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Die Fed knickt ein – was folgt daraus? Videoausblick

Die Fed ist nach dem Abverkauf im Dezember und der sich abschwächende globalen Konjunktur komplett eingeknickt und hat den Märkten das volle Programm an dovishen Kommentaren gegeben!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

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Die Fed ist nach dem Abverkauf im Dezember und der sich abschwächende globalen Konjunktur komplett eingeknickt und hat den Märkten das volle Programm an dovishen Kommentaren gegeben! Erstmal keine Rede mehr von Zinsanhebungen, auch die Reduzierung der Bilanzsumme könne jederzeit reduziert oder sogar gestoppt werden. In nur wenigen Wochen vollzieht die US-Notenbank damit eine massive Kehrtwende – und macht sich damit nicht gerade glaubwürdiger! Nach dem Zahlen-Reigen gestern (Facebook stark, Microsoft mäßig, Tesla weiter eine blackbox..) sind heute die Zahlen von Amazon im Fokus. Und die Handelsgespräche zwischen den USA und China – dort gibt es vier Optionen, was nun heute verkündet wird! Trump jedenfalls feiert die Anstiege der US-Märkte per Twitter – das war zuletzt kein so gutes Omen..

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15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    31. Januar 2019 08:04 at 08:04

    Guten Morgen.
    Ja, es hat schon alle Zeichen einer Diktatur!
    Da muss jemand seinen Kopf aus der Schlinge ziehen.
    Unter Juntachef Trump ist so was durchaus wörtlich zu nehmen.
    Wer will schon drei Jahre lang verbal fertig gemacht werden (Rest seiner Amtszeit)?
    Ich bin da nicht bei Ihnen @Markus Fugmann, denn den Slowdown in Europa gab es auch schon im Oktober.
    Da war noch von Überhitzung der US-Wirtschaft die Rede.
    Die FED ist realiter degradiert zum Wurmfortsatz der Wallstreet.
    Powell ist Oberster Kurspfleger der USA geworden – er liefert den Tweet Stoff.
    Ich verstehe Ihre Vorsicht nicht, Herr Fugmann.
    Gemäß FMW hat Powell ja zugegeben dass er nicht möchte, dass die Kurse sinken aufgrund der FED-Bilanzreduzierung.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      31. Januar 2019 08:14 at 08:14

      @Macwoiferl, Sie sagen: „Ich verstehe Ihre Vorsicht nicht, Herr Fugmann.
      Gemäß FMW hat Powell ja zugegeben dass er nicht möchte, dass die Kurse sinken aufgrund der FED-Bilanzreduzierung.“

      Meine Vorsicht gilt ja nicht (mehr) der Fed als Risikofaktor – die hat sich als solcher nun aus dem Spiel genommen. Die Vorsicht gilt eher noch dem Risiko Handelskrieg, zu dem wir heute Aussagen bekommen werden. Und Trump fühlt sich mit der gestiegenen Wall Street im Rücken nun sehr stark – warum sollte er jetzt weiche Kompromisse machen mit den Chinesen? Genau davon aber gehen die Märkte aus..

  2. Avatar

    Savestrax

    31. Januar 2019 08:28 at 08:28

    „Wir“ verschieben also das Luftablassen und pumpen lieber noch etwas auf und erhöhen die Sprengkraft wenn es dann knallt.

  3. Avatar

    Macwoiferl

    31. Januar 2019 08:35 at 08:35

    Hallo @Markus Fugmann,
    ja freilich wird das Statement zum Handelskrieg positiv ausfallen. Riesenfortschritte etc., der Vater aller Deals, Sensation.
    Kaum jemand in dem Spiel hat Interesse, die schöne Rallye zu stoppen.
    Was dem Erich H. sein 1MB-Chip war ist dem Trump seine Wallstreet plus täglichem Tweet.
    Den Kapitalismus in seinem Lauf-hält weder Ochs noch Esel auf.
    Tatsächlich profitiert ja auch der investierte Bürger von der Obersten Kurspflege!
    Ein sich reich fühlender Ami lässt die Kreditkarten glühen.
    Ich kann nur wiederholen, was ich schon dauernd schreibe:
    Niemand auf dem Narrenschiff wird den Tanker so steuern dass er nicht auf Kurs „Tägliches All Time High“ geht.
    Mit wenig Aufwand kann hier katastrophale Politik auf allen Ebenen kaschiert werden.
    Ihre Analysen sind so treffend und wunderbar geistvoll.
    Doch offenbar begreifen Sie nicht, dass weltweit All-Time-Highs her müssen, whatever it takes.

  4. Avatar

    Goldsammler

    31. Januar 2019 09:50 at 09:50

    @Marcus Fugmann, sie sollten doch mal mit dem deutschen Mises-Vertreter Hr. Prof. Polleit einen Termin in München wg. Konferenz vereinbaren.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      31. Januar 2019 09:59 at 09:59

      @Wolfgang, das wäre spannend! Bin gelegentlich im Email-Kontakt mit ihm..

    • Avatar

      tm

      31. Januar 2019 10:32 at 10:32

      Polleit ist doch der, der 2010 eine kommende Rezession und einen DAX von 4500 Punkten prognostiziert hat, oder? Auch die Hyperinflation prognostiziert er seit vielen Jahren immer wieder. 2012 hat er prognostiziert, dass der Goldpreis weiter steigen wird… ja, nicht schlecht diese Erfolgsbilanz.

  5. Avatar

    pigeon

    31. Januar 2019 09:54 at 09:54

    Ich denke immer noch, die Fed erscheint stärker eingeknickt, als sie es ist:
    https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20190130a1.htm

    Die Implementation Notes sagen nichts von einem Zurückfahren der Bilanzreduktion.

  6. Avatar

    Christoph

    31. Januar 2019 10:22 at 10:22

    Zentralbanken mutieren immer mehr zu Helikoptereltern…

  7. Avatar

    tm

    31. Januar 2019 10:28 at 10:28

    Weshalb sollte die Fed auch bei schwächrer Konjunktur(erwartung) die Zinsen stetig weiter erhöhen?
    Insofern nachvollziehbar und richtig wie die Fed handelt.

    • Avatar

      Bundessuperminister für Wirtschaft, Finanzen und Glückspiel

      31. Januar 2019 11:29 at 11:29

      Da stellt sich mir die Frage, wie schnell sich die Konjunktur(erwartung) ändert, und ob man einer derart volatilen Bemessungsgrundlage allzu viel Wert beimessen sollte. Wie sonst wäre es erklärbar, dass FED-Chef Powell noch im Dezember von Zinsanhebungen bis ins Jahr 2020 und von einem automatischen Zurückfahren der Fed-Bilanz von 50 Mrd. USD monatlich sprach? Zu diesem Zeitpunkt muss die Konjunktur(erwartung) nach dieser Logik noch extrem positiv und stark gewesen sein.
      Meine Person als Bundessuperminister wäre dahingehend deutlich um- und vorsichtiger. Ich würde die Daten längerer Zeiträume (3 bis 4 Monate) meinen Entscheidungen zugrunde legen und vor allem nicht alle 4 Wochen Märkte und Anleger mit opportunistischen Aussagen verunsichern.

  8. Avatar

    Prognostiket

    31. Januar 2019 10:35 at 10:35

    @ Pigeon, einverstanden, wenn der Wendehals von der einen Seite auf die andere schnappt ,müsste es wieder einen kleinen Rückschnapper geben.Irgend ein FED Mitglied müsste ein kleines Dementi zwitschern.
    Powell wollte sicher den Absturz verhindern, aber ich glaube nicht, dass er als Börsentreiber vor dem nächsten Crash in die Geschichte eingehen will.
    Die alte Börsenregel, dass die Börsen die Zukunft spiegeln, gilt auch nicht mehr. Seit Jahren gilt doch, schlechte Wirtschaft = mehr Billiggeld= höhere Börsenkurse ( mindestens bis der von Mise genannte Kollaps kommt)

    • Avatar

      tm

      31. Januar 2019 10:51 at 10:51

      Die Börse war noch nie ein zuverlässiger Indikator für die künftige Entwicklung der Realwirtschaft. Ich muss mal schauen, vor zwei Jahren oder so hab ich mal die Kurse mit dem BIP-Wachstum und der Industrieproduktion vergleichen.. da gilt eher der Spruch, die Börsen haben 10 der letzten 5 Rezessionen erfolgreich vorhergesehen.

      Aber abgesehen davon sind die KGVs nicht besonders stark gestiegen, die Unternehmensgewinne haben also durchaus ähnlich stark zugelegt wie die Kurse. Insofern ist mir nicht ganz klar, wie Sie zu der Gleichung „schlechte Wirtschaft…“ kommen. Für einen Teil der Arbeitnehmer mag das gelten, aber auch da nur für eine Minderheit, für die Unternehmen läuft es seit 2010 durchaus gut.

  9. Avatar

    bären_karle

    31. Januar 2019 11:16 at 11:16

    hallo fugi,

    ich finde deine arbeit super, die märkte und das drum herum so zu zerlegen auch mit etwas sarkasmus ist einzigartig,es ist wie eine tägliche droge für mich, mir sind die video´s sogar zu kurz, vor allem aber helfen sie mir bei meinem trading,mach weiter so,ich liebe hamburg……………….die seite finazmarktwelt finde ich nicht ganz so toll…….da gäbe es einige verbesserungen…so muss ich immer zwischen mehreren seiten hüpfen………….viele lassen sich schon wieder blenden vom amiland….

  10. Avatar

    Marcus

    31. Januar 2019 15:55 at 15:55

    Ein später Kommentar meinerseits: Jeff Gundlach hat vollkommen recht mit dem was er sagt! Ich denke das wir noch in diesem Jahr QE4 also eine Expansion der Bilanzsumme sehen werden, dazu waren die Aussagen gestern mehr als eindeutig. Die Abfolge wird also sein: dovishe Aussagen, Stopp von Zinserhöhungen, konstant halten der Bilanzsumme und als letzter Schritt QE4.

    Der Markt steuert also die Fed.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Finanznews

Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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