Devisen

OPEC-Rekordfördermenge wird vor allem für Russland zum Problem

FMW-Redaktion

Am Freitag trifft sich die OPEC zu ihrer turnusmäßigen Sitzung. Wie wir bereits berichteten, deutet bis dato alles darauf hin, dass man weiterhin auf Rekordniveau fördern wird. Der Iran wird so oder so Extra-Volumen auf den Markt werfen. Das wird wohl für so manchen Öl-Bullen eine herbe Enttäuschung sein, und auch der Preis für das Nordsee-Öl Brent könnte weiter fallen.

Neben den jetzt schon eindeutigen Verlierern wie Venezuela dürfte Russland davon hart getroffen werden. Der Chart zeigt die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft vom Ölpreis (Brent). Je schwächer der Ölpreis (schwarz), desto stärker fällt der Rubel (steigender US-Dollar gegen Rubel in orange).

Rubel Brent

Wie der stellvertretende russische Finanzminister letzte Woche sagte, hat Russland gelernt mit einem Preisniveau um die 40 US-Dollar zu leben. Eine deutliche Verschlechterung für Russland würde eintreten, wenn er auf die 30er-Niveaus falle. Die allgemeine Erwartung liegt aktuell bei -5% für das russische Bruttoinlandsprodukt, mit Ölpreisen unter 40 Dollar wohl noch schlechter.



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1 Kommentar

  1. Einfach nur ein krummes Spiel desjenigen in Hauptauktion, welcher die größte Produktionsmacht inne hat und sein Fähnchen in den Westwind hängt. Wenn der Wind sich dann mal gen Osten dreht, wird das Fähnchen dann gleichsam umschwenken. Eine Farce und mitnichten Neutralität.

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