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Die Erklärung der Marktturbulenzen der letzten Monate

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Die „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich“ (BIZ) in der Schweiz fungiert als Zentralbank der Zentralbanken, sozusagen als Dachverband. Von dieser Stelle kommen schon seit einiger Zeit immer wieder glasklare Warnungen über Marktprobleme. So liefert die BIZ ganz aktuell eine Nachbetrachtung über die Marktturbulenzen der letzten Monate, und vor allem warum sie entstanden.

Laut BIZ können nach den jüngsten Abstürzen in Aktien und bei steigenden Anleiherenditen weitere negative Überraschungen folgen. So sagt es Claudio Borio von der BIZ. Die Marktturbulenzen der letzten Monate seien kein isoliertes Ereignis gewesen, so seine Worte. Vor allem haben die bisherigen Turbulenzen etwas zu tun mit dem Versuch der Zentralbanken zum Normalzustand zurückzukehren, sprich steigende Zinsen. Es habe außer Frage gestanden, dass die geldpolitische Normalisierung schwierig werden würde. Hier einige Aussagen des BIZ im Wortlaut:

Im Berichtszeitraum – der Mitte September begann – verzeichneten die Finanzmärkte starke Schwankungen, was letztlich zu einer deutlichen Korrektur führte. Die Vermögenspreise gingen auf breiter Front zurück. Im Oktober stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen, doch dieser Anstieg kehrte sich in der Folge um, und als die Verkaufswelle risikobehafteter Vermögenswerte einsetzte, fielen sie noch tiefer. Die Volatilität und die Laufzeitprämien schnellten in die Höhe. Im Dezember kam es an den Märkten zu weiteren Turbulenzen, während die Renditen erneut zurückgingen. Gemischte Signale aus der Weltwirtschaft und die graduelle, aber stetige Straffung der Finanzierungsbedingungen lösten eine Neubewertung an den Märkten aus. Sie spiegelte auch die anhaltenden, sich abwechselnd verschärfenden und wieder abschwächenden Spannungen in den Handelsbeziehungen und die erhöhte politische Unsicherheit im Euro-Raum wider. Diese Unebenheiten machen deutlich, dass der von den Zentralbanken eingeschlagene Weg zur Normalisierung angesichts der politischen Herausforderungen nicht ohne Schwierigkeiten verläuft.

In den USA verschärften sich die Finanzierungsbedingungen etwas. Im Oktober bewegte sich die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen dauerhaft über der 3-Prozent-Marke, unter der diese Referenzrendite in den letzten zwölf Monaten verharrt hatte. Die Rendite blieb – beflügelt von der realen Rendite – praktisch während des ganzen Novembers auf höherem Niveau, bevor sie dann Anfang Dezember wieder unter 3% sank. Die Risikoprämien, einschließlich der Laufzeitprämie, zogen an, und das Renditestreben ließ nach. Die Bewertungen von US-Aktien – angeführt vom Technologiesektor – brachen im Oktober trotz solider vierteljährlicher Gewinnzahlen ein. Die Aktienkurse waren im November volatil und gaben im Dezember erneut nach. Die Investoren schienen beunruhigt darüber, dass Prognosen zum Anlageergebnis sehr schwierig waren vor dem Hintergrund angespannter Handelsbeziehungen, sich verschlechternder globaler Bedingungen und der Entschlossenheit der Federal Reserve, die graduelle Normalisierung der Geldpolitik fortzusetzen. Die Renditenaufschläge auf Unternehmensanleihen weiteten sich aus, insbesondere in den Segmenten geringerer Bonität.

Die Neubewertung risikobehafteter Vermögenswerte erfolgte weltweit. Die US-Aktienmärkte zogen diejenigen in anderen fortgeschrittenen und aufstrebenden Volkswirtschaften in die Tiefe, was letztlich zu einem generellen Aktienmarkteinbruch führte. Auch in Europa zogen die Renditenaufschläge auf Unternehmensanleihen deutlich an, vor allem bei Finanzinstituten. Vor allem die Bewertungen von Banken gerieten erneut unter Druck, als die politische Unsicherheit – insbesondere im Zusammenhang mit dem italienischen Staatshaushalt und in geringerem Maße mit dem Brexit – zunahm.

In den aufstrebenden Volkswirtschaften blieben die Finanzierungsbedingungen nach einem von Kapitalabflüssen und länderspezifischen Anspannungen geprägten Sommer restriktiv, aber relativ stabil. Zu Quartalsbeginn werteten die Währungen gegenüber dem US-Dollar weiter ab, worin die Erwartungen einer Straffung der US-Geldpolitik zum Ausdruck kamen. Doch der starke Rückgang der Ölpreise verschaffte ölimportierenden Ländern – nach einer außergewöhnlichen Phase, in der sowohl der Ölpreis als auch der Dollar gestiegen waren, – eine gewisse Erleichterung. Die Abflüsse aus Anleihefonds aufstrebender Volkswirtschaften verlangsamten sich im Allgemeinen, und die Renditenaufschläge auf Anleihen in Landeswährung entwickelten sich flacher.

Im Berichtszeitraum1 gingen die Preise in vielen Anlagekategorien zurück. In dieser Korrektur spiegelten sich die graduellen Schritte der wichtigsten Zentralbanken in Richtung Normalisierung der Geldpolitik sowie uneinheitliche Signale aus der Realwirtschaft und erhöhte politische Risiken wider.

Die Zentralbanken in großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften behielten den Kurs bei, den sie früher im Jahr dargelegt hatten. Im September erhöhte die Federal Reserve angesichts positiver Wirtschaftsdaten – wie allgemein erwartet – ihren Zielsatz für Tagesgeld um 25 Basispunkte und setzte die Kürzung ihrer Bilanz im zuvor angekündigten Tempo fort. Obwohl der „Dot-Plot“ der Prognosen der Mitglieder des Offenmarktausschusses auf eine Reihe weiterer Leitzinsanhebungen bis 2020 schließen ließ, deuteten die Futures-Märkte auf einen flacheren Erhöhungspfad hin. Wie im Juni 2018 angekündigt, fuhr die EZB ihre monatlichen Nettoankäufe von Aktiva ab Oktober von € 30 Mrd. auf € 15 Mrd. zurück, und sie deutete an, dass sie die Programme wie beabsichtigt im Dezember beenden werde. Außerdem bekräftigte der EZB-Rat seine Forward Guidance in Bezug auf die kurzfristige Leitzinsentwicklung und Wiederanlagepolitik nach dem Ende der Nettoankäufe. Die Bank of Japan beließ ihren geldpolitischen Kurs weitgehend unverändert

Politische Unsicherheit zieht Banken des Euro-Raums weiter in Mitleidenschaft

Die Banken des Euro-Raums erlitten im Berichtszeitraum weitere Bewertungsverluste. Erhöhte politische Risiken waren ein wesentlicher Grund für die jüngsten Turbulenzen, da der Kompromiss zwischen der EU und der italienischen Regierung zum Haushaltsplan Italiens für 2019 immer dringlicher wurde und die Aussichten auf einen reibungslosen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nach wie vor ungewiss waren.

Die italienischen Anleihemärkte gerieten aufgrund politischer Bedenken erneut unter Druck. Die Renditenaufschläge auf italienische Staatsanleihen gegenüber deutschen Bundesaleihen, die Mitte Mai in die Höhe geschnellt waren,10 stiegen Ende September erneut an, als der italienische Haushaltsentwurf präsentiert wurde (Grafik 8, erstes Feld). In den darauffolgenden Wochen gingen die Renditenaufschläge allmählich zurück. Mitte November stiegen sie erneut sprunghaft an, da sich die Regierung anfänglich weigerte, ihren Haushaltsplan zu ändern, den die EU Ende Oktober abgelehnt hatte. Es gab Anzeichen dafür, dass die Anleger die Wahrscheinlichkeit einer letztlich erfolgenden Währungsumstellung für die italienischen Staatsschulden als höher einschätzten: Die Kosten für Credit-Default-Swaps (CDS), welche diesen Eventualfall vorsahen, stiegen im Vergleich zu jenen Kontrakten, die diesen Fall ausschlossen. Doch obwohl diese Aufschläge und Prämien ziemlich hoch waren, erreichten sie ihren Höchststand vom Mai nicht. Zudem waren die Auswirkungen auf die Renditen von Staatsanleihen anderer Peripherieländer des Euro-Raums zwar sichtbar, fielen aber geringer aus als im Mai.

Im Zuge dieser Ereignisse gingen die Aktienkurse von Banken des Euro-Raums erneut zurück. Von Mitte Mai bis Anfang Dezember verloren die Banken des EuroRaums nahezu 30% ihrer Marktkapitalisierung (Grafik 8, drittes Feld) – die Hälfte dieser Einbußen erfolgte, nachdem die italienische Regierung im September ihren Haushaltsentwurf präsentiert hatte. Die Verluste übertrafen die Einbußen, die Banken in anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften verzeichneten, deutlich. Zudem erholten sich die Aktien europäischer Banken nicht, als die politischen Spannungen Ende November nachließen – und dies obwohl sich die Renditenaufschläge auf italienische Staatsanleihen wieder verengten.

In der Folge gingen die Kurs-Buchwert-Verhältnisse, eine häufig verwendete Kennzahl für die Bewertung von Banken, erheblich zurück und blieben bemerkenswert niedrig. Von September bis Anfang Dezember brach dieses Kennzahl für französische, deutsche und italienische Banken um mehr als 10% ein, seit Jahresbeginn betrug der Einbruch sogar über 25% (Grafik 8, viertes Feld, linke Seite). Die Banken in den meisten europäischen Ländern weisen ein Kurs-Buchwert-Verhältnis unter eins auf (Grafik 8, viertes Feld, rechte Seite), bisweilen auch deutlich unter eins. Dies deutet darauf hin, dass die Anleger nach wie vor über die Gewinnaussichten und in einigen Fällen auch über die Qualität der Aktiva besorgt sind.


Die BIZ-Zentrale in Basel. Foto: Taxiarchos228 FAL

9 Kommentare

9 Comments

  1. Michael

    17. Dezember 2018 13:59 at 13:59

    Vor allem haben die bisherigen Turbulenzen etwas zu tun mit dem Versuch der Zentralbanken zum Normalzustand zurückzukehren…
    Betrachtet man einmal objektiv etwas längerfristig im Wochenchart die Aktien- und Devisenmärkte, springen einem vor allem zwei Ereignisse ins Auge: Etwa um April 2014 und November 2016. Droghi und Trumpi 😉 Der eine mit Notenbank“politik“, einzig ausgerichtet auf das Wohlergehen seines geliebten Mutterlandes, der andere mit Welt“politik“, einzig ausgerichtet auf das Wohlergehen seines geliebten Selbst bzw. Ego.
    Zwei Ereignisse, zu denen vollkommen übertriebene, fast schon vertikale Bewegungen in den Charts zu verzeichnen sind. Zwei Hanswursten, die in kürzester Zeit massiv und für Generationen in das Wohl und Wehe, die Vermögensbildung bzw. -vernichtung, die Altersvorsorge von Milliarden Menschen reingepfuscht haben.
    Wer den Normalzustand künstlich und so massiv beeinflusst, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann eine schreckliche Rechnung präsentiert wird. Das massive und schlagartige Absenken des Zinssatzes seitens aller Notenbanken nach der großen Krise 2008 ist ja noch irgendwie nachvollziehbar. Aber kaum einer ging so weit wie der Mafiosi. Der musste in 2014 noch eine weitere gewaltige Schippe drauflegen, der musste sogar ins Minus gehen, wohl wissend vom Beispiel Japans, dass dieser Schritt der letzte ins Verderben ist, weil er zu nichts führt, außer gefährlicher Blasenbildung. Ein Schritt, der jegliche künftige Handlungsfähigkeit hinsichtlich Geldzinspolitik ad Absurdum führen muss.

    Lässt man diese beiden Ereignisse außer Betracht, zeigen die Charts gesunde und vernünftige langfristige Wachstumsraten in recht klaren Trendkanälen. Und siehe da, beim derzeitigen Stand sind wir wieder voll im Soll. Nicht mehr und nicht weniger. Seltsam, dass da von Turbulenzen, Abstürzen und negativen Überraschungen gesprochen wird, als wäre dies alles nicht längst und eindeutig vorhersehbar gewesen. Wenn der Körper von Viren oder Infektionen (etwas anderes sind die beiden genannten Herren nämlich nicht) befallen und aus seinem natürlichen Rhythmus geworfen wird, steigt die Fieberkurve ebenfalls massiv, schnell und überproportional an, um das Übel abzutöten. Allerdings habe ich noch nie jemanden von negativen Tendenzen reden hören, wenn die Temperatur danach wieder auf Normalniveau abgesunken ist.
    Sämtliche Einwegbullen hatten lange genug Zeit, sich an diesen manipulativen Markteingriffen auf Kosten anderer Anlageformen der Vermögensbildung zahlreicher Menschen zu bereichern. Sie hatten sogar noch die einzigartige Gelegenheit, nach einem mehr als deutlichen Warnschuss vor den Bug im Februar 2018 nochmals auf die üblichen Allzeithochs zurückzukehren und von dort ein Umdenken einzuleiten. Doch wer nur eine Richtung kennt und lieber auf Jahresendrallys, gefolgt von Jahresanfangrallys hofft, ohne einen anderen Grund als den, dass das doch Tradition ist, der soll endlich das Lehrgeld bezahlen, dass ihm längst zusteht.

    In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf einen vierstelligen Bereich im DAX und auf die 20.000 im DOW, auch wenn ich selbst keine Indizes handle 😉

    • Roberto

      17. Dezember 2018 18:21 at 18:21

      @ Michael,

      oi, oi, oi, die letzten Jahre müssen Ihnen ganz schön weh getan haben…man kann aus jedem Satz den Sie schreiben die schmerzen herauslesen.
      Das tut mir sehr leid für Sie.
      Bei mir sind die schmerzen immer nur sehr kurz und nicht so schlimm wenn ich falsch liege. Denn ich bin nur tagsüber im Markt und dann long UND short…mal so und mal so…
      So erspart man sich die heftigen langandauernden Schmerzen wie Sie sie jetzt haben.
      Aber viel schlimmer finde ich, dass Sie aufgrund Ihres Unvermögens der Börse zu folgen ( denn nur dann verdient man Geld ), andere Anleger die ihr hart verdientes Geld langfristig angelegt haben hier schräg anmachen und ihnen sogar wünschen das sie ihr Geld verlieren nur weil sie auf steigende Kurse setzten.
      Wer so schreibt, ist voller Hass und sehr arm und ohne Charakter….das ist echt mies.
      Aber wissen Sie was ? Genau deshalb haben sie schon seit vielen Jahren die Schmerzen von der Börse….weil die Natur solche gehässigen und neidischen Menschen wie Sie nicht unbestraft lässt.
      Soviel dazu !!!

      • Michael

        17. Dezember 2018 21:02 at 21:02

        @Roberto, was sind Sie denn für ein tiefenpsychologisch angehauchter Philosoph? Einer aus der ganz logischen Richtung, ich tippe mal auf Kant oder Simmel? Obwohl, für diese brillanten Köpfe steckt in Ihrer „Psychoanalyse“ zuviel induktives Denken und ein zu großer Haufen Heuristik drin: Ein analytisches Vorgehen, bei dem mit begrenztem Wissen mit Hilfe mutmaßender Schlussfolgerungen Aussagen getroffen werden…
        Ich habe in meinem obigen Kommentar, wie auch schon zig Male zuvor geschrieben, dass ich keine Aktien oder Indizes handle, sondern rein in Devisen und ab und zu in Gold involviert bin. Dort kenne ich mich aus und fühle mich wohl. Dort habe ich beispielsweise in den letzten 5 Jahren die Equity meiner Konten vervierfacht. Meine Schmerzen halten sich also einigermaßen in Grenzen 😉

        Genau wie Sie, bin auch ich frei von Bullen- oder Bärendogmen, mir ist es vollkommen egal, ob EURUSD, USDJPY oder XAUUSD steigen oder fallen. Hauptsache, ich setze auf die richtige Himmelsrichtung.
        Ich mache hier niemanden schräg an, wer sein Geld langfristig in Aktien (sagen wir mal seit 10 oder 20 Jahren) angelegt hat, ist immer noch schwer im Plus. Und was genau habe ich eigentlich oben geschrieben???
        Lässt man diese beiden Ereignisse außer Betracht, zeigen die Charts gesunde und vernünftige langfristige Wachstumsraten in recht klaren Trendkanälen. Und siehe da, beim derzeitigen Stand sind wir wieder voll im Soll. Soll heißen: Jeder Berg- und auch Hügelwanderer weiß, dass zwischen mehreren euphorisierenden Gipfelerlebnissen erst einmal ein Abstieg vom aktuellen Hochpunkt mit erneuter mühevoller Kletterei erfolgen muss. Tägliche ATHs sind unnatürlich und wider aller Gesetzmäßigkeiten. Apple beispielsweise ist nicht im Ansatz 1 Billion wert, beim derzeitigen Produkt- und Dienstleistungsstand bestenfalls eher mal 30 bis 50%. Vom Rest der Durchschnittsfirmen im besten aller Wunderländer mal ganz zu schweigen…
        Wer allerdings schon wieder in Wahn und purer Gier gehandelt und deutlichste Signale und Ausstiegschancen ignoriert hat (genau wie 2000, 2008, bei Kryptowährungen oder beim genannten Droghi- oder Trumpi-Festival), der soll kurzfristig tatsächlich für seine Gier bestraft werden, fast ganz in Ihrem Sinne: Die Natur lässt ignorante und gierige Menschen nicht ungestraft.
        Die 20K im DOW bzw. 4-stellig im DAX wären doch nur eine kurzfristige gesunde, aufrüttelnde und längst fällige Korrektur mit paradiesischen Einstiegschancen für langfristige Permabullen. Am Ende haben wir doch mittel -und langfristig immer 9% p.a. bei der besten aller Anlageformen, man muss nur warten und geduldig sein…

        Zurück zu Ihrer induktiv-heuristischen Logik (ugs. Ihrer puren Raterei): Ihre persönliche aggressive Ausdrucksweise würde im Umkehrschluss einen gewissen Schmerz Ihrerseits implizieren, oder Sie sind einfach der Robin Hood der armen Einweg-Perma-Bullen und diskriminieren mich als gehässigen und neidischen Menschen…voller Hass und sehr arm und ohne Charakter, nur weil ich als Realist eine gewisse Normalisierung sehe?

  2. Altbär

    17. Dezember 2018 15:08 at 15:08

    Gut gebrüllt Löwe, da kann ich mit meinen Tatzen nur Beifall klatschen.Wenn man etwas verdrängt oder hinausschiebt, kommt dann Alles im dümmsten Moment zurück.WER DIE REALITÄT NICHT SEHEN WILL, DEN WERDEN DIE KONSEQUENZEN DER VERDRÄNGTEN REALITÄT EINHOLEN.
    Es wird interessant sein, wie Trump auf die auf ihn zurollende Lawine von Problemen reagieren wird.
    Bis jetzt hat sich ja jede Dummheit positiv auf die Börsen ausgewirkt, u.es gibt noch viele die am Strassenrand auf die Jahresendrally warten !

    • Michael

      17. Dezember 2018 18:21 at 18:21

      Mein lieber Bär, wer weiß, ob der irre Präsident noch reagieren kann. Nach derzeitiger Faktenlage könnte der nämlich sehr bald und absolut zurecht im Knast sitzen.
      Hoffentlich wählt man dann gleich ein ganz übles Correctional Center mit noch viel übleren Jungs von überwiegend lateinamerikanischer Herkunft. Denen kann er dann in aller Ruhe beim Duschen seine Weltanschauung erklären 🙂

  3. Hin u.Her macht Taschen leer

    17. Dezember 2018 19:41 at 19:41

    @ Roberto,ich finde den Kommentar von Michael überhaupt nicht aggressiv, ich fühle eher dass sie ein wenig frustriert sind, da sie doch auch schon mehrmals die fast sicher kommende Jahresendrally prognostiziert haben.Da schätze ich die Art wie sich Markus Koch verhalten hat, nach enttäuschenden Kursbewegungen.Übrigens hat Michael nicht zum ersten Mal erwähnt, dass er keine Indices handelt.

    • Roberto

      17. Dezember 2018 22:03 at 22:03

      @ Hin und Her….
      Sie sollten richtig lesen was ich schreibe…..ich bin täglich mehrmals short oder long und das viele male am tag.
      Bei mir gibt es keine Richtung die ich lange favorisiere….ich arbeite mit SL und TP, daher kann bei mir der Schmerz niemals lang sein wenn ich falsch liege.
      Die von mir gesehene Jahresendrally ist erstens noch nicht aus der Welt und zweitens habe ich ziemlich gut verdient mit dem Anstieg seit dem Tief…und sie werden es nicht glauben, heute habe ich sogar mit longs Geld verdient, selbst als der Markt später gefallen ist. Aber das ist etwas was ich hier ständig schreibe aber keiner versteht. Es geht um das Zeitfenster in dem handeln möchte und sich bewegt und nicht um Hellseherei über viele Tage und Wochen hinweg. Wenn ich die Rally sehe, dann sage ich das….habe aber immer meine SL parat um an der anderen Richtung auch mein Geld zu verdienen.
      Mein Frust ist daher immer sehr begrenzt und nur von sehr kurzer Dauer 🙂
      Und wenn Sie ehrlich sind, sollten sie den zweiten Kommentar von diesem Michael lesen….ich glaube das schiesst doch den Vogel ab und sagt alles genau das was ich als erstes über ihn geschrieben habe.

      • leftutti

        17. Dezember 2018 23:29 at 23:29

        @Roberto, wenn ich den zweiten (und auch den ersten) Kommentar von diesem Michael lese, dazu noch Ihre Kommentare, lese ich heraus, dass keiner Sie wirklich verstehen will, obwohl Sie ständig schreiben, wie wahres Trading eigentlich wirklich funktioniert. Sie sind ein armes, von der Welt missverstandenes Genie, das mit sensationellen Instrumenten wie SL und TP die Märkte beherrscht: ich bin täglich mehrmals short oder long und das viele male am tag
        Das entkräftet nun tatsächlich überzeugend @Michaels Aussagen zu Trump und Draghi, zu langfristigen Investments und notwendigen Korrekturen und beweist eindeutig, dass er ein gehässiger und neidischer Mensch, voller Hass und sehr arm und ohne Charakter ist.
        Grämen Sie sich nicht, fast jedem Genie in Kunst und Wissenschaft wurde die verdiente Anerkennung seiner Leistungen erst meist lange nach seinem Tod zuteil…

        • Roberto

          18. Dezember 2018 00:42 at 00:42

          @ leftutti

          oh ja genau diese sensationellen Instrumente wie SL und TP sind es die einen Trader und gerade mich als Daytrader vor solchen Situationen schützen, in denen Sie und Michael sich anscheinend befinden.
          Und ja, es sind die einfachen Methoden die einen die Situation an den Märkten klar vor Augen führt…es sind nicht die super komplizierten methoden und das noch so tolle Volkswirtschaftliche Fachwissen ( oder besser gesagt gefährliches Halbwissen ), was den Daytrader erfolgreich macht. Vielleicht denken Sie ja das Sie mit Ihrem kompliziertem Denken weiterkommen, aber in Wahrheit lese ich aus Ihrem bericht das auch Sie nicht gerade erfolgreich sein können 🙂
          Der Kommentar von Michael bleibt meiner Meinung so wie es gemeint war. Es war neidisch und gehässig. Wer jemanden wünscht das er unbedingt Lehrgeld zahlen sollte, der ist NEIDISCH und wünscht anderen Menschen was SCHLECHTES.
          Was daran anders interpretiert werden kann ist mir schleierhaft.
          Und übrigens ich bin seit über 20 Jahren Daytrader, meinen Sie wirklich das ich noch dabei wäre, wenn ich nicht erfolgreich wäre ???

          Das schöne an diesen Kommentaren ist es zu erkennen wie viele Leute „schön schreiben können „, aber im Kern an der Börse wohl nicht so viel verdienen. Anders kann ich mir diese ständigen Meckereien auf die Märkte nicht erklären.
          Wer hat mich oder Sie dazu gezwungen long oder short zu gehen….??? jeder ist seines Glückes schmied…wenn der Markt nach oben will, dann gehe ich mit und wenn er runter will, zeigt er mir das auch so…., also gehe ich auch mit. Es ist doch meine Entscheidung ob ich Geld verdienen will, oder ob ich NUR RECHT behalten will.

          Sie und viele andere hier wie z.B. Michael wollen nur RECHT behalten weil es Volkswirtschaftlich richtig sein mag. Ich aber möchte nur Geld verdienen und gehe einfach mit dem Markt.
          So ist traden…..nicht kompliziert…wenn man nicht unbedingt nur sein Ego streicheln will und immer RECHT behalten möchte.

          Viel Spaß weiterhin beim studieren….ich verdiene in der Zeit schon mal etwas Geld :-))))

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Deutsche Autoindustrie: Es geht abwärts

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Die Absätze der deutschen Autoindustrie gehen abwärts. Da wäre zunächst mal Volkswagen. Nur die Kernmarke hat nach heutiger Meldung aus Wolfsburg im Mai 5,1% weniger Autos ausgeliefert als im Mai 2018. Aus der Grafik kann man die Details entnehmen. Während es in Deutschland noch ein Plus von 2,2% gab, so war es in ganz Europa ein Minus von 6,1%. In den USA waren es zwar +14,4%, dafür aber in China -7%. Es ist also ein sehr gemischtes Bild, das unter dem Strich zu einem deutlichen Rückgang beim Absatz führt. Volkswagen sieht die Lage aber offenbar nicht ganz so schlimm. Zitat zu den Zahlen:

Volkswagen Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann: „Der Mai war für Volkswagen bei den Auslieferungen ein Monat voller Licht und Schatten. In Nord- und Südamerika wird unsere Modellpolitik durch hervorragende Auslieferungszahlen belohnt. In Europa blieben die Auslieferungen wie erwartet unter dem Rekordvorjahreswert, der durch starke WLTP-bedingte Vorzugseffekte geprägt war. Dies wird auch im Juni der Fall sein, da wir in diesem Jahr keine Sondermaßnahmen im ersten Halbjahr ergreifen mussten. Wir rechnen angesichts hoher Auftragsbestände und einer verbesserten Lieferfähigkeit bei Benzinmotoren weiterhin mit einem starken zweiten Halbjahr für die Marke in Europa.“

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Bei weltweit wettbewerbsintensiven Marktbedingungen setzten vor allem die neuen Kompaktwagenmodelle in vielen wichtigen Märkten bereits Impulse beim Absatz. Dennoch wirkten sich die laufenden Modellwechsel im volumenstärksten Segment der SUVs schmälernd auf den Gesamtabsatz im Mai aus. Seit Jahresbeginn liegt der Absatz von Mercedes-Benz bei 938.499 Einheiten (-4,7%). Im Mai behauptete Mercedes-Benz die Marktführerschaft im Premiumsegment unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Belgien, Portugal, Dänemark, Tschechische Republik, Finnland, Südkorea, Japan und Australien. „Im Mai konnte Mercedes-Benz bereits in vielen Märkten trotz eines herausfordernden Marktumfelds und den laufenden Modellwechseln den Absatz steigern. Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich im zweiten Halbjahr die wesentlichen Absatzimpulse unserer Modelloffensive insbesondere bei den SUVs zeigen werden“, so Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.

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