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Die Energiekrise ist da – und keiner spricht darüber! Marktgeflüster (Video)

In angelsächsischen Medien ist bereits die Rede von einer europäischen Energiekrise – nur in deutschen Medien spricht (noch?) niemand darüber! Die Preise für Strom, Gas und Kohle steigen massiv – wenn das so weiter geht, wird das ein harter Winter! Goldman Sachs spricht von der Möglichkeit von Blackouts im Winter und zeigt damit plastisch, dass wir – zumal besonders wir Deutschen mit unserer Energiewende – auf eine noch nie in der Form erlebte Energiekrise zusteuern! Wenn das so weiter geht, dürfte das auch noch ein Thema für den Bundestagswahlkampf werden. Die Märkte heute wenig bewegt, der Dax im Minus, die US-Indizes wenig verändert oder leicht im Plus..

Hinweise aus Video auf Artikel:

1. Energiewende: Wie wir auf eine Energie-Krise zusteuern!

2. Aluminium, Kohle, Erdgas, Strom: Preise erleben kräftigen Anstieg



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14 Kommentare

  1. Hallo Herr Fugmann,
    interessant wäre doch mal zu wissen, wieviel Menschen wirklich, in unserem System werthaltig arbeiten, den
    wenn man da noch 12 % in der Zukunft abziehen soll dann Goodbye.

    Es kommen noch Faktoren der Digital- Industrialisierung wo Arbeitskräfte verloren gehen.

    Ist vielleicht das Problem der Zukunft: Das wir zu viele Menschen auf dieser Welt sind ?

    MFG

  2. Sehr guter Beitrag. Aber das mit dem Spanischen Grippevergleich halte ich für übertrieben. An der Spanischen Grippe sind ca. 3-4% der Weltbevölkerung gestorben und da vor allem viele jüngere Menschen. Aktuell sind es mit positivem Test ca. 0,05% und davon 80-90% mit schweren Vorerkrankungen im Alter von Durchschnittlich 80Jahren.In den USA aktuell 0,19%.

  3. Angelsachsen sprechen von europäischer Energiekrise. Interessant …

    Amis und Briten sprechen von Blackouts, die wir in Europa sehen werden. Welch ein Glück, dass deren Strom- und Energieversorgung mehrfach redundant abgesichert ist und nicht bei jedem Windchen, Sonnenstürmchen, Wintereinbruch oder Feuerchen gleich großflächig zusammenbricht.

    Dass Sprit nächstes Jahr locker 2 EUR kosten wird, ist eine reine Behauptung, auch wenn ich mich persönlich sehr darüber freuen würde. Beim Thema Windkraft in Deutschland sollte man sich übrigens nicht über die Windflaute, sondern eher über die jahrzehntelange CDU-Genehmigungsflaute mokieren. Im Saarland wurde 2020 kein einziges Windrad genehmigt, in Bayern waren es ganze drei. Auch in Sachsen (neun), Hessen (18) oder Baden-Württemberg (20) wurden nur sehr wenige Windräder im Jahr 2020 genehmigt.

    Wenn wir schon sarkastisch-zynisch über schaufeln und Fukushima reden, wo soll der ewig strahlende Müll denn hin? Natürlich ist Atomkraft im Hinblick auf Treibhauseffekte klimafreundlich, hinsichtlich seiner Gefahren auf ganz anderem Niveau ebenso ein No-Go.

    Wir alle warten schon so lange auf die Innovationsfähigkeit der freien Marktwirtschaft. Betrachten wir den Energiesektor: Was wurde hier in den letzten 40 bis 50 Jahren erreicht? Verbrauchsmessung, Zähler, Rechnungsstellung, Netznutzungsentgelte von ein paar monopolistischen Grundversorgern überzeichnen die Preise für den abgerechneten Verbrauch von Privathaushalten relativ zum tatsächlichen Verbrauch in irrwitzige Dimensionen. Je sparsamer ein Verbraucher ist, desto mehr wird er bestraft.

    Aber der PROPHIE, die Chimäre aus Profi und Prophet, weiß natürlich schon heute, was 2030 Tatsache sein wird und kritisiert deshalb verständnisvoll tadelnd die geistige Wohlstandsverwahrlosung. Und erhebt den Grinse-Finger weise und wissend über die bösen Grünen, die ja alles nur Beamte im öffentlichen Dienst sind. Und er urteilt milde lächelnd und dennoch streng über all diejenigen, die in Glaskugeln lesen. Weil er ja aus 2030 zurück geschickt wurde, um die Fehler der Menschheit zu korrigieren.

    https://ibb.co/YbT3TV8

    1. Na ja, Eva, unsere nahen und auch weit entfernten Nachbarn planen viele AKWs. Da würde unser Atommüll nichts mehr verschlimmern können, ein Verzicht würde allerdings auch nichts ändern. Es handelt sich hier um eine Technologie, die nur kollektiv reguliert werden kann. Einzelentscheidungen (individuelle) verpuffen. „Strahlender Müll“ kennt keine Grenzen. Diesbezüglich sind sind Kohlekraftwerke weitaus stabiler und auch zu bevorzugen. Aus meiner Sicht sind die Mikro-AKWs die Technologie der Stunde.

  4. Wem die Themen Klimakrise und Ökonomie interessiert, dem kann ich den aktuellen Artikel von Rahmstorf im „SPON“ empfehlen:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klima-und-bundestagswahl-entscheidende-klimawahl-bizarrer-wahlkampf-a-72b34186-5f41-4f5f-8620-5f882c330ba9

    Angesichts der Klimakrise finde ich die Abschaltung der laufenden AKW’s auch Wahnsinn. Eine wahre Glanzleistung von Madame Merkel. Was da die gute Merkel wohl geritten hat…?

  5. @Tino Gruchmann, haben sie einmal nachgeschaut warum die meisten Leute an der Spanischen Grippe gestorben sind? Die übrigens aus Amerika kam, es war die Impfung!

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/sonstige-informationen/weitere-informationen/spanische-grippe

    1. Ähhhh…Zentrum der Gesundheit……okkkkk

      Na wenn der Andri, der Arianit, Arno und Ben….also Köche und Gestalter usw. das so Schreiben, dann ist das bestimmt ein seriöse Quelle.

      Wer braucht da schon noch eine ständige Impfkommission und die Medizin????

      Und weil die Quelle Augenzeugenberichte, von damals auch schon existierenden Spinnern zitiert und auf Seiten von Verschwörungsthoretikern verweist ist das auch als fundiert recherchiert einzustufen.

      Aber halt….es wird ja auch auf den Film „Die spanische Grippe“ als Erkenntnisquelle verwiesen….ich nehme alles zurück…..ist alles total Seriös und unbestreitbar genau so wie es da steht……im Internet steht ja eh nur die Wahrheit;-)

    1. @Dreistein, ich schaue und lese in dem verlinkten Artikel:
      Den DFR gibt es nur auf dem Papier. Um ihn zu realisieren wäre zunächst eine Versuchsanlage nötig, die, wie die Berliner Physiker betonen, mit heutigen Techniken zu realisieren wäre. Erst nach dem Bau eines Demonstrationsreaktors könnte eine kommerzielle Anlage entstehen. Dafür wären Milliarden Euro und viele Jahre nötig.

      Warum ist also Atommüll Geschichte?
      Weil auf dem Papier und in den Köpfen irgendwelcher Theoretiker etwas existiert, das ebenso realistisch ist, wie ein Kernfusionsreaktor?

      1. @leftutti …
        Schon mal was von „Vision“ gehört?
        Aber sowas verstehen nur Männer …
        Am Anfang steht die Idee und dann kommt es zur Umsetzung. Auf dem Weg dahin werden leider zu viele Steine herbeigeräumt und es fehlt schlicht und ergreifend am Zusammenspiel von Politik , Wirtschaft und Volkswille … das ändert auch keine nichtssagende Wahlfarce , nach der die Parteien solang koalieren bis es wieder passt.

        1. @JoshWink, und wie helfen uns Visionen von etwas, das vielleicht einmal in 20 Jahren sein könnte, im Hier und Jetzt weiter? Oder wollen Sie weitere 20 Jahre weitermachen, wie bisher und darauf hoffen, dass die Vision Wirklichkeit wird und der Klimawandel bis dahin netterweise etwas Urlaub macht?

        2. @JoshWink, soll am Ende also heißen, echte Männer mit dicken harten Eiern schwelgen lieber in Visionen und träumen von innovativen Technik-Spielzeugen, an denen man seit 70 Jahren erfolglos herumdoktert. Während Frauen und andere Weicheier die Dinge lieber gleich anpacken und aktuelle Probleme mit derzeit verfügbaren Mitteln in Angriff nehmen.

  6. Ich war 40 Jahre lang gegen Atomstrom. Aus einem prinzipiellen Grund: die Lagerfrage.

    Nun ist es so: Entweder wir gehen wieder auf Atomstrom, oder die Lichter gehen aus.

    Also muss man das alles neu bewerten. Ich für meinen Teil habe das getan und mich aktuell informiert. Es gibt neue technische Ansätze, die man verfolgen sollte, und, was wichtiger ist: das Lagerproblem ist vorübergehend lösbar. Es ist noch nicht erkennbar, dass es dauerhaft kein Problem mehr wäre. Aber man muss auch mal zur Kenntnis nehmen, wie wenig Atommüll eigentlich anfällt. Und wenn man nur von ein paar Jahrzehnten als Übergangszeit spricht, dann kann das nicht wirklich ein Problem sein.

    Deswegen verstehe ich auch diejenigen, die aus der Technik-Ablehnung der Grünen auf schlimmere Grundmotive schließen. Ich fordere daher die Anhänger von grünen Ideen dazu auf, sich wirklich neu für das Thema zu öffnen, oder sich ehrlich zu machen, wenn sie eigentlich nur Autos und Steaks verbieten wollen.

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