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Die Erleichterungs-Rally! Videoausblick

Die Aussagen von Fed-Chef Powell sorgten am Freitag für eine massive Rally: der Dax stieg so stark wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr, auch die US-Indizes alle mit Anstiegen über +3%. Powell hat mit seinen Aussagen einen schweren Belastungsfaktor – die Sorge vor einer Fed-Politik, die ungeachtet der wirtschaftlichen Entwicklung an ihrem Kurs festhalten würde – für die Aktienmärkte entfernt. Die so begonnene Erleichterungs-Rally dürfte sich perspektivisch fortsetzen bis zum Beginn der US-Berichtssaison in der nächsten Woche – vor allem die Wall Street ist nach dem massiven Einbruch im Dezember nach wie vor überverkauft, vor allem Hedgefonds sind so wenig investiert wie seit Jahren nicht mehr. Gleichwohl ändert auch die derzeitige Rally nichts daran, dass der jahrelange Bullenmarkt mit dem Abverkauf Oktober/Dezember beendet ist..

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5 Kommentare

  1. Beim Notenbanktreffen am vergangenen Freitag kam es in der Fragerunde zu einem Punkt, der mich ein wenig zum Schmunzeln gebracht hat. Bei einer Frage an die drei Fed-Chefs, welches Forschungsfeld der Ökonomie stärker bearbeitet werden sollte, antworteten diese: Der Zusammmenhang und die Rückkopplungseffekte zwischen den launigen Finanzmärkten und der Realwirtschaft sollte besser durchdrungen werden. War das denn nicht sonnenklar, dass die US-Märkte mit ihrem Maximalvolumen von 40 Billionen Dollar ab einem gewissen Rückgang einen gewaltigen Einfluss auf das Verbraucherverhalten und in der Folge auch dann für die Unternehmen haben werden? War es nicht ein schöner Zufall, als Powell kurz vor dem Abgleiten des S&P 500 in einen Bärenmarkt (- 20%, wo die Investoren algogestützt die Reißleine ziehen würden) seine Zinspolitik verbal umdrehte? Gerade in diesem Stadium muss doch jedem klar sein, dass ein Vermögensverlust von 10 Billionen und mehr eine Rezession bedeuten würde. Die Amerikaner sind doch satt verschuldet und wie soll sich „Joe Sixpack“ bei einem solchen Depotstand noch ein iPhone oder gar einen SUV F – 150 leisten können? Ist es im Elfenbeinturm so schwer an solche Zusammenhänge zu denken oder veräppelt man uns nur?

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  3. Aber 2800 S&P Punkte wären dann wieder etwa nur 5% vom wahnwitzigen ,unter historisch einmaligen Bedingungen entstanden Allzeithoch.
    Die Bedingungen der nächsten Jahre werden doch auch mit oder ohne Deal im Handelskrieg ganz andere sein. Meine Frage, ist das ein Ziel der Wellentheorie? wenn ja , könnte sich diese Wellentheorie in manipulierten Märkten nicht auch anders verhalten? wie verlässlich ist diese Wellentheorie?
    Oder hat Herr Fugmann auch ein Seminar beim Robert von der Baader Bank besucht?
    Powell hat ja nicht eine Trendumkehr gemacht, er hat nur ( wie auch Wolfgang meinte) den Absturz bei wichtigen Marken verbal verhindert. Wie schon erwähnt, versucht Powell ein kontrolliertes Luftablassen,
    was nicht heisst ,dass der Ballon wieder aufgeblasen wird,
    Es würde mich freuen, wenn jemand über die Verlässlichkeit der vielbeachteten Wellentheorie etwas berichten könnte.

    1. @Beobachter, vielleicht werden es nicht 2800 Punkte im S&P – aber ich erwarte eben eine technische Erholung der US-Indizes, die noch reichlich Platz hat nach oben. Ohne dass das schon eine Trendwende wäre, es handelt sich dabei eher um einen Abbau der Überverkauftheit…

    2. @Beobachter,
      Warren Buffett ist ganz sicher nicht mittels der Wellentheorie reich geworden, da kannst du beruhigt sein.
      Das „Schlaue Geld“ bedient sich nicht der Kurvenleserei, sondern verläßt sich auf seine Schlauheit.
      Für mich ist das wie Homöopathie: Nichts drin, der Glaube machts. Wenns wirklich drauf ankommt, nützt sie nichts, schadet sogar, da die wissenschaftlich erwiesenen Heilmethoden versäumt werden.

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