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Die heutige Fed-Sitzung und die PK Yellens: Darauf ist zu achten!

Blickt man auf die Erwartung der Märkte vor der heutigen Fed-Sitzung und der anschließenden Pressekonferenz von Janet Yellen, könnte man sagen: man erwartet eigentlich gar nichts, mit Ausnahme der als sicher eingepreisten Zinsanhebung. Es soll, so die Einschätzung weit und breit, eine „dovishe Zinsanhebung“ werden. Aber es gibt auch weniger günstige Szenarien – und eine Parallele zu einem Schock aus dem Jahr 2013!

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Blickt man auf die Erwartung der Märkte vor der heutigen Fed-Sitzung und der anschließenden Pressekonferenz von Janet Yellen, könnte man sagen: man erwartet eigentlich gar nichts, mit Ausnahme der als sicher eingepreisten Zinsanhebung. Es soll, so die Einschätzung weit und breit, eine „dovishe Zinsanhebung“ werden, mithin also die Ansage, dass die Fed die Märkte nicht strapazieren wird.

„Dovishe Zinsanhebung“ bedeutet, dass die Fed zwar die Zinsen anhebt, in ihren „Projektionen“ aber den Märkten gleichzeitig signalisiert, dass ihr Tempo mögliher weiterer Anhebungen sehr langsam sein wird. Zum Beispiel, indem die Fed ihre Erwartung der Kerninfaltion für dieses Jahr oder auch doie nächsten Jahre leicht senkt (und damit die Notwendigkeit geringer erscheint, die Zinsen weiter anzuheben). Oder indem sie ihre Erwarutngen an die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes leicht senkt nach den zuletzt schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Aber alles eben nur leicht, nicht zu stark, weil man sonst auch wieder die Märkte verschrecken würde nach dem Motto: sehr her, die Fed ist pessimistisch!

Ein entscheidender Punkt ist die von der Fed geplante Bilanz-Reduzierung (die Fed hat derzeit eine Bilanz von 4,6 Billionen Dollar). Wird Yellen hier konkreter, also einen Zeitrahmen nennen und sich zum Umfang der geplanten Reduzierung äussern? Geht es nach der Markterwartung, wird das heute eher nicht passieren. Erwartet wird, dass Yellen hier allgemein bleibt und nur auf die Entwicklung der weiteren Konjunkturdaten verweisen wird.

Was aber, wenn Yellen doch konkret würde? Das wäre gewissermaßen das hawkishe Szenario: Yellen gibt klare Ansagen, wann was passieren wird. Mithin könnten also die Märkte, die das Thema Bilanzreduzierung der Fed auf die lange Bank geschoben haben, hier überrascht werden. Der einzige Grund, der für dieses Szenario sprechen könnte, ist die Tatsache, dass Yellen noch einmal Fakten schaffen will, bevor am 01.Februar 2018 ihre Amtszeit endet (trotz zuletzt freundlicher Aussagen von Trump über Yellen ist es unwahrscheinlich, dass Trump ihre Amtszeit verlängert).


Fed-Chefin Yellen
Foto: Federal Reserve

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Yellen und die Fed extrem dovish sind – also die Erwartungen an Inflation, US-Arbeitsmarkt und generell die Konjunktur stark nach unten nehmen nach den schwachen Daten zuletzt. Bis hin zu einem Ausbleiben der Zinsanhebung heute. Das wäre für die Märkte ein Schock, ein herber Abverkauf wäre die Folge. Das ist zwar sehr unwahrscheinlich – aber eben nicht komplett auszuschließen. Die Anleihemärkte jedenfalls zeigen derzeit ein ähnliches Muster wie 2013, als Ben Bernanke die Märkte mit seinem „Taper Tantrum“ schockte:

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    14. Juni 2017 13:21 at 13:21

    @ M.Fugmann,kürzlich war auf Ihrer Plattform ein Artikel über die vielen Arbeitslosen u.Stellen die nicht besetzt werden können, ich finde den Artikel nicht mehr,können Sie mir weiterhelfen ?

  2. Avatar

    Marcus

    14. Juni 2017 13:49 at 13:49

    Bei einem dovishen Ausblick gibt es keinen Abverkauf, eher eine Rallye Richtung 25.000 Punkte im Dow. Die einzige Chance ist nur wenn die Fed beginnt konkret zu werden was ihre Bilanz betrifft.

    • Avatar

      Michael

      14. Juni 2017 14:21 at 14:21

      Abverkauf im USD, steigender EUR, Abverkauf beim DAX

      • Avatar

        Marcus

        14. Juni 2017 15:14 at 15:14

        Abverkauf im Dollar vielleicht, aber niemals DAX oder Wall Street.

        • Avatar

          Michael

          15. Juni 2017 00:48 at 00:48

          @Marcus
          Wall Street und DOW, niemals! Alle 4 Stunden ein neues ATH!! Die Kurve wird immer steiler, fast schon eine 90°-Steigung.
          Das kann und wird niemals enden. NIEMALS!

  3. Avatar

    Beobachter

    14. Juni 2017 14:03 at 14:03

    @M.Fugmann,danke, ok, gefunden.

  4. Avatar

    masud79

    14. Juni 2017 16:08 at 16:08

    Wird morgen eigentlich gehandelt ? Sorry my google is broken

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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