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Die OECD mit positiven Aussichten dank Donald Trump

In ihrem heute veröffentlichten aktuellen internationalen Konjunkturausblick hat die OECD den USA dank Donald Trump deutlich bessere Aussichten bescheinigt. Der entscheidende Wortlaut kommt gleich zum…

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FMW-Redaktion

In ihrem heute veröffentlichten aktuellen internationalen Konjunkturausblick hat die OECD den USA dank Donald Trump deutlich bessere Aussichten bescheinigt. Der entscheidende Wortlaut kommt gleich zum Anfang der OECD-Prognose für die USA für 2017. Denn da steht „as an assumed fiscal stimulus boosts the economy“. Man erwartet also von Trump seine angekündigten massiven Investitionsprogramme, die für mehr Wirtschaftswachstum sorgen sollen. Das US-Bruttoninlandsprodukt soll hierdurch laut OECD in 2017 0,4% höher ausfallen als bisher erwartet, und 2018 sogar um 0,8% höher als erwartet. Effekte wie ein starker Dollar und niedrige Investitionen im Energiesektor sollen von den umfänglichen Investitionen überlagert werden. Die globale Konjunktur solle von Trump um +0,1% beim BIP profitieren.

Zitat:


Economic growth is set to strengthen in 2017 and 2018, as an assumed fiscal stimulus boosts the economy and the effects of dollar appreciation, declines in energy investment and a substantial inventory correction abate. Employment has risen steadily, although the pace is expected to ease somewhat in 2017. A pick-up in wages will further support growth, offsetting somewhat sluggish external demand.

Monetary policy has remained very accommodative, consistent with inflation running below target. As economic slack is eliminated and pressure on resources emerges, policy rates will gradually increase. Monetary policy needs to tread a cautious path. Some measures of inflation expectations have edged down and persistently undershooting the inflation target could entrench lowered expectations. On the other hand, sustained low interest rates create financial market risks, which may require stronger macro-prudential action. More supportive fiscal policy eases the burden on monetary policy.

Fiscal policy was broadly neutral in 2016. The new Administration will begin implementing its policy priorities next year and in this context the fiscal stance is projected to become more expansionary as public spending and investment rise, while taxes are cut. This will provide a boost to the economy, particularly in 2018. Action will be needed to ensure public finances are sustainable in the medium term.


Auch gibt es durch die OECD den Hinweis auf mehr Staatsschulden, die ja zwangsläufig sind – aber mal ehrlich: Das ist doch eh längst nebensächlich, oder? Erneut weisen wir darauf hin: Trump wird das tun, was OECD, IWF und alle sonstigen „Experten“ (auch Paul Krugman) Jahr ein Jahr aus fordern: Die Industriestaaten müssten endlich auf Schulden basierend noch mehr investieren, um einen fiskalischen Stimulus zu erzeugen – also nicht gedrucktes Geld durch Notenbanken, sondern dierkt von Regierungen in die Wirtschaft gepumptes Geld. Und genau das hat Donald Trump vor. Ist er damit merkwürdigerweise der „Versteher der Eliten“, die vom wunderbaren schuldenbasierten Wachstum träumen? Es sieht so aus. Aber menschlich – verdammt, menschlich mit all seine Aussagen, da passt er nichts ins Konzept.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    gerd

    28. November 2016 14:36 at 14:36

    „Aber menschlich – verdammt, menschlich mit all seine Aussagen, da passt er nichts ins Konzept.“

    Macht es ihn nicht wenigstens ein klein wenig erträglicher, dass er dem Iran sehr sehr skeptisch gegenüber steht – auch gerade beim Atomabkommen. Trump möchte mehr Sicherheit für die Welt – aber insbesondere auch für Israel.
    Also, ein Antisemit in der Richtung ist er schon mal nicht.

    Habe ich auch nie verstanden, wie Obama dem Iran seine angeblich nur friedliche Atomnutzung abkaufen konnte. Deutschland steigt aus der angeblich nicht mehr zeitgemäßen Technik aus und steigt u.a. in Solarenergie ein.

    Und der Iran braucht vorgeblich zu friedlichen Zwecken Atomkraft? Wo dort das ganze Jahr die Sonne runterknallt? Wo es auch schwere Erdbeben gibt?
    Wie kann man so naiv sein, das zu glauben.

  2. Avatar

    gerd

    28. November 2016 16:19 at 16:19

    mein Post von 14:36Uhr

    War meine Anzahl an zulässigen Kommentaren für heute bereits erschöpft, dass der Vorgenannte noch nicht freigeschaltet wurde?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      28. November 2016 16:22 at 16:22

      @Gerd, nö, einfach übersehen, sorry!

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Hotels und Restaurants: Wachstum ja, aber noch keine V-Erholung

Claudio Kummerfeld

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Restaurant-Tische mit Gläsern

Der Umsatz bei Hotels und Restaurants ist im August gegenüber Juli um 5,5 Prozent gestiegen. Aber im Vergleich zu August 2019 liegt er immer noch mit 22,2 Prozent im Minus. Die Grafik, die bis zum Jahr 2013 zurückreicht, zeigt es: Eine V-förmige Erholung ist noch nicht abgeschlossen. Der Indexwert der Umsätze von Hotels und Restaurants lag vor dem Start der Coronakrise im Februar bei 105,5 Indexpunkten, und im August waren es 80,9 Punkte. Da ist noch einiges an Lücke vorhanden. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im August 2020 sogar um 32,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Gut, diese heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten sind aus August. Inzwischen haben wir Oktober, und die V-förmige Erholung könnte bis jetzt schon fast geschafft sein. Könnte, nicht muss. Aber selbst wenn…. ein halbes Jahr lang gigantische Verdienstausfälle machen einer Branche zu schaffen, die darauf angewiesen ist konstant Umsatz zu machen. Viele Betreiber und Hotels und Restaurants überleben vielleicht aktuell, aber nur dank staatlicher Kredite. Man hat also nach der Krise deutlich mehr Schulden als vorher, dazu kommen oft noch vermutlich Mietschulden, weil der Vermieter monatelang die Restaurantmiete stundete, die nun nachgezahlt werden muss. Hat man die Krise auf den ersten Blick überlebt, und hat wieder „normale“ Umsätze, so türmen sich die Schulden auf. Zeitlich verzögert könnten also viele Insolvenzen folgen, auch wenn sich die Umsätze der Branche wieder normalisieren.

Chart zeigt Umsätze bei Hotels und Restaurants

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