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Krypto-Währungen

Die fünf besten Kryptowährungen 2019

Redaktion

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Von Robert Zach / investing.com

Das Jahr 2018 wird einigen Krypto-Tradern in böser Erinnerung zurückbleiben. Von Dezember 2017 bis heute haben die Bären den Krypto-Markt dominiert. Zwar gab es im Frühjahr 2018 eine kleine Erholungsrallye, aber anschließend steuerten Bitcoin, Ethereum, XRP, IOTA und Co wieder auf den Abgrund zu.

Die Gründe des Absturzes der Kryptowährungen sind vielschichtig, aber Hauptgrund war wohl die regulatorische Unsicherheit, weshalb auch institutionelle Händler nicht in den Markt gingen, sondern das Treiben am Krypto-Markt lieber von der Seitenlinie aus betrachteten.

Insgesamt wurden 9 Vorschläge für einen ETF (börsengehandelten Fonds, Exchange Traded Fund) auf Bitcoin abgelehnt. Und dabei spekulierten die Trader doch darauf, dass die Einführung der Futures auf Bitcoin durch die Börsen wie CME oder CBOE bald zu dem ersten Krypto-ETF führen würden. So war es am Ende aber nicht, auch weil die Regulierungsbehörden der Meinung waren, dass die eingereichten Vorschläge keine ausreichenden Garantien gegen Preismanipulation an Bitcoin und Co bieten würden.

Ob die US-Börsenaufsicht SEC im nächsten Jahr die Zulassung für einen ETF auf Bitcoin erteilen wird, ist mehr als fraglich. Schließlich sagte Jay Clayton, Vorsitzender der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC im September, dass die Anleger erwarten, dass der Handel, der dem ETF zugrunde liegt, ein sinnvoller Handel ist, der frei von dem signifikanten Risiko der Manipulation ist.

„Diese Art von Schutzmaßnahmen gibt es in vielen der Märkte, in denen digitale Währungen gehandelt werden, nicht“, sagte er damals. „Ich möchte, dass der Markt besser überwacht wird, bevor ich mich mit einem Krypto-ETF anfreunde“.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der für den breit angelegten Schwächeanfall bei Bitcoin & Co verantwortlich war, sind Sicherheitsbedenken. So hatte Coincheck im Januar einen Diebstahl der Kryptowährung NEM gemeldet. Insgesamt seien 58 Milliarden Yen, umgerechnet knapp 429 Millionen Euro, von unbekannten Angreifern gestohlen worden.

Aber auch andere Krypto-Börsen wie Bancor, Conrail und Bithumb wurden Opfer von Diebstählen in Millionenhöhe.

Insgesamt wurden 2018 Kryptowährungen im Wert von knapp 1 Milliarde US-Dollar gestohlen. Das ähnelt einem echten Raubzug, den man so nur von der Wall Street kennt. Wenn die Branche das Problem 2019 nicht in den Griff bekommt, so sehen wir auch für das nächste Jahr schwarz für den Krypto-Markt. Schließlich will sich keiner am Abend schlafen legen und am morgen plötzlich feststellen müssen, dass sein sauer verdientes Geld, weg ist.

Wie dem auch sei: auch 2019 gibt es interessante Kryptowährungen, die neben Bitcoin eine echte Alternative zum Investieren bieten.

In den nächsten Zeilen werden wir ihnen die 5 Kryptowährungen vorstellen, die Sie im Jahr 2019 auf dem Schirm haben sollten:

IOTA – Die Kryptowährung der Maschinen

IOTA im Verhältnis zum US-Dollar schoss Ende Dezember 2017 auf 5,80 Dollar, gab in den zurückliegenden 12 Monaten jedoch all seine Gewinne wieder ab und sank in der Spitze auf 0,20 Dollar. Zuletzt stabilisierte sich IOTA/USD knapp über der Marke von 0,3000 Dollar.

Die IOTA-Foundation wurde 2014 von David Sonstebo, Serguei Popov und Dominik Schiener entwickelt gegründet. Juni 2017 ging die Kryptowährung IOTA dann offiziell an den Start.

Die Visionäre um Dominik Schiener wollen erreichen, dass Maschinen untereinander kommunizieren und so beispielsweise Waren einkaufen und diese mit IOTAs bezahlen. Ist zum Beispiel im Kühlschrank die Butter leer, bestellt er automatisch neue und bezahlt dafür mit IOTAs.

IOTA verwendet nicht wie fast jede andere Kryptowährung die Blockchain-Technologie, sondern basiert auf der eigens entwickelten Tangle (auch Gewirr genannt). Dort muss jeder Netzwerkteilnehmer Transaktionen bestätigen. Er wird also selbst zum Miner. So gibt es also im Tangle keinen Unterschied zwischen Minern und Teilnehmern. Durch den Wegfall von Minern werden zudem keine Transaktionskosten mehr fällig wie das bei Bitcoin der Fall ist. Vor allem die hohe Skalierbarkeit macht die Cyber-Devise zu etwas Besonderem.

Weil das Internet of Things (IoT) immer wichtiger wird, wächst auch die Bedeutung der IOTA-Foundation in diesem Bereich. Das wissen auch die Dickfische der Industrie. Und so sind im Jahr 2018 Unternehmen wie Bosch, Volkswagen (DE:VOWG_p) und Fujitsu (T:6702) Partnerschaften mit der IOTA-Foundation eingegangen, um IoT-Anwendungen zu testen.

Hoffnung dürfte Anleger auch machen, dass IOTA im Juni 2018 ihr neustes Protokoll Qubic veröffentlichte, welches traditionelle Smart Contracts unterstützen kann. Dank gebührenfreien Transaktionen zusammen mit quorumbasierten Berechnungen steht IOTA die Tür für den Eintritt in den Markt des Internet of Things offen.

IOTA kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von knapp unter 1 Milliarden Dollar und rangiert damit auf Rang 12 der wichtigsten Kryptowährungen.

2. Stellar Lumens – Den Zahlungsverkehr revolutionieren

Der Tech-Gigant IBM (NYSE:IBM) steht hinter dem Krypto-Projekt Stellar Lumens, dessen Gründer sich auf die Fahne geschrieben haben, den internationalen Zahlungsverkehr revolutionieren zu wollen. Dieser soll in der Zukunft einfacher, schneller und beinahe gebührenfrei sein.

Die Köpfe hinter dem Projekt bestehen aus Top-Entwicklern und etlichen namhaften Größen aus dem Finanzbereich, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Armut zu bekämpfen.

Wie IOTA, ist Stellar Lumens eine gemeinnützige Organisation, die 2014 im US-amerikanischen Bundesstaat Delaware gegründet wurde.

Die Kryptowährung selbst heißt Lumen. Ein Lumen (XLM) ist eine Einheit der digitalen Währung, wie ein Bitcoin. Erst der Lumen macht es möglich, dass Zahlungen innerhalb der Community auch tatsächlich geleistet werden und auf der ganzen Welt schnell und einfach bearbeitet werden können.

Da die Smart Contracts von Ethereum recht anfällig für Angriffe und Manipulation sind, hat das Entwicklerteam von Stellar Lumens seine Smart Contracts weiterentwickelt, die weder von innen noch von außen manipuliert werden können. Zwar sind die Contracts nicht so flexibel wie die von Ethereum, aber dafür sicherer und effizienter. Das spricht definitiv für Stellar Lumens.

Ein weiterer Grund, der für Stellar Lumens spricht, ist die besondere Beziehung zwischen der gemeinnützigen Organisation und der IBM Blockchain World Wire. XLM könnte als Transaktionsvehikel fungieren und da IBM (NYSE:IBM) eine enorme globale Marktmacht besitzt, könnte die Kryptowährung davon überproportional profitieren und eventuell sogar den Grundstein für ein neues Finanzsystem legen.

Die Marktkapitalisierung von Stellar Lumens belief sich zuletzt auf 2,29 Milliarden Dollar und damit rangiert XLM auf Platz 6 der wichtigsten Kryptowährungen.

3. Cardano – Schaffung einer neuen dezentralen Wirtschaft

Cardano wurde 2015 von Charles Hoskinson und Jeremy Wood ins Leben gerufen. Dabei setzen die Entwickler auf ein Peer-to-Peer Netzwerk. So sollen weltweit drei Milliarden Menschen Zugang zu Konten und weiteren Finanzdienstleistungen erhalten. Cardano basiert wie viele anderen Kryptowährungen auch auf der Blockchain-Technologie. Ziel ist die Schaffung einer neuen dezentralen Wirtschaft und die Demokratisierung der Finanzmärkte in aufstrebenden Ländern.

Das Cardano-Projekt soll sich von vielen anderen der Branche abheben. So gehen die Entwickler offen mit der Notwendigkeit der Regulierung ein. Gleichzeitig soll aber die Privatsphäre und der Schutz der Verbrauch durch innovative Softwarearchitektur erhalten bleiben.

Eine der wichtigsten Meilensteine des Teams ist die Einführung einer neuen Paper Wallet, die fortschrittlicher ist als die Vorgängerversion, wodurch sie sicherer und effizienter zu bedienen ist.

Wallets erscheinen auf dem ersten Blick nicht wichtig. Allerdings sind die digitalen Geldbörsen wichtiger als die Kryptowährungen selbst, da nur sie bestimmen, wie sicher ihre Token sein werden. Mit der neuen Wallet dürfte Cardano seine Glaubwürdigkeit erhöhen, was gleichzeitig dazu führen dürfte, dass mehr Anleger die Kryptowährung kaufen.

Darüber hinaus zeichnet sich eine Partnerschaft zwischen Cardano und Metaps Plus ab. Sollte es zu der Partnerschaft kommen, besteht eine gute Chance darauf, dass Cardano im Wert zulegt. Schließlich ist Metaps Plus einer der größten Mobilfunkunternehmen in Südkorea. Diese Partnerschaft könnte einen Multiplikator-Effekt mit sich bringen und der Kryptowährung mehr Popularität in Südkorea einbringen.

Der Preis für Cardano lag zuletzt bei gerade mal 0,038 Dollar. Die Marktkapitalisierung beträgt 1,03 Milliarden Dollar und das macht Cardano zur elftgrößten Kryptowährung auf der ganzen Welt.

4. OmiseGo – Unbank the Banked

Einer der vielversprechendsten Projekte im Universum für Kryptowährungen ist nach wie vor Omise. Das im asiatischen Raum ansässige Unternehmen umgibt eine ganz besondere Aura. Vor allem das Entwicklerteam rund um den Gründer von Ethereum Vitalik Buterin macht das Projekt so spannend. Hinzu wurden bereits einige Partnerschaften mit großen asiatischen Unternehmen geschlossen.

So hat Omise kürzlich einen der drei größten Zahlungsdienstleister Thailands übernommen, Paysbuy, ein von der Bank of Thailand lizenzierter und vom Handelsministerium mit dem Trustmark (DBD Verified) akkreditierter Anbieter von E-Geld.

Omise gilt als sehr beliebte Zahlungsplattform in Japan, Singapur, Indonesien und Thailand. Darüber hinaus besitzt Omise einen großen Kundenstamm, auf den das Unternehmen jederzeit zugreifen kann.

Das Versprechen von Omise ist, die fundamentalen Probleme im Finanzbereich zu lösen. OmiseGo ermöglicht den dezentralen Austausch von Vermögenswerten aller Art über eine Blockchain. Die Gebühren sollen dabei recht gering sein und soll damit das System der Wertübertragungsdienste der nächsten Generation sein.

Zuletzt kostete ein OmiseGO Coin rund 1,48 Dollar. Mitte Dezember wechselten die Coins den Besitzer für lediglich 1 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei über 200 Millionen Dollar. Damit legt OmiseGO Platz 28 in der Tabelle der weltweit wertvollsten Kryptowährungen.

5. XRP – Den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr revolutionieren

Die von Ripple entwickelte Kryptowährung XRP zeigte sich im Jahresverlauf recht stabil, musste sich am Ende aber auch dem allgemeinen Ausverkauf beugen. Nichtsdestotrotz ist und bleibt XRP einer der Kryptowährungen, die im Jahr 2019 wieder zum Leben erwecken könnte.

Ripple schließt kontinuierlich neue Partnerschaften ab und gewinnt neue Kunden hinzu. Mittlerweile nutzen schon etliche Finanzinstitute die Produkte von Ripple wie xRapid, xCurrent oder xVia, um Geld von einem Teil auf der Welt zum anderen zu transferieren. Allein das ist schon ein Grund, warum wir glauben, dass XRP unterbewertet ist.

So ist Ripple Mitte November eine strategische Partnerschaft mit der CIMB Group, die fünftgrößte Bank der zehn Länder der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN), eingegangen, um grenzüberschreitende Zahlungen in Realtime in den Märkten der Universalbank zu ermöglichen, wie Finance Magnates mitteilte. Die CIMB Group soll sich RippleNet anschließen, einem auf der Blockchain basierenden Zahlungsnetzwerk, das grenzüberschreitende Zahlungen in Realtime ermöglicht. Die Universalbank soll sich so mit den anderen 100 Finanzinstituten, die an dem Netzwerk angeschlossen sind, verbinden und somit ihren Zahlungsverkehr schneller ausbauen könnten.

Auch der globale Zahlungsdienstleister Western Union teilte kürzlich mit, dass man die Softwarelösung xRapid von Ripple bereits testet. Man möchte damit den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Die Testphase sei jedoch noch nicht abgeschlossen.

Auch ein Interview des Marketingstrategen von Ripple, Corry Johnson, mit „Breaker Magazine“, wonach sich Ripple in Gesprächen mit der Trump-Administration befinde, um dem aufstrebenden Stern bei der Unternehmensentwicklung unter die Arme zu greifen, sollten Anleger im kommenden Jahr im Hinterkopf behalten.

Heiße Luft hört sich anders an: deshalb zählt XRP im Jahr 2019 definitiv zu den besten Kryptowährungen, in die man investieren könnte, sofern Sie daran glauben, dass XRP tatsächlich den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr revolutionieren wird und seine Marktmacht weiter ausbaut.

Mit freundlicher Genehmigung von investing.com

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Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Krypto-Währungen

Warum Proof-of-Stake-Kryptowährungen an Relevanz gewinnen

Redaktion

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Bitcoin ist nicht nur die älteste, sondern auch die bekannteste Kryptowährung der Welt. Dementsprechend ist Bitcoin aus rein technischen Gesichtspunkten nicht mit modernen Kryptowährungen zu vergleichen. Insbesondere der Konsensmechanismus, der Proof-of-Work-Algorithmus, besitzt zahlreiche Nachteile. So gilt dieser als besonders energiehungrig, da Miner regelmäßig mehr Rechenleistung zur Verfügung stellen, um erfolgreich neue Blöcke zu verifizieren. Einen modernen Ansatz bietet dahingegen der Proof-of-Stake-Algorithmus (PoS), der bei immer mehr Projekten zum Einsatz kommt. Warum die PoS-Kryptowährungen in Zukunft an Relevanz gewinnen, zeigen wir im Folgenden.

Was ist Proof of Stake eigentlich?

Am 19. August 2012 veröffentlichte ein anonymer Entwickler unter dem Pseudonym Sunny King das Whitepaper zur Peercoin. Dabei beschrieb King erstmalig einen Proof-of-Stake-Algorithmus zur Validierung von Transaktionen im Netzwerk. Doch der eigentliche Algorithmus wurde bereits ein Jahr zuvor in Kreisen von Bitcoin-Entwicklern diskutiert.

Im Gegensatz zum Proof of Work (PoW) ist die Rechenleistung beim PoS eher zweitrangig. Dementsprechend fungiert nicht die eingebrachte Rechenleistung als relevante Größe, um einen Block erfolgreich zu validieren. Vielmehr erfolgt eine Verteilung der Hash-Rechte anhand des Anteils an der jeweiligen Coin. Das bedeutet, dass Nutzer mit einem höheren Vermögen in einer Kryptowährung mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch die Validierung des Blocks übernehmen können.

Allerdings gibt es bei der Vergabe der Rechte wiederum unterschiedliche Ansätze. So können beispielsweise Coins, die besonders lange gehalten werden, eine höhere Relevanz erhalten. Die Rede ist hierbei vom Coinage, dem Alter der Coin. Die Berechnung des jeweiligen Hashbereichs ist vergleichsweise einfach, denn das Coinage mal der Anzahl der Coins ergibt den Zielhashbereich. Je höher der Zielhashbereich ausfällt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Anleger die Rechte zum Hashen eines neuen Blocks erhält.

Welche Vorteile hat Proof of Stake gegenüber Proof of Work?

Vergleicht man PoS und PoW, dann gibt es einige grundlegende Unterscheidungsmerkmale. Ein Blick auf den Markt der Kryptowährungen zeigt beispielsweise, dass die PoW-Coins zum aktuellen Zeitpunkt eine höhere Marktkapitalisierung besitzen. Außerdem können Investoren Bitcoin kaufen per PayPal – dies zeigt, dass Bitcoin bereits eine hohe Akzeptanz genießt.
Doch auch der zweitgrößte Coin am Markt, Ethereum, ist eine PoW-Coin. Allerdings deutet sich ein Wandel an, denn mit Ethereum 2.0 steht das wohl größte Upgrade der Blockchain bereits bevor. Hierbei soll auch ein Wandel von Proof of Work auf Proof of Stake stattfinden. Dabei soll das Upgrade wohl einige Probleme gleichzeitig lösen. Hierzu gehört etwa der aktuell hohe Stromverbrauch. Eine PoW-Coin verbraucht mehr Energie, bei steigender Schwierigkeit. Insbesondere BTC und ETH sind heutzutage für einen hohen Energieverbrauch verantwortlich.

Das Individuum hat inzwischen keine Erfolgschancen beim Mining. Aus diesem Grund entstehen zunehmend mehr Mining Pools, die die Rechenleistung auf sich konzentrieren. Es kommt zu einer Zentralisierung im Netzwerk – dies widerspricht dem Dezentralisierungsgedanken der Kryptowährungen. Beim PoS hat jeder Anleger die Chance, sich an der Validierung neuer Blöcke zu beteiligen.

Auch lässt sich annehmen, dass beim PoW Miner profitieren, die mehr Geld in leistungsstarke Hardware investieren. Je höher die Investments in potente Hardware, desto höher die erzielten Erträge. Zeitgleich verlieren die Anleger mit schwächerer Hardware. Das Investment sorgt für exponentielle Gewinnsteigerungen. Beim PoS lassen sich ebenfalls die Chancen durch das Halten größerer Bestände steigern. Doch die Chance bei den Staking-Kryptowährungen wächst nur linear. Andere Anleger müssen durch die steigenden Investments einzelner Anleger keine Nachteile befürchten.

Proof-of-Stake nicht ohne Nachteile

Obwohl Proof of Stake im Grunde zahlreiche Vorteile gegenüber Proof of Work aufweist, gibt es auch hier einige Nachteile. So etwa im Falle einer Fork. Wer Staking betreibt, also Coins sperrt, um Blöcke zu verifizieren, hat hier keine technische Begrenzung. Kommt es zu einer Fork, dann existieren die Coins auf der alten sowie der neuen Version der Blockchain. Dementsprechend können Staker einfach ihre neuen Ressourcen nutzen, um auf beiden Chains zu staken – beim Mining funktioniert dies aufgrund der limitierten Hardware nicht.

Außerdem zeigt sich, dass die Wahl des Blockproduzenten beim Mining zufälliger stattfindet. Hier gewinnt der Nutzer, der einen Blockhash am schnellsten findet. Beim Staking muss der Algorithmus zufällig auswählen und öffentlich sein, um das nötige Vertrauen zu schaffen. Allerdings lassen sich öffentlich einsehbare Algorithmen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit manipulieren – zumindest können die Nutzer ihr Handeln etwas optimieren.

Außerdem besteht bei einer PoS-Coin das Risiko eines feindlichen Angriffs. Natürlich ist dies auch bei jeder PoW-Blockchain möglich, doch mit der Zeit steigt beim PoW die Schwierigkeit und somit die erforderliche Rechenleistung. Eben jene Rechenleistung ist limitiert und kann nicht frei skaliert werden. Beim PoS lassen sich allerdings die Kette sowie alle Vorgänge mit Computern simulieren. Dementsprechend gibt es sogenannte Checkpoints, die dazu beitragen, dass das Netzwerk nur eine eindeutige Kette akzeptieren. Alle alternativen Varianten werden schlicht und ergreifend abgelehnt. Dabei müssen die Nodes allerding permanent online sein, um mit der Chain zu kommunizieren. Eben hier liegt das potenzielle Risiko sämtlicher Proof-of-Stake-Kryptowährungen.

Warum gewinnen Proof-of-Stake-Kryptowährungen dennoch an Relevanz?

Es gibt gleich mehrere Gründe, weshalb Proof of Stake an Relevanz gewinnt. Dabei tragen vor allen Dingen externe Faktoren für eine steigende Akzeptanz bei. Einerseits leben wir in einer Zeit, in der der Umweltschutz eine steigende Relevanz gewinnt. Allein Bitcoin ist allerdings für einen Energieverbrauch von 46 TWh verantwortlich – dem jährlichen Energiebedarf ganz Jordaniens. In Zeiten, in denen wir die Reduktion von CO2-Emissionen forcieren, ist dies schlicht und ergreifend zu viel.
Zudem suchen immer mehr Menschen nach interessanten Möglichkeiten zum Geld anlegen. Hier kommt das Staking von Kryptowährungen zum Tragen, denn Staking ist ein besonders passiver Weg, um sein Vermögen zu vermehren. Insbesondere der Betrieb einer Masternode bei einer Staking kann zu hohen Renditen führen. Auch der komplette DeFi-Sektor profitiert von den PoS-Kryptowährungen und könnte durch deren Akzeptanz noch weiter zulegen.

Fazit: Proof of Stake – die Zukunft der Kryptowährungen

Proof of Stake ist sicherlich nicht die perfekte Lösung. Doch im Vergleich zu PoW gibt es zahlreiche Vorteile, die für diesen Konsensmechanismus sprechen. So können beispielsweise Validierungen an die Nodes verteilt werden. Ethereum 2.0 zeigt im Ansatz, dass PoS auch perfekt dazu geeignet ist, um die Probleme in Sachen Skalierbarkeit in den Griff zu bekommen. So können zahlreiche Nodes die Validierung von Transaktionen auf Sidechains übernehmen und somit die Transaktionen pro Sekunden erhöhen. Zudem ist das Staking ein Ansatz, um ein passives Einkommen aufzubauen. Langfristig dürfte die erfolgreiche Umsetzung von PoS-Chains dazu beitragen, dass diese eine höhere Akzeptanz erfahren.

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Krypto-Währungen

Wie dir eine Trading Software helfen kann, Kryptowährungen zu verstehen

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Was sollte denn bitte schwer daran sein, mit Kryptowährungen zu handeln und Geld damit zu verdienen? Das Prinzip ist doch so ziemlich das Gleiche wie bei allen anderen Anlageformen: Du investierst etwas Geld, wenn der Wert steigt bekommst du Geld und wenn der Wert sinkt verlierst du Geld. Mit etwas Geschick und Glück kann man die Märkte etwas vorhersagen und viel Geld durch eine Aktie verdienen oder mit einem breiten Portfolio kann man das Risiko streuen und langfristig Geld mit einer angenehmen Rendite verdienen. Wenn Sie übrigens mehr erfahren wollen, wie Sie mit Kryptowährungen langfristig Geld verdienen können, schauen Sie doch auf diesen Artikel von uns vorbei.

Nun, so einfach wäre es zumindest, wenn es da nicht Kryptowährungen auch gäbe. Wie schon oben erwähnt gibt es immer ein Risiko, wenn man in verschiedene Anlagen investiert. So auch bei Kryptowährungen, das bleibt gleich. Der einzige Unterschied? Kryptowährungen sind viel internationaler ausgerichtet. Diese dezentralen und digitalen Währungen erleben seit einigen Jahren einen extremen Hype. Kein Wunder, denn gerade durch Bitcoin sind viele Leute sehr reich geworden. Dies auch zu erreichen, bedeutet aber für dich entweder harte Arbeit oder einfach nur extremes Glück.

Analyse der Märkte ist schwierig

So ist es extrem schwierig, die Märkte bei Kryptowährungen zu analysieren. Nehmen wir als Beispiel nur einmal Bitcoin. Diese Währung ist mittlerweile international bekannt, nicht zuletzt auch durch den Bitcoin Hype im Jahr 2017/2018, wo der Wert der Währung die 20.000$ Marke überschritten hatte. Seitdem wird die Währung immer öfter offiziell anerkannt und somit auch genutzt. Der Wert der Währung ist damit auch täglich starken Schwankungen unterworfen, so fällt es ziemlich schwer, viel Geld zu verdienen und richtige Vorhersagen zu machen.

Wo fängt man überhaupt an, einen solchen volatilen Markt zu analysieren? Wo beginnt man und wo hört man auf, zu analysieren? Nun, grundsätzlich gibt es zwei bewährte Arten, wie man die Märkte von Kryptowährungen analysieren kann. Diese werden seit Jahrzehnten bereits von Aktionären genutzt und diese können auch auf Bitcoin & Co. übertragen werden:

– Die innere Analyse, die technische Analyse, beschäftigt sich mit dem vergangenen Verlauf der Trendkurve der jeweiligen Crypto-Währung. Dabei werden wiederkehrende Muster gesucht, entweder wegen der gleichen Jahreszeit oder wegen ähnlichen Ereignissen.

– Die äußere Analyse, die Fundamentalanalyse, beschäftigt sich mit allen äußeren Einwirkungen auf die jeweilige Crypto-Währung. Hier werden technische Erneuerungen, politische Beschlüsse auf der ganzen Welt, neue Gesetzgebungen oder die Veränderung von anderen Währungen berücksichtigt.

Vorteile einer Trading Software

Wenn man sich einmal selbst versucht, diese Analysen durchzuführen, steht man schnell einmal vor einer Wand und frägt sich, ob die eigenen Analysen überhaupt einen Sinn haben oder ob man einmal fertig damit ist. So ist es klar, dass gerade Anfänger und Unerfahrene in diesem Gebiet Probleme damit haben werden, sich richtig einzufinden.

Gut, dass es dafür Trading Softwares gibt? Was ist eine Trading Software? Dies könntest du dich jetzt zurecht fragen. Die Antwort darauf ist ziemlich einfach, denn eine solche Software soll für dich einfach nur die Analyse der Märkte übernehmen. Damit musst du dich nicht länger damit abrackern, die Kryptowährungen zu analysieren, bevor du einen Trade machen kannst und zu Geld kommst.

Kriterien für eine gute Trading Software

Nun gibt es natürlich viele Kriterien, was eine gute Trading Software ausmachen kann. Zum einen sollte die Sicherheit deiner Geldanlagen gegeben sein. Denn solange du nicht um dein Geld in Sicherheit weißt, kannst du auch nicht in Ruhe traden. So könnte es dir zum Beispiel passieren, dass du auf einen Betrug reinfällst und eine Menge Geld verlierst, anstatt welches zu verdienen. Also solltest du dir vorher die angebotene Trading Software und das Unternehmen genau ansehen, Kundenbewertung durchlesen und dir ein Bild davonmachen.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Daten, welche die Trading Software verwendet. Eine Analyse kann nämlich nur so gut sein wie die Daten sind, die es zur Analyse verwendet. So sollte also eine Trading Software einen guten Zugang zu Datenbanken haben, die sowohl relevant für die Analysen sind und aktuell.

Um dir einen Blick zu verschaffen, welche guten Trading Software es gibt, kannst du hier vorbeisehen:
https://coin-hero.de/crypto-trading-bot/

Fazit

Mit Trading Software findest du den idealen Startpunkt, um in stürmischen Märkten wie Bitcoin wirklich große Gewinne zu machen. Denn schlussendlich ist der Markt schwer zu erobern, doch gerade deswegen sind die Gewinnchancen umso höher.
Trading-Softwares erstellt für dich verlässige und genaue Vorhersagen über den Bitcoin-Markt und erhöhen so deine Chancen auf hohe Gewinne um ein Vielfaches.

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