechselt werden dürfen. Dabei schien der Trend in den ersten Jahren gegenläufig.

Entwicklung Einkommen 1. Dezil:

– 1991 bis 1999: Erhöhung der Einkommen auf circa 105 Indexpunkte
– ab 1999: Einkommen sinken auf circa 90 Indexpunkte 2016 gegenüber 1991

Dieser Trend hält an und bedeutet für die Zukunft massive Probleme. Soziale Sicherungssysteme stehen dank negativer Einkommenstrends dem Problem der Altersarmut gegenüber, dass in den kommenden Jahren stärker auf die Sozialversicherung und Gesellschaft durchschlagen wird.

Wie steht Deutschland im internationalen Vergleich da?


Bild 2: stock.adobe.com © Prod. Numérik #35512098

Prinzipiell ist es schwierig, die Einkommensverhältnisse unterschiedlicher Länder miteinander zu vergleichen. Ein Grund sind die Wechselkurse und Steuerlasten, welche die Einkommenssituation beeinflussen. Aber: Mit dem OECD Better Life Index gibt es eine Messgröße, um das Einkommen zu bewerten.

Deutschland ist in diesem Zusammenhang in der oberen Hälfte zu finden. Für einen Spitzenplatz reicht es am Ende dennoch nicht. Vor der Bundesrepublik liegen im OECD Vergleich unter anderem Länder wie Österreich, Belgien oder Australien. Besonders interessant ist das bereinigte verfügbare Nettoeinkommen der Haushalte. Hier schafft Deutschland einen deutlichen Sprung nach vorn – auf Platz fünf. Spitzenreiter ist in diesem Zusammenhang übrigens die USA, die es auf mehr als 45.000 USD beim bereinigten Nettoeinkommen schaffen. Deutschland liegt auf seinem fünften Platz bei mehr als 34.000 USD.

Auch hier ist das Durchschnittseinkommen am Ende jedoch nur eine Seite der Medaille. Zur Debatte steht, wie das Einkommen verteilt ist. Auch der Spitzenreiter USA hat seit Jahren Probleme damit, dass die Einkommensschere sehr stark auseinandergeht. Die Folge: Gerade die Bevölkerungseile mit dem geringsten Einkommen haben es immer schwerer, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern.

Vermögen: Wie reich sind die Deutschen?

Deutschland ist in der Wahrnehmung vieler Außenstehender ein vermögendes Land. Teilweise speist sich diese Sichtweise aus der starken Wirtschaftsleistung der Unternehmen in Deutschland. Laut der Allianz Global Wealth Map ist das Geldvermögen in Deutschland bis zum Jahr 2018 auf ca. 6,2 Billionen Euro angestiegen. Sind die Vermögen genauso unterschiedlich verteilt wie die Einkommen? Eine erste Idee von der Antwort liefert ein simples Gedankenexperiment. Zwei Haushalte legen jeweils zehn Prozent des Einkommens zum Sparen zurück. Haushalt A erzielt 35.000 Euro Einkommen, bei Haushalt B sind es 70.000 Euro.

Während Haushalt A 3.500 Euro sparen kann, sind es für Haushalt B mit 7.000 Euro doppelt so viel. Damit dürfte jedem Beobachter klar sein, dass auch in Deutschland die Vermögenswerte recht unterschiedlich verteilt sind.

Trotzdem ist der Vermögensaufbau ein relevanter Vorsorgeaspekt, da viele Verbraucher sparen, um sich im Alter finanziell absichern zu können. Wieviel Geld haben deutsche Haushalte hier zurückgelegt? Zahlen, die bei der Beantwortung dieser Frage helfen, kommen unter anderen von der Bundesbank. Bei der Auswertung der Daten lassen sich einige sehr interessante Aspekte für Deutschland ablesen. Beim Vermögen verläuft eine deutlich spürbare Trennlinie entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze:
In den alten Bundesländern hat der Medianhaushalt laut Bundesbank ein Vermögen von mehr als 92.000 Euro.

In den neuen Ländern ist das Vermögen der Medianhaushalte mit rund 23.000 Euro sehr viel geringer.

Aber: In der Vermögensverteilung lassen sich nicht nur räumliche Grenzen identifizieren. Die Zahlen der Bundesbank zeigen, dass Haushalte mit Wohneigentum inzwischen ein Nettovermögen von mehr als 277.000 Euro realisieren können. Mieterhaushalte kommen mit 10.000 Euro nur auf einen Bruchteil dieser Summe.

Wenige haben viel: Die Vermögensverteilung


Bild 3: stock.adobe.com © Андрей Яланский #310243191

Angesichts solcher Zahlen scheint naheliegend, dass ähnlich den Einkommen auch bei den Vermögen die Verteilung Deutschland sehr unterschiedlich aussieht. Lässt sich diese Vermutung für die Praxis bestätigen? Die durchschnittliche Vermögensverteilung ist für eine objektive Beurteilung der Lage nicht ausreichend.

Studien zeigen, dass die vermögenden 20 Prozent der deutschen Bevölkerung etwa zwei Drittel des gesamten Vermögens halten. Nach unten nimmt die Vermögensverteilung rapide ab. Die untersten 50 Prozent haben – basierend auf Daten des DIW – gerade einmal 1,4 Prozent des gesamten Nettovermögens. Dies liegt unter anderem daran, dass das 1. Dezil in der Auswertung sogar auf ein Vermögen von minus 1,2 Prozent kommt.

Besonders interessant ist gerade dieser letzte Wert. Er zeigt, dass in diesem 1. Dezil Vermögen eigentlich so gut wie keine Rolle spielt. Wer zu dieser Personengruppe gehört, sieht sich eher Verbindlichkeiten – sprich Kreditschulden – gegenüber. In der DIW-Studie liegt der Schwellenwert für die reichsten 10 Prozent übrigens bei 275.000 Euro. Um zum reichsten Prozent der Deutschen zu gehören, müssen 1 Million Euro als Schwellenwert überwunden werden.

Dass die Schere beim Vermögen immer wieder auseinandergeht, hat verschiedene Gründe. Erklärbar ist dies unter anderem mit:
– der Konjunktur
– den Renditen für Kapitalanlagen
– dem Immobilienmarkt.

Beispiel Immobilien: Der Schwellenwert deckt sich in etwa mit dem Wert des Statistischen Bundesamts für das Nettovermögen von Immobilienbesitzern. In den zurückliegenden Jahren haben besonders niedrige Zinsen für Baugeld zu einem Immobilienboom geführt. Dieser wiederum treibt die Preise in die Höhe. Mit dieser Entwicklung legen die Vermögen der Hausbesitzer zu.

Parallel zeigt der Blick auf das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts (DAI) eine in den letzten Jahren stabile Rendite für Aktienvermögen. Davon profitiert haben entsprechend den Auswertungen des DAI etwa 16 Prozent der deutschen Bevölkerung. Gerade für das obere Dezil aus der DIW-Analyse ist mit einem nennenswerten Anteil von Aktienvermögen zu rechnen.

Der internationale Vergleich: Deutschland nur im Mittelfeld

Im Vergleich mit anderen Ländern erreicht Deutschland einen Platz im Mittelfeld. Dies trifft sowohl auf die Verteilung des Vermögens nach Klassen als auch den sogenannten Gini-Wert zu. Dieser misst die Ungleichverteilung und lag 2016 für Deutschland bei 78,9. Spitzenreiter Russland kam im gleichen Zeitraum auf 92,3 Zähler.

Interessant ist an dieser Stelle übrigens die Verteilung nach Vermögensklassen. Einer Auswertung der Credit Suisse Bank nach lag demnach die Schweiz beim Anteil der Vermögen über einer Million USD weit vorn auf Platz eins – mit mehr als elf Prozent. Deutschland schafft hier gerade noch den Sprung unter die Top 20. Diese Entwicklung hängt auch mit der in Deutschland trotz Immobilienboom immer noch niedrigen Eigentümerquote zusammen.

Wie sieht es mit der Verschuldung aus?


Bild 4: stock.adobe.com © BillionPhotos.com #254534782

Zur Betrachtung der Vermögens- und Einkommenssituation in Deutschland gehört auch der Blick Richtung Schulden. Hier ist die Entwicklung in den letzten Jahren relativ stabil geblieben. So ermittelt der Creditreform SchuldnerAtlas eine Überschuldungsquote von rund zehn Prozent. Dabei lassen sich gerade für das vergangene Jahr 2019 einige positive Trends beobachten, wie ein besseres Abschneiden einiger Regionen oder die Abnahme der harten Überschuldung. Verbindlichkeiten bedeuten aber nicht automatisch, dass sich für Verbraucher eine endlose Schuldenspirale in Gang setzt.

Ein Großteil der Kredite wird zurückgezahlt

Dass Verbindlichkeiten/Schulden und Überschuldung sehr strikt voneinander in der Betrachtung getrennt werden sollten, zeigt der SCHUFA Kredit Kompass. Als eine der bekanntesten Auskunfteien verfügt die SCHUFA über Daten, die mehr als 67 Millionen Verbraucher betreffen. Damit kann sich das Unternehmen ein recht genaues Bild davon machen, wie sich Haushalte in Bezug auf Zahlungsverpflichtungen verhalten.

Das Unternehmen zieht in seinem Kredit Kompass insgesamt ein eher positives Fazit. Die Ausfallrate bei Verbraucherkrediten ist insgesamt klein und umfasst laut Report für 2018 gerade einmal 2,1 Prozent. Heißt im Umkehrschluss: Mehr als 97 Prozent aller vergebenen Darlehen werden von deutschen Verbrauchern ordnungsgemäß getilgt. Und mehr als 90 Prozent der Deutschen, über welche die SCHUFA Daten gespeichert hat, verhalten sich grundsätzlich positiv.

Kurze Zusammenfassung SCHUFA Daten:

– Informationen zu 67,5 Millionen Privatpersonen
– 90,6 Prozent ohne eingetragene Negativmerkmale
– 97,8 Prozent der Kredite ordnungsgemäß bedient

Was tun, wenn es finanziell eng wird?

Es gibt immer wieder Situationen, in denen unvorhergesehene Situationen die Finanzen unter Druck setzen. Typische Momente sind:

– Krankheiten
– Scheidung/Trennung vom Lebenspartner
– Jobverlust.

In solchen Momenten kann es finanziell eng werden – etwa, weil die gemeinsamen Finanzen von Ex-Partnern erst getrennt werden müssen. Die Suche nach einer neuen Wohnung – inklusive Mietkaution und Einrichtung – sorgen für zusätzliche Anspannung in der Haushaltskasse.

Um diese Situation zu meistern, sollten mehrere Register gezogen werden. Wichtig ist beispielsweise der Rotstift. Wo möglich, werden Kosten zusammengestrichen. Besonders gut funktioniert dies in Haushalten, die grundsätzlich ein Auge auf ihre Finanzen haben. Wichtiges Hilfsmittel in dieser Situation ist das Haushaltsbuch. Hier lässt sich sehr schnell erkennen, wo Ausgaben Optimierungspotenzial haben.

Bei Miete oder Strom wird sich nicht ohne Weiteres sparen lassen. Aber das monatliche Abo für den Streaming-Dienst oder eine Gaming-Flatrate lassen sich schnell pausieren. Auf diese Weise können zweistellige Beträge pro Monat gespart werden. Eine weitere Möglichkeit zur finanziellen Entlastung ist die Umschuldung. Gerade, wenn Haushalte in der Vergangenheit viele Verpflichtungen mit jeweils niedriger Summe eingegangen sind, hat deren Bündelung Potenzial für eine Verbesserung.
Hinsichtlich der gespeicherten Daten bei Auskunfteien kann über Kredite nachgedacht werden, die ohne SCHUFA-Prüfung auskommen.
Doch hierbei sollten Interessenten auf wichtige Details achten:

– entsprechende Kredite sind oft teurer als herkömmliche Darlehen
– trotzdem gute Bonität (ausreichendes Einkommen) wichtig
– auch unseriöse Angebote auf dem Markt

Aus diesem Grund sollten sich Kreditnehmer entsprechende Angebote immer erst genau anschauen und auf Plausibilität prüfen.

Reserven und Vermögen aufbauen


Bild 5: stock.adobe.com © Bits and Splits #195221648

Es kommt immer wieder vor, dass schwierige und unvorhergesehene Situationen im Leben auftauchen. Um sicher durch „Untiefen“ zu manövrieren, ist der Aufbau eines finanziellen Polsters sicher die beste Lösung. Vermögensaufbau ist in den letzten Jahren allerdings schwierig geworden.

Gerade im Bereich des Zinssparens macht sich das anhaltende Zinstief – ausgelöst durch die Geldmarktpolitik der EZB – bemerkbar. Anlageformen wie:

– Sparbuch
– Tagesgeldkonto
– Festgeld

werfen kaum noch nennenswert Zinsen ab. Durch die Inflation wird die Mini-Rendite meist aufgezehrt. Unter Druck sind in der Vergangenheit auch Anlageformen wie die Kapitallebensversicherung geraten.

Profitiert haben in den letzten Jahren Anleger, bei denen der Fokus eher auf dem Aktienmarkt liegt. Hier sind fast durchweg Renditen von mindestens fünf Prozent in den letzten zehn Jahren drin gewesen – oft auch mehr.

Wer auf diese Form des Vermögensaufbaus setzt, muss natürlich mit gewissen Risiken leben. Kursverluste durch schlechte Quartalszahlen sind immer möglich. Risikostreuung ist ein Ansatz, um nicht alles auf eine Karte zu setzen.

Eine weitere Option für den Vermögensaufbau mit Wertpapieren sind Sparpläne, die auf Fonds basieren. Lange haben klassische Investmentfonds an dieser Stelle den Ton angegeben. Seit einigen Jahren interessieren sich viele Anleger aber für sogenannte ETFs. Hierbei handelt es sich um börsengehandelte Fonds – meist Indexfonds. Dabei wird ein Wertpapierindex wie beispielsweise der DAX oder DOW Jones abgebildet.

Das passive Management reduziert die Kosten. Parallel entsteht mit der Durchmischung – basierend auf dem Index – ganz automatisch eine Streuung des Risikos. Im Sparplan kann der Vermögensaufbau bereits mit kleinen Summen Monat für Monat vorangetrieben werden. Wieviel Geld investiert wird, entscheidet jeder Haushalt anhand der finanziellen Situation.

Fazit: Einkommen und Vermögen ungleich verteilt

Deutschland ist ein Land im Herzen Europas, dessen Wirtschaft seit Jahren auf Hochtouren läuft und in dem die Einkommen sowie das Vermögen der Haushalte steigen. Zahlen und Analysen des Statistischen Bundesamts sowie verschiedener Verbände sprechen in diesem Zusammenhang eine deutliche Sprache.

Allerdings darf diese Entwicklung nicht damit verwechselt werden, dass Einkommen und Vermögen sich in allen Bevölkerungsgruppen in gleicher Weise entwickeln. Im Gegenteil: Analysen zeigen deutlich, dass die Verteilung sehr unterschiedlich aussieht. Auch in Deutschland ist der Trend seit Jahren zu erkennen, dass eine kleine Gruppe über umfassende Vermögenswerte verfügt. Zehn Prozent halten mehr als die Hälfte des Vermögens. Leider geht auch beim Einkommen die Schere weiter auseinander.

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EZB ebnet argumentativen Weg für lang anhaltende Rettungsmaßnahmen

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Seit der Finanzkrise 2008 veranstaltet die EZB ein Anleihekaufprogramm nach dem nächsten. Die Zinsen sinken im großen Bild gesehen immer weiter. Egal wie gut es der Konjunktur in der Eurozone zwischen 2008 und 2020 wieder ging. Die EZB druckte immer weiter Geld, kaufte immer weiter Anleihen. Länder wie Italien wurden mit EZB-Geld und immer weiter sinkenden Zinsen am Leben erhalten. Nach der Krise war vor der Krise.

Und nun, kommt nach der Coronakrise (die Impfstoffe kommen ja bald) wieder die nächste Krise, nämlich die Rettung der überschuldeten Unternehmen? Deswegen muss die EZB (wie es auch die Fed macht) zusammen mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten immer weiter retten, retten und retten. Denn ja, wir wissen es alle. Mit gigantischen Kreditprogrammen, Zuschüssen, Kurzarbeitergeld uvm werden in Europa die Nöte der Coronakrise gemildert, und Probleme optisch versteckt. Am besten erkennt man das beim Thema Kurzarbeitergeld. In Deutschland wurde die ausgeweitete Funktion dieses Instruments erst letzten Freitag im Bundestag bis Ende 2021 verlängert – welch ein Zufall, bis zur Bundestagswahl kann die Kurzarbeit in ihrer jetzigen Form also weiterhin als neuer Dauerzustand für eigentlich arbeitslose Arbeitnehmer genutzt werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

EZB kommt mit „Nicht zu früh aufhören“-Argumentation

Aber zurück zur EZB. Die einfache wie auch clevere Aussage der EZB lautet am heutigen Montag (frei und sinngemäß zusammengefasst): „Wenn wir die Hilfen zu früh einstellen, gefährden wir den Erfolg“. Tja, und wann das Ende der Hilfen angebracht ist, das ist bei der EZB bekanntermaßen eine sehr dehnbare Ansichtssache (siehe Anleihekäufe seit 2008 bis heute – hier eine wunderschöne historische Übersicht zu dem Thema). Im Rahmen ihres heute veröffentlichten Finanzstabilitätsberichts hat die EZB auch einen einzelnen Artikel veröffentlicht, bei dem es um die „Bewertung von Schwachstellen von Unternehmen“ in der Eurozone geht.

Und die Schwachstelle scheint offenbar darin zu bestehen, dass EZB und Regierungen ihre Hilfsprogramme zu früh auslaufen lassen könnten. Man sieht die Probleme wohl auch vor allem beim Zugang zu Krediten und bei steigenden Finanzierungskosten. Die Unterstützung durch die Geldpolitik der EZB habe dazu beigetragen, die tatsächlichen Insolvenzen bisher unter Kontrolle zu halten. Staatliche Kreditgarantien und Konkursmoratorien hätten eine groß angelegte Welle Unternehmenspleiten verhindert. Aber eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen könnte gezwungen sein Konkurs anzumelden, wenn diese Maßnahmen zu früh aufgehoben werden oder die Kreditvergabebedingungen der Banken verschärft werden, so die heutige Aussage der EZB. Tatsächlich deute die historische Ko-Bewegung des Anfälligkeitsindikators mit den Unternehmensinsolvenzen und dem BIP-Wachstum darauf hin, dass sowohl die Regierungspolitik als auch die niedrigen Fremdfinanzierungskosten dazu beigetragen hätten, die Auswirkungen der Verschlechterung des Gesundheitszustands der Unternehmen auf die tatsächliche Zahl der Insolvenzen zu dämpfen – auch wenn die Auswirkungen je nach Land, Sektor und Unternehmensgröße unterschiedlich seien.

Dieser neu entwickelte Indikator mache laut EZB deutlich, dass die Anfälligkeit des Unternehmenssektors auf ein Niveau gestiegen ist, das zuletzt während der Staatsschuldenkrise im Euroraum beobachtet wurde. Finanzierungsrisiken hätten sich dank verschiedener Unterstützungsmaßnahmen bisher nicht materialisiert, aber die Anfälligkeit der Unternehmen könne weiter ansteigen und ein Niveau erreichen, das während der globalen Finanzkrise beobachtet wurde. Insbesondere wenn die zweite Welle der Pandemie die wirtschaftliche Erholung zum Stillstand bringe und das Wachstum schwächer ausfällt als prognostiziert, könnte ein frühzeitiger Ausstieg aus den Stützungsmaßnahmen schließlich zu einem deutlichen Anstieg der Unternehmenskonkurse führen, mit Auswirkungen auf die Finanzstabilität auch für die Banken im Euroraum, so die EZB.

Aus Rettung wird Dauerzustand

Tja, haben sie es auch rausgelesen? Diese Aussagen (wie auch jüngst die Warnung von Christine Lagarde vor der Rezession) bieten die perfekte Vorlage, damit KfW-Kredite, Null- und Negatzvinsen, Kurzarbeitergeld, Anleihekäufe in Billionenhöhe etc immer so weitergehen, Jahr für Jahr. Nicht denkbar? Nochmal, ich möchte erinnern an die letzten zwölf Jahre seit der Finanzkrise! Natürlich sind viele Maßnahmen sicherlich gut und richtig wie die KfW-Kredite, Zuschussprogramme etc. Aber vor allem was die EZB da anrichtet mit ihren Kaufprogrammen und abgeschafften Zinsen. Diese Maßnahmen, wenn sie jahrelang immer weiter beibehalten werden, schaffen ein Gesamtumfeld, das nicht mehr ohne zinslose Kredite leben kann, und Staaten die nicht mehr ohne negative Anleiherenditen leben können. Man gewöhnt sich an diese schöne neue Welt sehr schnell – oder besser gesagt, man hat sich längst daran gewöhnt. Ein Ende dieser Geldpolitik der EZB, ist die überhaupt noch vorstellbar bei der Schuldenexplosion bei Staaten und Unternehmen? Entweder immer so weitermachen, oder man riskiert einen großen Knall.

EZB-Grafik zur Verwundbarkeit der Unternehmen
Grafik: EZB

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Coronavirus: Die Impfung und die praktischen Folgen

Deutschland rüstet sich für die ersten Impfungen gegen das Coronavirus. Aber was passiert nach erfolgreicher Impfung? Wie wird man mit den verschiedenen Gruppen im praktischen Leben umgehen?

Wolfgang Müller

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Deutschland rüstet sich für die ersten Impfungen gegen das Coronavirus. Impfzentren werden bereits für Mitte Dezember vorbereitet, obwohl noch gar kein Vakzin zugelassen ist. Die Politik macht Druck.

Mindestens 96 Corona-Impfzentren sollen allein in Bayern bis Mitte Dezember einsatzbereit sein. In jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt im Freistaat ist mindestens ein Impfzentrum geplant, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag.

Aber was passiert nach erfolgreicher Impfung? Wie wird man mit den verschiedenen Gruppen im praktischen Leben umgehen? Darüber wird man bald diskutieren.

Coronavirus: Immunisiert oder nicht

Im Prinzip müsste es im neuen Jahr vier verschiedene Gruppen innerhalb der Bevölkerung geben: Menschen, die bereits eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben. Und dann die, die  registriert sind: eine diffuse Gruppe mit Bürgern, die selbst nicht genau wissen, ob sie vielleicht nicht schon infiziert waren, die große Gruppe derer, die sich noch vor der Infektion geschützt haben – und schließlich die Geimpften. Wie verfährt man in Zukunft mit den Menschen, die die Infektionskrankheit überwunden haben und die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immun sind gegen die Krankheit und auch als Spreader des Coronavirus für die Mitmenschen wegfallen? Gibt es nach erfolgreicher Impfung so etwas wie einen Impfpass?

Der Impfpass, jetzt eine zweifelhafte Angelegenheit?

In Kürze, wenn die Zulassung des Impfstoffes vollzogen ist, wird es rasch zwei Gruppen von Bürgern geben, die annehmen können, die Krankheit bezwungen zu haben – die vormals Infizierten und die Geimpften. Nach dem Stand der Wissenschaft gilt eine rasche Wiederinfektion mit dem Coronavirus als unwahrscheinlich. Bei Abermillionen von Infektionen müsste dies schon aufgefallen sein. Die Zahl der Infizierten in Deutschland nähert sich der Ein-Millionen-Grenze (Ende dieser Woche?), die Dunkelziffer dürfte in Deutschland bei Faktor 3 bis 5, liegen, so die Annahme einiger Wissenschaftler aufgrund der Antikörpertests.

Jedenfalls wird die Zahl der „Immunen“ bald im Millionenbereich liegen. Während man den ehemals Infizierten nach langen Diskussionen keinen Immunitätsausweis zusicherte, so wird nach einer Impfung gegen Covid-19 sicherlich eine Impfbescheiningung ausgestellt werden, wie beim Impfpass nach jeder Standardimpfung.

Was wird passieren, wenn sich geimpfte Menschen sagen, „so jetzt bin ich geschützt, warum weiter eine Maske tragen?“ Nur eine von vielen praktischen Fragen.

Aber da beginnt bereits das Dilemma. Die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes sieht eine „Impf- und Immunitätsdokumentation“ vor. Was wird diese für Folgen haben? Eine Wiedergewährung von Mobilitäts- und Freiheitsrechten? Der Ethikrat ist bereits bei der Beratung der Problembereiche.

Wo könnte der Impfpass Anwendung finden?

Trotz aller ethischen Bedenken, werden Impfungen bei Reisen in fremde Länder empfohlen oder sind sogar Verpflichtung (z.B. gegen Gelbfieber in bestimmten afrikanischen Ländern). Wie werden asiatische Länder auf die Impfung reagieren, Staaten wie Taiwan, Vietnam, Thailand, Südkorea, Australien, Neuseeland, die die Infektion bisher erfolgreich eindämmen konnten? Könnte ein Impfausweis nicht Voraussetzung werden, dass man nach der Einreise von Menschen aus Risikogebieten keine 14-tägige Quarantäne absolvieren muss?

Gibt es aktuell vor einer Reise mit einem Kreuzfahrtschiff nicht bereits die Verpflichtung zu einem Corona-Schnelltest, in dieselbe Richtung laufen Bestrebungen im Luftverkehr?

Und was ist eigentlich mit den vielen Unternehmen aus den Corona-geschädigten Branchen, sei es der Kulturbereich, bei Messen, oder jeglichen Veranstaltungen (Fußball) mit größerem Publikumsverkehr? Werden diese sich für das ethisch etwas zweifelhafte Instrument Impfbescheinigung einsetzen, weil es ihnen sofort Luft zum Atmen bringen würde? Oder wird dies der Staat abwiegeln und versuchen, die Branchen mit immer weiteren Notgeldern über Wasser halten? Eines ist doch schon heute absehbar: Bei einer Bevölkerungszahl von 83 Millionen Menschen, abzüglich der bereits Betroffenen und den Impfverweigerern wird es lange dauern, bis all die Freiwilligen oder auch Zwangsläufigen (Pflegepersonal?) im großen Umfang gegen das Coronavirus geimpft sind.

Fazit

Sicher ist es noch etwas früh, sich über die praktischen Folgen einer Impfung Gedanken zu machen. Allerdings werden Regelungen kommen, ja vermutlich sogar gefordert werden. Schließlich steht manchem Unternehmer das Wasser bis zum Hals und man sehnt sich nach Kunden, nach Menschen, die kein Risiko in Sachen Coronavirus darstellen, für sich und für andere. Wann werden die Diskussionen über die neue Sachlage starten?

Was werden die praktischen Auswirkungen der Impfungen gegen das Coronavirus sein?

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Was den schwachen Goldpreis aktuell bewegt

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren aus Gold

Der Goldpreis ist die letzten Tage ohne Stärke unterwegs. Eigentlich ist das merkwürdig, denn der US-Dollar schwächelt seit Tagen, und müsste Gold (das in Dollar gehandelt wird) daher doch eigentlich Auftrieb geben. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) hat binnen einer Woche von 92,80 auf 92,18 Indexpunkte verloren.

Corona-Impfstoffe dämpfen Aufwärtstrieb im Goldpreis

Mit aktuell 1.865 Dollar sieht man, dass die seit Donnerstag letzter Woche kurz aufgeflackerte Erholung mit Anlauf Richtung 1.900 Dollar wieder verpufft ist. Eindeutig ist zu sehen, dass die Anleger, die über das Vehikel der ETF (Exchange Traded Funds, hier die Begriffserklärung) in Gold investieren, letzte Woche auf der Verkäuferseite waren mit gut 30 Tonnen. Der folgende aktuelle Chart der Commerzbank zeigt seit Jahresanfang in gelb den Goldpreis-Verlauf, und in schwarz die Gold-ETF-Bestände. Die Nachfrage schlafft derzeit ab.

Chart zeigt ETF-Bestände in Gold im Vergleich zum Goldpreis

Die letzte wie auch die vorletzte Woche waren die Kapitalmärkte gefangen im Fieber der Corona-Impfstoff-Hoffnung. Nach Biontech und Pfizer kam letzte Woche Moderna mit einem fertigen Impfstoff, und heute früh dann auch noch AstraZeneca. Daher laufen die Aktienmärkte auch heute zum Wochenstart erfreulich nach oben. Alles was die Märkte positiv stimmt für eine Erholung der Weltwirtschaft, schwächt tendenziell den „Sicheren Hafen“ namens Gold. Im Chart sehen wir den Goldpreis im Verlauf der letzten 30 Tage. Der große Absturz in der Mitte des Charts rührt her von der ersten Impfstoff-Meldung gegen das Coronavirus vom 9. November von Biontech und Pfizer.

Laut heutiger Aussage des Commerzbank-Analysten Carsten Fritsch dürfte der aktuelle Optimismus hinsichtlich der Impfstoffe dagegen sprechen, dass es schon in Kürze zu einem neuerlichen Run auf die Gold-ETFs kommt. Entsprechend gedämpft sei der kurzfristige Ausblick für den Goldpreis. Die spekulativen Finanzanleger seien seiner Meinung nach durch den Preisrutsch Mitte letzter Woche offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischt worden. Denn sie weiteten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 17. November auf gut 90.000 Kontrakte aus, nachdem sie diese in der Woche zuvor reduziert hatten. Entsprechend dürfte der Preisrückgang auf rund 1.850 Dollar letzten Mittwoch seiner Meinung nach auch durch spekulative Verkäufe begünstigt worden sein.

Mittel- und langfristig bergauf?

Bleibt es bei dem Szenario, welches wir letzte Woche schon erwähnten? Kurzfristig bleibt der Goldpreis trotz schwachem US-Dollar und dank der Corona-Impfstoff-Hoffnungen schwach? Aber mittel- und langfristig sieht man wieder Kurse über 1.900 Dollar und auch Richtung 2.000 Dollar? Das ist die Frage. Denn im großen Bild, da ist die Meinung der Notenbanker ja relativ eindeutig, wie man die letzten Tage und Wochen auch bei der EZB heraushören konnte. Die Geldpolitik (Anleihekäufe und Zinsen) wird noch sehr lange Zeit extrem locker bleiben, um die wirtschaftliche Erholung der Volkswirtschaften zu unterstützen. Also weiterhin Optimismus im größeren Bild für einen steigenden Goldpreis? Dieses Szenario bleibt vorhanden.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen

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