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Die Erleichterungs-Rally! Videoausblick

Die am Freitag begonnene Erleichterungs-Rally dürfte sich perspektivisch fortsetzen bis zum Beginn der US-Berichtssaison in der nächsten Woche ..

Markus Fugmann

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am

Die Aussagen von Fed-Chef Powell sorgten am Freitag für eine massive Rally: der Dax stieg so stark wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr, auch die US-Indizes alle mit Anstiegen über +3%. Powell hat mit seinen Aussagen einen schweren Belastungsfaktor – die Sorge vor einer Fed-Politik, die ungeachtet der wirtschaftlichen Entwicklung an ihrem Kurs festhalten würde – für die Aktienmärkte entfernt. Die so begonnene Erleichterungs-Rally dürfte sich perspektivisch fortsetzen bis zum Beginn der US-Berichtssaison in der nächsten Woche – vor allem die Wall Street ist nach dem massiven Einbruch im Dezember nach wie vor überverkauft, vor allem Hedgefonds sind so wenig investiert wie seit Jahren nicht mehr. Gleichwohl ändert auch die derzeitige Rally nichts daran, dass der jahrelange Bullenmarkt mit dem Abverkauf Oktober/Dezember beendet ist..

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    7. Januar 2019 09:45 at 09:45

    Beim Notenbanktreffen am vergangenen Freitag kam es in der Fragerunde zu einem Punkt, der mich ein wenig zum Schmunzeln gebracht hat. Bei einer Frage an die drei Fed-Chefs, welches Forschungsfeld der Ökonomie stärker bearbeitet werden sollte, antworteten diese: Der Zusammmenhang und die Rückkopplungseffekte zwischen den launigen Finanzmärkten und der Realwirtschaft sollte besser durchdrungen werden. War das denn nicht sonnenklar, dass die US-Märkte mit ihrem Maximalvolumen von 40 Billionen Dollar ab einem gewissen Rückgang einen gewaltigen Einfluss auf das Verbraucherverhalten und in der Folge auch dann für die Unternehmen haben werden? War es nicht ein schöner Zufall, als Powell kurz vor dem Abgleiten des S&P 500 in einen Bärenmarkt (- 20%, wo die Investoren algogestützt die Reißleine ziehen würden) seine Zinspolitik verbal umdrehte? Gerade in diesem Stadium muss doch jedem klar sein, dass ein Vermögensverlust von 10 Billionen und mehr eine Rezession bedeuten würde. Die Amerikaner sind doch satt verschuldet und wie soll sich „Joe Sixpack“ bei einem solchen Depotstand noch ein iPhone oder gar einen SUV F – 150 leisten können? Ist es im Elfenbeinturm so schwer an solche Zusammenhänge zu denken oder veräppelt man uns nur?

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  3. Avatar

    Beobachter

    7. Januar 2019 11:40 at 11:40

    Aber 2800 S&P Punkte wären dann wieder etwa nur 5% vom wahnwitzigen ,unter historisch einmaligen Bedingungen entstanden Allzeithoch.
    Die Bedingungen der nächsten Jahre werden doch auch mit oder ohne Deal im Handelskrieg ganz andere sein. Meine Frage, ist das ein Ziel der Wellentheorie? wenn ja , könnte sich diese Wellentheorie in manipulierten Märkten nicht auch anders verhalten? wie verlässlich ist diese Wellentheorie?
    Oder hat Herr Fugmann auch ein Seminar beim Robert von der Baader Bank besucht?
    Powell hat ja nicht eine Trendumkehr gemacht, er hat nur ( wie auch Wolfgang meinte) den Absturz bei wichtigen Marken verbal verhindert. Wie schon erwähnt, versucht Powell ein kontrolliertes Luftablassen,
    was nicht heisst ,dass der Ballon wieder aufgeblasen wird,
    Es würde mich freuen, wenn jemand über die Verlässlichkeit der vielbeachteten Wellentheorie etwas berichten könnte.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      7. Januar 2019 11:51 at 11:51

      @Beobachter, vielleicht werden es nicht 2800 Punkte im S&P – aber ich erwarte eben eine technische Erholung der US-Indizes, die noch reichlich Platz hat nach oben. Ohne dass das schon eine Trendwende wäre, es handelt sich dabei eher um einen Abbau der Überverkauftheit…

    • Avatar

      Columbo

      7. Januar 2019 12:16 at 12:16

      @Beobachter,
      Warren Buffett ist ganz sicher nicht mittels der Wellentheorie reich geworden, da kannst du beruhigt sein.
      Das „Schlaue Geld“ bedient sich nicht der Kurvenleserei, sondern verläßt sich auf seine Schlauheit.
      Für mich ist das wie Homöopathie: Nichts drin, der Glaube machts. Wenns wirklich drauf ankommt, nützt sie nichts, schadet sogar, da die wissenschaftlich erwiesenen Heilmethoden versäumt werden.

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Aktienmärkte: Trumps Niederlage, Sieg der Wall Street! Videoausblick

Die Aktienmärkte steigen weiter, nachdem Trump faktisch seine Niederlage eingesteht – auch wenn er verbal weiter das Gegenteil behauptet!

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte heute mit einem neuen Sprung nach oben, nachdem Donald Trump endlich den Macht-Übergabeprozess an Joe Biden zulässt. Damit gesteht der scheidende US-Präsident faktisch seine Niederlage ein, auch wenn er verbal weiter das Gegenteil behauptet – und damit den Nährboden für eine Art „Dolchstoßlegende“ in den USA begründet: die Wahl sei gestohlen, eigentlich sei Trump der legitime US-Präsident. Das wird in Zukunft noch schwere Probleme mit sich bringen in den USA (bis hin zu einer Art „Rechtsterrorismus“). Die Wall Street hingegen bekommt mit Janet Yellen eine neue US-Finanzministerin, die nicht weh tun wird (anders als das bei Elizabeth Warren der Fall gewesen wäre). Die Aktienmärkte haben Trump nun endgültig abgeschrieben..

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Aktienmärkte: Die Wette, dass teure Aktien noch teurer werden! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute mit dem typischen Montags-Optimismus, der dann jedoch weitgehend verpuffte (Nasdaq drehte sohgar ins Minus). Derzeit sitzen alle im selben Boot: Rekord-Zuflüsse in Aktien, Rekord-Abflüsse aus US-Staatsanleihen und Gold. Jim Bianco hat es so formuliert: die Aktienmärkte wetten darauf, dass extrem teure Aktien noch teurer werden. Und das gilt ja nicht nur für die großen US-Tech-Werte, sondern vor allem auch für Energie-Aktien (KGV von 30, wenn durch Impfstoff hohe Gewinnerwartungen eintreffen) und den Sektor Health Care. Selbst wenn also alles gut geht und mit einem Impfstoff dann Mitte 2012 alle Probleme mit dem Coronavirus erledigt wären, starten die Aktienmärkte von einer historisch extrem hohen Bewertung (in fast allen Bereichen in der obersten Percentile). Das kann funktionieren – muß aber nicht..

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Aktienmärkte: Montags-Optimismus, aber dann… Videoausblick

Die Aktienmärkte zeigen einmal mehr den schon gewohnten Montags-Optimismus – aber es droht bald eine kräftigerer Gegenwind!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte zeigen einmal mehr den schon gewohnten Montags-Optimsimus – am heutigen Montag ist es die Aussicht, dass es schon im Dezember loslegen könnte mit den Impfungen. Aber dennoch ist klar, dass die nächsten Monate hart werden – heute im Fokus die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone, die vor allem im Dienstleistungssektor einen stärkerten Einbruch zeigen dürften. Die Aktienmärkte in den USA haben dagegen ein anderes Problem: viele institutionelle Investoren müssen in den nächsten Tagen und Wochen ihre Aktien-Quote reduzieren, zumal diese Investoren derzeit „all-in“ auf der Long-Seite sind. Beim Dax dagegen fällt morgen die wegweisen Entscheidung, ob der Index von 30 auf 40 Aktien aufgestockt wird..

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