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Finanznews

Die größte Enthebelung seit Lehman Brothers! Videoausblick

Warum die Lage ernster ist, als die Charts zeigen..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

War der Abverkauf im Oktober an der Wall Street nur eine Korrektur, die bald wieder vorbei ist? Neue Daten zum sogenannten Margin Debt an der New York Stock Exchange zeigen, dass die Hebelung (Margin Debt) von Investoren im Oktober so stark gefallen ist wie seit dem Hochpunkt der Panik nach der Lehman Berothers Pleite nicht mehr (November 2008). Das deutet darauf hin, dass den Aktienmärkten immer mehr Liquidität entzogen wird, weil die so stark Gehebelten sich enthebeln müssen – ein Prozeß, der sich meist in einer Kettenreaktion dynamisiert (Enthebelung führt zu Verkäufen, Verkäufe drücken Kurse, fallende Kurse erzwingen weitere Enthebelung). All das spricht dafür, dass das Tief an den Märkten noch lange nicht erreicht ist – und dass die Allzeithochs absehbar Vergangenheit sind, weil es schlicht zu viele Schieflagen gibt an den Märkten..


„Richard S. Fuld, Jr. at World Resources Institute forum“ von World Resources Institute Staff – http://flickr.com/photos/wricontest/369118382/. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Richard_S._Fuld,_Jr._at_World_Resources_Institute_forum.jpg#/media/File:Richard_S._Fuld,_Jr._at_World_Resources_Institute_forum.jpg

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Kenguru

    23. November 2018 08:58 at 08:58

    Es fällt auf, das sich unser aller Lieblingsmoderator seit geraumer Zeit gar nicht mehr räuspert. Gibt es da etwa ein Geheimrezept/-mixtur von dem ein ebenfalls Betroffener wissen sollte? mfG

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. November 2018 09:03 at 09:03

      @Kenguru, natürlich – ich rauche jetzt etwas mehr :)

      • Avatar

        Columbo

        23. November 2018 10:00 at 10:00

        @Markus, ich will nicht den Gesundheitsapostel spielen, aber Rauchen ist viel gefährlicher als Bitcoin, Trump, Brexit, Schulden, Fiatgeld, Rezession, Euro, Draghi…

  2. Avatar

    Altbär

    23. November 2018 10:29 at 10:29

    Wäre noch zu erwähnen, dass die Summe der auf Kredit gekauften Aktien in letzter Zeit Höchststände erreichten. Kommt dazu ,dass bei Krisen die Margins erhöht werden u.als Brandbeschleuniger wirken.
    ( Die Banken geben Ihnen den Regenschirm bei schönem Wetter u.bei Regen wollen sie ihn zurück.)
    Bei 10 bis 15% Korrektur passiert nicht viel, was jetzt Alle fürchten müssen u.verhindern wollen ist eine Korrektur von 20- 25% .Wenn die grossen Hebelkünstler den Hebel abgeben müssen. ( Zwangsverkäufe )
    Kürzliches Beispiel wo die Optionsverkäufer von Erdgas zwangsliquidiert wurden.
    Z.B. Eine mit 70% FK gehebelte Anlage müsste schon bei einer Korrektur von 10 bis 15% Geld nachschiessen oder zwangsverkaufen.
    Für diese Anleger gibt es dann kein Durchstehen der Baisse,wie von gewissen „PROFIS“ oft empfohlen wird,
    weil langfristig die Börsen immer wieder gestiegen sind.
    Das finde ich eines der dümmsten Argumente, wer möchte Inder kurzlebigen Zeit 5 bis 10 Jahre warten bis er wieder Einstandskurse erreicht.
    Also dieses Jahr eher eine ruppige Berg- u.Talfahrt als eine Jahresendrally. Oder finden DIE NOTBANKSPEZIALISTEN ein neues Instrument um den Zyklus nochmals zu verlängern.Das Rezept wäre:
    Die FED müsste alle halbfaulen Unternehmenskredite aufkaufen.
    Es könnte doch ein friedliches Jahresende werden für Alle, die Bullen könnten nach 10 Jahre Hausse endlich
    zufrieden sein u.Alles verkaufen u.die Bären könnten nach langer Geduld auch einmal profitieren.

  3. Avatar

    Kenguru

    23. November 2018 10:46 at 10:46

    @Columbo : Mit Bitcoins im Depot werden Trump / Draghi sich das Rauchen bald nicht mehr leisten können. Apropos : Was kostet eine Stange in Bitcoin derzeit in Grossbritannien? Raucht der Brite nach dem Brexit mehr oder weniger? Wie wirkt sich das auf Fugmanns Räuspern aus? Fragen über Fragen….

  4. Avatar

    Steven

    23. November 2018 18:30 at 18:30

    Sehr schöne Grafiken.

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am

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