Folgen Sie uns

Allgemein

Die neue Welt nach der Coronakrise: Umarmung der Konzerne für gelenkte Zukunft?

Redaktion

Veröffentlicht

am

Soll es nach der Coronakrise kein Zurück zur Normalität geben?

Was ist mit der Welt nach der Coronakrise, mit Wirtschaft, Gesellschaft, sozialer Interaktion, Freiheit uvm? Geht es darum nach einem erfolgreichen Bereitstellen eines Impfstoffs schnellstmöglich wieder zurückzukehren zu einem Normalzustand wie vor der Coronakrise? Oder geht es etwa darum, mit voller Absicht nie wieder zu einen früheren Normalzustand zurückzukehren? Soll ein ganz neues Gesellschaftsmodell geschaffen werden? Wenn ja, durch wen, und warum überhaupt? Da ist man ganz schnell bei Verschwörungstheorien und Alu-Hut angekommen. Aber ist dem wirklich so? Ist es vielleicht gar keine Verschwörung, sondern geht es bei einer Neuordnung von Gesellschaft und Wirtschaft nach der Coronakrise viel mehr um ganz simple Interessenpolitik von Konzernen und Wohlhabenden?

Nobert Häring ist renommierter Journalist und Handelsblatt-Autor. Und als vielleicht Deutschlands Bargeld-Verfechter Nummer 1 klagt sich derzeit durch alle EU-Instanzen, damit man in Deutschland seinen Rundfunkbeitrag zukünftig in bar zahlen kann. Denn immerhin ist Bargeld hierzulande laut §14 Bundesbankgesetz gesetzliches Zahlungsmittel. Jetzt hat Nobert Häring eine Art Denkschrift veröffentlicht, wie denn die Welt nach der Coronakrise aussehen solle, zumindest gemäß den Wünschen bestimmter Interessengruppen.

Norbert Häring über die schöne neue Welt nach der Coronakrise

Die Wohlhabenden würden versuchen (von FMW sinngemäß formuliert) quasi eine große Umarmung zu versuchen. Alles was jetzt gesellschaftskritisch oder wirtschaftskritisch sei, wolle man einbinden in neue Prozesse, um den Wandel lenken zu können – auf eine Art und Weise, die den eigenen Wohlstand nicht in Gefahr bringe. Klingt schon wieder nach Verschwörungstheorie? Norbert Häring ist weit davon entfernt Anhänger obskurer Theorien zu sein. Wir wollen an dieser Stelle weder seine Position einnehmen noch kritisieren. Es geht uns darum, dass Sie liebe Leserinnen und Leser sich die Aussagen und Gedanken von Norbert Häring durchlesen, um somit seinen eigenen Horizont zu erweitern.

Hier einige kurze Auszüge aus den Aussagen von Norbert Häring. Die „Great-Reset-Initiative“ der Multis und Milliardäre, die sich beispielsweise der britische Premier zu eigen mache, sei ein Manöver zur Ablenkung vom tatsächlich angestrebten Neustart und zur Kontrolle jeglicher Reforminitiativen. Indem das Weltwirtschaftsforum (WEF) so tue, als wolle es alles neu und besser für die Menschheit machen, schaffe es den perfekten Vorwand, um ganz offen große Veränderungen voranzutreiben. Diese würden in Richtung einer technokratischen global Governance (Weltherrschaft) der Konzerne gehen, die durch autoritär-technokratische Kontrolle die Macht bekommen wollten, die knapper werdenden Ressourcen nicht nur effizient und sparsam einzusetzen, sondern auch so zuzuteilen, dass der Status Quo nicht gefährdet werde.

Gleichzeitig könne man im Rahmen dieser Initiative unverfänglich konkurrierende Reformbewegungen umarmen und lenken, damit diese nicht zu einer Gefahr für ihren eigenen Plan werden können. Der Wandel, den das Weltwirtschaftsforum im Sinn habe, sei der Übergang zur digital überwachten und kontrollierten Variante einer „Schönen neuen Welt“. Auch den technokratischen Erschaffern und Regenten dieser futuristischen Romanwelt, mit ihrer total überwachten, ruhiggestellten und manipulierten Bevölkerung, gehe es um dieses Ziel: Kriege, Konflikte und Revolutionen vermeiden – und natürlich die Privilegien der väterlich streng herrschenden Alpha-Klasse bewahren.

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle die vollständige Denkschrift von Norbert Häring mit Zitaten von Organisationen und Personen zu dem Thema, unter dem Titel „Rückkehr zur Normalität darf es nicht geben, weil das Weltwirtschaftsforum den Großen Neustart will“.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Marko

    12. Oktober 2020 16:24 at 16:24

    Den Key-T’rigger sahen wir im Jahr 2007, durch Steve Jobs.

    Dadurch hat sich alles verändert, weg von dem „normalen“ Telefon, hin zu den Smartphones, also zu den mobilen Computern.

    Um Ihre Frage zu beantworten :

    „Geht es darum nach einem erfolgreichen Bereitstellen eines Impfstoffs schnellstmöglich wieder zurückzukehren zu einem Normalzustand wie vor der Coronakrise?“

    Ja !

  2. Avatar

    Torsten

    12. Oktober 2020 19:29 at 19:29

    Ja, aber alles was mit IT/Homeoffice/Internet zu tun hat möchte zu 99% über Amerika laufen.

    Kein Homearbeitsplatz von dem nicht die Amis zum größten Teil provitieren.

    Unsere Verwaltungen wollten Open Office Lösungen entwickeln, aber die gekauften Volksvertreter lassen sich lieber von Mircrosoft bestechen. Nur ganz wenige Arbeitsplätze entstehen dadurch im Land und das Knowhow muss gekauft werden und bleibt in Amerika. Dazu noch die heimlichen Datenabgriffe.

    Ich habe Hoffnung das die großen Techfirmen an ihrer Größe zusammenbrechen. Immer mehr Menschen lehnen es ab sich von der Technik fremdbestimmen zu lassen. Leider gibt es zuviele bequemliche Menschen die ihr Gehirn ausschalten beim Nutzen der neuen Geräte und Funktionen.

    Ich werde nie verstehen wie man sich Alexa in die Wohnung stellen kann oder seinen Fernseher mit der eingebauten Kamera steuert die einen ständig beobachtet.

  3. Avatar

    Peter

    12. Oktober 2020 22:31 at 22:31

    @marko…sorry, aber dein Kommentar habe ich nicht wirklich verstanden.
    @finanzmarktwelt…toll dass ihr auf den Artikel eingeht. Ich habe ihn gestern im original gelesen. Ja, er sollte von vielen gelesen werden. Man muss nicht deine Meinung teilen, aber in Bezug auf Analyse, Schlussfolgerung kann man von ihm lernen. Er und Sahra Wagenknecht sollten mal was zusammen schreiben…

  4. Avatar

    Markus

    12. Oktober 2020 23:49 at 23:49

    Orwell lässt grüßen. Bargeld weg, stattdessen CBDC. Wie heißt es doch so schön: wenn die Bürger wüssten, wie unser Banksystemen funktioniert, hätten wir morgen schon Revolution.

    Nach Corona: bedingungsloses Grundeinkommen für sehr viele von uns Bürger und ehemalige Arbeiter.

    • Avatar

      sabine

      13. Oktober 2020 13:12 at 13:12

      Zitat „hätten wir vor Morgen früh“ um genau zu sein.
      Irlmaier sagt übrigens, das neue Geld komme nicht.
      a) Über DM befragt sagte er, ja dem könnt ihr Vertrauen.
      b) Was danach kommt, nicht mehr.
      c) Und eben kurz vor WK3: Das neue Geld kommt nicht.
      Irlmaier sagt auch „Einheitsgeld haben’s. Zuerst gibt es noch viel Geld. Dann auf einmal haben die Banken keines mehr. In Europa gehen die Staaten kaputt.“ …

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Das sind die Informationsquellen der Profis – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

gelegentlich werde ich als Börsenanalyst oder Vermögensberater gefragt, woher ich meine Informationen beziehe? Oder anders gefragt: Wie recherchiert ein Profi eine Aktie? Zunächst möchte ich mein Berufsbild etwas entmystifizieren. Auch Profis kochen nur mit Wasser und stützen ihre Entscheidungen wesentlich auf öffentlich zugängliche Informationen. Am Anfang steht also immer die Lektüre des Geschäftsberichts und die harte Analyse der Geschäftszahlen.

Dann beginnt die Arbeit des Analysten erst richtig. Aktienanalyse ist People´s Business. Zu Deutsch: Wir müssen mit den handelnden und verantwortlichen Personen des Unternehmens in Kontakt kommen. Als Vermögensverwalter lässt man durchblicken, dass man umfassende Investitionen im Unternehmen beabsichtigt. Damit haben Sie schon einmal das Ohr Ihres Gesprächspartners.

Zunächst werden Sie abgespeist mit professionellem Werbeversprechen. Etwa so: Wir setzen voll auf die Elektro-Mobilität und expandieren derzeit proaktiv im chinesischen Wachstumsmarkt.

Das ist eine absolute Null-Information. Als Analyst haken Sie jetzt konkret nach. Zum Beispiel: Mit welchen Produkten geht das Unternehmen nach China? Wer sind die Konkurrenten? Was ist der Wettbewerbsvorteil des Unternehmens? Warum soll der Kunde ausgerechnet ihre Zylinderdichtung (beispielhaft) kaufen? Wie funktioniert der Vertrieb?

Es gibt nun zwei Möglichkeiten: Ihr Gesprächspartner bleibt hartnäckig im Ungefähren. Dann sind die Expansionspläne wohl noch nicht weit gediehen. Die Aktie ist also eher kein Kauf. Oder aber: Ihr Gegenüber packt…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Allgemein

US-Wahl egal für die US-Märkte? Experte Andre Stagge mit ausführlicher Erklärung

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Ande Stagge über die aktuelle Lage im S&P 500 und zur US-Wahl

Ist der Ausgang der US-Wahl letztlich egal für die US-Aktienmärkte? Das denken manche Beobachter. Der Börsenexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht dieses Thema im folgenden aktuellen Video im Detail. Ausführlich geht er auf die einzelnen Standpunkte von Joe Biden und Donald Trump ein. Zum Beispiel seien die Steuerideen von Joe Biden eindeutig schlecht für die Wirtschaft. Natürlich muss man fair sein und erwähnen, dass die US-Unternehmen durch die große Steuersenkung von Donald Trump im Jahr 2017 massiv profitiert hatten. Andre Stagge glaubt an einen Wahlsieg von Joe Biden, und dass dies letztlich nicht gut für die Märkte wäre – auch wegen der Idee von Joe Biden den Mindestlohn in den USA drastisch anzuheben. Wichtig werde auch die Phase direkt nach der Wahl, und ob Donald Trump bei einer möglichen knappen Wahlniederlage Probleme machen wird.



Ist die US Wahl egal by Andre_Stagge on TradingView.com

weiterlesen

Allgemein

Covid-19: Würgt die 2.Welle den Aufschwung und die Aktienmärkte ab?

Momentan befinden sich die Börsen in einem kleinen Wechselbad der Gefühle. Die Pandemie ist der größte aktuelle Unsicherheitsfaktor!

Avatar

Veröffentlicht

am

Täglich ist es das Hauptthema in den Medien: Der fast global feststellbare Anstieg der Infektionszahlen wegen Covid-19, insbesondere auch in Ländern in Europa, die vorher die Pandemie gut im Griff hatten. Auch wenn man den unbedingten Willen der Staaten erkennt, einen Lockdown wie im April an Intensität und Dauer zu verhindern, sind auch die Vorstufen alles andere als förderlich für die Volkswirtschaften. Die Frühindikatoren haben schon reagiert: Wird in manchen Ländern aus dem Erholungs-V dann doch ein „W“?

Itˋ s Covid-19!

Könnte man formulieren, in Anlehnung an das bekannte Bonmot von Bill Clinton im Zusammenhang mit der Bedeutung der Wirtschaft für sein Land. Deshalb rücken selbst die US-Wahlen in den Hintergrund – oder auch das Gezerre um die Hilfspakete in den USA. Diese müssen angesichts der Situation der Arbeitslosen in den USA kommen, egal unter welcher Partei. Es stellt sich nur die Frage nach dem Zeitpunkt.

Es geht um die zweite Welle an Infektionszahlen wegen Covid-19. Betrachtet man die Situation in Frankreich, so sind die Zahlen bis auf das Vierfache der täglichen Infektionen im Vergleich zum Frühjahr gestiegen, auch in Italien, Spanien und Deutschland liegen die Zahlen höher als in der ersten Welle. Von Ländern wie Holland oder Tschechien erst gar nicht zu reden.

Die COVID-19 Zahlen in Deutschland

 

Die Infektionszahlen sind auch in Deutschland in die Höhe geschossen, nicht aber die Zahl der schweren Fälle oder gar der Toten. Dies ist auch in Summa in anderen Ländern feststellbar.

Spannend wird sein, ob die drastischen Warnungen und die Beängstigung der Bevölkerung zu einer Wende führen. Denn die aktuellen Infektionen mit Covid-19 sind zumeist von jüngeren Menschen verursacht – und diese sind zu weit über 90 Prozent bereits nach zwei Wochen wieder aus der Infiziertenliste zu streichen.

Was bedeutet das für die Wirtschaftserholung?

Zunächst einmal werden die Zahlen zum dritten Quartal mit positiven Rekorden verblüffen: Nachdem die Wirtschaft in der Eurozone im zweiten Quartal um gewaltige zwölf Prozent gefallen war, rechnen die Volkswirte laut Bloomberg jetzt mit einem Wachstum von neun Prozent. Wahrscheinlich eine sehr viel verlässlichere Prognose als in Schätzungen im Voraus, schließlich gibt es dazu bereits viele Kennziffern. Deutschland soll in Q3 um 6,9 Prozent gewachsen sein, nach einer Schrumpfung von 9,7 Prozent in Q2.

Für das vierte Quartal waren die Prognosen natürlich deutlich niedriger, weil man sich dann auf das vorherige gute Quartal bezieht. Jetzt kommt aber das Problem: denn gerade mit dem Herbstbeginn hat die zweite Welle der Pandemie mit großer Intensität und teilweise schon mit exponentiellen Wachstumsraten bei Covid-19 eingesetzt.

Die Folge: Eine Revision der Wachstumserwartung für Q4 in der Eurozone von plus drei auf zwei Prozent, für Deutschland senkt man die Erwartungen von plus 2,5 auf 1,5 Prozent. Dabei ist noch nicht einmal ein Monat des Schlussquartals vergangen und die vielen kleinen regionalen Lockdown-Maßnahmen für Tourismus, Hotellerie, Gastronomie u.w. sind gerade erst beschlossen worden. In manchen Staaten (Niederland, Irland) haben diese bereits eine ganz andere wirtschaftsfeindliche Dimension.

Aber auch speziell die Frühindikatoren zeigen schon seit Längerem einen leichten Abschwung an. Die Einkaufsmanagerindizes für Frankreich (48,5 Punkte) und Spanien (44,3 Punkte) sind bereits unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen. In Italien und Deutschland liegt der Wert dagegen noch über der kritischen Marke, hierzulande noch bei komfortablen 54,7 Punkten. Auffällig ist weltweit, dass sich die Industriekomponente sehr gesteigert hat – China lässt grüßen, aber auch, dass der Dienstleistungssektor zur Schwöche neigt. Eine Folge der vielen kleinen Coronaeinschränkungen.

Insgesamt kommt dieses Anschwellen der Zahlen von Covid-19 zur Unzeit. Mancher Analyst redet nicht nur bereits von einer möglichen W-förmigen Wirtschaftserholung – sogar das Wort einer Double-Dip-Recession macht schon die Runde.

Betrachtet man dies aus dem optimistischen Blickwinkel der Bullen, so könnte man diese die spürbare Angst als „Wall of Worry“ bezeichnen, die entgegen der Stimmungslage sogar die Basis für eine Jahresendrally bilden könnte.

Fazit

Momentan befinden sich die Börsen in einem kleinen Wechselbad der Gefühle: Die steigenden Zahlen von Covid-19, der Ausgang der US-Wahlen mit all seinen Unsicherheitskomponenten, aber auch die Hoffnung auf weitere Stimuli: Vonseiten der Regierungen (Konjunkturpakete), von den Notenbanken Anleihekäufe und von den Anlegern selbst, die in Zeiten von Nullrenditen an den Kapitalmärkten immer wieder in die Dividendentitel „getrieben“ werden.

Dennoch ist die Pandemie der größte aktuelle Unsicherheitsfaktor. Allein die hypothetische Möglichkeit eines größeren Lockdowns sorgt für gewisse Ängste, denn einen weiteren Wirtschaftsschock können auch Rettungspakete nicht ohne gravierende Folgen ausgleichen. Aber es existieren auch Hoffnungen, denn neben der Impfstoffgeschichte gibt es auch die Möglichkeit eines baldigen Abebbens der zweiten Welle – die Menschen haben es in der Hand.

 

Das Wiederaufflammen von Covid-19 und die Folgen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen