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„Die Stimmung ist grottenschlecht – wir kaufen“!

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„Die Stimmung ist grottenschlecht – wir kaufen“ – das sagt Stefan Riße, ehemaliger n-tv-Kommentator und dem einen oder anderen Leser noch bekannt durch seine Videos für FMW. Riße ist nun tätig für den Vermögensverwalter Acatis (geleitet von dem von uns sehr geschätzten Henrik Leber) – und bringt in folgendem Interview Argumente, warum er eine Rezession in den USA und Europa für nicht wahrscheinlich hält. Und warum Acatis daher derzeit Aktien kauft – weil eben gerade deutsche Aktien nach dem Abverkauf nicht gerade teuer sind (vor allem im Vergleich zu Anleihen..) und eine Dividendenrendite von 4% aufweisen:

9 Kommentare

9 Comments

  1. Hinterfrager

    7. Januar 2019 12:19 at 12:19

    Theresa May will übrigens lt. Regierungsquellen die verschobene Brexit-Abstimmung im Parlament bereita Anfang nächster Woche nachholen. Ein vorgezogenes Unruhemomentum auch für die Märkte, und zwar weit über GBP/EUR hinaus?

    https://uk.reuters.com/article/uk-britain-eu-vote/may-to-hold-parliamentary-brexit-vote-on-january-15-bbc-idUKKCN1P10G6

  2. Savestrax

    7. Januar 2019 12:34 at 12:34

    Inhaltlich alles richtig. Bin beim Begriff nachhaltig aber ins Staunen gekommen. Herr Riße scheint hier wirklich überzeugt davon zu sein, dass die Märkte das schlimmste bereits hinter sich haben, da es nicht wirklich bedrohliche Dinge existieren. Trump macht einen Deal, die FED kauft bald wieder Anleihen (weil es ist ja falsch die Märkte frei zu lassen). Warum haben wir denn so hohe Dividendenrenditen und so niedrige Zinsen? Weil es keine richtig freien Märkte gibt. Immer mehr Unternehmen zahlen ihre Dividende aus der Substanz und nicht aus dem Gewinn. Aber ich habe es verstanden. Nachhaltig würde einfach neu definiert.

  3. cdhcdh

    7. Januar 2019 14:15 at 14:15

    Liquidität, Liquidität und nochmals Liquidität. Also doch alles weiterhin auf Pump finanzieren. Ich habe gelernt, dass man Schulden auch irgendwann einmal zurückzahlen muss, aber mir scheint das hat sich mittlerweile doch geändert, wenn man H. Risse glauben soll. Jedenfalls habe ich starke Zweifel, dass dies auf Dauer gut gehen wird, wenngleich dies Japan schon seit 25 Jahren praktiziert.

  4. Altbär

    7. Januar 2019 15:20 at 15:20

    @ Savestrax , das mit Dividenden u.Anleihenrenditen. H. Risse nimmt da anscheinend die Dividende des weltweit unbedeutenden DAX u.die tiefen DE Anleihenrenditen.
    In den USA als immer noch grösster Aktienmarkt sieht es ganz anders aus.Dividendenrendite ca. 2% u. sichere US- Staatsanleihen von kurzer Dauer mit ca.2,5 %.
    Übrigens erstaunlich, vor einiger Zeit war der Herr der allergrösste Bulle, jetzt sagt er, er sei in letzter Zeit bärisch gewesen u.jetzt nach 20 % DAX Verlust probiert er es wieder als Bulle.Tönt bei mir ein bisschen nach Schlaumeierei. Während man die vorsichtigen Warner sofort als Crash- Propheten taxiert. ( irgendwann werden sie Recht haben so der Kommentar) werden diese Schönredner immer gerne gehört. Wäre interessant seine Performance des letzten Jahres zu kennen.

    • Columbo

      7. Januar 2019 16:07 at 16:07

      @Altbär, Fondsmanager sind Schönredner, Berufsoptimisten, Alleswirdgut-Menschen. Das ist einfach ihr Job, nur damit können sie ihrer Familie ein schönes Haus bieten und sich einen Porsche leisten. Aktive Fondsmanager dürfen keine negative Stimmung verbreiten, weil sonst noch mehr in die billigen ETF‘s rennen. Fondsmanager haben, wie du weißt, Malkurse absolviert…wir verstehen uns.

  5. Beobachtet

    7. Januar 2019 15:27 at 15:27

    @cdhcdh In Japan ist es soweit gut gegangen, dass der Nikkei von 39000 auf ca. 7000 gefallen ist u.seither nicht mehr über 24000 gekommen ist.Zudem ein grosser Unterschied, Japan hat wenig Auslandschulden, d.h. der Staat ist bei seinen eigenen Bürgern verschuldet.Darum ist auch der Yen eine Save haven Währung.

    • Wolfgang M.

      7. Januar 2019 16:48 at 16:48

      @Beobachtet. Japan kann in Bälde auf das 30-jährige Jubiläum seines Immobiliencrashs zurückblicken. Nikkei 39000. Damit ist das Land auch ein Beispiel dafür, das das Werbeargument der Fondsindustrie kein Gesetz ist – nämlich, dass es noch keinen 15-Jahreszeitraum in den großen Staaten gegeben hat, in dem man nach dieser Periode mit seinen Aktien nicht im Plus liegt. Ich denke eine Blase muss nur groß genug sein, um diesen langen Normalisierungszeitraum zu generieren. Sollten die Notenbanken tatsächlich ihr QE-Programm wieder aufnehmen, bei gleichzeitiger Schuldenzunahme, ist der Boden dafür bereitet. Wie sagte der 93-jährige Alan Greenspan heute zur US-Wirtschaft? Er erwarte in absehbarer Zeit Stagflation.

  6. Beobachter

    7. Januar 2019 17:57 at 17:57

    @Wolfgang M. Irgendwann werden die Trumpschen -Schuldenfestspiele zu Ende gehen, eben weil viele Anleihen von Ausländern gehalten werden, im Gegensatz zu Japan.Übrigens die verlässlichen US-T-Bonds zeigen auf Rezession.Von der Saxo Bank gibt es eine Liste von Horrorszenarios, die 2019 eintreten könnten.Eines davon, die Unternehmenanleihen von GE kollabieren, das wäre dann aber mehr als der bekannte„ FLÜGELSCHLAG EINES SCHMETTERLINGS“
    Übrigens in der industriellen Zeit war GE der Masstab für die ganzen Aktienmärkte, heute ist das eher Apple
    oder andere FANG AKTIEN. So gesehen waren die letzten Wochen kein gutes Omen.
    Anderseits hoffe ich, dass dle NOTBANKEN u.andere Long-Long- Long- Profis noch eine schöne Rally hinzaubern, um eine bessere Short-POS. aufzubauen.

  7. Hesterberg

    8. Januar 2019 06:42 at 06:42

    Aus meiner Sicht ist Herr Riße ein furchtbarer Schwätzer. „Kursziele zu setzen, auch noch auf einen Zeitpunkt hin, das können nur Dummköpfe, man kann sich nur blamieren“ zitiert er André Kostolany. Scheinbar fehlte Herrn Riße diese Erkenntnis noch bei seiner Behauptung 2017, der DAX würde Ende 2018 bei 18.000 Punkten stehen. Aber Herr Riße hat sich ja nun schon so häufig blamiert, da kommt es auf einmal mehr oder weniger nicht an.

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