Folgen Sie uns

Indizes

Die Logik eines Profi-Investors – eines der besten Interviews der letzten Jahre!

Veröffentlicht

am

Flossbach von Storch zählt fraglos zu den renommiertesten Vermögensverwaltern hierzulande – neben einer sehr guten performance der Fonds zählen vor allem die analytischen Beiträge und Analysen von Flossbach von Storch zum Besten, was man in Deutschland bekommen kann!

Einer der besten Köpfe bei Flossbach von Storch ist sicher Philipp Vorndran – in einem in jeder Hinsicht sehr sehenswerten Interview mit „Mission Money“ erklärt Vorndran den Ansatz von Profi-Investoren. Dabei zeigt er auf, was den Unterschied zu „Hobby-Investoren“ ausmacht, warum ein Zeitraum von sechs Monaten für Profi-Investoren keine Rolle spielt, warum der Spruch „an Gewinntmitnahmen ist noch keiner gestorben“ schlicht Unsinn ist. Must see!

21 Kommentare

21 Comments

  1. Nico

    17. Juli 2019 10:53 at 10:53

    Wenn dieses Interview inhaltlich zum Besten gehört, was man seit Jahren gehört hat, waren hunderte von Kommentaren von Bären und Aktienskeptikern (Parallelwelt Aktienmarkt) hier in dem Forum komplett für den Mülleimer. Muss auch mal gesagt werden.

    • Markus Fugmann

      17. Juli 2019 10:58 at 10:58

      @Nico, das sehe ich anders! Vordran spricht ja über bestimmte, hochqualitative (und sehr große) Unternehmen und nicht über den gesamten Aktienmarkt! Blickt man etwa auf den Großteil anderer Aktien, dann sieht es da mit der Qualität der Unternehmen eben eher schlecht aus, siehe die Werte im Russell 2000, die fast zu 50% konstant Verluste schreiben. Man muß da also differenzieren – derzeit ist es doch gerade so, dass Wachstumswerte viel besser laufen als langweiligere Qualitätswerte (value) – und diese Wachstumswerte sind über die Maßen meist sehr teuer (Netflix, Uber, Lyft etc.)..

      • Nico

        17. Juli 2019 13:08 at 13:08

        Nein Markus, genauso ist es. Vordran spricht von der Alternativlosigkeit der Aktienanlage, davon dass die Märkte nicht teuer sind, dass es keinen Crash in absehbarer Zeit gibt. Und worum drehen sich hunderte Kommentare: Um manipulierte Märkte, kranke Notenbanken, um Mondpreise bei den Aktien, um einen Zusammenbruch des Euroraums, um einen Riesencrash an den Aktienmärkten.
        Sie scheinen diese teilweise drastischen Kommentare vergessen zu haben. Nochmals, wenn Vorndran recht behält, waren zahllose Bärenkommentare nur Frustentladung.

        • Markus Fugmann

          17. Juli 2019 13:17 at 13:17

          @Nico, nochmal: Vorndran spricht explizit von Qualitäts-Aktien, nicht vom Aktienmarkt als solchem (ab 5 Milliarden Marktkapitalisierung)! Er geht schlicht und wohl zu Recht davon aus, dass die Notenbanken, bis es zu einer Währungsreform kommt, alles tun, um einen Abschwung zu vermeiden. Das ultimative Bären-Szenario ist eben dieses Scheitern der Notenbanken..

        • Columbo

          17. Juli 2019 14:06 at 14:06

          @Nico
          Vorndran ist Fondsmanager, sein Job ist es, sehr selbstsicher und mit viel Optimismus den Leuten die Aktienwelt nahezubringen. Wenn er über Gold spricht, läßt er allerdings auch die Möglichkeit eines Zusammenbruchs zu.
          Friedrich, Krall, Homm machen einen andern Job, sie warnen, drohen, zeigen auf die Schwächen des Systems. Wer hat Recht? Beide!
          Das sind seit ewigen Zeiten die zwei Seiten der Geldanlage, da kann man jahrelang Tausende von Kommentaren schreiben und lesen, am Ende muß man selbst entscheiden oder draußen bleiben.
          Karl Valentin sagte, als ihn jemand fragt, warum er in einem Bergwerk wohne: “ Mir geht Sicherheit vor Wahrscheinlichkeit”.

          • Wolfgang M.

            17. Juli 2019 15:42 at 15:42

            @Columbo. Gestatten Sie, dass ich mich einmische. Recht hat nur die langfristige Performance der Anlage. Wenn ich mit einem Startkapital von 10 000 Euro fünf statt sieben Prozent Rendite über 40 Jahre erwirtschafte, weil ich aus Sorge öfters ausgestiegen bin, komme ich auf ca. 70 Tausend Euro Endsumme, bei sieben Prozent aber auf 149 Tausend Euro. „Der Zinseszins ist das achte Weltwunder“ hat Albert Einstein behauptet, der ist als Referenz irgendwie passender als Karl Valentin. „Mögen taten wir schon wollen, nur dürfen haben wir uns nicht getraut“, dieser Valentin-Spruch könnte für den deutschen Aktienmuffel schon eher passen.
            Welcher Anleger hat mit seiner Performance über einen so langen Zeitraum die Benchmark geschlagen? 0,x Prozent! Das ist der Stand langfristiger Studien. Buy and hold ist auf lange Sicht nicht zu schlagen, das ist die Kernaussage von Vorndran aus meiner Sicht.
            Viele Grüße nach Südtirol

        • Shong09

          17. Juli 2019 14:20 at 14:20

          Wenn Sie voll investiert sind, können Sie im Crash eben nicht günstig kaufen (außer Sie haben einen sehr hohen CF). Wenn aber erst die Währungsreform kommt und dann der Crash, dann ist Ihr Geld schon nicht mehr existent, bevor die Preise am Aktienmarkt wieder normalisiert sind.

  2. Columbo

    17. Juli 2019 16:45 at 16:45

    @Wolfgang M.
    Stimmt genau.
    Deshalb sollte man den deutschen Aktienmuffeln auch die Lektüre von Krall, Friedrich, Homm usw.
    verbieten oder besser eine Crashbuch-Verbrennung starten: „Wir übergeben dem Feuer die Schriften von Markus Krall….“ Sorry, ich entschuldige mich sofort für meinen schwarzen Humor.
    Gold und Immobilienkauf sollte man den Muffeln ebenfalls verbieten und ihnen mehr Vertrauen in das Notenbanksystem einimpfen. Bis sie endlich massenhaft ETF‘s kaufen, weil Einzelaktien kann man ihnen wiederum nicht zumuten.

    Auch Schöne Grüße.

    • Koch

      17. Juli 2019 19:01 at 19:01

      Moin,moin aus Franken,Herr Columbo.Ich kann auch Satire.Wenn ich mich nicht verdammt täusche,dann liegt ihr Semsrott/Sonneborn-Humor genau auf meiner Linie.Ich bin sogar noch schlimmer!Ich halte den „Michel“(Otto Normaldeutschen,Max Mustermann und Co.)für alternativlos meschugge,devot und masochistisch.Wie,zur Hölle ,sind so die jüngsten politischhen Ereignisse möglich?In Franken/bayerisch autonomes Herrschaftsgebiet,setzt man sich da nepalesisch omm-berauscht in einen Biergarten und wartet,bis das weggeht oder bis man so voll ist,dass es einem egal ist!Leider ist die deutsche und europäische Politik so hirnrissig-hanebüchen(personell wie inhaltlich),dass diese Methode auch nur kurzfristig anwendbar ist,will man nicht schwere Leber und Nierenschäden,davontragen.Das EU-Parlament kommt mir vor wie die Jury des Dschungelcamps,die/der grösste Krötenlutscher wird „gewählt“,was immer das auch sein soll!Europa ist an sich eine „perfekte,aber hochkomplexe Sache“.Ob’s irgendwann die völlig selbstlosen Macher,welches dieses Europa braucht,geben wird?

      • A echta Bayer

        17. Juli 2019 20:17 at 20:17

        Dere Koch, oida Frankenbeidl, Dschungelcamp-Gucker, sprachlich-kulturelle Chimäre im nepalesisch omm-berauschten Biergarten zwischen Hessen, Thüringern, Schwaben und echten Bayern ohne eigenes Herrschaftsterritorium 🥴 Das ist nur eine kleine Stichelei, nicht ernst oder beleidigend gemeint. In sehr vielen Punkten meine sofortige Zustimmung. Aber was bitte kann der alternativlos meschugge, devote und masochistische deutsche Wählermichel in diesem Fall dafür, dass eine Handvoll rechtspopulistischer Vollpfosten dem Rest der europäischen Weicheier und Warmduscher ihr kindisch-beleidigtes Veto auferlegt haben? Im Biergarten werden wir die offenen Fragen sicher auch nicht auflösen. Obwohl, mit steigendem Pegel werden die Diskussionen und Lösungsvorschläge an das Niveau von Profipolitikern herangeführt.

  3. Roberto

    17. Juli 2019 17:06 at 17:06

    Alles schön und gut was der Hr. Vorndran da aussagt. Ich erinnere mich an die Zeit von 2001 bis 2000 bis 2009/2010. Das waren auch 10 Jahre. Jemand der im jahr 2000 eine qualitativ gute Aktie gekauft hat, hat sich nach 10 Jahren schwer die Augen gerieben und hat wahrscheinlich einen Herzinfarkt erlitten. Diese Pauschalität von 10-20 Jahren ist eine Aussage für einen Profi meines Erachtens völlig amateurhaft. Ich glaube nicht das General Electric qualitativ ein schlechtes Unternehmen ist. Aber schauen wir uns den Aktienkurs 2000 und heute an. das sind knapp 20 Jahre. Und nun ?
    Nein, ich empfand dieses Interview mehr als Werbung das die deutschen doch so veil Geld wie möglich doch dem Unternehmen Flossbach von Storch überweisen sollen. Jemandem der seit ein paar Jahren an der Börse ist mag dieses Viedeo toll gefallen haben…aber nicht demjenigen der schon etwas länger als nur 2 Jahrzehente dabei ist. Mal ganz abgesehen davon das sich dieser Hr. Vorndran erlaubt Lehrerhaft und Allwissend mit einer gewissen Arroganz gegeüber dem Interviewer zu benehmen.

    • Shong09

      17. Juli 2019 17:31 at 17:31

      Vollkommen richtig. Was mir am meisten missfällt, ist seine Aussage, er hätte 98% seines Vermögens in den Fonds. Gleichzeitig rät er zu 5-10% Gold, und bemängelt, dass die Wohneigentumsquote in D so niedrig wäre (im Video sagt er meine ich 40%, soweit ich weiss liegt sie aber aktuell bei ca. 50%, da sie in den letzten Jahren (stark) angestiegen ist), welches wiederum annehmen lässt, dass er auch Wohneigentum besitzen sollte. Abhängig von der Größe seines Vermögens kann der Wert seines/r Hauses/Wohnung natürlich einen marginal niedrigen %satz an seinem Gesamtvermörgen ausmachen. Die 5-10% Gold sind aber bei 2% schon mal unterschritten. Eine Nachfrage zu beiden wäre da schon nett gewesen. Über Auto als Vermögensgegenstand kann man sich schließlich streiten.

  4. Hesterberg

    17. Juli 2019 17:25 at 17:25

    Ist doch alles richtig, was Nico, Columbo, Wolfgang M. und Shong09 schreiben!
    Vorndran hat gut reden. Wie viele Jahre in Folge hat er denn die Benchmark mit seinen Fonds schon geschlagen? Fondsmanager brüllen immer in die eine Richtung und tun so, als würde es keinen Unterschied machen, ob es Juli 2019 oder Juli 2009 ist. Aber genau das ist eben der große Unterschied. Die einzigen Sachwerte, die man jetzt noch mit ruhigem Gewissen kaufen kann und sollte, sind Edelmetalle. Wer jetzt noch in US-Indizes investiert, der fährt auch bedenkenlos bei Rot über die Ampelkreuzung.

    • Columbo

      17. Juli 2019 18:09 at 18:09

      @Hesterberg
      Bin da mal ganz bei Ihnen.
      Und…ich werd mich bessern😉.

  5. joah

    17. Juli 2019 18:25 at 18:25

    Auch den besten Optimisten trifft irgendwann die Realität.

    «Optimismus ist nur ein Mangel an Information.» Heiner Müller, Schriftsteller

  6. Roberto

    17. Juli 2019 18:55 at 18:55

    oder : Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung :-))

    • Columbo

      17. Juli 2019 19:12 at 19:12

      oder: Die positive Kraft des negativen Denkens.

    • joah

      17. Juli 2019 19:12 at 19:12

      😉

  7. Altbär

    17. Juli 2019 21:58 at 21:58

    Flossbach u. Storch hätten eine sehr gute Performace ? ? Nach der längsten Hausse in der Geschichte mit Buchwertsteigerungen von300 bis 700% hätte man schon extrem unglücklich investieren müssen um keine gute Performace zu haben.Anleihen ,Aktien, Immobilien sind hauptsächlich von den Notenbanken hochgepusht worden.Alle die aus irgendwelchen Gründen in diese Assts investiert haben sind also gute Anleger, das müssten etwa zwischen 95 u.100 % sein.
    Ich kann die Aussagen von Betongold- Roberto nur unterstützen. Übrigens hat anscheinend der realistische Fugi eine kleine Meinungsänderung erlebt, war er doch früher auch der Meinung, dass die sogenannten „ guten Unternehmen bei einer Korrektur eher mehr verlieren als andere, weil eben die ganze Anlagewelt in diesen Aktien investiert ist. ( Beispiel Apple ) Übrigens,was sind gute Firmen?Waren denn nicht Credit Suisse u.UBS imJahre 07 etwas vom Besten was man zu haben glaubte,seither sind sie mindestens 80% weniger gut. Haben früher gute Firmen wirklich noch Generationen überlebt, hat sich das mit der Aktientreiberei auch geändert. Der Amazon Boss sagte selbst, dass heute dieHalbwertszeit grosser Firmen noch etwa 30 bis 40 Jahre betrage.Die Permabullen, die die letzten 20 Börsenjahre in die Zukunft weiterschreiben werden grauenhaft auf die Schnauze fallen.Wenn selbst der Fugenmann nicht mehr an die Baisse glaubt, könnte sie nicht mehr weit weg sein.

  8. Quintus

    18. Juli 2019 07:02 at 07:02

    Ich würde Herrn Vorndran gerne ein Buch empfehlen um sich darüber klar zu werden: Alles hat seine Zeit!

    In dem Buch „The Fourth Turning“ von William Strauss und Neil Howe (www.fourthturning.com) – bereits Mitte der 90 Jahre erschienen – beschreiben die Autoren die Geschichte der Welt im Wandel der vier Jahreszeiten im Einfluss auf Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft.

    Frühling – Das Hoch ca. 1945 bis 1965
    Bringt ein Wiederbeleben der Gemeinschaft, eine neue zivile Ordnung
    Die Menschen wollen die Krise zurücklassen und sind zufrieden mit dem neuen Leben
    Die Angst ums Überleben dreht sich um dem Wunsch nach Wachstum, Investition, politischer Stabilität und Wohlstand.
    Die Einstellung dreht sich aus der dunklen Not mit neuer Energie und Tatkraft zum Optimismus
    Der Zyklus drängt die gesamte Gesellschaft in Richtung Konformismus, Familie und Ordnung
    Gehorsame Mitbürger dienen dem Gemeinwohl
    Es werden viele Kinder geboren
    Kriege sind unwahrscheinlich

    Sommer – Das Erwachen ca. 1965 – 1985
    Wenn die Gesellschaft vom Hoch in das Erwachen dreht, dann ist die Änderung trügerisch. Sie wird am Anfang als minimal eingestuft, später löst sie oft Gewalt, Chaos und politische Veränderung aus.
    Die jungen Erwachsenen, die die Dinge vorantreiben, kennen aus eigener Erfahrung nur das Hoch, nicht aber die Krise.
    Als kreative Denker herangezogen, fordern sie ärgerlich die Älteren heraus.
    Sie fühlen sich ihnen moralisch weit überlegen. Sie schätzen sich selbst als die Überbringer neuer und besserer Werte.
    Soziale Ideen und spirituelle Gedanken sind vorherrschend, Angriffe der Jugend auf das Establishment.
    Wohlstand und Sicherheit werden als selbstverständlich empfunden.
    Die Menschen hören auf zu glauben, dass soziale Weiterentwicklung mit sozialer Disziplin verbunden ist.

    Herbst – Das Enträtseln ca. 1985 bis 2005
    Soziale Kräfte, von der Vorgängergeneration entfesselt, sind nicht mehr zu stoppen.
    Die Tendenz entweder zum Ausnutzen oder Ablehnen der sozialen Errungenschaften nimmt zu.
    Individuelle Befreiung geht einher mit Moralprotest oder Selbstfindung.
    Schwere Debatten über Werte und die sich abschwächenden zivilen Bürgerpflichten.
    Die Menschen neigen dazu, über ihre Verhältnisse zu leben.
    Um das wirkliche Gemeinwohl kümmert sich niemand mehr.
    Lähmungen in der Politik und im öffentlichen Leben, die früher undenkbar waren, prägen das Bild.
    Die Krise ist noch nicht in Sicht, mit der sozialen Befreiung durch das Erwachen hinter sich, können die Menschen ihr persönliches Leben in vollem Maß ausleben.
    Das Kollektiv ist nichts, das Individuum alles.
    Durch das In-Kraft-setzen der Ideale aus der Zeit des Erwachens wird die Basis für die folgende KRISE gelegt.

    Winter – Die Krise ca. 2005 bis 2025
    Jede Krise beginnt mit einem Ereignis, das die vorherrschende Laune umkehrt, es lässt ein Gefühl der Krise aufkommen. Solche Ereignisse gibt es zu allen Zeiten, aber nur in dieser Zeit wird dadurch eine neue Dynamik gestartet.
    Die Geschichte lehrt uns, dass ca. 3 Jahre nach diesem Katalysator die Menschen die Änderung erkennen und Konsens zum Lösen der Konflikte erzwingen wollen.
    Plötzliche Bedrohungen, die lange ignoriert wurden, werden nun für jeden sichtbar, Gesetze werden verabschiedet, die Jahre früher noch undenkbar waren.
    Die Gesellschaft muss überleben, aggressive staatliche Einrichtungen werden geschaffen. Das alles verlangt persönliche Opfer.
    Die private Risikoübernahme entwickelt sich zurück.
    Erbitterte Kriege um entscheidende Ausgänge werden geführt.
    Letztendlich kommt Erleichterung und Optimismus auf, aber erst nach der völligen Erschöpfung.
    Die Menschen sehnen sich nach guten und einfachen Dingen.
    Ein neuer Glaube an die Gemeinschaft und an die Planer und die Autorität reißt die Menschen mit.

    • joah

      14. August 2019 09:55 at 09:55

      Sehr gute Darlegung, welche auch meine Gedanken widerspiegelt. Danke

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Trump eskaliert! Marktgeflüster (Video)

Veröffentlicht

am

Was für ein verrückter Handelstag! Eigentlich sollte heute die Rede von Jerome Powell in Jackson Hole (bei der sich der Fed-Chef alle Optionen offen hielt) im Vordergrund stehen – aber dann eskalierte der Handelskrieg zwischen den USA und China weiter: zunächst, weil China Gegenzölle ankündigte, dann, weil Donald Trump wiederum ankündigte, auf diese Gegenmaßnahmen mit neuen Manßnahmen zu reagieren – eine typische Spirale der Eskalation. Offenkundig will Trump amerikanische Firmen zwingen, ihr Geschäft aus China heraus zu verlagern – wozu er als US-Präsident jedoch gar nicht befugt ist. Dann erneute Attacken Trumps auf Powell mit der Frage, wer der größere Feind der USA seien: Xi Jinping oder Jerome Powell. Trump eskaliert und überreizt sein Blatt immer weiter, selbst die US-Republikaner verlieren langsam die Geduld..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Indizes

Börsen vor heftigen Herbststürmen

Der Herbst wäre geradezu prädestiniert für heftige Turbulenzen an den Börsen – die Crashs aus den Jahren 1929, 1987, 2001 oder 2008 lassen grüßen

Veröffentlicht

am

Bleiben die Fed und andere Zentralbanken hinter den Erwartungen der Marktteilnehmer und hinter der realwirtschaftlichen Entwicklung zurück, stehen die Börsen vor turbulenten Zeiten!

Die ökonomischen Frühindikatoren lassen Börsen wenig Spielraum für Interpretationen

Anders als bei der Prognosekraft der Zinsstrukturkurve, deren Inversion eigentlich eine erhöhte Rezessionsgefahr anzeigt aber aktuell von Sonderfaktoren verzerrt ist, lassen realwirtschaftliche Indikatoren aktuell wenig Spielraum für die Hoffnung auf eine Belebung der Konjunktur im zweiten Halbjahr. Dazu kommen absehbar Sonderbelastungen auf politischer Ebene, wie der eskalierende Handelskrieg, die Brexit-Gefahr, die Schuldenkrise in diversen Schwellenländern und die wiedererwachende Eurokrise.

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? markets.com bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel,in dem Sie genau an dieser Stelle klicken. Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Doch schauen wir auf das große Bild der Weltwirtschaft und der bedeutendsten Ökonomien der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung): USA, Japan und Deutschland an Hand der ökonomischen Frühindikatoren:

Börsen erwarten im Herbst schnelles und aggressives Gegensteuern

Gemäß der Fed Fund Futures gehen die Marktteilnehmer an den Rentenmärkten nach wie vor von einer ganzen Serie von Zinssenkungen aus und erwarten diese im September zu 100 Prozent, im Oktober zu 97 Prozent und im Dezember zu 76 Prozent.

Werbung

Hier finden Sie die exklusive Allianz-Aktie Sonderanalyse zum sofortigen Abruf. Absolut gratis! Klicken Sie dazu bitte einfach an dieser Stelle.

Die Frage ist doch, ob die Händler an den Rentenmärkten, deren volkswirtschaftlicher Sachverstand als sehr ausgeprägter gilt, sich so irren können. Das wäre zumindest in dieser ausgeprägten Art ein Novum. Sollten die Erwartungen der Marktteilnehmer enttäuscht werden und sich das konjunkturelle Bild in den USA erwartungsgemäß dem Rest der Welt folgend eintrüben, wäre der Herbst geradezu prädestiniert für heftige Turbulenzen an den Börsen. Die Crashs aus den Jahren 1929, 1987, 2001 oder 2008 lassen grüßen. Jedes Mal waren es die metaphorischen Herbststürme, die ihre zerstörerische Kraft auf die Finanzmärkte entfalteten. Die Ausgangslage dafür wäre bei einem Zögern der Zentralbanken in diesem Jahr erneut gegeben.

Notenbanken in der Zwickmühle

Nicht umsonst steht die Jahrestagung der Notenbanker im amerikanischen Jackson Hole, Wyoming in diesem Jahr unter dem Motto „Herausforderungen für die Geldpolitik“. In der codierten Sprache der Notenbanker ist das Substantiv „Herausforderungen“ gleichbedeutend mit „Schwierigkeiten“ und wurde in der zweiundvierzigjährigen Geschichte des Symposiums nur selten und mit Bedacht gewählt. Es gilt besonders im Falle der Fed den Spagat zwischen der Wahrung der politischen Unabhängigkeit gegenüber der Trump-Administration auf der einen Seite sowie die Vermeidung von negativen Entwicklungen an den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft auf der anderen Seite zu bewerkstelligen.

Fazit

Übergeordnet explodieren die Kosten für den Schuldendienst bei allen Wirtschaftssubjekten in Relation zu ihren Einnahmen auf historisch hohe Niveaus und zunehmend in den untragbaren Bereich. Die Dynamik der auf Kreditexpansion angewiesenen US-Wirtschaft wird dadurch sukzessive gelähmt. Schon aus diesem Grund muss auch die Fed die Kosten für Kredite permanent weiter senken – durch die Verringerung des Realzinses auf null oder in den negativen Bereich (siehe Japan und Europa).

Den Börsen stehen in diesem Herbst unruhige Zeiten bevor

weiterlesen

Indizes

Die Rede von Jerome Powell in Jackson Hole

Veröffentlicht

am

Die zentralen Aussagen des Fed-Chefs:

– werden handeln, wie es erfolderlich ist, um Expansion der Wirtschaft beizubehalten

– Handelsstreit schafft große Unsicherheit, auch für die Prognosen der Fed

 

– Inflation auf dem Weg zur 2%-Marke

– Wirtschaft geht es gut, aber es gibt signifikante Risiken

– sehen vermehrte Anzeichen für eine globale Abkühlung

– Powell erwähnt das Wort „mid-cycle adjustment“ nicht (was er zuletzt getan hatte)

FMW: da ist für jeden etwas dabei, eine September-Senkung scheint klar, aber eben nicht, wie es dann weiter geht. Powell will sich alle Optionen offen halten und daher keine Aussagen treffen, die ihn festlegen könnten! Dovish ist das Weglassen des Begriffs „“mid-cycle adjustment“ – die Fed sieht die Lage der globalen Wirtschaft skeptischer und fürchtet Ansteckungseffekte. Aber das heißt eben nicht, dass die Fed einen Senkungszyklus nun schon eingeleitet hat. Die Märkte reagieren auf die unklare Botschaft mit Volatilität..

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen